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Škoda startet die Epiq-Produktion im spanischen Pamplona

09.06.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 40 Kommentare

Skoda-Epiq

Bild: Škoda

Kurz nach dem Produktionsstart des VW ID. Polo und Cupra Raval in Martorell läuft nun auch der Škoda Epiq in Spanien vom Band. Die tschechische Volkswagen-Tochter hat mit der Serienproduktion ihres neuen vollelektrischen Einstiegsmodells im Konzern-Werk Navarra begonnen.

Alle vier Modelle der „Electric Urban Car Family“ von den Marken Cupra, VW und Škoda werden in Spanien produziert. Der neue Epiq ist das zweite Modell im aktuellen europäischen Portfolio von Škoda, das außerhalb der tschechischen Werke von Škoda Auto gebaut wird. Zudem ist es das erste Škoda-Modell, das in Spanien produziert wird.

„Als strategischer Eckpfeiler bringt der Epiq Elektromobilität in das dynamische Einstiegssegment und bietet den Kunden noch mehr Auswahlfreiheit“, heißt es. Er ist das erste Fahrzeug der Marke, das auf der neuen MEB+-Plattform basiert. Außerdem ist er das erste Modell, das die Designsprache „Modern Solid“ vollständig verkörpert. Neben dem kommenden großen SUV Peaq soll der Epiq eine Schlüsselrolle dabei spielen, das Elektro-Portfolio der Tschechen in diesem Jahr zu verdoppeln.

Der Epiq ist Teil der neuen Electric Urban Car Family der Volkswagen Brand Group Core (BGC). Zusammen mit dem Cupra Raval, dem VW ID. Polo und dem VW ID. Cross bildet er einen Teil einer markenübergreifenden Produktkampagne, mit der die Konzernmarken Modelle im elektrischen Einstiegssegment auf den Markt bringen.

Die Produktion des Epiq in Spanien ermögliche es, Synergien innerhalb der BGC zu nutzen und europäischen Kunden E-Autos anzubieten, die sowohl in technologischer als auch in preislicher Hinsicht äußerst wettbewerbsfähig sind, so Škoda. Dieser Ansatz ermögliche es zudem, Produktionskapazitäten in den eigenen Werken für andere stark nachgefragte Modelle zu erhalten und gleichzeitig die Flexibilität zu erhöhen und auf Nachfrageschwankungen in den verschiedenen Fahrzeugsegmenten zu reagieren.

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Bislang wurden im Werk Navarra am Stadtrand von Pamplona in Nordspanien die VW-Modelle Taigo und T-Cross mit Verbrennungsmotor produziert. Das Produktionsprogramm wird nun um den vollelektrischen Škoda Epiq erweitert, ein weiteres Elektro-Modell, der VW ID. Cross, soll bald folgen. „Wie das Škoda Werk in Mladá Boleslav bietet auch der Standort Navarra ein hohes Maß an Flexibilität, da Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und vollelektrische Fahrzeuge auf derselben Produktionslinie montiert werden“, unterstreicht der Hersteller.

Mit einem Preis von 25.900 Euro ist der Epiq das günstigste Elektro-Modell von Škoda und der Einstieg in das Stromer-Portfolio. Dank der reinen E-Auto-Plattform kann die Marke trotz kompakter Abmessungen mit einem geräumigen Innenraum werben. Die kleinere von zwei Batterien hat eine Bruttokapazität von 38,5 kWh und nutzt Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie (LFP). Das größere Akkupack mit 55 kWh verfügt über Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie (NMC). Damit sind je nach Modell 315 bis 440 WLTP-Kilometer pro Ladung möglich. Die Antriebsleistung liegt je nach Version bei 85 kW (115 PS), 99 kW (135 PS) oder 155 kW (211 PS).

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Via: Škoda
Tags: Produktion, Škoda Epiq, SpanienUnternehmen: Skoda
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    10.06.2026 um 09:32

    Habe mir ein angebot für den grossen akku, 155kw-motor in grün + technikpaket eingeholt:
    28k VOR staatlicher förderung.

