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ChargePoint: Steigende Spritpreise treiben Elektroauto-Nachfrage in Europa an

08.04.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

ChargePoint-Elektroauto-Laden-Deutschland

Bild: ChargePoint

Steigende Kraftstoffpreise in Europa infolge des Kriegs im Iran könnten die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen deutlich ankurbeln. Das erklärte ChargePoint-CEO Rick Wilmer im Gespräch mit Automotive News und verwies auf neue Chancen für Anbieter von Ladeinfrastruktur.

Auslöser der Preisentwicklung sind Lieferunterbrechungen, nachdem der Konflikt im Nahen Osten den Tankerverkehr durch die Straße von Hormus weitgehend zum Erliegen brachte – eine Route, über die rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung transportiert werden.

Branchenexperten erwarten, dass die höheren Spritpreise den Wandel zur Elektromobilität beschleunigen. Laut Transport & Environment (T&E) soll der Marktanteil batterieelektrischer Fahrzeuge in Europa 2026 auf 23 Prozent steigen und bis 2027 auf 28 Prozent anwachsen, nach 19 Prozent im Jahr 2025. Ein wesentlicher Faktor sei, dass steigende Kraftstoffpreise Elektroautos in vielen Segmenten preislich näher an Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor heranführen.

Europa sei aufgrund seiner hohen Importabhängigkeit besonders anfällig für Energiekrisen. Laut Lucien Mathieu von T&E importiert der Kontinent 96 Prozent seines Öls, Elektroautos stellten „den einzigen Weg, um diese Abhängigkeit zu überwinden“ dar.

Übergang zur Elektromobilität „unvermeidlich“

Vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen sei der Übergang zur Elektromobilität „unvermeidlich“, so ChargePoint-Chef Wilmer. Mit einer steigenden Zahl von Elektrofahrzeugen wachse auch der Bedarf an Ladeinfrastruktur, was dem Betreiber von Schnellladestationen direkt zugutekomme.

Wilmer rechnet damit, dass Europa innerhalb von drei bis vier Jahren Nordamerika als größten Markt des Unternehmens nach Umsatz überholen wird. Gründe dafür seien unter anderem strengere CO2-Vorgaben in der EU sowie steuerliche Anreize für den Kauf von Elektrofahrzeugen. Im vierten Quartal verzeichnete ChargePoint ein starkes Geschäft in Europa. Die Region machte rund 23 Prozent des Gesamtumsatzes von 109 Millionen US-Dollar aus. Im Vergleich dazu lag der Anteil im vierten Quartal 2024 bei 19 Prozent bei einem Gesamtumsatz von 102 Millionen Dollar.

Das Unternehmen setzt für Wachstum auf neue Schnellladetechnologien, die in der zweiten Jahreshälfte eingeführt werden sollen. In Zusammenarbeit mit Eaton entwickelt ChargePoint eine Architektur, die Ladeleistungen von bis zu 600 Kilowatt für Pkw ermöglicht und damit über dem bisherigen Industriestandard von 350 Kilowatt liegt. Für schwere Nutzfahrzeuge sind als weitere Steigerung Megawatt-Ladeleistungen vorgesehen.

Zusätzlich plant ChargePoint ein neues Gleichstrom-System, bei dem Umwandlungsprozesse (AC-DC, DC-DC) modular getrennt sind. Dadurch sollen Betriebs- und Investitionskosten um etwa ein Drittel sinken und der Platzbedarf reduziert werden. „Wenn wir das neue DC-Produkt in Europa installieren, wird das ein großer Meilenstein sein“, so Wilmer. Parallel baut das Unternehmen strategische Partnerschaften aus, etwa mit Ford Pro in Deutschland und Großbritannien, um Infrastruktur, Software und Fahrzeugexpertise zu verbinden.

