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Studie: Hohe Margen bremsen Elektro-Lkw in Europa

24.03.2026 in Studien & Umfragen, Transport von Thomas Langenbucher | 21 Kommentare

Bild: Scania

Die Preise für Elektro-Lkw in Europa liegen laut einer Analyse des Beratungsunternehmens ERM deutlich über dem Niveau, das sich allein durch höhere Produktionskosten erklären ließe. Zwar ist die Herstellung elektrischer Modelle mit rund 230.000 Euro mehr als doppelt so teuer wie bei Diesel-Lkw mit etwa 100.000 Euro – vor allem wegen der Batterie, die mit über 125.000 Euro zu Buche schlägt. Dennoch sieht die Studie den entscheidenden Kostentreiber an anderer Stelle.

Ausschlaggebend sind demnach zusätzliche Kostenbestandteile wie Gemeinkosten und Margen. Diese liegen bei Elektro-Lkw im Schnitt bei knapp 100.000 Euro und damit etwa doppelt so hoch wie bei konventionellen Fahrzeugen. Angesichts strukturell ähnlicher Fahrzeugtypen wertet die Analyse diese Aufschläge als zentralen Faktor für die hohen Verkaufspreise.

Diese Preisstrategie beeinflusst die Marktentwicklung deutlich. Der Absatz konzentriert sich aktuell auf eine kleine Gruppe finanzstarker Flottenbetreiber, die rund 24 Prozent der Neufahrzeugkäufe tätigen, aber nur ein Prozent aller Betreiber ausmachen. Gleichzeitig bleiben etwa 93 Prozent der Betreiber, die rund die Hälfte aller Lkw betreiben, aufgrund der hohen Kosten vom Umstieg ausgeschlossen.

„Der Schwerlastverkehr steht vor einem Umbruch“

„Der Schwerlastverkehr steht vor einem Umbruch“, wird Tobias Nissen vom Nordic Center for Sustainable Finance, vom Portal Transport Online zitiert. Gleichzeitig könnten neue Batterietechnologien dazu beitragen, Elektro-Lkw im Betrieb günstiger zu machen als Dieselmodelle.

Der Wettbewerbsdruck nimmt derweil zu. Neue Anbieter wie Tesla aus den USA oder die chinesischen Hersteller BYD und Windrose setzen stärker auf Skalierung und niedrigere Preise. So bietet Windrose sein erstes Modell für rund 250.000 Euro ab, während der durchschnittliche Marktpreis der Analyse zufolge bei 328.000 Euro liegt. Der Bericht warnt, dass etablierte Hersteller Marktanteile verlieren könnten, wenn sie ihre Preisstrategie nicht anpassen. Niedrige Stückzahlen erschweren zudem Skaleneffekte und verzögern mögliche Kostensenkungen.

Mit Blick auf die Klimaziele müssten bis 2030 zwischen 54.000 und 67.500 Elektro-Lkw in Europa zugelassen werden. Allerdings könnten regulatorische Erleichterungen den Absatz emissionsfreier Fahrzeuge bis dahin um mindestens 27 Prozent senken. Experten sehen darin ein Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche und warnen vor kurzfristigem Margendenken.

Für Speditionen und Logistikunternehmen bleiben die hohen Anschaffungskosten das zentrale Hindernis. Eine breitere Marktdurchdringung sei erst zu erwarten, wenn Elektro-Lkw preislich mit Dieselmodellen konkurrieren können. „Die Investitionen in Entwicklung und Produktion sollten über Skalierung refinanziert werden, nicht über hohe Aufschläge für frühe Käufer“, erklärt Merlin Jonack vom Naturschutzbund Deutschland.

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Via: Transport Online
Tags: Europa, Kosten, LkwAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    25.03.2026 um 17:06

    LFP-Zellen gibt es für unter 50EUR/kWh ab China (=30.000 EUR beim eActros600). Selbst wenn die Kosten auf Pack-Ebene aktuell noch bei 100 EUR/kWh liegen, kostet der Akku nur 60 TEUR.
    …….

    Wenn man so einen Schwachsinn liest, wundert einem nichts mehr. Natürlich braucht man einfach ein paar Zellen, schraubt die irgendwie zwischen die Achsen und schwubs, schon fährt der Truck mit Strom, statt mit Diesel.

    es gibt NIRGENDS Akkus für 100 Euro je kWh. Schon garnicht irgendwo in Autos verbaut.