    Antworten
    • M. meint

      10.06.2026 um 13:11

      Motor in grün? 😉
      Aber guter Preis. Denke aber, dass dort Vitamin B drin steckt.

      Antworten
    • M. meint

      10.06.2026 um 14:29

      Nachtrag:
      Hab jetzt mal selbst über apl geschaut, da gibt es schon 21%.
      Der Preis ist also für jeden zugänglich (der das Internet benutzen kann).

      Antworten
  2. Futureman meint

    09.06.2026 um 14:49

    Sobald VW dahintersteht sind Mini-Akkus plötzlich kein Problem mehr. Es gab Zeiten, da hieß es, keiner kauft E-Autos unter 500km Reichweite. Kaum entwickelt der VW-Konzern endlich ein E-Auto für unter 30.000€ zählen diese Forderungen nicht mehr.
    Man gespannt sein, wie viele davon wirklich in den Markt kommen. Auf jeden Fall belebt der Wettbewerb den Markt.

    Antworten
    • MK meint

      09.06.2026 um 17:52

      @Futureman:
      An einen kleinen Stadtwagen werden halt andere Anforderungen gestellt: Auch den Verbrenner-Polo nutzen die wenigsten, um damit in den Urlaub zu fahren. Also: Bei einem Auto ab sagen wir mal 4,5 m Länge sollte man heutzutage schon eine Variante mit mindestens 500 km Reichweite anbieten (das heißt auch da nicht, dass die jeder braucht). Bei kleineren Wagen aber eben nicht: Auch Opel Corsa e, Peugeot e208, Fiat 500e, BYD Dolphin Surf und Co sucht niemand nach einer 500 km-Variante und die Fahrzeuge verkaufen sich vergleichsweise gut.

      Antworten
    • hu.ms meint

      10.06.2026 um 09:36

      Schon mal über das nutzungsverhalten von kleinwagen nachgedacht ?
      28% der HH haben einen zweitwagen.
      25% sind in D rentner mit viel zeit zum laden bei 2x jährich in den urlaub.
      Jedes auto wird für eine zielgruppe gebaut !
      Der schluss von sich auf ein mehrheit geht meist in die hose.

      Antworten
      • MichaelEV meint

        10.06.2026 um 11:07

        Nicht falsch. Falsch ist aber, dass bei einem größeren Fahrzeug zwangsläufig das Gegenteil zutrifft. Auch da fährt man nicht unentwegt und mit den Messer zwischen den Zähnen nur Langstrecke. Und sehr viele wollen nicht einige Tausender mehr bezahlen, um pro Jahr vielleicht ein paar Minuten Pause zu sparen.
        Auch da gurkt das Auto häufig in der Gegend rum und fährt die 2x jährlich in den Urlaub. Und da liegt der Knapppunkt, an der Stelle kommt es v.a. für Familien viel weniger auf Reichweite und Ladeleistung auf dem Hochglanz-Papier an, sondern viel mehr auf eine zuverlässige Ladeinfrastruktur auch in den Hochlast-Phasen.

        Antworten
        • MK meint

          11.06.2026 um 08:53

          @MichaelEV:
          Da gebe ich Ihnen recht. Grade wer mit Familie, also kleinen Kindern und/oder Hunden in den Urlaub fährt, muss sowieso regelmäßig längere Pausen machen. Da sind 100 kW Ladeleistung meist mehr als ausreichend. Auf Autobahnraststätten müssen dann aber auch entsprechend viele dieser Ladepunkte verfügbar sein statt nur z.B. 2x 400 kW-Lader, die kaum ein Auto wirklich voll ausnutzt…zumal ich auch gar keine Lust habe, mitten in der Pause wieder beim Auto sein zu müssen, um es umzuparken.

        • MichaelEV meint

          11.06.2026 um 16:42

          Autobahnraststätte ist eher die schlechteste Lokation. Aber vollkommen richtig, entlang der Verkehrsadern braucht es eine Menge Ladepunkte, um die Bedarfe effizient abzudecken (also u.a. keine 400kW für Fahrzeuge mit 100kW Ladeleistung).

