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Wegen Elektroauto-Offensive: Daimler-Betriebsratschef fürchtet um 30.000 Jobs

22.11.2016 in Autoindustrie, Wirtschaft von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

daimler-mercedes-elektroauto-jobs

Bild: Daimler

Daimlers Betriebsratschef Michael Brecht fürchtet einem Medienbericht zufolge einen massiven Stellenabbau, verursacht durch die Elektroauto-Offensive des Stuttgarter Autoherstellers – 30.000 Arbeitsplätze sieht er in Gefahr. „Ich will davor warnen, hysterisch zu werden“, sagte Brecht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er hoffe, dass in drei bis vier Monaten konkret über Fakten der Elektro-Offensive des Konzerns und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigen in Deutschland gesprochen werde.

Daimler will bis 2025 mehr als zehn Elektroauto-Modelle anbieten und jedes vierte bis fünfte Auto als rein elektrisches Fahrzeug verkaufen. Dafür investiert der Konzern knapp zehn Milliarden Euro, so die Zeitung. Das erste Modell, der SUV EQ mit mehr als 500 Kilometern Reichweite, soll 2019 in Bremen vom Band laufen. Sowohl für Bremen als auch für das Werk Sindelfingen bei Stuttgart hatte Daimler bereits Absichtserklärungen mit dem Betriebsrat unterschrieben.

Brecht zufolge beschäftigt Daimler etwa 30.000 Mitarbeiter in der Produktion von Motoren, Getrieben und Abgastechnik bei Pkw, Lastwagen und Motoren, die nun um ihre Jobs bangen. Er forderte den Daimler-Vorstand auf, die drohenden Jobverluste teilweise abzufedern: „Arbeiten, die durch die Elektrifizierung neu entstehen, dürfen nicht automatisch von Dritten erledigt werden“, sagte er. Der Autokonzern solle etwa die Fertigung von Elektromotoren, die Daimler derzeit gemeinsam mit Bosch produziert, künftig allein übernehmen. „Das ist doch kein Hexenwerk, das können wir auch“, sagte Brecht der FAZ und fügte hinzu: „Wir stehen unter Dampf und müssen sehen, wie wir das hinbekommen“.

Ausführliches dazu erfahren Sie bei der FAZ

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Via: FAZ & Automobilwoche
Tags: JobsUnternehmen: Daimler, Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Meiner Einer meint

    22.11.2016 um 14:45

    „massiven Stellenabbau, verursacht durch die Elektroauto-Offensive des Stuttgarter Autoherstellers – 30.000 Arbeitsplätze sieht er in Gefahr“
    Seltsam: TESLA stellt massiv ein – Trotz Elektroauto-Offensive! Oder vielleicht gerade deshalb?

  2. Martin meint

    22.11.2016 um 11:34

    Ich habe kein Mitleid mit den Daimler Beschäftigen. Die haben alle ein überdurchschnittliches Einkommen. Es hat scheinbar auch keiner Mitleid mit den tausenden Menschen die an den Dieselabgasen sterben. Und mit uns Handwerkern, die ein unterdurchschnittliches Einkommen haben hat auch keiner Mitleid. Wenn diese Großverdiener wieder in Kurzarbeit geschickt werden, dann kostet es wieder unser aller Steuergelder. Von den zig Milliarden Gewinnen geben die nichts ab.

    • Matthäus meint

      22.11.2016 um 11:55

      Die Daimler MA die Motoren zusammenschrauben haben kein unvertretbar hohes Gehalt. Du erkennst doch selber, dass ihr Handwerker zu wenig bekommt, wieso sollen dann alle anderen auch weniger bekommen? Statt dass die Arbeitnehmer sich gegenseitig zerfleischen und sich nichts gönnen, sollten sie viel mehr zusammenhalten. Wenn Daimler ein hohes Gehalt zahlt, sollte das eigentlich das Ziel für alle AN sein.

      Im Übrigen verdienen die neuen MA am Band längst keine super Gehälter mehr.

  3. Matthäus meint

    22.11.2016 um 10:15

    Wozu hat man einen Betriebsrat, wenn dieser nicht dafür sorgt, dass die DAG diese Mitarbeiter behalten muss? Daimler hat genug Zeit um sich alternative Einsatzbereiche zu erschließen und da gibt es sicherlich einige, auch im Stromerumfeld. Ein Betriebsrat sollte für die Mitarbeiter einstehen aber auch vorschläge zur Lösung von Personalproblemen unterbreiten, und nicht nur rumtönen man könne Arbeitsplätze verlieren. Was Herr Brecht in der ganzen angelegenheit vergisst ist, das Bosch auch ein deutsches Unternehmen ist und es zulieferern und den Bürgern auch nicht egal sein dürfte, wie man mit seinen Partnern umgeht.

    Vielleicht denkt Herr Brecht einfach mal eine Ecke weiter in Richtung Services und Komponentenproduktion die in China stattfindet. Da ist durchaus Potenzial für Arbeitskräfte drin, ohne dass man seinen Partnern das Wasser abgräbt.

    Herr Brecht, denn gerade Sie als Betriebsrat sind eigentlich eine moralische Instanz, die etwas weiter denken muss als nur bis zur Grenze des eigenen Firmengeländes. Sie sind kein Unternehmer/Manager. Ich erwarte von Ihnen etwas mehr Weitblick und soziale Kompetenz als von anderen. Im Übrigen erwarte ich das von allen Betriebsräten.

  4. Weber J. meint

    22.11.2016 um 10:15

    Wenn es Daimler selbst macht, dann macht es Bosch eben nicht. Das verstehe ich nicht ganz. Da werden ja deutsche Arbeitsplätze gegen deutsche Arbeitsplätze vorgerechnet. Irgendwie wird uns das gesamtgesellschaftlich aber nicht weiter bringen. Seltsame Argumentation?

    • Fritz! meint

      24.11.2016 um 00:38

      Naja, die Argumentation ist, das der Daimler Betriebsrat eben nicht bei Bosch sitzt. Mehr nicht…

      :-(

  5. Landmark meint

    22.11.2016 um 09:55

    Seit Jahren schreiben hier viele Leute ihre Meinungen und Gedanken, immer wurde der Wandel angesprochen und was es bedeutet und das gehandelt werden muss. Nun wo sie in Probleme kommen, wird endlich was bewegt, langsam zwar, aber es bewegt sich doch. Was sagt der Herr Betriebsrat wenn Daimler nicht auf E Mobil umstellt? Wir werden alle entlassen, wir sind raus aus dem Geschäft.

  6. emka meint

    22.11.2016 um 08:49

    „Wir stehen unter Dampf“
    hat mir sehr gut gefallen :-) Das dokumentiert nicht die Technik des letzten Jahrhunderts, sondern die des vorletzten.

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