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BYD legt Pläne für Werk in der Türkei auf Eis

11.06.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 30 Kommentare

BYD_Dolphin_Surf

Bild: BYD

Der chinesische Stromer-Riese BYD hat seine Expansionspläne in Europa angepasst. Wie Vizechefin Stella Li im Gespräch mit Reuters mitteilte, wurde der Bau eines Pkw-Montagewerks im türkischen Manisa auf Eis gelegt. Das Projekt, das im Sommer 2024 angekündigt wurde und eine Investition von rund einer Milliarde US-Dollar vorsah, hat derzeit keinen festen Zeitplan für den Produktionsbeginn mehr.

Stattdessen konzentriert sich der Konzern auf die Erweiterung seiner Kapazitäten in Ungarn. Dort werden bereits seit 2017 E-Busse in Komárom produziert, ergänzt durch Batterie-Montagewerke in Fót und Páty. Die Installation der Anlagen im Werk Szeged dauert an, weshalb der Produktionsstart für Elektroautos dort erst für das vierte Quartal 2026 erwartet wird.

Für die weitere Strategie in Europa sucht BYD nach einem zweiten Produktionsstandort. „Ungarn hat derzeit oberste Priorität“, erklärte Li gegenüber Reuters. An zweiter Stelle stehe die Suche nach einem zusätzlichen Produktionsstandort in Europa. Dabei prüft das Unternehmen die Übernahme eines bereits bestehenden Werks in Südeuropa, anstatt eine neue Fabrik zu errichten. „Wir würden es vorziehen, ein bestehendes Werk zu übernehmen“, sagte Stella Li bei einem Pressetermin in Berlin. Ein möglicher Standort für diese Produktion könnte Spanien sein.

BYD baut eine europäische Produktion auf, um die hohen Zölle der EU auf in China hergestellte Elektroautos abzufedern. Die Türkei unterhält eine Zollunion mit der EU, womit sie sich als Standort eignet. BYD könnte aber wegen der angekündigten „Made in EU“-Regeln auf Abstand gehen. Diese sehen einen hohen Wertschöpfungsgrad innerhalb der Europäischen Union für Fahrzeuge vor, die von öffentlichen Stellen beschafft oder gefördert werden.

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Via: Reuters & Electrive
Tags: China, Europa, Produktion, Türkei, UngarnUnternehmen: BYD
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jörg2 meint

    11.06.2026 um 13:48

    Vor Jahrzehnten war es so:
    Westliche Hersteller haben in China (und für China) ihre Produkte bauen lassen.
    Herrscher über die Technologie -> westliche Hersteller
    Werkbank -> China
    Die westlichen Hersteller haben sich dabei eine goldene Nase verdient.

    Nun entwickelt es sich in die Richtung:
    Chinesische Hersteller bauen (lassen bauen) ihre Produkte für Europa in Europa.
    Herrscher über die Technologie -> die chinesischen Hersteller
    Werkbank und Kunden der chinesischen Technologie -> die westlichen Hersteller
    Wer wird sich hierbei eine goldene Nase verdienen?

    Antworten
    • David meint

      11.06.2026 um 17:09

      Normal gehe ich auf deine simplen Denkmuster nicht ein. Aber hier muss mal wieder die Kelle kommen:

      Es haben keinesfalls vor Jahrzehnten die ausländischen Hersteller in China profitiert, sondern ausschließlich der VW Konzern. Er hatte faktisch das Monopol. Wenn die Chinesen jetzt expandieren wollen, lernen sie, dass so langsam überall in der Welt ähnliche Regeln gelten, wie sie die auch in ihrem Lande haben. Man muss lokal produzieren. Damit partizipiert das jeweilige Land, wenn dort Autos von ihnen gekauft werden. Mehr ist es nicht.

      Und wenn die Firma Tsching Bumm in Spanien oder Ungarn produzieren muss mit einem hohen Wertschöpfungsanteil, welchen Vorteil haben sie dann gegenüber einer europäischen Firma, die dort produziert? Die Frage stellt sich besonders, wenn diese europäische Firma in ganz Europa ein Netzwerk von Fabriken hat und eine siebenstellige Anzahl Elektrofahrzeuge gleicher Art mit entsprechenden Skaleneffekten produziert.