    • M. meint

      10.06.2026 um 10:58

      Dass niemand Auto unter 500 km Reichweite kauft, haben sicher nicht viele hier behauptet, aber für alle eignen die sich nun mal nicht.
      Aber magst du mal eine Liste der Kompakt-„SUV“ für 26.000 Euro aufstellen, die mehr als 500 km Reichweite haben?
      Meine Liste dazu ist sehr kurz, aber vielleicht habe ich ja was übersehen.

      Antworten
      • hu.ms meint

        10.06.2026 um 17:42

        Für 26k listenpreis gibts nur den kleinen akku beim Epiq. Mit grossem gehts bei 31k los. Also falscher ansatz.
        Der neue BYD mit 800V system ist zwar grösser (ähnlich ID.3) aber sehr interssantes P/L.

        Antworten
        • M. meint

          10.06.2026 um 19:37

          War aber doch nicht mein Ansatz.

          Und der P/L bei diversen Marken hat klare Grenzen, je nachdem, wie man „Leistung“ (und besonders Minderleistung) definiert.
          Aber die Diskussion brauchen wir nicht im Detail zu führen – wer dort seine Daten feilbieten will, macht’s halt. Sind ja nicht meine.

  3. David meint

    09.06.2026 um 10:23

    Da ist der Dritte! Jetzt geht es Schlag auf Schlag! Nix Schwurbel-News auf X, echte neue Modelle in Großserienproduktion. Und alles auf einer Basis mit perfektem Gleichteilekonzept. VW kann Großserie! Gnade Gott der Konkurrenz! Obwohl, gibt ja keine:

    Als man diese MEB-Front Autos auf Kiel gelegt hat, hatte man noch geglaubt, dass Stellantis große Volumen auf STLA Small baut. Das hat sich offenbar erledigt. Auch ist der R5 an Grenzen gestoßen und der R4 funktioniert nicht. Um den Firefly gab es ein Riesenlärm, in München entwickelt, Future sah gleich den Untergang der deutschen Automobilindustrie – aber niemand kauft ihn. Inster und der Kia EV 2 brennen auch nicht die Hütte ab. Ein Model 2 gibt es nicht.

    Antworten
    • Ossisailor meint

      09.06.2026 um 13:05

      Der VW-Konzern braucht die Kleinen dringend, denn der Konzern verliert in diesem Jahr Marktanteile. In D wurden im Mai weniger BEV verkauft als im Mai 2025. Und der R5 räumt in einigen Märkten gut ab, Stellantis legt in Europa schon mehr verkauft als bis Juni 2025, genauso wie Tesla, Geely, Renault und viele andere. Besonders Toyota hat sein Portfolio erfolgreich erweitert (C-HR, Urban-Cruiser, Bz4X-Urban) und ist im erfolgreich im Angriffsmodus. Die Marktanteile des letzten Jahres in Europa wird der VW-Konzern in diesem Jahr aller Voraussicht nach nicht verteidigen können.

      Antworten
      • Ben meint

        09.06.2026 um 13:29

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        Antworten
      • F. K. Fast meint

        09.06.2026 um 14:56

        Den Teilsatz „Stellantis legt in Europa schon mehr verkauft als bis Juni 2025“ versteh ich nicht. Bzgl. Toyota: sie haben elektrisch nichts zu ID.Polo oder ID.3 vergleichbares im Angebot. Sie haben nur schlechte oder teure e-SUV. So sieht kein Angriffsmodus aus.

        Antworten
      • David meint

        09.06.2026 um 16:10

        Ich habe deinen Wortbrei nicht vollständig verstanden. Ich versuche aber zu antworten: Die Marktanteile von VW sind ja nicht zu Stande gekommen, weil die so geplant waren. Die sind zu Stande gekommen, weil die Anderen alle nichts können.

        VW plant nur auf Stückzahlen und auf längere Zeitachsen. In den nächsten Jahren wird sich das Kundeninteresse mehr Richtung B-Segment verschieben. Keine neue Erkenntnis, jede neue Technologie kommt top down. VW treibt diese Entwicklung. Vier Modellreihen im B-Segment sind schon mächtig.

