Maingau Autostrom passt zum 1. Juli 2026 sein Preismodell an und erweitert zugleich die Anzahl der Ladepunkte im Niedrigpreis. Kunden profitierten von mehr günstig bepreisten Ladepunkten in Europa, einem neuen AC-Niedrigpreis von 0,52 Euro pro Kilowattstunde (kWh) sowie stabilen DC-Gebühren, wirbt das Energieunternehmen. Mit rund 880.000 Ladepunkten in ganz Europa biete Maingau Autostrom weiterhin eines der größten Ladeangebote am Markt.
Kern der Anpassung sei die stärkere Differenzierung im AC-Bereich (Wechselstrom). Künftig gilt dort ein dreistufiges Preismodell. Ab dem 1. Juli 2026 beträgt der neue AC-Niedrigpreis 0,52 Euro pro kWh und liegt damit 10 Cent unter dem bisherigen Preis.
Der DC-Niedrigpreis (Gleichstrom) bleibt unverändert bei 0,62 Euro pro kWh. „Damit hält Maingau das Preisniveau im besonders relevanten Schnellladebereich stabil und sorgt für Planbarkeit unterwegs“, heißt es. Gleichzeitig wachse die Anzahl der Ladepunkte im DC-Niedrigpreis deutlich, weil weitere Betreiber aufgenommen würden.
Ionity ist weiterhin im Niedrigpreis eingeordnet. Das europäische Schnellladenetz mit Hochleistungsladepunkten an zentralen Verkehrsachsen bleibt damit zu günstigen Konditionen verfügbar. Auch Betreiber wie Maingau, Berliner Stadtwerke, Jet Strom, Ladeverbund+, Edeka, Kaufland, Lidl und Vattenfall zählen zu den Anbietern im Niedrigpreis.
Für Ladepunkte im Hochpreis – darunter Netze wie EnBW, E.On, Allego, EWE Go oder Fastned – gilt weiterhin ein Preis von 0,82 Euro pro kWh. Nicht mehr im Hochpreis sind Aral und Pfalzwerke. Der Standardpreis für diese und alle weiteren Betreiber liegt bei 0,72 Euro pro kWh.
Unverändert bleibt auch der Standzeitzuschlag. Er fällt weiterhin ab 180 Minuten bei AC-Ladevorgängen beziehungsweise ab 60 Minuten bei DC-Ladevorgängen an und ist auf maximal 12 Euro pro Ladevorgang begrenzt.
Wer einen aktiven Gas-, Strom-, Internet- oder Mobilfunkvertrag bei Maingau hat und die Kundennummer in der Maingau-Autostrom-App hinterlegt, erhält im Niedrigpreis und Standardpreis einen zusätzlichen Rabatt von 10 Cent pro kWh. Das gilt europaweit und ohne Aufpreis im Ausland. „Im Niedrigpreis ergeben sich daraus Ladepreise von 0,42 Euro pro Kilowattstunde bei AC und 0,52 Euro pro Kilowattstunde bei DC“, unterstreicht der Anbieter. Damit zähle Maingau Autostrom weiterhin zu den günstigen Angeboten für öffentliches Laden in Deutschland und Europa.
„Wir bauen unser Angebot dort aus, wo es für Kundinnen und Kunden im Alltag den größten Unterschied macht: bei mehr günstig verfügbaren Ladepunkten und verlässlichen Preisen, auch auf der Langstrecke“, sagt Richard Schmitz, Geschäftsführer der Maingau. „Mit der erweiterten Anzahl an Ladepunkten im Niedrigpreis, dem gesenkten AC-Preis und stabilen DC-Konditionen stärken wir gezielt Transparenz und Planbarkeit beim Laden in Europa.“

Steffen Petz meint
Die Preise beim Roaming sind ein echtes Trauerspiel. Das Mindeste wäre doch, dass nach Authentifizierung mit der Ladekarte der kWh-Preis angezeigt wird, zumindest bei DC-Säulen, die alle Bildschirme haben.
wambo_13 meint
Die Niedrigpreis DC preis sind ja teilweise frech. Selbst als Maingau Kunde zahle ich teilweise mehr als vor Ort mit der KK.
Am Anfang waren sie mal echt Top. Mittlerweile irgendwie nur noch teuer.
McGybrush meint
180min bei AC ist der Grund warum Ich mit Maingau nie lade obwohl ich ein Rabatierten Kombi Tarif habe.
Blockiergebühr sollte an AC verboten werden. Ganz besonders wenn die Ladung noch aktiv ist.