      Zur technologischen Führerschaft kann man sagen, ein Blick auf Motoren und Antrieb zeigt, hier sind die deutschen Hersteller absolut führend. BMW, Mercedes und der VW Konzern: APP550, Axialfluss Motor oder BMWs außergewöhnliche fremderregte Synchronmotoren. Bei den Zellen ist man gut mit dabei: BMW entwickelt alle Zellen selber, VW fertigt sogar selber und Mercedes bringt die Kühlung der Zellen auf ein neues Level. Bei NVH ist man sogar weltweit führend. Bei der Fahrzeugproduktion haben die europäischen Hersteller den Vorteil längerer Zyklen. In China sind die Autos gerne nach zwei Jahren schon wieder vom Markt. Da kriegst du nicht die Skalen, um die Produktionsanlagen sowie F&E abzuschreiben.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        11.06.2026 um 21:33

        Träum weiter….

        Träum weiter, dass nur VW seine Technologie weitergegeben hat und andere Branchen nicht identisch unterwegs waren.

        Träum weiter, dass die in Europa zu errichtenden Produktionsstätten chinesischer Unternehmen nicht hochautomatisiert und fachkräftesparend errichtet werden und in der Kombination aus herstellungsausgerichteter Massenware (vs. Mehrmarken/Mehrmodell-Herstellern) in den Stückkosten nicht deutlich unter alt-europäischer BEV-Produktion sein werden.

        Und träum weiter, dass 2…3% Effektivitätsvorteil des Antriebsmotors in Summe (P/L) DAS Produkt schaffen würde, welches für einen Mehrpreis marktgängiger würde.

        Du hast keine Ahnung, was sich in der Branche abspielt. Die Vorstände von VW&Co wissen da mehr.

        Du bist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.

        Antworten
    • brainDotExe meint

      12.06.2026 um 10:00

      Kommt drauf an ob die Autos denn auch angenommen werden. Das Design entspricht schonmal nicht dem allgemeinen europäischen Geschmack, hier müssen eigene Modelle her.

      Technisch ist man auch nicht führend, da haben die heimischen Hersteller die Nase vorne.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        12.06.2026 um 12:48

        brain

        Ich bin da auch gespannt, wie die weitere Entwicklung sein wird. Ob es einen allumfassenden Abbruch dieser Chinaaktivitäten geben wird (das glaube ich nicht) oder ob (auch durch schlee Anpassung und Fehlerkorrektur) dieser (aus meiner Sicht alternativlose) Weg weiter beschritten wird.

        Weiter oben wird die schnelle Modellpolitik ja als Hindernisgrund genannt. Ich glaube genaue diese schnelle Modellpolitik eröffnet die Chance einer schnellen Anpassung.

        Ich versteh „Technologieführerschaft“ umfassender als nur runtergebrochen auf einzelne technische Lösungen (der E-Motor hier, der Batteriepack da…). Ich verstehe darunter die Fähigkeit ein marktgängiges Produkt (P und L) zu liefern und damit nachhaltig Geld zu verdienen. Das schließt Ressourcenschonung, effizente Produktion und Mehrwert für den Endkunden mit ein. Für den Endkunden zeigt sich das im Preis für die angebotene Leistung. Wo dann diese individuelle P/L-Forderung des Endkunden liegt, wird der Endkunde entscheiden.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          12.06.2026 um 14:29

          Korrektur: „… schlee …“ -> „… schnelle …“

  2. Futureman meint

    11.06.2026 um 12:37

    Dann scheint es wohl doch schon konkretere Gespräche über Fabrikübernahmen geben. Da kann man gespannt sein, ob es was aus dem Stellantiskonzern oder ein altes defizitäres VW-Werk ist. Auf jeden Fall anscheinend besser und schneller als ein Werk in der Türkei neu zu errichten.

    Antworten
    • MK meint

      11.06.2026 um 16:30

      @Futureman:
      Im VW-Konzern dürfte sich schwerlich was attraktives für BYD finden: Hier wird Spanien genannt und da hat man grade erst gleich zwei Werke saniert und für die kleinen Elektroautos umgebaut.
      In Deutschland steht (wenn man mal von ein bisschen Getöse und gejammere immer pünktlich zu den Gehaltsverhandlungen mit der IG Metall absieht) nur Osnabrück zur Disposition. Und so wie das Kleinserienwerk Osnabrück für den Volumenhersteller VW unattraktiv ist (aktuell werden dort ausschließlich kleine SUV-Cabrios gebaut), dürfte es das auch für den Volumenhersteller BYD unattraktiv sein. Da halte ich die Rüstungskonzerne doch für die realistischere Option.