        Antworten
        • Ossisailor meint

          09.06.2026 um 18:03

          Tja, Wortbrei stimmt leider. Meine Absicht war, die Euphorie ein wenig zu dämpfen, weil es bislang nicht so gut läuft für den Konzern. Er kann weder in D noch in Europa derzeit der Marktdynamik folgen, und in Skandinavien ist der (N, S, DK) Absatz regelrecht eingebrochen. Daher sind die Kleinen halt so wichtig.

      • hu.ms meint

        09.06.2026 um 17:05

        … und das hängt mit den vielen neuerscheinungen und grossem facelifts zusammen. Wer kauft jetzt noch einen ID.3, wenns im okt. einen schöneren und technisch besseren NEO für wenige hunderter mehr gibt. Gleiches gilt für die anderen MEB-facelifts.
        Die VW-hoffnung zielt auf nächstes jahr.
        Wg. der EU-co2-vorgaben gibts im herbst evtl. wieder spezial-leasing-angebote…

        Antworten
        • MichaelEV meint

          10.06.2026 um 11:13

          „Wg. der EU-co2-vorgaben gibts im herbst evtl. wieder spezial-leasing-angebote…“
          Das große Defizit bei den CO2-Flottengrenzwerten würde das Nahe legen. Mehr BEVs sind aber nicht die einzige Lösung für die Erfüllung der Ziele, weniger Verbrenner erfüllen die Ziele genauso.
          Die nächsten Monate werden zeigen, wie viele Kunden wirklich so schmerzresistent sind und trotz Krieg und Krise seit Ende Februar einen Verbrenner bestellt haben.

        • hu.ms meint

          10.06.2026 um 17:44

          Und schon in 6-8 jahren dann dumm schauen, ob 3 € für sprit und deshalb auch massiven wertverfall bei stinkern.

        • MichaelEV meint

          11.06.2026 um 16:50

          Stimmt, der aktuelle Schmerz durch die Krise ist das eine. Zukünftig kommen definitiv weitere dazu (Spritpreise, CO2-Kosten, Restwerte, ggf. Nutzungsverbote).
          Die Antizipation der Zukunft ist für viele alles andere als leicht, aber ich glaube nicht, dass der Verbrenner die nächsten 1-2 Jahre das Niveau annähernd halten wird (und dafür reicht es, dass Neuwagenkäufe aufgeschoben werden).

        • hu.ms meint

          12.06.2026 um 13:26

          Da dort wo die autos lange stehen – während der arbeit bzw. nachts – AC-lademöglichkeiten fehlen, wird das leider nicht so schnell gehen.
          In meinem umfeld gibts 4 HH die über ein neues auto nachdenken. 3 haben diese lademöglichkeit nicht !
          Keiner will zeit zum laden aufwenden bzw. mehr als HH-stromtarif zahlen.

    • Peter meint

      09.06.2026 um 13:27

      Ja VW kann Großserie aber halt nur noch im Ausland und im (Verbrenner-)Hauptwerk, die weltweiten Absatzzahlen von VW sind dermaßen eingebrochen das die Werke Emden und Mosel bis 2030 geschlossen werden, die BEV werden im Ausland produziert und WOB konzentriert sich weiterhin auf Verbrenner, bis heute hat WOB kein einziges BEV in Serie gebaut, WOB scheut BEV wie der Teufel das Weihwasser.

      Antworten
      • David meint

        09.06.2026 um 16:25

        Da sprichst du in der Tat indirekt ein Thema an, mit dem VW seit Jahrzehnten fertig werden muss: Politiker und Gewerkschafter, die sich in die Firmenpolitik einmischen. VW ist daher gezwungen, noch viel zu viel in Deutschland zu produzieren. Ich hätte diese ganzen Standorte längst vom Netz genommen.

        In einem Land, wo non-binäre Personen nach einer Absage klagen können, weil im formalisierten Absagebrief „Sehr geehrter Herr X!“, steht, und wo Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Urlaubstage und Feiertage aus dem Ruder gelaufen, dafür die Energiepreise hoch sind, würde ich nur F&E betreiben.

