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Maingau Autostrom passt zum 1. Juli 2026 sein Preismodell an

29.06.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Maingau-Autostrom

Bild: Maingau Energie GmbH

Maingau Autostrom passt zum 1. Juli 2026 sein Preismodell an und erweitert zugleich die Anzahl der Ladepunkte im Niedrigpreis. Kunden profitierten von mehr günstig bepreisten Ladepunkten in Europa, einem neuen AC-Niedrigpreis von 0,52 Euro pro Kilowattstunde (kWh) sowie stabilen DC-Gebühren, wirbt das Energieunternehmen. Mit rund 880.000 Ladepunkten in ganz Europa biete Maingau Autostrom weiterhin eines der größten Ladeangebote am Markt.

Kern der Anpassung sei die stärkere Differenzierung im AC-Bereich (Wechselstrom). Künftig gilt dort ein dreistufiges Preismodell. Ab dem 1. Juli 2026 beträgt der neue AC-Niedrigpreis 0,52 Euro pro kWh und liegt damit 10 Cent unter dem bisherigen Preis.

Der DC-Niedrigpreis (Gleichstrom) bleibt unverändert bei 0,62 Euro pro kWh. „Damit hält Maingau das Preisniveau im besonders relevanten Schnellladebereich stabil und sorgt für Planbarkeit unterwegs“, heißt es. Gleichzeitig wachse die Anzahl der Ladepunkte im DC-Niedrigpreis deutlich, weil weitere Betreiber aufgenommen würden.

Ionity ist weiterhin im Niedrigpreis eingeordnet. Das europäische Schnellladenetz mit Hochleistungsladepunkten an zentralen Verkehrsachsen bleibt damit zu günstigen Konditionen verfügbar. Auch Betreiber wie Maingau, Berliner Stadtwerke, Jet Strom, Ladeverbund+, Edeka, Kaufland, Lidl und Vattenfall zählen zu den Anbietern im Niedrigpreis.

Bildquelle: MAINGAU Energie GmbH
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Maingau Energie GmbH

Für Ladepunkte im Hochpreis – darunter Netze wie EnBW, E.On, Allego, EWE Go oder Fastned – gilt weiterhin ein Preis von 0,82 Euro pro kWh. Nicht mehr im Hochpreis sind Aral und Pfalzwerke. Der Standardpreis für diese und alle weiteren Betreiber liegt bei 0,72 Euro pro kWh.

Unverändert bleibt auch der Standzeitzuschlag. Er fällt weiterhin ab 180 Minuten bei AC-Ladevorgängen beziehungsweise ab 60 Minuten bei DC-Ladevorgängen an und ist auf maximal 12 Euro pro Ladevorgang begrenzt.

Wer einen aktiven Gas-, Strom-, Internet- oder Mobilfunkvertrag bei Maingau hat und die Kundennummer in der Maingau-Autostrom-App hinterlegt, erhält im Niedrigpreis und Standardpreis einen zusätzlichen Rabatt von 10 Cent pro kWh. Das gilt europaweit und ohne Aufpreis im Ausland. „Im Niedrigpreis ergeben sich daraus Ladepreise von 0,42 Euro pro Kilowattstunde bei AC und 0,52 Euro pro Kilowattstunde bei DC“, unterstreicht der Anbieter. Damit zähle Maingau Autostrom weiterhin zu den günstigen Angeboten für öffentliches Laden in Deutschland und Europa.

„Wir bauen unser Angebot dort aus, wo es für Kundinnen und Kunden im Alltag den größten Unterschied macht: bei mehr günstig verfügbaren Ladepunkten und verlässlichen Preisen, auch auf der Langstrecke“, sagt Richard Schmitz, Geschäftsführer der Maingau. „Mit der erweiterten Anzahl an Ladepunkten im Niedrigpreis, dem gesenkten AC-Preis und stabilen DC-Konditionen stärken wir gezielt Transparenz und Planbarkeit beim Laden in Europa.“

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Via: Maingau
Tags: Ladestationen, Preise, SchnellladenUnternehmen: Maingau Energie
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Wolfgang meint

    29.06.2026 um 18:47

    Die Petition von Michael Schmitt scheint nichts gebracht zu haben.
    Der Ladedschungel bleibt, egal wie viele Betreiber oder Rouming-Raubritter ihre Preise anpassen.
    Bist du kein Kunde oder Abonnent, bist du der gear…te.
    Aber der E-Mobilist ist selber schuld. Das sehe ich wieder einmal am Verhalten des typischen Autofahrers hierzulande. Meckern und dann weiter so.

    Antworten
  2. Tesla-Fan meint

    29.06.2026 um 17:43

    Die Maingau-Karte war bis vor ca. 5 Jahren der Joker unter den Ladekarten außerhalb des Tesla-Universums. Dann kamen wirre Erhöhungen und Verkomplizierungen. Ich habe sie nie mehr benutzt.