      Bei Stellantis hingegen dürften Werke wie das von Opel in Rüsselsheim mehrfach auftreten: Werke, die für Großserien gemacht sind, aber eigentlich nur noch Kleinserien produzieren: Grade erst wurde verkündet, dass das deutlich unter 50% ausgelastete Werk Rüsselsheim Stand heute den Opel Astra weiterhin produzieren soll, der technisch baugleiche Peugeot 308 aber weiter im weniger als 50% ausgelasteten Werk Mulhouse in Frankreich montiert werden soll: Ich denke, beide Werke sind Beispiele, wo Stellantis durch die existierenden Montagen von Schwestermodellen in anderen Werken sämtliche Montageumfänge binnen weniger Monate problemlos verlagern und eines der Werke abgeben könnte.

      Antworten
  3. Gernot meint

    11.06.2026 um 12:34

    «Wir würden es vorziehen, ein bestehendes Werk zu übernehmen»

    Laut Medienberichten hat sich BYD bereits mehrere Werke in Europa angeschaut, bei denen die Hersteller verkaufsbereit wären und war jedes Mal entsetzt, wie rückständig und ineffizient der PKW-Bau dort abläuft. Solche antiquittierten Fertigungsstätten wollte BYD dann doch nicht.

    Antworten
    • M. meint

      11.06.2026 um 14:02

      Man hatte sich vor Jahren auch das Ford-Werk in Saarlouis angeschaut.
      Aber das wurde um 1970 gebaut – was erwartet man da?
      In Werksferien kann man ein Modell umstellen, ein paar neue Maschinen aufbauen, einzelne Bereiche anpassen, aber die grundsätzliche Struktur kann man in so kurzer Zeit nicht verändern.
      Dafür muss man so einen Betrieb stilllegen und alles rausreißen. Vielleicht auch das eine oder andere Gebäude abreißen und etwas anderes anbauen.
      Solange die Idee ist, ein altes Werk zu übernehmen, wird man sich damit auseinandersetzen müssen. Das ist nicht nur in Europa so, sondern überall auf der Welt.

      Antworten
      • MK meint

        11.06.2026 um 16:35

        @M:
        Spannend ist doch, dass das Ford Werk Saarlouis mittlerweile erfolgreich verkauft ist…an Vetter Pharma, die dort Medikamente herstellen wollen.
        Aber ja, es geht halt viel über Abriss und Neubau…da kann eine grüne Wiese-Neubau-Version unter Umständen sogar schneller gehen.

        Antworten
        • M. meint

          11.06.2026 um 21:07

          Naja. Ganz so ist es nicht.
          Vetter übernimmt einen Teil des Geländes, nicht das ganze Werk. Ist auch irgendwo naheliegend, dass man auf Maschinen, die Autos gebaut hatten, keine Tabletten herstellen kann. Das wird man alles plattmachen. Nur, im Gegensatz zu einem Autohersteller ist das hier klar, solange nicht irgendwo eine leere Tablettenfabrik rumsteht ;-)

          Ausschlaggebend ist die Infrastruktur, die Fläche an sich, die Lage…. aber nicht, dass dort Maschinen stehen, die Teile aus Blech stanzen oder zusammenschweißen.
          Aber ja: sobald Genehmigung und Erschließung erledigt sind, geht (dann nicht mehr ganz so) grüne Wiese schneller. Aber das muss man machen, und das ist dort halt einfacher.
          Strom, Wasser, Eisenbahnanschluss, Autobahnanschluss, Parkplatz für tausende Mitarbeiter, alles schon da.

        • MK meint

          12.06.2026 um 13:38

          @M.
          Nicht nur die Verkehrsanbindung wird mitgenutzt…auch Büro- und Sozialgebäude z.B. übernimmt Vetter teils 1:1. Aber ja, die eigentliche Produktion wird sicher nahezu komplett neu gebaut. Ansonsten komme ich aber aus Marburg, kenne die Behringwerke und weiß daher, was auch moderne Pharmakonzerne alles selbst in 100 Jahre alten Gebäuden machen können, die ursprünglich als Pferdestall gebaut waren (früher gewann man Impfstoffe aus Pferdeblut, daher brauchte man viele Ställe…)

          PS: Wenn ich das richtig Überblicke, hat Vetter mit Tabletten nichts am Hut. Generell ist das Pressen fertiger Wirkstoffe in Tablettenform kein besonderes Kunststück und sicher nichts, wofür man ein solches Werk aus dem Boden stampft.

