Tesla legt zum Abschied seiner Oberklasse-Baureihen Model S und Model X eine streng limitierte Sonderedition auf. Die „Signature Series“ der besonders sportlichen „Plaid“-Versionen ist auf 350 Fahrzeuge weltweit begrenzt. Vorgesehen sind laut Berichten 250 Exemplare des Model S und 100 Exemplare des Model X, das ausschließlich als Sechssitzer angeboten wird.
Der Zugang ist beschränkt. Kaufberechtigt sind nur ausgewählte Tesla-Kunden, die eine persönliche Einladung per E-Mail erhalten. Ohne diese Einladung ist die Signature Series vorerst nicht erhältlich.
Äußerlich grenzt Tesla die Sonderedition klar von den regulären Modellen ab. Beide Elektroautos kommen in einer Granatrot-Lackierung, die in der Serie nicht verfügbar ist. Beim Model S sind zudem die Türgriffe farblich angepasst. Goldene Tesla-Logos an der Front, Plaid-Schriftzüge am Heck und zusätzliche Signature-Embleme setzen weitere Unterschiede.
Im Innenraum prägen ein weißes Premium-Ambiente und Alcantara-Elemente die Ausstattung. Hinzu kommen goldene Plaid-Logos auf den Sitzen, Kontrastnähte, exklusive Einstiegsleisten, spezielle Ambientebeleuchtung, Signature-Pfützenlichter und ein eigenes Emblem im Armaturenbrett. Jedes Fahrzeug erhält eine individuelle Nummerierungsplakette. Ein exklusiver Schlüsselanhänger gehört ebenfalls zum Paket.
Technisch bleiben beide Ausführungen nah an den bekannten Plaid-Versionen. Das Model S Signature Series erhält eine Carbon-Keramik-Bremsanlage mit goldenen Bremssätteln und 21-Zoll-Räder. Das Model X Signature Series kommt mit serienmäßigen Plaid-Bremsen mit roten Sätteln und 22-Zoll-Rädern. Beide Modelle verfügen serienmäßig über das oben offene Yoke-Lenkrad und ein Luxus-Paket.
Hey everyone, was a bit busy today, but I got a chance to speak with a couple customers who were offered a @Tesla Model S and Model X Signature Edition, the final versions of the Model S/X that will ever be produced. Here's all the info:
Model X Signature Edition:
• Price:… pic.twitter.com/rmqvDIYfqm— Sawyer Merritt (@SawyerMerritt) April 12, 2026
Model S und Model X Signature Series liegen deutlich über den bisherigen Preisen der Plaid-Versionen. Die Verfügbarkeit in Europa und Deutschland ist offen. Tesla hatte das Ende der beiden Baureihen Anfang 2026 bekannt gegeben. Im April wurde die Produktion offiziell eingestellt. Besitzer von Model S und Model X erhalten laut dem Hersteller über die Lebenszeit der Elektroautos weiterhin technische Unterstützung. Künftig will Tesla die Fertigungslinien im US-Werk Fremont für neue Projekte nutzen, darunter Robotiklösungen wie der humanoide Optimus. Die Übergabe der finalen Exemplare seiner beiden Oberklasse-Stromer soll im Mai im Rahmen eines besonderen Events erfolgen.
Bis auf Weiteres besteht das Auto-Portfolio der Marke damit aus der mittelgroßen Limousine Model 3 sowie dem SUV-Coupé Model Y im gleichen Segment. In den USA ist zudem der „Cybertruck“ verfügbar. Darüber hinaus gibt es noch den demnächst in Europa erwarteten E-Lkw Semi. Tesla soll Berichten zufolge zudem wieder an einem kompakten E-Auto arbeiten. Der Zweisitzer „Cybercab“ kommt zunächst nur vollautonom für Robotaxi-Services auf die Straßen.

M. meint
Individualisierung bei Tesla.
350 erhauchte Kunden machen Bekanntschaft mit Kontrastnähten.
Und goldenen Logos.
Ich hol‘ mir mal Popcorn.
Future meint
Kontrastnähte sind doch seit Jahrzehnten das Merkmal vom Premiumauto. Ich habe das nie verstanden. Premium haben sich halt die Marketingleute mal ausgdacht, um mehr Geld zu verlangen. Es ist eine eigenartige Branche, die seit Jahrzehnten ein Hauptverursacher des Klimawandels ist. Immerhin sind Elektroautos allerdings weniger schmutzig. Aber es bleibt wie immer die Frage, was nach der Automobilität kommt. Da traut man Tesla halt viel zu.
M. meint
Das Merkmal. Das.
Na sicher.
David meint
Bin gespannt, wann die Final Edition vom Cyber Truck kommt. Für Europa zeigt sich im Laufe des Jahres, wie weit sie mit ihren Preissenkungen bis an die Schmerzgrenze kommen. Ich denke, nicht so weit. Sie bauen einfach zu teuer und haben kein Plattformkonzept. Außerdem ist das Model Y vielen nicht mehr durch den Preis zu verkaufen.
