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Aufgestockter Elektroauto-Zuschuss kostet Bund knapp zwei Milliarden Euro

12.07.2021 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

VW-ID4

Bild: VW

Die Verdopplung der staatlichen E-Auto-Subvention mit der „Innovationsprämie“ vor einem Jahr hat dem Absatz in Deutschland starken Schub verliehen: Im Laufe von zwölf Monaten sind weit über eine halbe Million Fahrzeuge mit rein elektrischem oder Plug-in-Hybridantrieb neu zugelassen worden – mehr als in sämtlichen Vorjahren zusammen. Dementsprechend sind auch die Kosten für die Zuschüsse in die Höhe geschossen: Sie summieren sich von Anfang Juni 2020 bis Ende Juni 2021 auf gut 1,9 Milliarden Euro, teilte das für die Auszahlung zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.

Die Innovationsprämie wurde vor einem Jahr vom Bundeskabinett rückwirkend zum 3. Juni beschlossen. Mit ihr wurde die 2016 gestartete Elektroauto-Kaufprämie „Umweltbonus“ aufgestockt, die jeweils zur Hälfte der Bund und die teilnehmenden Hersteller finanzieren. Für Elektroautos gibt es damit nun bis zu 9000 Euro Zuschuss, von denen 6000 Euro der Staat überweist. Auch bei den mit bis zu 6750 Euro geförderteren Plug-in-Hybriden spendiert die Politik zwei Drittel der Summe, den Rest gewähren die Hersteller wie bei reinen Stromern als Netto-Rabatt bei der Anschaffung.

Von Anfang Juni 2020 bis Ende Mai 2021 wurden dank der hohen Förderung in Deutschland über 567.000 Elektroautos neu zugelassen, im Juni kamen noch einmal knapp 65.000 dazu, so die dpa. In den vier Jahren von 2016 bis 2019 zuvor seien es insgesamt nur 256.000 Elektrofahrzeuge gewesen, davor noch weniger. Klassische Hybridfahrzeuge ohne extern aufladbare Batterie sind dabei nicht berücksichtigt.

In der ersten Jahreshälfte 2020 wurden „für den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität“ 77,6 Millionen Euro an Autokäufer ausbezahlt, wie das BAFA erklärte. Nach der Verdopplung des Zuschusses seien es dann in der zweiten Jahreshälfte bereits 575 Millionen gewesen – eine Versiebenfachung. Und in diesem Jahr seien es bis Ende Juni dann schon 1,33 Milliarden Euro gewesen. Gefördert werden Kauf und Leasing reiner Batterieautos und Wasserstoff-Elektrofahrzeuge sowie Plug-in-Hybride mit extern aufladbarer Batterie.

Mit den höheren Zuschüssen will die Bundesregierung einerseits der deutschen Autoindustrie helfen und andererseits zur Verminderung der CO2-Emissionen beitragen. Manche Fachleute und Verbände lehnen die hohen Subventionen ab, darunter der Bund der Steuerzahler. Ein Kritikpunkt hat sich nicht bewahrheitet: Dass die Zuschüsse vor allem ausländischen Herstellern zugutekommen würden. Bei den Verkaufszahlen von Batterie- und Plug-in-Hybridautos positionieren sich in diesem Jahr vier deutsche Hersteller auf den ersten vier Plätzen: Die Marke VW lag mit gut 59.000 Autos in der ersten Jahreshälfte vorn, gefolgt von Mercedes, BMW und Audi. Als erster ausländischer Hersteller platzierte sich Renault auf Platz fünf. Bei den reinen Batterieautos lag Tesla auf Platz zwei hinter VW.

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Via: Zeit.de
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Anti-Brumm meint

    12.07.2021 um 20:14

    Zeitgleich im Dieselland Österreich beträgt die Förderung ganze 5.000€, während man zeitgleich Milliarden in mehrspurige Umfahrungen von Kuhkäffern und Autobahnen durch Naturschutzgebiete steckt. Wer dagegen ist, ist ein linker Freiheitsräuber, der uns alle verarmen lassen will!

  2. Elektron meint

    12.07.2021 um 12:53

    Finde die Überschrift irreführend.
    Bei den meisten verkauften Autos dürfte der Mehrwertsteueranteil höher als die Förderung sein.

    Der Staat verzichtet demnach vorwiegend auf Steuereinnahmen, und hat keine/kaum Kosten.

    • Mike meint

      12.07.2021 um 15:47

      Kommt darauf an, ob mehr Privatkunden als Unternehmer kaufen.

      • Dagobert meint

        12.07.2021 um 20:27

        Ihren Kommentar findet man im Duden unter dem Begriff „Mildmädchenrechnung“.

      • Sebastian meint

        13.07.2021 um 07:12

        Mike

        herrlicher Kommentar. Können Sie das noch etwas erläutern, klingt nach einem spannendem Thema.

    • andi_nün meint

      13.07.2021 um 08:39

      „Bei den meisten verkauften Autos dürfte der Mehrwertsteueranteil höher als die Förderung sein.“

      Beispiel Model 3
      40.000€ Kaufpreis
      6.000€ vom Bund
      bleiben 34.000€, ein Unternehmer holt sich da ca. 5450€ an Mehrwertssteuer zurück.
      Bei Renault Zoe, E-Up, etc. entsprechend weniger.

    • Peter W meint

      13.07.2021 um 09:18

      So ein Unsinn!
      Unternehmen zahlen keine MWSt, sie bekommen die Förderung trotzdem.
      Ob man nun eine Förderung bezahlt, oder diese mit einer Steuer gegenrechnet ist vollkommen egal, das Geld ist weg!

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