• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Suche
  • Über
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
    • Datenschutz

Abstimmung über „Verbrenner-Aus“ im EU-Parlament wird verschoben

05.10.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Mercedes-G-Klasse

Bild: Mercedes‑Benz (Symbolbild)

Die geplante Abstimmung im Verkehrsausschuss des Europaparlaments über eine Lockerung des Verbrenner-Aus wird verschoben, berichtet der Spiegel. Sie war für Montag vorgesehen, wie ein Sprecher der EVP-Fraktion und das Büro des CDU-Abgeordneten Jens Gieseke dem Nachrichtenmagazin bestätigten. Von mehreren Seiten ist demnach von einer Verschiebung um zwei Wochen die Rede.

Die EU-Kommission hatte Ende vergangenen Jahres vorgeschlagen, die Vorgaben für 2035 zu lockern. Statt der bislang vorgesehenen Reduktion der CO₂-Emissionen neuer Pkw um 100 Prozent soll das Ziel nach dem Kommissionsvorschlag nur noch bei 90 Prozent gegenüber 2021 liegen. Die verbleibenden zehn Prozent sollen unter anderem durch Gutschriften für nachhaltige Kraftstoffe und in der EU produzierten CO₂-armen Stahl ausgeglichen werden können. Damit könnten auch Plug-in-Hybride, E-Fahrzeuge mit sogenanntem Range Extender, Mildhybride und Autos mit klassischem Verbrennungsmotor über 2035 hinaus eine Rolle spielen.

Drei Ausschüsse und das Plenum des Europaparlaments sollen in den nächsten Wochen ihre Position dazu bestimmen. Die EVP-Fraktion, zu der auch CDU und CSU gehören, will dem Bericht zufolge über den Vorschlag der Kommission hinausgehen. Ob sie dafür eine Mehrheit mit Sozialdemokraten und Liberalen findet, sei fraglich.

Die Debatte fällt in eine schwierige Phase für die deutsche und europäische Autoindustrie. Die Hersteller stehen unter wachsendem internationalen Wettbewerbsdruck, insbesondere aus China, während zugleich hohe Standort- und Energiekosten, Handelskonflikte und ein schwaches Marktumfeld belasten. Auch der Absatz europäischer und deutscher Hersteller im Megamarkt China ist stark unter Druck geraten. In Deutschland kommen eine teilweise geringe Auslastung von Werken und der Abbau von Arbeitsplätzen hinzu.

EVP-Fraktionschef Manfred Weber fordert laut dem Spiegel einen Rahmen, der Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit der Autoindustrie zusammenbringt. „Ich wünsche mir eine stabile und klare Einigung in der politischen Mitte“, wird er zitiert. Die SPD-Abgeordnete Vivien Costanzo erklärte: „Wir wollen der Autoindustrie mehr Zeit geben, aber ohne das Ziel infrage zu stellen, dass Europa bei emissionsfreien Autos an der Spitze mitfährt.“ Wer in Märkten wie Asien oder Kanada Erfolg haben wolle, müsse elektrifizieren.

Das Europaparlament hatte vor vier Jahren mit einer Mehrheit aus Sozialdemokraten, Liberalen, Grünen und Linken beschlossen, dass Neuwagen in der EU ab 2035 kein CO₂ mehr ausstoßen dürfen. Andernfalls drohen den Herstellern Milliardenstrafen. Praktisch würde die Branche dann vor allem neue Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge verkaufen dürfen. Aus der Autoindustrie gibt es starke Kritik an dieser Regelung. Auch immer mehr Politiker forderten zuletzt eine Lockerung.

