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Neuer Akkugigant? Nissan verkauft Batteriesparte an Investmentfirma

08.08.2017 in Autoindustrie, Wirtschaft von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

Nissan-Elektroauto-Batterie

Bild: Nissan

Jetzt ist es offiziell: Nissan verkauft sein gesamtes Batteriegeschäft inklusive der Produktionsstandorte an den Finanzinvestor GSR Capital. Nissan wird jedoch weiter die Batterien von GSR beziehen. Der Vollzug des Verkaufs ist für Ende 2017 vorgesehen, einen Kaufpreis nannte der Hersteller nicht. In Branchenkreisen war im Mai von knapp einer Milliarde Dollar (etwa 850 Millionen Euro) die Rede.

Der Vertrag umfasst die Nissan-Batterie-Tochtergesellschaft, die Automotive Energy Supply Corporation (AESC), sowie die Batterieherstellung in Smyrna im US-Bundesstaat Tennessee, und im englischen Sunderland, teilte Nissan heute mit. Vermögenswerte, die an GSR verkauft werden, umfassen auch einen Teil der japanischen Batterieentwicklungs- und Produktionsstandorte von Nissan in Oppama, Atsugi und Zama.

Hiroto Saikawa, Präsident und Chief Executive Officer von Nissan, sagte, es handle sich um eine „Win-Win-Situation für AESC und Nissan“. Der Deal ermögliche es AESC, „die weiten Netzwerke von GSR zu nutzen um seinen Kundenstamm zu erweitern und seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen“. Im Gegenzug soll dies „die Wettbewerbsfähigkeit von Nissan-Elektroautos weiter erhöhen“. AESC soll weiterhin „ein wichtiger Partner für Nissan bleiben“, da der Hersteller seinen Fokus „auf die Gestaltung und Herstellung marktführender Elektroautos vertiefen“ will, so der Nissan-Chef.

Sonny Wu, Vorstandsvorsitzender von GSR Capital, fügte hinzu: „Die Akquisition von AESC ist ein wichtiger Schritt für uns in der Industriekette für Elektrofahrzeuge. Wir planen, weiter in Forschung und Entwicklung zu investieren, bestehende Produktionskapazitäten in den USA, Großbritannien und Japan auszubauen und auch neue Standorte in China und Europa zu etablieren, die es uns ermöglichen, Kunden weltweit zu bedienen“. Wu hat also vor, als einen weiteren Batterie-Giganten in diesem Wachstumsmarkt zu etablieren.

Die Belegschaft an allen vom Deal abgedeckten Anlagen, einschließlich der Produktionsstätten in Zama, Sunderland und Smyrna, soll weiterhin beschäftigt bleiben.

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Via: Nissan & Automobilwoche
Tags: Batterie, ProduktionUnternehmen: GSR Capital, Nissan
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Utx meint

    08.08.2017 um 21:25

    Zeitgleich mit dem Produktionsstart des neuen Leaf, mit dem noch mal deutlich höhere Stückzahlen zu erwarten sind.

  2. Leonardo meint

    08.08.2017 um 14:33

    Irgendwas ist Faul an der ganzen Geschichte.
    Falls Nissan damit Verluste Einfuhr kann es auch ein anderer Eigentümer nicht ändern. Was hat der Investor vor? Ist Nissan von allen guten Geistern verlassen eine solche Zukunftstechnologie und das Rückgrat für die eigene E-Auto Produktion abzugeben.

    • 151kW meint

      09.08.2017 um 01:46

      Ich lehne mich nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, daß uns da für die abschliesende Beurteilung ein paar Fakten fehlen. Evtl. werden wir es in der Zukunft erfahren, was die Ursache für diesen Deal war. Neugierig wäre ich schon…

  3. Thomas Wagner meint

    08.08.2017 um 13:54

    Weiß jemand ob die nur Akkus mit Zulieferzellen zusammengebaut haben,
    wie Daimler in Kamenz oder ob die auch selber Akkuzellen hergestellt haben ?

    • 150kW meint

      08.08.2017 um 14:12

      Das war eine Zell-Fertigung wie bei LG, Samsung, Panasonic,..

  4. BR meint

    08.08.2017 um 10:54

    Damit wird es für Deutschland immer schwerer, hier noch Fuß zu fassen – wenn in ein paar Jahren endlich Entscheidungen gefallen sind.

    • EcoCraft meint

      08.08.2017 um 11:30

      Wieso sollte es das für Deutschland schwieriger machen?
      Nur weil ein Unternehmen (am ganz anderen Ende der Welt) Teile seinens eigenen Unternehmens an eine andere Kapitalgesellschaft veräußert?

      Es ist ja nicht mal so, dass einer der Standorte in Deutschland war und jetzt von der Schließung bedroht wird?
      Machen Pessimismus kann ich einfach nicht nachvollziehen…

    • 150kW meint

      08.08.2017 um 12:00

      Dieser Verkauf stellt doch eher die Frage ob man Fuß fassen muss. Offenbar ist es tatsächlich so das die Batterien, die Nissan mit NEC selber hergestellt hat, teurer sind als zukauf Batterien von LG & Co. Warum in das Geschäft einsteigen wenn ein anderer sich gerade damit die Finger verbrannt hat?

      • EcoCraft meint

        08.08.2017 um 14:37

        Vielleicht müsste man auch genauer wissen, warum Sie überhaupt verkauft haben?
        Brauchen sie für eine geplante größere Investition mehr Eigenkapital? Sind die Umsätze in letzter Zeit hinter den Erwartungen (im Gesamtkonzern) gewesen und man musste neue Mittel zur eigenen Liquidität (Schuldenzahlung) finden.

        In solchen Fällen würde es auch Sinn machen sehr profitable Geschäftsbereiche zu veräußern. Dafür gibt es ja auch das meiste Geld.
        Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, das sie diese Sparte verkauft haben, weil sie sich damit „die Finger verbrannt haben“.

        • 150kW meint

          08.08.2017 um 18:27

          Aussage von Nissan Chef Carlos Ghosn: „Making Your Own Batteries Is Dumb“
          https://www.forbes.com/sites/bertelschmitt/2016/12/16/carlos-ghosn-explains-why-making-your-own-batteries-is-dumb/
          Dieses Interview sollten sich die Gigafactory gläubigen mal genau ansehen ;)

        • Christoph meint

          09.08.2017 um 10:23

          Ist bei Tesla ja auch eine etwas anders gelagerte Strategie.
          Es geht nicht nur um Autos, bei Tesla.

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