    Antworten
  3. David meint

    29.06.2026 um 14:51

    Ihr schreibt:
    „Ab dem 1. Juli 2026 beträgt der neue AC-Niedrigpreis 0,52 Euro pro kWh und liegt damit 10 Cent unter dem bisherigen Preis.“

    Was ihr nicht schreibt: Im gleichen Zuge wie einige Anbieter reduziert werden, wird der absolute Großteil der Angebote um 10 Cent teurer! Der Standardpreis für AC beträgt dann 72 Cent! Selbst als Maingau-Energiekunde rabattiert sind es noch 62 Cent und damit völlig unattraktiv. Das war für uns der Grund, überhaupt Maingau-Kunde zu werden. Eine Karte zu haben, die zwar nicht attraktiv aber zumindest erträglich und überall gleich für AC funktioniert. Das ist damit hinfällig. Ich ärgere mich sehr, überhaupt gewechselt zu haben! In meinen Augen verar***t Maingau hier seine Kunden, dass sie nun mit einer Reduzierung in blumigen Worten werben, tatsächlich aber in den meisten Fällen teurer werden und vor allem die bisherige Transparenz aufgeben. Ganz mieser Zug. :-(

    Antworten
  4. bs meint

    29.06.2026 um 14:29

    Das ist das Ende meiner Maingau Laden. Keine Lust bei jeder Säule zu schauen ob es Niedrig Standard und Höchstpreis ist, gerade weil ich es meistens nur im Ausland brauche.
    Das bedeutet auch gleich, dass ich mich eine neue Gasvertrag suchen kann. Das war der einzige Grund für mein Maingau Gasvertrag.
    Dazu, AC LAden ist einfach ein Trauerspiel. Jeder Säule ist anders. Wo AC Laden eigentlich am allereinfachste und billigste sein sollte, ist es ein Lottospiel geworden. eine Lösung ist vorhanden, das von Lichtblick vorgeschlagene Durchleitungsmodel. Aber die Politik mit seinen vielen Mathematiker, Ingenieure und Wirtschaftler (Sarkasmus) sieht das ganz anders.

    Antworten
    • David meint

      29.06.2026 um 14:48

      Genau wegen der Einfachheit haben auch wir gerade erst zu Maingau mit unserem Gasanschluss gewechselt. Das hätten wir uns schenken können.

      Antworten
      • Thorsten 0711 meint

        30.06.2026 um 13:49

        Dann hättest du mal lieber dir oder einer deiner Damen zu Hause einen Mobilfunkvertrag bei Maingau abgeschlossen.

        Antworten
        • David meint

          30.06.2026 um 21:24

          Wieso das? Mit meinem Mobilfunkvertrag bin ich eigentlich sehr zufrieden.

  5. Steffen Petz meint

    29.06.2026 um 12:21

    Die Preise beim Roaming sind ein echtes Trauerspiel. Das Mindeste wäre doch, dass nach Authentifizierung mit der Ladekarte der kWh-Preis angezeigt wird, zumindest bei DC-Säulen, die alle Bildschirme haben.

    Antworten
  6. wambo_13 meint

    29.06.2026 um 11:34

    Die Niedrigpreis DC preis sind ja teilweise frech. Selbst als Maingau Kunde zahle ich teilweise mehr als vor Ort mit der KK.

    Am Anfang waren sie mal echt Top. Mittlerweile irgendwie nur noch teuer.

    Antworten
    • Micha meint

      29.06.2026 um 12:33

      Liegt halt an den frechen B2B-Preisen. Da kann Maingau nichts für.

      Antworten
  7. McGybrush meint

    29.06.2026 um 11:32

    180min bei AC ist der Grund warum Ich mit Maingau nie lade obwohl ich ein Rabatierten Kombi Tarif habe.

    Blockiergebühr sollte an AC verboten werden. Ganz besonders wenn die Ladung noch aktiv ist.

    Antworten
    • MK meint

      29.06.2026 um 16:28

      @McGrybrush:
      Es macht auch aus meiner Sicht unternehmerisch gar keinen Sinn…als Anbieter sollte man doch froh sein, wenn eAutos die Ladesäulen über Stunden ohne Unterbrechung mit Maximalkapazität auslasten.
      Hier die heimischen Stadtwerke lassen einem die Ladezeit und danach noch eine Stunde, bevor es Blockiergebühren gibt…und das auch nur zwischen 8 und 18 Uhr. Nach 18 Uhr gibt es dann gar keine Blockiergebühren mehr.

      Von daher: verboten werden sollte es aus meiner Sicht nicht, aber als Kunde sucht man sich dann halt möglichst was anderes…was bringt mir denn mein 80 kWh-Akku, wenn ich immer nur gute 30 laden könnte?

      Antworten

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