    Da du ja sogar selber die Antwort in deinem schrägen Posting gegeben hast, wundert mich deine Schlussfolgerung sogar nochmal mehr…. und erklärt den Aufpreis der ja im Artikel selbst erwähnt wurde von 120.000 Euro. Einfach mal das Ding zwischen den Ohren einschalten.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      25.03.2026 um 21:55

      Im Kern stimmt seine Aussage, in Großserienfertigung produzierte Zellen aus China sind sehr günstig geworden. Die Großabnehmer der deutschen Industrie bekommen zudem bestimmt noch Rabatte. Angesichts dieser Voraussetzungen sind die angesetzten Preise der europäischen LKW-Hersteller deutlich zu hoch, egal wie man es dreht und wendet. Die Preise werden sehr schnell fallen, wenn die chinesischen Herausforderer Fuß fassen.
      Bis dahin wird noch so richtig schön Kasse gemacht. Das alte Spiel.

      Antworten
    • Thomas meint

      26.03.2026 um 08:15

      Bei ebay bekommst du fertig konfektionierte Heimspeicher für 80 Euro pro Kilowattstunde.

      Die Preise für Automotive-Packs sind allgemein bekannt.

      Antworten
      • R2D2 meint

        26.03.2026 um 13:51

        Ruf bei Daimler an, die sollen bitte die Akkus für den Actros bitte online bestellen…

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          26.03.2026 um 15:17

          Das ist doch kein Argument mehr.
          Es dürfte niemand daran zweifeln, dass die Industrie DEUTLICH günstigere Einkaufskonditionen erhält als jeder andere. Und nein, die bestellen auch nicht online.

        • Thomas meint

          28.03.2026 um 18:18

          R2D2, du beleidigst mich und stellst gleichzeitig Dein Unwissen mit abstrusen Behauptungen zur Schau („es gibt NIRGENDS Akkus für 100 Euro je kWh“).

          Dazu jetzt dein nichtssagender Kommentar. Das spricht für sich. Beherzige Bitte in Zukunft Deine eigenen Ratschläge („Einfach mal das Ding zwischen den Ohren einschalten.“) bevor Du Dich selber wieder mit Deinem Unwissen bloßstellst. Vielen Dank.

  2. Thomas meint

    24.03.2026 um 17:49

    „Zwar ist die Herstellung elektrischer Modelle mit rund 230.000 Euro mehr als doppelt so teuer wie bei Diesel-Lkw mit etwa 100.000 Euro – vor allem wegen der Batterie, die mit über 125.000 Euro zu Buche schlägt.“

    LFP-Zellen gibt es für unter 50EUR/kWh ab China (=30.000 EUR beim eActros600). Selbst wenn die Kosten auf Pack-Ebene aktuell noch bei 100 EUR/kWh liegen, kostet der Akku nur 60 TEUR. Es ist rein ein Problem der Stückzahlen und der Marge. Der Marktpreis wird quasi zwingend auf das Niveau heutiger Diesel sinken, dafür sind keine weiteren Technischen Entwicklungen notwendig, man muss nur abwarten.

    Es ist genau so wie bei den PKW: ich kann als Hersteller bei der Hochpreis-Strategie bleiben und dann Marktanteile an die Newcomer verlieren. Beim LKW-Markt ist diese Strategie allerdings noch viel gefährlicher, weil die Markentreue geringer ist und vor allem der Preis zählt.

    Oder ich kalkuliere mit sehr geringen oder ohne Margen und sichere meinen Marktanteil.

    Wenn die Hersteller letzteres nicht machen, sind sie selber schuld und dürfen nachher nicht rumheulen – siehe auch Autohersteller…

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      25.03.2026 um 10:00

      Genau so ist es, und das gleiche Bild sehen wir bei den deutschen Autoherstellern. Sehr zutreffend geschrieben. Dazu nochmal ein Auszug aus dem Artikel:

      (…) „Niedrige Stückzahlen erschweren zudem Skaleneffekte und verzögern mögliche Kostensenkungen.“ (…)

      Die kurzsichtige Gier muss sehr bald einem gesunden Kalkül weichen, sonst wird es bitter für einige unserer einheimischen Hersteller.
      Die Konkurrenz konzentriert sich schon längst auf Skaleneffekte.

