Mit dem kommenden iX4 bereitet BMW den nächsten Schritt seiner elektrischen „Neue Klasse“-Offensive vor. Bevor das Serienmodell offiziell vorgestellt wird, drehen Erlkönige ihre Testrunden auf europäischen Straßen. Die stark getarnten Prototypen geben Hinweise darauf, dass die coupéhafte Variante optisch dynamischer und aerodynamischer als den iX3 positioniert. Während letzteres, schon im März gestartetes Modell als klassisches SUV auftritt, soll der nachfolgende iX4 stärker Design-orientierte Kunden ansprechen.
Optisch orientiert sich der iX4 erkennbar an der neuen Formensprache der „Neue Klasse“. Auffällig sind die flacher gezeichnete Frontpartie, kurze Überhänge und die langgestreckte Dachlinie, die im Heck in ein markantes Fastback ausläuft. Trotz Tarnfolie lassen sich die schmalen Lichtsignaturen und die breite Schulterpartie bereits erkennen. Insgesamt wirkt der Prototyp auf den Erlkönigfotos deutlich dynamischer als der aktuelle iX3 und gleichzeitig weniger massiv als heutige SUV-Coupés der Marke.
Technisch basiert der iX4 auf der mit dem jüngsten iX3 eingeführten vollelektrischen Plattform von BMW, die als „Neue Klasse“ geführt wird. Sie bildet künftig die Grundlage für zahlreiche Vollstromer der Münchner, neben dem iX4 wird als Nächstes eine entsprechende Version der elektrischen Limousinen der 3er-Klasse erwartet. Die Architektur ermöglicht Fortschritte bei Effizienz, Softwareintegration und Ladeleistung. Moderne 800-Volt-Technik und neue Rundzellen-Batterien mit höherer Energiedichte erlauben Reichweiten von weit über 600 Kilometern nach WLTP-Norm.
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— レスポンス (@responsejp) May 18, 2026
Beim Antrieb des neuen iX4 dürfte BMW wie beim iX3 mehrere Leistungsstufen einführen. Neben heckgetriebenen Einstiegsvarianten gelten Dual-Motor-Versionen mit xDrive-Allradantrieb als gesetzt. Es wird zudem über ein mögliches M-Performance-Modell spekuliert, das den sportlichen Anspruch des Coupé-SUV zusätzlich unterstreichen könnte. Die Proportionen des Erlkönigs deuten jedenfalls darauf hin, dass der Fokus stärker auf Fahrdynamik und Aerodynamik liegen wird als beim praktischeren iX3.
Die Technologie der Neuen Klasse soll grundsätzlich auch bei elektrischen SUV- und Crossover-Modellen des bayerischen Premiumherstellers „Freude am Fahren auf einem völlig neuen Level“ bringen. Dafür sorge insbesondere der Steuerungscomputer „Heart of Joy“ mit der selbst entwickelten Software „BMW Dynamic Performance Control“. Im Innenraum wird der iX4 wie der iX3 das Anzeige- und Bedienkonzept „BMW Panoramic iDrive“ mit dem neuen Betriebssystem „BMW Operating System X“ zeigen.
Was der iX4 der Neuen Klasse kosten wird, bleibt abzuwarten. Der aktuelle iX3 ist seit März in der Version 50 xDrive ab 70.900 Euro zu haben. Die zweite Version 40 mit nur Heckantrieb soll in Deutschland im Sommer zum Preis von 63.400 Euro starten. BMWs SUV-Coupés sind in der Regel teurer als die klassischen SUV-Modelle.

Chris meint
Über 600 km wltp…
Hauptsache klicks generieren und Inhalt egal…k.i regelt…
Klar 800 sind über 600, aber etwas Mühe geben wäre schon schön.
Der iX4 wird, dank geringeren Luftwiederstand mind. die iX3 Werte erreichen… wenn schon von wltp Vermutungen gesprochen wird.
Wie zb. „Deutlich über 800 km wltp und im Alltag scheinen auch Werte von über 600 denkbar“… so oder so ähnlich
Redaktion meint
„weit über“…
VG | ecomento.de
Gernot meint
Die rechte Niere hat eine eitrige Zyste?
Sorry BMW: Die Kamera an der Stelle ist eine Lösung für einen Dacia, wenn alles unter der Prämisse Kostenminimierung ausgelegt wird. Für ein Premium-Fahrzeug ist das nicht akzeptabel. Mercedes hatte das auch schon bei EQE/EQS verbockt, wo aus Kostengründen etwas neben der Mitte platzierte Sensorik den Qualitätseindruck stark gemindert hat.
NeutralMatters meint
Haben wir denn nicht schon genug adipöse PKW auf unseren Straßen, mit mäßigen Nutzvolumen und zu hoher Masse und Abmessungen?
brainDotExe meint
Solange noch Nachfrage besteht augenscheinlich nicht.
M. meint
Ich habe jetzt mal wieder nachgesehen, und muss das wie schon beim letzten Mal berichtigen.
Der iX3 50 xDrive kostet ab 70.900 Euro, nicht ab 74.700 Euro.
Gerade getestet.
Vielleicht kann man sich das ja mal aufschreiben!?
Und der iX3 40 „soll“ nicht ab 63.400 Euro kommen, er kann bereits ab diesem Preis konfiguriert werden.
Redaktion meint
Korrigiert!
BMW hat für den iX3 50 xDrive weiter im Konfigurator ein optionales Paket vorausgewählt, das man erst später abwählen kann. Der iX3 40 ist bereits bestellbar, startet laut BMW aber erst im Sommer offiziell.
VG | ecomento.de
M. meint
Das mit dem Paket stimmt, aber das war schon beim letzten Mal so, als wir das korrigerten. ;-)
Redaktion meint
Richtig – und wir haben nicht daran gedacht!
VG | ecomento.de
MrBlueEyes meint
Kleine Korrektur, der iX3 startet ab 70.900 €
Redaktion meint
Aktualisiert!
VG | ecomento.de