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Volkswagen könnte Mehrheit an Batterie-Sparte abgeben

20.01.2022 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

VW-ID3-Batterie

Bild: VW

Volkswagen hat sich entschieden, für seine weltweite Elektroauto-Offensive im goßen Stil Batteriezellen selbst zu produzieren. Allein in Europa sollen bis 2030 gemeinsam mit Partnern mehrere „Gigafabriken“ in Betrieb genommen und so die Versorgungssicherheit garantiert werden. Der Autokonzern denkt darüber nach, seine Batteriesparte später an die Börse zu bringen und nur noch Minderheitseigner zu bleiben.

„Wenn der Absatz von Elektrofahrzeugen so wächst, wie wir es erwarten, wäre es sinnvoll, externe Investoren ins Boot zu holen. Aber wir wollen das Steuer in der Hand behalten“, sagte Technikvorstand Thomas Schmall der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. „Dafür braucht man nicht unbedingt die Mehrheit.“

Schmall beaufsichtigt den Aufbau von Volkswagens Batteriezellen-Produktion. Die Produktion von eigenen Akkus ist zentral für das Ziel von Europas größtem Autohersteller, Elektroauto-Branchenprimus Tesla als führenden Verkäufer von Elektroautos abzulösen. Aktuell beziehen die Wolfsburger wie der Großteil der Branche die einzelnen Energiespeicher in ihren Batteriesystemen noch von Zulieferern aus Asien.

Das Volkswagen-Vorstandsmitglied sagte, dass sich das Unternehmen langfristig vorstellen könne, Konkurrenten mit seinen Batteriezellen zu beliefern. „Wir wollen einen Standard für unsere Branche setzen“, betonte Schmall. Dabei erhält der Autobauer Unterstützung von dem schwedischen Akku-Start-up Northvolt, an dem er mit 20 Prozent beteiligt ist. Volkswagen treibt aber auch eigene Projekte wie eine Großfabrik in Salzgitter voran. Dort soll ab 2025 die neue Einheitszelle des Konzerns für das Volumensegment produziert und Innovationen in Prozess, Design und Chemie entwickelt werden.

Die insgesamt sechs von Volkswagen geplanten Akku-Werke sollen im Endausbau Batteriezellen mit einem Energiegesamtwert von 240 GWh pro Jahr produzieren. Die zweite der ersten beiden Fabriken hat Northvolt im schwedischen Skellefteå hochgezogen, dort wurde Ende vergangenen Jahres die erste Batteriezelle produziert. Für die weiteren Fabriken prüft Volkswagen derzeit mögliche Standorte und Partner.

Volkswagen strebt große Fortschritte beim Batteriesystem mit allen seinen Komponenten bis hin zur Zelle an. „Unser Ziel ist, Kosten und Komplexität der Batterie zu senken und gleichzeitig ihre Reichweite und Performance zu steigern“, sagte Schmall im letzten Jahr. „Damit wird die E-Mobilität endgültig erschwinglich und zur Hauptantriebstechnologie.“ Neben der geplanten Eigenfertigung soll vor allem die neue Einheitszelle „erhebliche“ Kostenvorteile bringen. Volkswagen will sie ab 2023 in Autos einsetzen und im Jahr 2030 markenübergreifend in bis zu 80 Prozent aller E-Fahrzeuge des Konzerns verbauen.

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Via: Reuters
Tags: BatterieUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Hans Meier meint

    20.01.2022 um 13:06

    Trittbrettfahrer wollen uns jetzt erklären wie der Markt funktioniert. Süss :) VWAG unterscheidet zwischen Wollen&Können nicht wirklich, viel Wollen, wenig Können. Aber richtig erkannt, die Kohle zum stemmen der Batterieproduktion im grossen Stil haben sie nicht und Geld bekommen sie aktuell an der Börse auch nicht und denn Staat mehr ausquetschen geht auch nicht mehr. :) Kommt bestimmt wieder die Drohung der Autlobby um Arbeitsplätze in Europa. Aber vermutlich sind sie sowieso zu spät und mal ehrlich VWAG als krimineller Verein im Lead in der Batterieproduktion… besser nicht.

    • Jürgen V meint

      20.01.2022 um 16:31

      Oh Mann….

      • Hans Meier meint

        20.01.2022 um 18:37

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

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