      Antworten
  3. MK meint

    24.03.2026 um 16:14

    Typisches Henne-Ei-Problem:
    Die Hersteller erwarten niedrige Stückzahlen und legen daher die Entwicklungskosten auf wenige Fahrzeuge um. Das führt zu hohen Preisen und so tatsächlich geringen Stückzahlen.

    Dazu ist nach allem was ich aktuell mitbekomme, die Lieferzeit nach Bestellung für einen eActros600 z.B. aktuell deutlich höher als für sein Diesel-Pendant. Auch da also wieder die Frage: Kann/will man überhaupt mehr produzieren? Einerseits sollte man froh sein über jeden Elektro-LKW, bringt der doch garantiert deutlich mehr Umsatz und scheinbar auch mehr Deckungsbeitrag. Auf der anderen Seite sind bei den meisten Herstellern Akkus bisher Zukaufteile, während die Linien für die Produktion von Diesel-Motoren, dazugehörigen Getrieben und Abgassystemen auch bei Stillstand hohe Kosten verursachen. Auch bei Komponenten, die man nciht Inhouse fertigt, hat man Zulieferern wahrscheinlich bestimmte Abnahmemengen auf Jahre hinaus garantiert (so ist es zumindest üblich) und müsste jetzt hohe Kompensationszahlungen leisten, wenn man den Speditionen plötzlich mehr Elektro- und weniger Dieselfahrzeuge liefert…und man müsste sich eingestehen, dass man die Entwicklungskosten beim Diesel wiederum auf deutlich weniger Stück umlegen kann und die Verkaufspreise exponentiell steigen müssten. In einem Umfeld, wo immer noch viele Diesel-LKW als den „Rückgrat der Wirtschaft“ sehen, ist aber der Shitstorm mit samt Boykott-Aufrufen absehbar, würde man das tun.

    Antworten
    • South meint

      24.03.2026 um 17:12

      Ne, kein Henne – Ei Problem. Kein Bock Problem…. der Markt funktioniert schlicht bei E LKWs nicht. Die alten Hersteller haben überhaupt keinen Anreiz, E LKW zu verkaufen und neue reine E Hersteller sind noch keine Gefahr. Deshalb ist Harzen angesagt….
      Die alten Hersteller, egal ob Auto oder LKW haben ein großes Interesse, die neue Technik soweit wie möglich zu verzögern und wenn es in ihrer Macht steht, also der Markt nicht funktioniert, dann werden die Angebote so unattraktiv gemacht, dass der Kunde ganz sicher nicht zur E Lösung greift.
      Das sieht man ganz deutlich an VW und Co., sobald der Druck der Quote nur ein wenig nachlässt, dann kommen Modelle zu spät, werden sogar lieber Fabriken dicht gemacht und dem Kunden wird das Angebot mit Maden versüsst… garniert mit möglichst schlechter Presse über E Autos… nur, in dem Fall sollten wir uns wirklich ernsthaft fragen, ob wir die Märkte abschotten und gesellschaftsschädliche Zombies züchten wollen oder ob es nicht besser wäre den Markt zu öffnen… und einigen veränderungsunwilligen Firmen nicht hinterherzutrauern…

      Antworten
      • MK meint

        24.03.2026 um 19:22

        @South:
        Gebe ich Ihnen zu 100% recht.
        Um Ihre Aussage zu den PKW mal mit einem konkreten Beispiel zu untermauern: Skoda Elroq:
        – Das Einstiegsmodell „Elroq 50“, das aktuell noch produziert wird und so viel kostete wie das Einstiegsmodel des Verbrenner-Pendants Karoq, wegen laut Skoda-Aussage „hoher Nachfrage“ aber seit bald einem halben Jahr nicht mehr bestellt werden kann, bekommt keine Neuauflage wie heute verkündet wurde: Neu aufgelegt werden soll nur der teurere Elroq 60.
        – Am „anderen Ende“ beim „Elroq 85“ zahlt man gegenüber diesem ursprünglichen Einstiegspreis 10.000 € Aufpreis. Nicht etwa für den Akku. Sondern weil ich, wenn ich den Akku haben will, Klimbim wie Chromzierleisten an Fenstern und Dachreling, Ambientebeleuchtung, Logoprojektion und vieles mehr mitkaufen MUSS. Beim Verbrenner-Karoq kann ich den größten Motor wählen und habe dann unabhängig davon (was ja auch technisch Sinn macht) die freie Wahl, ob ich diese Extras dazu kaufen will oder darauf verzichte. Beim eAuto nicht: Wer Langstrecke fahren will, kann nur ein nahezu vollausgestattetes Fahrzeug mit diversen Premiummerkmalen wählen. Das ein so ausgestattes, 4,5 m langes, 550 Nm starkes SUV bei einer Volumenmarke wie Skoda das „kleinste, schwächste“ eAuto im Portfolio ist, sagt glaube ich alles…natürlich kaufen viele langjährige Skoda-Kunden dann doch entweder wieder einen Verbrenner oder wechseln die Marke.

