• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Lichtblick-Chef: Erneuerbare Energien „so billig geworden, dass Subventionen überflüssig“ sind

07.07.2016 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

Oekostrom-Lichtblick-Elektroauto

Bild: LichtBlick

Der Chef des ersten reinen Ökostromanbieters LichtBlick, Heiko von Tschischwitz, sprach im Interview mit dem Hamburger Abendblatt über die Zukunft der Stromversorgung, wie es um die Energiewende steht, die Rolle der Politik und neue Geschäftsfelder.

Der aktuellen politischen Diskussion über das Erneuerbare-Energien-Gesetz, glaubt Tschischwitz, sind die Deutschen langsam „überdrüssig“. Die Politik glaube „immer noch, dass die Energiewende ohne sie nicht stattfindet“. Das jedoch sei „falsch“. Er ist „der Überzeugung, dass die Politik die Energiewirtschaft in Bezug auf den Ausbau der Erneuerbaren einfach in Ruhe lassen sollte, weil die Energiewende von selbst kommt“. Zum Beispiel machen die „großen, ehemals konventionellen Versorger wie EnBW oder E.on inzwischen […] etwas völlig anderes als noch vor fünf Jahren“. Auf dem Energiemarkt entstehe momentan „eine Kraft, die die Politik noch gar nicht verstanden hat“.

Erneuerbare Energien seien „so billig geworden, dass Subventionen überflüssig“ seien: „Eine einfache Fotovoltaikanlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses rechnet sich heute ohne Subvention“, so Tschischwitz. „Mehr noch: Der Hausbesitzer verdient sogar an der Stromerzeugung und leistet einen Beitrag für die Allgemeinheit, weil er die überschüssige Energie ins Netz speist“.

Der Energie-Experte ist der Meinung, dass die Deutschen ihren privaten Strombedarf komplett mit Solarstrom decken könnten. Tschischwitz ist sogar „überzeugt davon“, dass Unternehmen wie LichtBlick, EnBW oder E.on in der Zukunft als Stromlieferanten überflüssig werden. Bei LichtBlick arbeite man deshalb schon „an neuen Konzepten“: Wenn „nicht mehr Energiefirmen Strom erzeugen, sondern die Menschen mit ihren Fotovoltaikanlagen auf den Hausdächern“, wenn die „Batterien in den Kellern und Elektroautos in den Garagen, die man ebenfalls mit dem Stromnetz verbinden kann“, wenn „alle diese kleinen Kraftwerke und Speicher miteinander vernetzt und intelligent gesteuert werden“ müssen, brauche es IT-Plattformen, die diese Aufgabe übernehmen.

Das sei „wie eine Vermittlungstätigkeit: Wenn Sie mit Ihrer Fotovoltaikanlage oder Ihrer Batterie mehr Stromkapazität haben, als Sie benötigen, geben Sie es LichtBlick – und wir helfen Ihnen dabei, das zu vermarkten und damit Geld zu verdienen.“ Das Unternehmen wandle sich also vom Stromverkäufer zum IT-Dienstleister, so das Abendblatt. Tschischwitz dazu: „Die Zukunft der Energieerzeugung wird regenerativ und dezentral – und damit sehr viel komplexer als bisher. Ohne umfangreiche IT-Unterstützung geht das nicht.“

Das ausführliche Interview finden Sie beim Abendblatt (Paywall)

Newsletter

Via: Hamburger Abendblatt
Tags: Erneuerbare Energien, Ökostrom, SolarUnternehmen: LichtBlick
Antrieb: Elektroauto

Mit der Kaufprämie lohnt sich das Elektroauto deutlich schneller

EU-Kommissarin: Mit Elektromobilität geht „eine ganz neue Perspektive einher“

Auch interessant

Pilotprojekt: Solarzellen auf Fahrzeugen können Europas Stromnetze erheblich entlasten

van-with-VIPV

IEA: Solarenergie führt 2025 globales Wachstum der Energieversorgung an

IEA-Chef Birol: „Wir erleben die größte Energiekrise der bisherigen Weltgeschichte“

BMW-i5

T&E fordert Steuer auf Öl-Übergewinne zur Förderung der Erneuerbaren und E-Mobilität

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. WRNERG meint

    08.07.2016 um 16:51

    Nun wenn die Poltik Lichtblick beim Wort nimmt , dann könnte man ja die auf 20 Jahre Einspeisevergütung für neue Photovoltaikanlagen streichen

  2. Horst meint

    07.07.2016 um 18:50

    Wie soll das bitte gehen? Ich hab Netzanschluss, aber meine PV und Akku Anlage läuft autark. Absolut autark. Was wollen/sollen die machen? den Kuckuck vorbei bringen? lächerlich.

    • UliK meint

      08.07.2016 um 10:54

      Sie zahlen ja auch GEZ Gebühren ohne vielleicht die öffentlich rechtlichen Sender zu schauen. Wenn der Staat an Ihr Geld will wird er einen Weg finden.

  3. UliK meint

    07.07.2016 um 09:51

    So wird es wohl werden. Strom wird in der Erzeugung immer billiger. Teuer sind nur Steuern und Abgaben. Die will/kann sich der Staat nicht nehmen lassen oder lässt sich neue einfallen; so eine Art „Autarkieabgabe“. Steuerbeamte sind da sehr erfinderisch.

    • eCar-Fan meint

      07.07.2016 um 17:43

      Na klar – oder eine „Nichtbezugs [weil selbst erzeugt und selbst verbraucht] – Steuer ;))

Der Kommentarbereich ist geschlossen

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de