        Trotz dieser Einmischungen und Erbsünden läuft es für den VW Konzern ziemlich gut. Besonders im Elektrozeitalter. Selbst der ID.Buzz, für MEB richtig teuer, ist in der Top 20, Er läuft so gut, dass die Produktaufwertung auf das Modelljahr 29 verschoben wurde.

        Antworten
      • hu.ms meint

        09.06.2026 um 17:08

        Wenn die lohn- und energiekosten nicht konkurrenzfähiger werden, werden neue modelle zukünftig im europäischen ausland gebaut.
        Je günstiger das modell umso wahrscheindlicher. Kann auch auf den e-Golf ab 2029 zutreffen.

        Antworten
    • Future meint

      09.06.2026 um 15:43

      Der Firefly ist in der Tat ein hervorragender Entwurf – natürlich aus München. Bisher wurden davon ca. 60.000 Einheiten verkauft, zuletzt waren es im Mai über 5.600 Stück. Das ist für ein modernes kompaktes Elektroauto aus München nicht schlecht. In Deutschland ist er allerdings leider immer noch nicht zu bekommen – aber man kann sich für den Newsletter anmelden. Ansonsten sieht man ihn im schönen langen Wochenende in Holland und natürlich in Norwegen. Je mehr Elektroautos, desto besser, und wenn sie schön kompakt und modern sind, umso besserer. Das ist doch alles nicht so schwer. Mal sehen, wieviele E-Polos jetzt die verunsicherten Landsleute bald kaufen werden, um die schönen heimischen Werke wieder besser auszulasten.

      Antworten
      • eBikerin meint

        09.06.2026 um 17:59

        Also in Norwegen Must schon Glück haben einen der 127 zu sehen – naja und in den Niederlanden wurden dieses Jahr ja auch schon 33 zugelassen.

        Antworten
      • Ossissailor meint

        09.06.2026 um 17:59

        Vom Firefly wurde in diesem Jahr bislang keine 100 Stück verkauft. Auch da, wo er angeboten wird, läuft er nicht.

        Antworten
      • M. meint

        09.06.2026 um 17:59

        Nur weil in München ein paar Designer und Ingenieure daran gearbeitet haben, ist das Ding noch lange kein „Auto aus München“. Bebaut wird’s in China.
        Und ein Verkaufserfolg ist er in Europa sowieso nicht.
        https://www.smartdroid.de/firefly-nio-mit-schoenstem-elektro-kleinwagen-komplett-gescheitert/
        Europaabsatz 2025: 137
        Europaabsatz 2026 bisher: 76
        Die müssen Holland und Norwegen komplett überrannt haben…

        Antworten
        • Future meint

          10.06.2026 um 17:40

          Es ist doch egal, wo ein Auto gebaut wird. Wichtig ist, wo es entwickelt wird. Ein BMW wird doch auch in München entwickelt, obwohl es in Ungarn gebaut wird. Forschung und Entwicklung sind doch sicherlich die wichtigsten Bereiche für die gute Zukunft des Automobils in Deutschland. Bei der Produktion wird doch gerade wieder viel diskutiert über eine Verlagerung ins billigere Ausland.

        • MK meint

          12.06.2026 um 17:09

          @Future:
          Sie schreiben: „Wichtig ist, wo es entwickelt wird.“ Da mögen Sie recht haben. Und da kommt der Punkt: München ist ein reines „Design-Zentrum“. Da arbeiten also Designer an der Karosserieform, an der Innenraumgestaltung. An der Entwicklung von Akkus, Motoren, Software usw. arbeitet dort aber niemand. Das passiert komplett in China.

          PS: Wer genau diskutiert denn über Produktionsverlagerungen ins Ausland? Tatsächlich hat z.B. Audi sein Werk in Brüssel geschlossen und die dortige Produktion wieder nach Deutschland geholt. Und wenn Sie auf die neuen Kleinwagen anspielen um mal im VW-Konzern zu bleiben: Da habe ich auch diverse Artikel gesehen, die das als „Produktionsverlagerung“ nach Spanien bezeichnen…schaut man sich aber nüchternen die Fakten an, hat der VW-Konzern schon seit Jahrzehnten keinen Kleinwagen mehr in Deutschland gebaut. Und so ist es bei vielen Modellen: Ja, viele werden im Ausland gebaut. Bei den meisten war das aber bei den drei Verbrennergenerationen zuvor auch schon so. Gegenläufige Entwicklungen, wie z.B. der Cupra Born, der das erste Seat/Cupra-Modell überhaupt ist, dass jemals in Deutschland gebaut wurde, werden hingegen gekonnt unter den Teppich gekehrt.

