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DriveNow: Reines Elektroauto-Carsharing hängt von Ladeinfrastruktur ab

01.06.2018 in Car- & Ridesharing von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

DriveNow-Elektroauto

Bild: BMW

DriveNow, das Carsharing-Angebot von BMW, bieten seinen Kunden neben Verbrennern auch Elektroautos vom Typ BMW i3 an. Die Zahl der Stromer soll langfristig deutlich aufgestockt werden. Auf die Frage, wann DriveNow seine Flotte komplett auf Elektroautos umstellt, antwortete Firmenchef Sebastian Hofelich im Gespräch mit der Branchenzeitung Automobilwoche: „Wenn ausreichend Ladeinfrastruktur da ist.“

„Man kann das relativ plakativ machen“, so Hofelich weiter, „in Hamburg haben wir ein Zug-um-Zug-Geschäft mit der Stadt vereinbart. Wir sind bereit, 550 elektrische Fahrzeuge bis Ende 2019 auf die Straße zu stellen, wenn im ­Umkehrschluss die Stadt eine entsprechende Ladeinfrastruktur dazu aufbaut – und so würden wir es auch in anderen Städten tun.“ Eine Flotte von mehreren Hundert Fahr­zeugen kurzfristig „auf vollelektrisch umzustellen, wo noch keine Ladeinfrastruktur da ist, hilft niemandem“, betonte der DriveNow-Chef.

Davon, dass sich Carsharing weiter in Richtung E-Mobilität entwickeln wird, ist DriveNow fest überzeugt: Angesichts des 30. Carsharing-Jubiläums sagte das Unternehmen kürzlich voraus, dass Carsharing „der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen“ wird. Städte und Kommunen müssten wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen, um sich von Luftschadstoffen zu befreien – elektrische Autos würden im Zuge dessen stark an Bedeutung gewinnen.

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Via: Automobilwoche
Unternehmen: BMW, DriveNow
Antrieb: Elektroauto, Modern Mobility

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Ducktales meint

    02.06.2018 um 14:06

    ist schon klar, wenn das angebotene BEV (ohne Schummel-Range-Benzing-Motor-Dynamo-Extender) nur so eine geringe Reichweite hat, dass es in einer Stadt wie Hamburg jeden Tag an die Ladesäule muss….vielleicht sogar mehrfach. brüllt der Dinosaurier schon mal auf und will sein „Geschäft“ gesponort haben…

    Gähn, BMW, Gähn…

  2. Redlin, Stefan meint

    02.06.2018 um 12:35

    Für mich ist Carsharing nichts anderes als Autovermietung. Sollen die doch auf ihren Firmenhöfen laden. Warum soll die Allgemeinheit die Lade-Infrastruktur für sowas bezahlen? Der privat elektrisch fahrende hat dann anschließend auch noch das Nachsehen, wenn ewig Carsharing-Kisten die öffentlichen Säulen blockieren, womöglich tagelang, wenn gerade keiner eines braucht. Wer den Reibach mit sowas machen will, der muss auch selbst fürs Lade-Equipment aufkommen. Öffentlich finanzierte Lader sind nicht für den Kommerz von Autovermietern gedacht. Was anderes ist es wenn der Kunde mit dem gemieteten Wagen mal eben lädt, um dann weiter zu fahren, bzw . den Platz wieder zu räumen.

    • McGybrush meint

      03.06.2018 um 10:38

      Kann man so sehen muss man aber nicht. Hamburg hat ein Luft und Parkplatzproblem. Somit hat Hamburg ein Interesse daran mehr Elektroautos die Rollen und nicht Parken auf den Strassen zu haben und kann dies quasi durch Errichtung von Ladesäulen etwas beeinflussen.

      Und den Nutzen hat der Bewohner in Hamburg der sein Auto eben nicht klassisch Mieten muss. 1h mit der Bahn zu Sixt, Auto abholen 24h bezahlen, Einkaufen fahren, Auto wieder zu Sixt bringen, mit der Bahn nach hause fahren.
      Nein, er steigt in ein Car Sharing Auto was übrigens nicht zwangsläufig an der Ladesäule steht bei 200km realer Reichweite. Fährt schnell für 2-3 Euro von Schnellsen nach Poppenbüttel ohne dafür ein eigenes Auto besitzen zu müssen ohne umständlich mit der Bahn umher zu fahren weil man dafür 2x umsteigen muss und Zeit zu verschwenden.

  3. Rico meint

    02.06.2018 um 11:14

    Zur Überschrift:
    Ich: Reines Benzin-Auto Carcharing hängt von Tankstelleninfrastruktur ab.

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