Futureman meint
Als meistverkauftes E-Auto im letzten Monat können sie ja nicht so viel falsch machen. Dabei gleichzeitig die beiden wenig verkauften Fahrzeuge vom Markt nehmen, macht dann ja wirtschaftlich auch Sinn. Ist allerdings schade, um das Fahrzeug, welches vieles (inkl. diesem Forum) überhaupt erst in Gang gebracht hat.
EVrules meint
Nur als Beispiel: In China ist der Absatz im Q1/26 um 16% rückläufig, ein Monat, vorallen das Quartalsende hier in der EU macht noch keinen Erfolg aus.
Seit über zwei Jahren sind die Zahlen sogar global rückläufig, bei einem sonst wachsenden Marktumfeld, das tut doppelt weh und kann auch nicht in einem Monat aufgefangen werden.
Andi EE meint
@David
Hast du den Schock der niederländische FSD-Zulassung überstanden?
„Ich denke, nicht so weit.“
Das wissen wir. Tesla auch in DE mit dem Model Y vorne und 85% private Kunden (Quelle AMS aus deinem Lager). Beim ID.4 ist es z.B. exakt umgekehrt, fast alles Firmenwahenzulassungen. Nichts spricht doch mehr für den freien Willen des Kunden bei den Tesla-Käufen und gegen die aus deinem Konzern, die fast ausschließlich Firmenwagenzulassungen sind.
Und klar geht das über Rabatte und ein bestmögliches P/L. Das schmälert den Gewinn, da hast du ja die grosse Expertise bei Porsche … dem schrumpfenden Gewinn. Ein paar Tipps aus dem eigenen Versagen hast du sicher parat, wie es zu diesem epischen Absturz trotz deiner Expertise kam. Einfach auflisten, in welchen Punkten ihr bei Porsche am meisten versagt habt, nur die Wichtigsten, nicht alle @David.
Frank Peters meint
2026, das Jahr der Zulassung des Level 2 Fahrassistenzsystem.
So geht Technologieführerschaft😆🤡
Powerwall Thorsten meint
Und dann gibt es Menschen, die den Unterschied verschiedener Level zwei Systeme technisch nicht erfassen können – aber du wirst das schon noch lernen.
Vielleicht kannst du ja in einigen Monaten sogar in Deutschland einmal mitfahren, wenn du dich traust – nicht, dass du dann aus Frust über das hauseigene Level zwei System noch die Fahrzeugmarke wechselst.
David meint
Vor allen Dingen kann man ja jetzt sehen, was es braucht, um in Europa eine Zulassung zu erreichen.
Tesla musste von den Ordnungsbehörden beobachtete Testfahrten beantragen und 18 Monate durchführen, um eine Level 2 Zulassung zu erreichen. Eine Level 2 Zulassung von der Tesla selber in seiner Pressemeldung explizit zum Vergleich BMW und Ford nennen, die so eine Lizenz schon länger haben. Sollte Tesla Level 4 haben wollen, werden sie etliche Jahre beobachtete Testfahrten beantragen müssen. Das haben sie in keinem Land der Welt gemacht. Das kann also dieses Jahrzehnt nichts mehr werden. Es sei denn, sie kaufen das komplette System z.B. von Waymo oder VW.
Ich wusste zwar nicht von Anfang an, mit welchem Trick sie diesmal für passende Mitmenschen Autonomie vortäuschen wollten. Aber ganz sicher war, sie können nichts. Als ich dann die Spezifikationen las, war es klar. Man will nur den Narrativ: Wir haben die Genehmigung! Und dann will man vernebeln, wofür.
EVrules meint
Danke, genau das dacht ich mir auch – seitens der Hardliner wird wiedermals so getan, als ob das Rad neu erfunden wurde.
Es ist nicht mehr zu begreifen.
Andi EE meint
Stimmt, deshalb heisst es auch „supervised“, die Überwachung und Verantwortung trägt der Nutzer des Fahrzeugs. Aber das Fahrzeug fährt alles selber, du musst nichts mehr tun außer überwachen.
Bei euren Fahrzeugen ist es exakt umgekehrt, Level 3 ist es zugelassen, die Funktionalität ist nicht mal bei Level 1. Ohne Fahrbahnmarkierung ist das eher eine Anleitung in einen schnellen Unfall. Wirklich gefährlich ist es halt, wenn die Fahrbahnmarkierungen unterbrochen werden. Der eine Test an der Küste von Kalifornien mit dem Mercedes 20 Minuten lang, mindestens 40 fatale Fehler in der kurzen Zeit. Davon mindestens 5 die im Gegenverkehr oder im Strassenrand geendet hatten.
EVrules meint
Andi EE – Wie gut Supervised FSD funktioniert kann man wieder aus den USA sehen, wo ein Model 3 kürzlich in einen geschlossenen Bahnübergang fuhr und beinahe eine (mutmaßlich fatale) Kollision mit einem Zug verursachte. Weitere Vorfälle sind ebenfalls bekannt, wie Electrek berichtet.