      • Referendar meint

        09.06.2026 um 18:07

        Wo in den Niederlanden willst du den Firefly gesehen haben? Seit dem Marktstart letztes Jahr wurden dort bisher nur ca. 60 Stück verkauft, hauptsächlich durch die Rabataktion auf 24.900€. Nio CEO sagt selbst, nach Auslaufen der Aktion sind die Verkäufe quasi auf Null gesunken, das Fahrzeug gilt im Markt als gescheitert.
        Da muss dein langes WE in Holland schon ein Jahr dauern um diesen Exoten mal zu Gesicht zu bekommen.

        Antworten
        • Future meint

          10.06.2026 um 17:43

          Eigenartig. Ich finde den Entwurf aus München sehr gelungen. Der Akku könnte etwas größer sein aus meiner Sicht. In Asien scheint der Entwurf aber zu funktionieren: über 60.000 Stück sollen verkauft worden sein. Natürlich kostet das Auto dort auch nur 15.000 Euro. Ohne Zölle wäre es bestimmt auch in Europa noch viel billiger.

        • Referendar meint

          10.06.2026 um 23:28

          Ja, sieht ganz nett aus und zum China Preis wäre er zumindest fair bepreist. Ein ID.3 kostet in China auch ab 15.600€, ist eine Klasse höher bei besseren technischen Daten. Da müsste ich nicht lange überlegen. Immerhin hat der Firefly für Europa mehr Leistung und eine angepasste Ausstattung bekommen.

    • EVrules meint

      09.06.2026 um 20:48

      David – lass diese üble, pathetische Großspurigkeit sein – Deutschland ist nicht Europa und die Absatzzahlen in Europa sind diverser, als du es hier allen weismachen willst.

      Die MEB+ Fahrzeuge bleiben auch hinter den Ankündigungen zurück – 52kWh nutzbarer Akku beim großen und 37kWh beim kleinen, sind keine Meilensteine für den aufgerufenen Preis – da bleibt nicht mehr viel über von den versprochenen 56kWh netto!

      Antworten
      • hu.ms meint

        10.06.2026 um 17:48

        Kleinwagen sind oft zweitwagen mit anderen fahrprofil oder auch rentner-autos. Die haben zeit, bei der urlaubsfahrt 40min. länger zu laden…
        Der schluss von eigenen ansprüxhen auf die grosse mehrheit geht meist in die hose !

        Antworten
      • Future meint

        10.06.2026 um 17:51

        Diese »pathetische Großspurigkeit« ist ja Davids Stil. Ich finde den Stil eigentlich ganz gut, denn man merkt doch, dass er sich selber damit nicht so ganz ernst nimmt. Diese Autobranche braucht eben auch Ironie, Humor und mehr Leichtigkeit. Davids Stil gefällt mir da auch deutlich besser als Aztasus Art, die mir immer so etwas verbissen erscheint. Natürlich fehlen mir aber auch Marys launenhafte Beschreibungen der älteren Porschefahrer. Das sagt doch alles immer viel aus über die Akteure in dieser Branche, die ich schon vor dem Klimawandel nie verstanden habe.

        Antworten
        • Referendar meint

          10.06.2026 um 23:33

          Der 911 steht bei den jungen Leuten hoch im Kurs, wenn man sich au YT und Tiktok so umschaut. Gilt dort als Must Have in der Influenzer Szene: Jung und Erfolgreich fährt Porsche.

        • hu.ms meint

          12.06.2026 um 13:28

          Warum Porsche in der Influenzer Szene: Jung und Erfolgreich und nicht tesla oder dacia ?

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