Volkswagen bereitet laut Berichten die Einführung eines neuen elektrischen SUV vor. Das Modell wird unter dem Namen ID. Tiguan auf den Markt kommen und damit das bisherige Modell ID.4 ersetzen. Dieser strategische Schritt ist Teil einer Neuausrichtung, bei der die Kernmarke des Konzerns von der numerischen Benennung seiner Elektroauto-Familie ID. zu etablierten Markennamen übergeht.
Der ID. Tiguan soll im Werk Emden in Deutschland produziert werden. Die offizielle Markteinführung wird bis Ende 2026 erwartet. Aktuelle Erlkönigfotos deuten darauf hin, dass sich das Design des zukünftigen Modells deutlich vom aktuellen ID.4 unterscheidet. Der ID. Tiguan weist eine traditionellere SUV-Form mit einer quadratischeren Frontpartie auf. Zu den sichtbaren Änderungen gehören neue Scheinwerfer sowie eine neu gestaltete Motorhaube.
🚗⚡ El Volkswagen ID Tiguan ya se deja ver. El sustituto del ID.4 estrenará un diseño casi completamente nuevo y una imagen mucho más cercana al Tiguan. ¿Será el cambio que necesitaba Volkswagen? 👀#Volkswagen #Tiguan #IDTiguan @VW_es pic.twitter.com/KgQwHE2B2B
— ForoCochesEléctricos (@foroelectricos) July 3, 2026
An der Fahrzeugflanke sind zudem neue Türen und klassische Türgriffe erkennbar. Innen reagiert VW auf Rückmeldungen von Fahrern und führt wieder physische Bedienelemente für die Klimatisierung sowie weitere Funktionen unter dem zentralen Navigationsbildschirm und am Lenkrad ein.
Technisch wird der ID. Tiguan auf der MEB+-Plattform basieren, welche bereits den neuen ID. Polo und den überarbeiteten ID.3 antreibt. Aktuelle Updates bei Batterien und Elektroantrieben sollten eine Verbesserung der Reichweite sowie der Ladegeschwindigkeiten gegenüber dem ID.4 bringen. Das derzeitige Modell ist mit Heck- oder Allradantrieb verfügbar, mit Systemleistungen von 140 kW (190 PS) bis 220 kW (299 PS). Mit der großen 79-kWh-Batterie sind bis zu 572 Kilometer pro Ladung möglich. Los geht es hierzulande bei 40.580 Euro.

South meint
Naja, ob’s ein neuer Name sein wird, wirklich geschenkt. Prinzipiell ist auch die Strategie, wieder ein gefälligeres VW Design anstatt eine eigene fancy eLinie zu verfolgen ein gute Idee.
Die Frage ist aber, was an Technik drin steckt und da wirds ein MEB+ sein…. und für ein eAuto, was ja noch erst noch in den Markt kommen wird …. deutlich zu schwach. Kein 800V Technik und mit 80kWh Accu WLTP <600km. … auch hier bestenfalls ein Übergangsauto von VW, kann man leasen und danach vergessen, aber kaufen würde ich so ein betagtes eAutos sicher nicht mehr….
Yogi meint
Im „valley of death“ mit 4 Werksschließungen kann man dann schon mal
V
400 V vs. 1000 V
Laden
~200 kW vs. 1000 kW+
10–80 %
unter 20 min vs. etwa 5–10 min (je nach Akku/Fahrzeug)
Batterie
LFP CTP vs. Blade LFP Gen2
ausprobieren. Hahaha….
A-P meint
Einfach auf die offizielle Neuigkeiten direkt von VW abwarten!
David meint
Auch dieses Fahrzeug wird wieder vom Markt geliebt. Daher kann man es sich zu diesem Zeitpunkt erlauben, die ID-Nomenklatur durch einen klassischen Modellnamen zu ergänzen. Und man hat alle Zeit der Welt mit der SSP. Denn die Konkurrenz ist am Boden. Es ist ja nicht nur Tesla in der Bedeutungslosigkeit, sondern auch die Mittelklassemodelle aus dem Renault Konzern und von Stellantis funktionieren nicht am Markt. Auch die Chinesen haben in dieser Klasse noch überhaupt nichts auf die Beine gestellt und die verehrten Japaner sind noch im Tiefschlaf.
Was für das nächste Produkt von VW gut ist, denn wenn man eine Plattform-Strategie hat, spart man zwar massiv in der Produktion, legt sich aber auch auf Jahre auf eine technische Basis fest. Normalerweise hätte man die Bücher Mitte 2025 geschlossen, denn 2026 war eigentlich nie als Modellstart geplant, aber spät 2027. Wenn man jetzt ein Jahr gewinnt, bis das erste Modell erscheint, kann man die Bücher erst Ende diesen Jahres schließen. Denn ein weiteres halbes Jahr gewinnt man durch die kürzeren Entwicklungszeiten. Da hat sich tatsächlich was im Konzern getan. Damit kann man einige wichtige technische Entwicklungen noch einschließen.
CaptainPicard meint
Dass der ID.4 mit dem facelift in ID Tiguan umbenannt wird ist doch bisher nur Spekulation oder? Soweit ich weiß wurde das noch nirgendwo offiziell bestätigt. Auch das Gerücht dass der ID.3 mit dem Facelift zum ID Golf wird hat sich nicht bewahrheitet, stattdessen wurde er zum Neo.
Ben meint
Der ID. 4 wird der Tiguan und der Neo wir der Golf aber erst auf der SSP.
EdgarW meint
Doch, wurde am 23.1. (Datum der Meldungen dazu) durch die IG Metall (!) bestätigt.
Peter meint
Es gibt inzwischen verschiedene Influencer, die i.d.R. vorab gut informiert sind, die diese Namensgebung verwenden. Oft finden ja Fahrveranstaltungen zu neuen Modellen mehrere Monate vor offiziellen Veröffentlichungen statt.
ID.alist meint
Ich glaube mittlerweile hat sich die Bezeichnung ID.Tiguan etabliert. Spricht dafür, dass die Änderungen am Auto etwas tiefgründiger sein werden als beim ID.3Neo.