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Fiat-Chrysler treibt Infrastruktur und Lösungen für E-Mobilität voran

19.06.2019 in Autoindustrie, Service von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

Fiat-Chrysler-Elektromobilitaet

Bild: Fiat-Chrysler (Symbolbild)

Fiat-Chrysler gehört zu den Nachzüglern bei E-Mobilität, unter dem neuen Chef Mike Manley treibt der italienisch-amerikanische Konzern nun aber seine Elektrifizierung voran. Im Fokus stehen dabei neben neuen attraktiven Modellen Servicedienstleistungen und möglichst geringe Betriebskosten.

Der Autohersteller hat kürzlich eine Kooperation mit den Energieversorgern Enel X und Engie angekündigt. Ziel der Zusammenarbeit sei vor allem der Aufbau privater und öffentlicher Ladestationen für Elektroautos, aber auch Forschung und die Entwicklung neuer Technologien. Mit dem italienischen Versorger Enel X kooperiert Fiat-Chrysler in Italien, Spanien und Portugal, mit dem französischen Unternehmen Engie in Deutschland sowie weiteren europäischen Ländern.

In den kommenden beiden Jahren will Fiat-Chrysler in Italien 700 Ladepunkte in der Nähe seiner Büros und Werke installieren, damit die Angestellten ihre Elektroautos während der Arbeitszeit mit Strom versorgen können. Darüber hinaus sind Ladelösungen für Ausstellungsbereiche, Kundenparkplätze, Testareale und Servicezentren geplant. Außerdem sollen europaweit „Trainings- und Elektrifizierungs-Initiativen“ zusammen mit den Händlern umgesetzt werden.

Für Privatkunden soll es Wallboxes geben, an denen sie ihre Fahrzeuge in der heimischen Garage laden können, und dazu passende Software-Lösungen. Bei Planung, Konfiguration und Installation werden die Kunden von Fiat-Chrysler, Enel X und Engie unterstützt. Die Partner übernehmen zudem anschließend die Betreuung und Wartung für die Dauer des Besitzes von Fahrzeug und Ladestation.

„Wir bauen gerade eine umfassende Struktur von Partnern, Produkten und Serviceleistungen in einer Vielzahl von Märkten auf, mit denen wir die sich schnell entwickelnden Anforderungen unserer Kunden zu Elektro-Fahrzeugen erfüllen und sogar übertreffen“, erklärte Manley. Im Rahmen der Initiative sollen neben dem Aufbau von Infrastruktur neue Technologien erprobt werden, mit denen sich die Gesamtbetriebskosten von E-Fahrzeugen reduzieren lassen. Details hierzu gibt es noch nicht.

Kommende Stromer von Fiat-Chrysler sind unter anderem ein vollelektrischer Fiat 500 und ein teilelektrischer Jeep Renegade. Der Konzern hat Ende 2018 verkündet, dass die Produktion in Italien mit hohen Investitionen elektrifiziert wird. Im Mittelpunkt stünden reine Elektroautos und Hybridfahrzeuge. Zu Fiat-Chrysler gehören neben den Kernmarken Fiat und Chrysler unter anderem Jeep, Maserati und Alfa Romeo.

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Via: Fiat-Chrysler
Tags: LadestationenUnternehmen: Chrysler, Fiat
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Pferd_Dampf_Explosion_E meint

    19.06.2019 um 22:20

    Guten Morgen, liebes Fiat-Chrysler. 700 Ladepunkte für die Mitarbeiter eines Weltkonzerns, ja das klingt nach richtig großen Aufbruch – vor dem Niedergang.
    Die Kombi Chrysler-Daimler habe ich in vollen Zügen live miterlebt, das war schon für den starken Daimler eine Fastkatastrophe. Aber wenn 2 kranke Unternehmen sich an so einer Revolution, wie es nun mal die Einführung der e-Mobilität darstellt, versuchen, kann das eigentlich nur einer Vollkatastrophe enden.

  2. Egon meier meint

    19.06.2019 um 16:35

    Was ist denn das für ein plötzlicher Sinneswandel. Erst jeden Menschen bitten, keine e-fiat-500 zu kaufen, dann die c02-Kompensation bei Tesla kaufen und jetzt doch was eigenes ???
    Wissen die nicht was sie wollen?

    • Nicht vor 2025 meint

      19.06.2019 um 20:51

      Die sind doch schon auf der Suche nach einem Röckchen unter das sie schlüpfen können. :-)

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