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Skoda Elroq führt Elektroauto-Neuzulassungen im Mai 2026 wieder an

08.06.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 15 Kommentare

Skoda-Elroq

Bild: Skoda

Der Škoda Elroq hat im Mai die Spitze der Elektroauto-Neuzulassungen in Deutschland wieder übernommen. Mit 3083 Neuzulassungen platzierte sich das Kompakt-SUV laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 33 Einheiten vor dem Kompaktwagen VW ID.3, der mit 3050 Exemplaren auf Rang zwei folgt. Das große E-SUV Škoda Enyaq und dessen Coupé-Variante kamen mit 2770 Registrierungen auf den dritten Platz.

Bei den Neuzulassungen von Elektroautos war im Mai ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Nachdem das KBA für März 70.663 E-Autos und für April 64.350 gemeldet hatte, wurden im Mai 59.969 Vollstromer neu zugelassen. Trotz des Rückgangs gegenüber dem Vormonat liegt der Wert deutlich über dem Vorjahresniveau, was einem Plus von 39,3 Prozent gegenüber Mai 2025 entspricht. Der Marktanteil reiner Stromer bleibt mit 25 Prozent auf einem hohen Niveau.

Rang Modell Mai 2026
1 Škoda Elroq 3083
2 VW ID.3 3050
3 Škoda Enyaq 2770
4 Tesla Model 3 2664
5 Tesla Model Y 2410
6 VW ID.7 1952
7 BMW iX1 1736
8 Mercedes-Benz CLA 1647
9 Cupra Born 1456
10 VW ID.4 (inkl. ID.5) 1453

Bei Tesla gab es im Mai deutliche Veränderungen in der Rangliste: Die Mittelklasselimousine Model 3 kehrte von der 17. Position des Aprils auf den vierten Platz zurück und verzeichnete 2664 Neuzulassungen. Das mittelgroße SUV-Coupé Model Y verbesserte sich von Rang acht auf den fünften Platz mit 2410 Einheiten. Damit waren im Mai wieder beide Volumenmodelle der US-Marke in den deutschen Top Ten vertreten.

Infolge der Zulassungszahlen von Tesla rutschte der als Limousine und Kombi erhältliche große VW ID.7 auf den sechsten Rang ab und verlor zwei Positionen im Vergleich zum April. Die weiteren Plätze der Liste werden vom Kompakt-SUV BMW iX1 mit 1736 Einheiten, dem mittelgroßen, als Limousine und Shooting Brake gebauten Mercedes-Benz CLA mit 1647 Neuzulassungen sowie dem Kompaktwagen Cupra Born (1456) und dem SUV VW ID.4 sowie dessen Coupé-Version ID.5 (1453) belegt.

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Via: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) & Electrive
Tags: Skoda Elroq, Škoda Enyaq (iV), VW ID.3, ZulassungszahlenUnternehmen: Skoda, VW
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Egon_meier meint

    08.06.2026 um 22:23

    Ich bin mal gespannt, wie die Zulassungszahlen aussehen wenn die ID.2-Derivate vom Band laufen. Die Startangebote waren ja – nicht überraschend – sofort wegverkauft.

    Antworten
  2. Egon_meier meint

    08.06.2026 um 22:21

    Es ist europaweit in den großen und BEV-starken Märkten ähnlich ..
    GB, D, Dk, Nl

    VW beherrscht weitgehend den BEV-Markt. Der wichtige Faktor scheint zu sein, dass sie auf einer guten Plattform ein breites Modellangebot aufbauen konnten und – im Gegensatz zu einigen anderen – keine massiven technischen Probleme hatten.
    Zudem haben sie ihre Software relativ gut in den Griff gekriegt. Einige belastbare Quellen halten sie sogar für vorbildlich – auch wenn die meisten Foristen hier anderer Meinung sind.
    WEnn ich im Bekanntenkreis so rumhören ist Skoda mit Elroq und Enyaq schon den Ruf wie ansonsten IBM oder MS .. die zu kaufen benötigt keinerlei große Begründung mehr.

    Antworten
  3. Powerwall Thorsten meint

    08.06.2026 um 14:32

    Eine ehemalige Kommilitonin hat sich auch einen Elroq in der Schweiz bestellt.
    AMAG ist ja dort der General Importeur und sie hat wohl ein sehr gutes Angebot bekommen.
    Werde berichten, wenn ich den Kaufvertrag gesehen hab.
    Das Auto soll sie wohl in vier Wochen haben.
    Bin gespannt, wie es sich fährt.
    Ich freue mich schon, wenn ich dann einmal die aktuelle Software und die Assistenzsysteme etc live und lange testen kann.

    Antworten
  4. Tt07 meint

    08.06.2026 um 13:12

    Wow da haben ja einige ausländische Hersteller richtig gute Zuwächse bei den BEVs hingelegt, wobei sich das ja auch schon im ersten Quartal abgezeichnet hat. Die deutschen Hersteller stehen da eher im Tabellenkeller.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      08.06.2026 um 15:28

      6/10 der Top 10 alleine die VW AG und 8/10 deutsche Konzerne, ich sehe da keine Probleme für die deutschen Konzerne.