FSD (supervised oder nicht) ist alles andere als sicher und zuverlässig – es ist ein Level 2 System, genauso fehleranfällig wie andere Systeme auch.
Es wäre mehr als närrisch anzunehmen, dass es stets sicher und ohne Komplikationen wäre.
Tesla-Fan meint
„Sicherheit hat für uns oberste Priorität“ schrieb das RDW in der Pressemitteilung zu Zulassung in Holland
Unabhängig was solche selbsternannten Experten wie EVrulez hier absondern.
Wenn FSD (nachweislich) 7 von 8 Unfällen verhindert wird sich die Presse (und selbst ernannte Experten hier) an dem einen Unfall abarbeiten den FSD nicht verhindern konnte. Traurig, diese Ahnungslosigkeit.
Ich habe einen guten Bekannten bei einem Vorfahrt-Unfall auf einer Bundesstrasse verloren, der mit FSD zu 100% nicht passiert wäre. Das Auto aus der Nebenstrasse wäre einfach nicht losgefahren.
Andi EE meint
@EVules
Ihr seid total abgehängt, keine Software, keine Batterie, eine grosse Klappe was ihr hier wieder eindrucksvoll beweist / das nach der FSD-Zulassung der RDW aus den Niederlanden. Ihr seid einfach nur noch peinlich.
Future meint
Level 2 ist also nur ein juristisches Konstrukt für die Haftung.
Interessant finde ich, dass das System von Tesla also so viel kann, was andere nicht können. Natürlich muss es noch überwacht werden, wegen der Haftung. Aber jetzt wird doch allen klar, warum die Anleger so viel Geld auf Tesla wetten. Da muss man sich nur mal den Bericht von dem total geflashten Heise-Redakteur durchlesen, den der von seiner Testfahrt in Hamburg geschrieben hat im Dezember 2025. Das war in Hamburg – und das ist in Deutschland, also nicht weit weg in Kalifornien oder Niederlande. Da rollt was auf uns zu, Leute. Und es wird kein Weg zurück führen, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht
Jörg2 meint
„Eine Level 2 Zulassung von der Tesla selber in seiner Pressemeldung explizit zum Vergleich BMW und Ford nennen, die so eine Lizenz schon länger haben.“
Dann sehen wir zeitnah auf YT Videos von BMW und/oder Ford, wie deren L2-Autos ähnlich durch Amsterdam fahren, wie die Tesla?
Bin gespannt.
(VW hat soetwas nicht? Warum?)
M. meint
„Level 2 ist also nur ein juristisches Konstrukt für die Haftung.
Interessant finde ich, dass das System von Tesla also so viel kann, was andere nicht können. Natürlich muss es noch überwacht werden, wegen der Haftung.“
Haarstrübender Unsinn. Es gibt klare technische Abgrenzungen.
Wenn Tesla zeigen kann, dass das System ohne ständige Überwachung sicher genutzt werden kann – bitte, worauf wartet man? Dann übernimmt Tesla eben die Haftung, und fertig. Es kann doch nichts passieren, oder? Traut man sich das nicht? Ach komm!
Also kann man nicht, und das nicht nur beim bereits 2. System, das es können sollte (der Name ohne den erzwungenen Zusatz sagt doch schon alles), sondern auch auch 9 Jahre nach der Ankündigung nicht.
Nebenbei bemerkt: das RDW hat Tesla bei der Entwicklung mächtig unter die Arme gegriffen. Das, was letztlich zur Freigabe gekommen ist, ist nicht das, was die Amerikaner haben. Das hat man 18 Monate lang anpassen müssen, bis es wenigstens L2-tauglich war.
Future meint
@M., ich antworte einfach mit dem zitierten Text von PT aus diesem Thread, weil ich nicht alles wiederholen will: »Und dann gibt es Menschen, die den Unterschied verschiedener Level zwei Systeme technisch nicht erfassen können – aber du wirst das schon noch lernen.« Der große Vorsprung von Tesla wurde ja ebenfalls bereits ausführlich dargestellt. Ich finde das beeindruckend. Aber jeder soll finden, was er will. Die anderen haben den Heise-Artikel vom Dezember gelesen.
Stefan meint
Es gibt auch andere Firmen, die vermeintlich zu teuer bauen.
Low Cost war nicht das Ziel.
David meint
Es geht hier aber nicht um andere. Richtig ist, dass man geglaubt hat, sehr günstig produzieren zu können, aber leider im Prozess lernen musste, dass die Maschine nicht die Maschine baut, sondern man dafür viele Leute benötigt, wenn man Qualität haben möchte. Das hatte der Bachelor in seinem „Vordiplom“ nicht gelernt. Dazu kamen mannigfaltige Konstruktionsfehler.
Ben meint
Kennt man ja schon so von den BEV von VW und Audi/AUDI auf deren Hauptmarkt China.
CaptainPicard meint
Musk wird alt, früher wäre die Auflage 420 Stück gewesen.
Powerwall Thorsten meint
Der war gut ;-)