Newsletter

Via: Spiegel
Tags: Emissionen, EU, Nachhaltigkeit, Verbrenner-VerbotAntrieb: Elektroauto

Geely teasert Hybrid-SUV Monjaro EM-i

Angebot an Elektroautos in der EU wächst 2026 deutlich

Auch interessant

Angebot an Elektroautos in der EU wächst 2026 deutlich

VW-ID.-Polo-

Elektroautos erreichen fast 30 Prozent Marktanteil in Europa

Tesla-Model-Y

Elektroauto „Ventra“ fängt Feinstaub von Reifen und Bremsen ein

TU-Eindhoven-Ventra-2026-7

Studie: E-Auto-Umstieg belastet Haushalte mit geringem Einkommen stärker

Skoda-Epiq

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. LMdeB meint

    05.10.2026 um 10:56

    Reine Hypothese: Verschiebung bestimmt weil die Lobby das noch weiter zu ihren Gunsten nachschärfen will.

    Antworten
  2. Mäx meint

    05.10.2026 um 10:34

    Unklarheit ist für die Industrie ja auch immer das Beste was passieren kann…

    Antworten
  3. Futureman meint

    05.10.2026 um 10:30

    Ein anderer heutiger Bericht zeigt, dass die Absatzzahlen für E-Autos immer weiter steigen und die Verbrenner massiv zurück gehen. Und das nicht nur in der EU, sondern weltweit (USA aufgrund von Gründen mal noch ausgenommen). Also jede weitere Woche Wartezeit erschwert die Begründung noch auf Verbrenner setzen zu müssen. Endlich sind mal die langsam mahlenden Mühlen der EU sinnvoll.

    Antworten
    • Mäx meint

      05.10.2026 um 11:17

      Jeder Monat Verspätung für die Änderung des fossilen Verbrennerneuwagenverbots tut den Unterstützern glaub ich richtig weh.
      Weil klar wird, dass das Ziel zwar ambitioniert aber keinesfalls so absurd ist wie immer dargestellt wird.
      30% in Europa!! Nicht Deutschland oder Nischenmärkte.

      Für 2030 werden grob 50% BEV Anteil für den Flottenverbrauch benötigt.
      Der August 2030 mit >50% BEV Anteil wäre mit gerade mal 15% Wachstum pro Jahr erreichbar.
      Und es zeichnet sich wohl ab, dass 2027 nochmal eher Richtung 30%++ geht.
      Wirklich schöne Entwicklung.

      Antworten
  4. Justin Case meint

    05.10.2026 um 10:11

    Aus ideologischen Gründen wird die Windkraft sabotiert, um den Netzen weiter in behördlicher Langsamkeit Schutz vor Veränderung bei gleichzeitig satten Gewinnen zu garantieren.
    Gleichzeitig geben die „Konservativen“ sich nun 2 Wochen, um Wege durchzusetzen auch nach 2035 weiter Fossilienverbrenner in den Markt zu bekommen.
    Sand in die Augen gibt es dabei reichlich.
    Danke EVP. Danke CxU.
    Nicht.

    Antworten
  5. cbzac meint

    05.10.2026 um 09:45

    Genau genommen ändert auch ein Erfolg der Abstimmung für die Gesamtausrichtung der Antriebstechnik gar nichts.
    „Die verbleibenden zehn Prozent sollen unter anderem durch Gutschriften für nachhaltige Kraftstoffe und in der EU produzierten CO₂-armen Stahl ausgeglichen werden können.“

    Da nachhaltige Kraftstoffe und auch der entsprechende Stahl teuer sind, geht es bei den 10% nur um hochpreisige Sportwagen und Luxusfahrzeuge, deren Altherrenkundschaft nicht auf den angeblichen emotionalen Sound verzichten kann – auch wenn der in modernen Verbrennern bereits vorwiegend künstlich durch Aktuatoren, Generatoren und Auspuffanlagen(also Trompeten)-Design erzeugt wird.
    Genau für diese Fahrzeuge gibt es aber Null Notwendigkeit, da sich deren Kunden natürlich auch die Elektrifizierung leisten kann.

    Antworten
    • Lanzu meint

      05.10.2026 um 11:05

      Es gibt in der EVP auch Stimmen, die das 90% Ziel ohne Kompensation fordern und darüber hinaus ein ausgleichbares Kontingent. Das macht die Einigung aktuell schwierig.

      Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de