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Via: Automotive News (kostenpflichtig)
Tags: Europa, Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: ChargePoint
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Tobi meint

    12.04.2026 um 13:26

    24% der NEUZULASSUNGEN. Der Anteil bei zugelassenen Autos in Deutschland liegt im Januar 2026 bei 4,1%. Lasst euch doch nicht immer so einfach veräppeln, mit solchen Aussagen. Das heißt 75% der NEUZULASSUNGEN sind immer noch nicht elektrisch.
    Die Einsparung eines Elektroautos ist wenig. Wenn man an öffentlichen Ladestationen lädt, spart man trotzdem kaum was. Aber die Leasingrate im Monat von einem Elektroauto ist bedeutend höher. Weiß ich aus eigener Erfahrung. Also spart unter dem Strich 0€. Weil das Leasing von E Autos ist höher.
    Man muss schon ehrlich rechnen. Und sich nicht das blaue vom Himmel rechnen.

    Antworten
  2. JuergenII meint

    08.04.2026 um 14:50

    Ob das jetzt nur den hohen Benzinpreisen geschuldet ist, kann ich kaum glauben. Aber im März stieg Ihr Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen auf 24 Prozent. Damit überholten E-Autos in der Statistik Pkw mit Benzinmotor, deren Absatz ebenso wie der von Dieselfahrzeugen weiter schrumpfte.

    Antworten
    • Tobias meint

      12.04.2026 um 13:29

      Weil halt ganz viele Hybrid fahren. Weil die öffentlichen Ladestationen immer noch zu wenig und zu teuer sind. Und weil 30 min kein Schnellladen ist. Sondern für mich langsames Laden. Deswegen fahren viele Vollhybrid

      Antworten
  3. David meint

    08.04.2026 um 12:24

    Diesen Effekt gibt es, man darf ihn aber nicht überbewerten. Ein Hardcore Verbrennerfahrer wird wegen 2,60€ für den Liter Ultimate nicht einmal die Kraftstoffsorte wechseln – geschweige denn weniger posen. Aber selbst viele Leute aus der Mitte sind ihren Verbrenner gewohnt und würden sich in das Abenteuer Elektroauto jetzt nicht begeben. Abenteuer ist dabei natürlich ihre subjektive Sichtweise. Leute sind es gewohnt, dass Sachen deutlich teurer werden und sie kaufen dann trotzdem Kaffee, Kakao, Nordseekrabben oder Olivenöl oder bestellen einen Americano mit zwei Petit Fours für 22€ im In-Café. Sollte das Autofahren durch die Kraftstoffpreise im Monat 200 € teurer werden, merken das doch viele Haushalte gar nicht.

    Antworten
    • Ben meint

      08.04.2026 um 13:14

      Ist das so…aber wohl nur in deinem Umfeld, erster Arbeitstag gestern und 7 Kollegen die die Straßenseite wechseln wenn ein BEV dort parkt kamen auf mich zu und haben sich erkundigt wie das mit den BEV so funktioniert, heute kamen die ersten mit ID.3/4 Bestellungen und einer hat nen Leapmotor T03 geleast.

      Antworten
    • Future meint

      08.04.2026 um 13:14

      Das stimmt natürlich. Geld spielt für viele überhaupt keine Rolle. Wer sparen will, der spart einfach woanders, aber nicht am Kaffee, dem Urlaub oder dem Sprit. Trotzdem könnte es sein, dass es früher oder später zu Lieferengpässen kommen wird. Dann spielt der Preis auch keine Rolle mehr, denn die Schlangen an den Tankstellen wären lang und wenn man an der Reihe ist, ist vielleicht nichts mehr da. Es ist aus meiner Sicht eher diese Sorge, die manche Menschen jetzt umtreibt. Der Ölpreis ist heute zwar stark gefallen, aber es ist davon auszugehen, dass es nicht der letzte Krieg am Golf war, denn die Gefahren für Israel bleiben ja auch in den nächsten Jahren bestehen.

      Antworten
    • Thorsten 0711 meint

      08.04.2026 um 14:06

      Qu’ils mangent de la brioche!

      Antworten
      • Stefan meint

        08.04.2026 um 15:58

        Auf deutsch: „Sollen sie doch Kuchen essen“.
        Für viele, die sich die letzten Jahre schon über Elektroautos informiert haben, können die aktuellen Benzinpreise der auslösende Faktor für den Wechsel sein.
        In einigen Fällen waren es die auslösenden Faktoren. Es sind aber immer mehrere Faktoren, die zu einem Wechsel führen oder ihn verhindern.

        Antworten

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