        • M. meint

          12.06.2026 um 22:39

          Ja, was ich sagen wollte: das was das Autowerk ausmacht, das sind die ganzen Maschinen und Dauerförderer, die Vetter nicht gebrauchen kann.
          Egal, ob die jetzt Tabletten herstellen oder (was auch immer die halt machen), die vorhandenen Maschinen werden die nicht nutzen können, und dann werden die noch mehr nicht nutzen können, das in diesen Hallen mit PKW-Produktion oder der Versorgung dieser Maschinen zu tun hat.
          Die Sozialgebäude, ok…

        • MK meint

          15.06.2026 um 13:01

          @M.
          Das ist richtig. Deswegen investiert Vetter ja auch hunderte Millionen in den Umbau und hat auch schon viele Leute eingestellt. Der Bauleiter für die Baumaßnahmen, der jetzt fest bei Vetter ist, war wohl vorher der Bauleiter bei Ford für das Werk.
          Also auch auf Mitarbeiterseite gibt es mehr Überschneidungen als man immer denkt. Auch in einem modernen Autowerk arbeitet ja letztlich nur die Minderheit der Leute am Band.

        • M. meint

          16.06.2026 um 15:15

          Woher diese Insides?
          Bauleiter?
          Aber ja – dem ist egal, wofür er Gebäude oder Abwasserleitungen baut.

          Das mit der Produktion – das wird gerade in Saarlouis anders gewesen sein. Da gab es (mWn) keine „dark factory“ – von kleinen Teilbereichen mal abgesehen. Und wenn man dann Bereiche wie Werkslogistik u.ä. einbezieht, ist die Produktion dort kein Minderheitenthema mehr.
          Schaut man sich die Produktion z.B. bei Porsche in Leipzig an, ist das ein anderes Thema, gerade im Karosseriebau.

          Überschneidungen: beim kompletten kaufmännischen Bereich völlig logisch. Und, wer Maschinenführer im Ford-Werk war, kann auch andere Maschinen führen. Kein Thema. Einfache Produktionsmitarbeiter – auch kein Thema.
          Qualität – ne. Das gibt’s bei beiden, bedeutet aber was anderes.
          Und dann… die pure Mitarbeiterzahl…. 5.000 gegen…. 200? Die paar Leutchen wird man auf dem Arbeitsmarkt kaum wahrnehmen. Sollen ja auch erst 2027 oder 2028 kommen, jedenfalls was ich dazu gefunden habe.

        • MK meint

          17.06.2026 um 11:09

          @M.
          Nein, das sind keine „Insides“…das sind offizielle Nachrichtenmeldungen…ich meine, es waren die ZDF-heute-Nachrichten, für die dieser Mann interviewt worden ist. Ansonsten ist die Immobilien Zeitung eine sehr empfehlenswerte Quelle für solche Infos.
          PS: Nein, ich durchsuche nicht den ganzen Tag das Internet nach Fachmagazinen. Xing bietet super tägliche Newsletter.

        • MK meint

          17.06.2026 um 11:12

          @M./@ecomento:
          FunFact: Nur durch besagte Xing-Newsletter habe ich übrigens von der Existenz dieser Seite hier erfahren.

      • F. K. Fast meint

        11.06.2026 um 16:44

        Für Chinesen ist bestimmt der Begriff „Werksferien“ unverständlich. So wie es für viele bei „Betriebsurlaub“ der Fall ist.

        Antworten
        • M. meint

          11.06.2026 um 21:10

          Muss man ja nicht machen, aber Urlaub haben die Mitarbeiter trotzdem.
          Ist halt pragmatisch, wenn das alle zusammen machen. In der Zeit brennt im Werk nichts an. Dort kann man alles instand setzen, erneuern usw., was sonst immer zu kurz kommt.
          Aber die Chinesen haben ein Neujahrsfest, das die gerne ausgiebig feiern.
          Ist auch sowas wie ein landesweiter Betriebsausflug.

    • MK2 meint

      11.06.2026 um 14:38

      Was erwartet BYD denn? Dass man ihnen die modernen Werke anbietet oder doch eher diejenigen, in denen seit Jahren nichts investiert wurde?
      Und nämlich wurden die modernen Produktionsmittel gesichert und BYD bekommt das alte Geraffel.

