VW hat unter der Bezeichnung „Mission Efficiency“ ein seriennahes Konzeptfahrzeug angekündigt, mit dem die Marke die Effizienz elektrischer Mobilität unter realen Fahrbedingungen untersuchen will. Geplant ist nach Herstellerangaben eine Rekordfahrt von Wolfsburg nach Wien. Dabei sollen insbesondere Aerodynamik, Energieverbrauch und Alltagstauglichkeit betrachtet werden.
VW bezeichnet das Elektroauto als voll funktionsfähig und gibt an, dass es größtenteils auf Serienbauteilen basiert. Konkrete technische Daten nennt man im bisherigen Teaser nicht. Angaben zu Batteriegröße, nutzbarem Energieinhalt, Antriebsleistung, Reichweite, Ladeleistung oder Luftwiderstandsbeiwert liegen damit noch nicht vor. Eine Serienfertigung ist offiziell nicht geplant, Komponenten oder Technologien des Versuchsträgers könnten später aber in Kundenfahrzeugen eingesetzt werden.
Die veröffentlichten Aufnahmen stellen die aerodynamische Gestaltung in den Mittelpunkt. Zu sehen ist ein flach gezeichnetes Fahrzeug mit stark abfallender Dachlinie sowie Maßnahmen zur strömungsgünstigen Gestaltung im Bereich der Räder. Teile des Teasers (YouTube-Video) entstanden im Windkanal, Werte zum Luftwiderstand veröffentlicht VW bislang jedoch nicht.
VW stellt auf der Projektseite selbst einen Bezug zur eigenen Effizienz-Historie her und verweist auf den XL1. Der von 2014 bis 2016 gebaute Zweisitzer mit Plug-in-Hybridantrieb kombinierte einen Zweizylinder-Dieselmotor mit einer E-Maschine und einer Lithium-Ionen-Batterie. VW gab seinerzeit einen Normverbrauch von 0,9 Litern je 100 Kilometer und bis zu 50 Kilometer elektrische Reichweite an. Der XL1 blieb ein technisch aufwendiges Kleinserienmodell, entsprechende Pläne für das neue E-Konzept sind nicht bekannt.
„Das Ziel ist es die Grenzen des Machbaren anhand eines vollwertigen, alltagstauglichen Fahrzeugs, welches zum Großteil auf Serienbauteilen basiert, auszuloten“, so VW. Die „Mission Efficiency“ habe begonnen. Die Entwickler wollen in Kürze weitere Informationen zum Projekt bekannt geben.

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