        Dazu kommen natürlich die eklatanten Lücken in der Modellpalette: Ein Auto unterhalb Golf-Größe hat der VW-Konzern unter Einbeziehung aller Konzernmarken für dieses Jahr dann doch zumindest mal angekündigt. Bestellbar ist sowas aber aktuell nicht. Wer keinen SUV will und wem Golf zu klein und Passat zu groß sind, kann z.B. einen Golf Variant oder einen Seat/Cupra Leon Kombi wählen. Beim eAuto gibt es zwischen 4,3 m Länge und 5 m Länge nur SUV. Ein „ID.3 Variant“ wär doch mal was gewesen…bisher gibt es aber scheinbar nicht mal Planungen dazu, diese Lücke zu schließen

        Antworten
        • Rainer meint

          25.03.2026 um 16:26

          Was ist eigentlich immer das angebliche Problem mit „SUVs“. Ein Elroq bspw. ist kürzer als ein Golf Variant, ein paar cm breiter und höher. Höhe und Breite (zumindest bei den tatsächlichen Werte im Vergleich) sind für die städtische Parkplatzsuche nahezu irrelevant, die wesentlich bessere Wenigkeit des Elroq bei kleinerer Länge dagegen sehr wohl. Wesentlich mehr „Platz“ als in einem „normalen“ Golf gibt es auch (ich kenne beide Modelle recht genau). Also, was genau ist eigentlich das Problem ? Mit der verfügbaren Batterietechnologie ist ein E-Klein(st)wagen in jedem Fall etwas reichweitenbeschränkt -aber solange der Stammtisch 500 – 600 km Realreichweite verlangt (möglichst bei bei -25°) wird das kaum ein Autobauer realisieren können, also lässt er es besser bleiben, zumindest als geplantes „Groß-Volumenmodell“. Dennoch liegen Sie falsch, der e-Corsa (bin ihn jahrelang gefahren) ist exakt der Kleinwagen den Sie vermeintlich vermissen und, weil nahezu identisch zu Verbrennermodell, auch ein Modell mit genügend hohem Volumen. Ist schon seit fast sieben Jahren auf dem Markt (seit einiger Zeit facegeliftet, Nachfolge-Generation kommt demnächst). Und das ist nur ein Beispiel, ebenso finden Sie bei Hyundai, Renault und einigen anderen Herstellern entsprechende Modelle.

        • MK meint

          27.03.2026 um 17:06

          @Rainer:
          Darum geht es mir doch: Autos wie der eCorsa, aber mehr noch Kleinwagen wie Leapmotor T03 oder BYD Dolphin Surf zeigen doch, dass man nicht nur elektrische Kleinwagen zu attraktiven Preisen anbieten kann, sondern dass diese sich sogar sehr gut verkaufen.
          Trotzdem gibt es im gesamten VW-Konzern da genau gar nichts. Und ein Elroq als bisher „kleinstes“ Elektroauto von Skoda ist nun Mal 50 cm länger als ein Corsa…in der Stadt sind das Welten und vor Allem doppelt so teuer wie Verbrenner-Einstiegsmodelle wie der Fabia. Nicht, weil Elektrofahrzeuge per Se so viel teurer sein müssten, sondern weil sie eben Größenansprüche erfüllen wollen, die für die meisten Großstadt-Kunden eher hinderlich sind und Reichweitenbedürfnisse befriedigen, die eben diese Leute größtenteils gar nicht haben.