      Antworten
    • M. meint

      08.06.2026 um 16:41

      Die Tabelle oben hast du schon mal nicht gefunden.

      Antworten
    • hu.ms meint

      08.06.2026 um 17:31

      Wie gross ist denn den zuwachs der ausländer im vergleich 2025 zum bisherigen 2026 ?
      Lt. eu-evs liegt z.b. tesla europaweit in beiden zeiträumen bei rd. 9% marktanteil, während die VW-group von 26 auf 20% zurückgefallen ist.

      Antworten
  5. David meint

    08.06.2026 um 09:56

    Sechs MEB Modelle in den Top Ten. Und die Vierlinge sind ja noch gar nicht auf dem Markt. Der VW Konzern dominiert das Thema Elektroauto in Deutschland nach Belieben. Das ist aber nicht schuld vom VW Konzern, die haben halt ihre Hausaufgaben gemacht. Es ist Schuld der anderen, die versagen.

    Antworten
    • Paule meint

      08.06.2026 um 19:12

      Was denkst du, wie viel Modellvarianten benötigt VW, um mal 1,5 Millionen BEV an den Kunden zu bringen? 25, oder 30?

      Warum machen Sie nicht zwei oder drei Autos richtig, richtig gut, und dann läuft es.

      Antworten
      • Referendar meint

        09.06.2026 um 16:25

        Warum nur zwei, wenn man wie VW auch 25 richtig richtig gut machen kann. Warum wichtige Segmente der Konkurrenz überlassen? Du hast doch dein zu dir passendes Fahrzeug gefunden, also gönne es den anderen Käufern auch. Hast doch jetzt über 35 Jahre Zeit gehabt dich an Vielfalt zu gewöhnen.

        Antworten
  6. MK meint

    08.06.2026 um 09:27

    Also eigentlich über 5.800 Skoda Enyaq, wovon halt etwas über die Hälfte einen etwas kürzeren Kofferraum hat…immerhin werden Golf und Golf Variant auch zusammen ausgewiesen. Und dass der ID.4 im Vergleich so abfällt, zeigt doch, dass man da den Facelift, den der Skoda schon vor bald 1,5 Jahren hatte und der beim ID.4 immer noch aussteht, wirklich verpennt hat…
    Was spannend ist, ist das Abfallen des Cupra Born bei weitgehend stabilen Zahlen des ID.3. Hier macht sich wohl bemerkbar, dass der ID.3 mehr von Firmen gekauft wird, die auch kurz vorm Modellwechsel noch das alte Modell abnehmen und der Born eher von Privatleuten, die die neue Variante abwarten werden.

    Aber alles in allem doch genau das, was ich schon nach der Verkündung des BEV-Marktanteils für Mai 2025 hier auf ecomento kommentiert habe: Zurückgegangen gegenüber April ist nicht der BEV-Markt als ganzes, sondern in erster Linie die vorm Modellwechsel stehenden VW-Modelle.

    FunFact für alle, die sich immer über die Modellvielfalt im VW-Konzern echauffieren: Zuletzt wurde gemeldet, dass bei den neuen Kleinwagen ID.Polo, ID.Cross, Raval und Epiq über 80% der Bauteile vollkommen identisch sind.

    Antworten
    • fratz meint

      08.06.2026 um 12:07

      Wäre wenigstens der Ladeport von einem der kleinen Drei an der richtigen Stelle.
      So ists halt Mist für die meisten Garagenbesitzer. Ok, ich könnte an der Stelle noch ne Tür in die Garage bauen. 😉

      Antworten
      • MK meint

        08.06.2026 um 13:11

        @fratz:
        So kleine Garagen, wo das relevant sind, sind ja schon eine aussterbende Art. Der Trend geht ja doch zu größeren Garagen und Tiefgaragen.
        Als jemand, der eigentlich nur öffentlich lädt, habe ich persönlich sowieso immer eine 25%-Chance, dass die richtige Stelle getroffen wurde ;)

        Und eben: Es geht ja um einen möglichst großen Verblockungsgrad, also einen möglichst hohen Anteil an Gleichteilen. Die Position des Ladeanschlusses ist unter der Bedingung zwangsläufig bei allen Modellen an der gleichen Stelle…es sind übrigens vier Modelle ;)

        Antworten
      • hu.ms meint

        08.06.2026 um 17:36

        … eine luke 50x50cm reicht auch. :-))
        Mein ID.3 hat die steckdose ja hinten rechts. Alte 5m-garage = 6 m kabel gekauft.

        Antworten
      • Egon_meier meint

        08.06.2026 um 22:22

        @fratz
        Der Ladeport ist genau da, wo er hingehört.
        Deine persönlichen Wünsche hat du leider nicht rechtzeitig beim VW-Technikvorstand eingereicht.

        Antworten

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