      Antworten
  4. David meint

    11.06.2026 um 12:03

    Ja, BYD will die Welt erobern und insbesondere Europa. Von den Tesla Fans hier frenetisch bejubelt, denn sie ärgern sich sehr über die Überlegenheit der deutschen Hersteller, die im Elektrozeitalter eine ausgezeichnete Figur machen. Mit den Oldtimern ihres Lieblingsherstellers konnte man da nicht mithalten, das ist als wenn man mit einem Taschenmesser zur Schießerei geht. Jetzt stellt sich allerdings heraus, auch die Bambuspfeile von BYD wurden überschätzt. Eine Fehlentscheidung mehr…

    Antworten
    • Futureman meint

      11.06.2026 um 12:31

      Bei Ford sehen sie das eventuell etwas anders, seit sie bei den weltweiten Zulassungszahlen von BYD überholt wurden. So viele stehen jetzt nicht mehr darüber. Falls natürlich die Anteile von Batteriemodellen in China wieder unter inzwischen 66% sinken, können Ford und Co dort wieder ihre Oldtimer mit Verbrenner verkaufen.

      Antworten
    • Future meint

      11.06.2026 um 12:32

      Eigentlich müssten es die Europäer doch gut finden, wenn BYD nach Spanien geht mit einem neuen Werk und nicht in die Türkei. Also, ich gehe schon davon aus, dass die Nachricht in Spanien sehr positiv aufgenommen wird. Anders als in Deutschland, freut man sich Spanien immer noch sehr über die vielen Investments in neue Auto- und Zellproduktionen. Und das Wetter ist ja auch besser.

      Antworten
      • M. meint

        11.06.2026 um 14:05

        Ich bin vollkommen einverstanden damit, wenn in Spanien ein Werk gebaut wird.
        Ist nicht meine einzige Forderung an diese Hersteller, aber immerhin ein Anfang.
        Besser als die Türkei ist das allemal.
        Aber Ungarn geht auch wieder, den ungarischen Bürgern sei Dank.

        Antworten
      • Referendar meint

        11.06.2026 um 16:58

        Klar ist das gut. Wie kommt man darauf dass sich in Deutschland niemand freut wenn in der EU ein neues Werk und Arbeitsplätze entstehen. Eigenes eingeschränktes Weltbild?

        Antworten
        • Future meint

          11.06.2026 um 20:33

          Mein Eindruck ist, dass man in Deutschland eher keine neuen großen Automobilwerke mehr haben will. Umwelt, Wasser, Nimbys, Baumhäuser, Energiekosten machen das alles kompliziert für die Investoren. Also muss sich BYD mit seinen »Bambuspfeilen« (David, s.o.) in Spanien niederlassen. Natürlich freut man sich auch in Deutschland darüber: Es gibt genügend BYDs ohne Zoll zum Kaufen und den vielen Stress mit der ganzen Fabrik haben andere.

        • Referendar meint

          13.06.2026 um 10:17

          Naja, ob die deutsche Tesla Kundschaft dann zu BYD wechselt bleibt abzuwarten. Ich vermute, eher nicht.

    • Peter meint

      11.06.2026 um 13:32

      Ist ja logisch das BYD die Pläne auf Eis legt da seit letzter Woche Gespräche mit VW zur Übernahme des Werkes in Zwickau laufen, die Integration in die AG der VW Sachsen GmbH wurde aus fadenscheinigen Gründen auf 2029 verschoben obwohl diese laut Tarifvertrag zum 01.01.2027 stattfinden sollte und WOB 6 Jahre Zeit hatte die Systeme umzustellen ,bei erreichen der Kostenziele, welche Mosel erreicht hat, ein Schelm wer böses denkt.

      Antworten
      • MK meint

        11.06.2026 um 16:42

        @Peter:
        Ohh, Sie scheinen Hellseher zu sein und Insiderwissen öffentlich zu posten…oder einfach nur mal ein paar Behauptungen äußern zu wollen, die jeglicher Grundlage entbehren.
        Es ist doch so: Die Integration der VW Sachsen verschiebt man immer wieder auf den Sankt Nimmerleinstag, weil im bestehenden Tarif die Leute mehr arbeiten müssen für weniger Geld. Natürlich hält VW daran fest…und hat grade deshalb aber auch überhaupt kein Interesse daran, die Produktion z.B. vom ID.3 nach Wolfsburg zu verlagern, wo die Personalkosten deutlich höher sind.

        Antworten

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