  4. David meint

    24.03.2026 um 14:02

    Bisher ist die Strategie der Chinesen deutlich nicht der koreanischen Strategie zum Markteintritt folgend. Das liegt zum Teil daran, dass man im Heimatmarkt keinesfalls in satten Gewinnen badet. Vor allem aber ist man stolz auf die eigenen Produkte und will sie nicht verschenken. Tesla wird auf dem europäischen Markt nicht mit einem LKW erscheinen. Dort hörte man aus Amerika ja auch schon von einer Preisverdopplung.

    Also wird man hier das zahlen müssen, was man zahlen muss. Es ist ja auch nicht die Frage, was die Ware wert ist, sondern ob man damit ein Geschäft machen kann. Wer ein Kilo weißes Pulver für 10.000 € kauft, überlegt ja auch nicht, was die Herstellungskosten waren. Sondern, was er dafür in Kleinmengen in den Clubs bekommt.

    Antworten
  5. Future meint

    24.03.2026 um 12:38

    Die Althersteller wollen sich also mit den E-Lkws die Taschen vollmachen. So klappt das nicht mit der Energiewende in der Logistik. Es braucht mehr Konkurrenz, damit es billiger wird. Sehr gut, dass Tesla, BYD und Windrose den Markt aufmischen. Anders als beim PKW zählt bei den Logistikern doch vermutlich vielmehr der Preis.

    Antworten
    • M. meint

      24.03.2026 um 13:27

      „Die Althersteller wollen sich also mit den E-Lkws die Taschen vollmachen.“
      Glückwunsch, du hast den Kapitalismus (fast) verstanden.
      Wenn du jetzt noch merkst, dass sich Unternehmen in diesem Bestreben gar nicht unterscheiden, wachst du in einer anderen Welt auf.

      „Sehr gut, dass Tesla, BYD und Windrose den Markt aufmischen.“
      Was Windros, BYD und andere da auf die Beine stellen, da darf man gespannt sein.
      Tesla mischt allerdings auch 7 Jahre nach Produktvorstellung mal noch gar nichts auf.

      Antworten
    • EQ-Fahrer meint

      24.03.2026 um 15:58

      Jaja… vor allem Tesla mischt mit seinem Semi so waaaaahnsinnig den Markt auf. Ganze 200 Semi soll Tesla bisher ausgeliefert haben. In Europa wird der (zum Glück) auch nicht kommen, da viel zu groß.

      Antworten
  6. M. meint

    24.03.2026 um 12:22

    Nach allem, was man hier so liest, sollte eine Batterie nicht mehr als 60.000 Euro kosten dürfen, aber das vernachlässigt einige Kostenfaktoren.
    Trotzdem wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass die Kosten nicht so hoch sein können, wie die Preise es vermuten lassen – vermutlich werden die Entwicklungskosten auf geringe Stückzahlen umgelegt.
    Aber das gibt ja auch Hoffnung – „der Markt erledigt das“. Mehr Marktteilnehmer, mehr Wettbewerb, niedrigere Preise.
    Wettbewerb natürlich trotzdem fair, und nicht von Subventionen verzerrt.

    Antworten
    • hghildeb meint

      24.03.2026 um 13:23

      Natürlich ist die Entwicklung eingepreist genauso wie Werkzeugkosten, Homologation, etc… Die Hersteller würfeln die Marge ja nicht aus. Wenn Stückzahlen steigen, normalisieren sich die Preise irgendwann.
      Preisparität wie bei Pkw wird zwar angesichts des höheren Materialeinsatzes wahrscheinlich nicht ganz so schnell erreicht. Allerdings ist im gewerblichen Einsatz TCO wichtiger als Kaufpreis und diesbezüglich ist der BEV ja heute schon nahe am Dieselbruder.

      Antworten
    • Petro meint

      25.03.2026 um 10:20

      Dafür will man jetzt den diesel quasi subventionieren, indem man die steuern senkt !! Das ist dann völlig in ordnung ????….nun haben wir ja wieder mal einen schuss vor den bug bekommen (strasse von hormus ??? )…..reicht das nicht irgendwann zum umdenken ?? Schaut euren (zukünftigen) enkeln mal in die augen…..vielleicht wacht ihr dann auf…..

      Antworten
      • M. meint

        25.03.2026 um 13:17

        Was genau? Den Diesel-Kraftstoff?
        Nein, will man nicht. Aktuell lese ich: „Drei Bundesländer fordern Übergewinnsteuer“.

        Den LKW? Das wäre mir zumindest neu.

        Ich bitte um Klarstellung!

        Antworten

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