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Trotz simplerer Elektroauto-Technik: Mercedes erwartet “tendenziell eher mehr Arbeit”

11.09.2018 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

Mercedes-Elektroauto-Jobs

Bild: Daimler

In Elektroautos werden deutlich weniger Teile als in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verbaut, für die Produktion sind daher weniger Leute erforderlich. Mercedes-Benz stellte seinen Mitarbeitern nun in Aussicht, dass die geplante E-Mobilitäts-Offensive bis auf weiteres keine Auswirkungen auf die Zahl der Jobs haben wird.

Das Elektroauto bringe für Montagewerke wie Sindelfingen oder Rastatt „viele neue Aufgaben“, sagte Mercedes-Produktionschef Markus Schäfer den Stuttgarter Nachrichten. Neben reinen Stromern setzen die Schwaben künftig verstärkt auf Hybrid- und Plug-in-Hybridautos, zudem werden weiter in großem Stil klassische Verbrenner gebaut. Es werde daher „tendenziell eher mehr Arbeit geben. Da kann ich die Arbeitnehmer beruhigen“, erklärte Schäfer.

Auch Werken, in denen der Schwerpunkt auf der Herstellung von Komponenten für Benzin- und Diesel-Pkw liegt, versicherte der Mercedes-Manager: Selbst im Falle eines Rückgangs von Verbrennungsfahrzeugen sehe er „noch nicht, dass wir dort einmal überzählige Mitarbeiter haben werden“.

Mercedes hat vor wenigen Tagen sein erstes Elektroauto der neuesten Generation vorgestellt – das SUV EQC. In den kommenden vier Jahren sollen neun weitere Batterie-Autos folgen. Dazu fließen Milliarden in neue Antriebstechnik und Modelle. Eine eigene, in Deutschland angesiedelte Fertigung von Batteriezellen, wie sie Wirtschaftsminister Peter Altmaier derzeit vorantreibt, plant das Unternehmen nicht. Auch für neue Zell-Technologien werde es einen „breiten Markt geben, auf dem wir uns das beste Angebot aussuchen können“, so Schäfer.

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Via: Stuttgarter Nachrichten
Tags: Batterie, Jobs, ProduktionUnternehmen: Daimler, Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Skodafahrer meint

    12.09.2018 um 08:32

    Ein BEV der Premiumklasse wird wohl mit einem Dual-Drive ausgerüstet sein, wie heute bei Tesla. Wegen der CO2 Problematik wird es in Zukunft noch weniger 6-12 Zylinder Motoren in PKW geben und mehr 2-4 Zylinder. Der Bauaufwand im Bereich der Verbrennungsmotoren wird duch dieses Downsizing reduziert werden. Eine Laufruhe wie beim 12 Zylinder lässt sich schon bei keinen Elektro-Fahrzeugen erreichen.
    Ein Fahrzeug mit Dual-Drive braucht aber 2 Elektromotoren und je 2 Getriebe, 4 Antriebswetten und 2 Antriebswechselrichter sowie eine aufwendigere Verkabelung. Dann kann der Heckmotor auf Beschleunigung und der Frontmotor auf niedrigen Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten optimiert werden. Also Heckmotor mit Drehstrom-Asyncronmotor und Front-Motor mit Syncronmotor, dann brauch man beim Heckmotor auch keine seltenen Erden.

  2. Tina Emmer meint

    11.09.2018 um 19:39

    Das tönt wie die Quadratur des Kreises. Wir verbauen weniger Teile, die wir von Zulieferern beziehen, trotzdem gibt‘s mehr Arbeit. Ist das logisch?

    • Rainer Zufall meint

      12.09.2018 um 08:58

      In der Übergangsphase gibt es mehr Arbeit da neue System- und Fahrzeug Baukästen / Fahrzeugplattformen entwickelt wie auch parallel gebaut werden müssen.Ich denke nach ca. 8-10 Jahren wird das durch sein. Der Bedarf an klassischen Fahrzeugentwicklern und Fertigern wird sinken, allerdings wird man bis dahin versuchen die Kunden von irgendeinem OTA und App Zeug abhängig zu machen, so dass diese dann wieder Beschäftigung generieren.

      • Raines VW Update meint

        12.09.2018 um 12:22

        OTA und App bewirken genau das Gegenteil, also weniger Arbeit.

        • Rainer Zufall meint

          12.09.2018 um 12:49

          Inwiefern? OTA und App Zeug ist Zeug was man bisher nicht hatte, nicht „brauchte“ und was auch nichts ersetzt, abgesehen vom Buchen des Werkstatttermins. Ok, es mag Dinge geben die ich jetzt nicht auf dem Schirm habe, allerdings wird so Zeug immer gepushed um neue Felder zu erschließen, nicht primär um alte anders (nicht unbedingt immer besser) zu bedienen.
          Abgesehen davon ändert das nichts an der Grundaussage meiner Antwort, würde es sogar noch verschlimmern wenn es denn so wäre wie von dir geschildert.

  3. Swissli meint

    11.09.2018 um 15:42

    Hybride und PHEV haben mehr Teile und benötigen mehr Ressourcen (Material, Personal) als reine Verbrenner.
    BEVs haben weniger Teile und benötigen weniger Ressourcen.
    Wenn Mercedes also hauptsächlich Verbrenner mit Hybriden und PHEVs substituiert, brauchen sie mehr Ressourcen. Erst wenn Mercedes Verbrenner mit BEVs ersetzt, wird das negative Auswirkungen auf den Personalbestand haben.
    Der Titel des Berichts ist daher nicht wirklich richtig.

  4. 150kW meint

    11.09.2018 um 12:04

    „Es wäre wohl klüger einige Motoren- und Getriebevarianten auszumustern..“
    Genau das machen die Hersteller wegen der WLTP Umstellung doch schon jetzt.

    • Ralf Schoch meint

      11.09.2018 um 12:48

      Zwangsweise …

  5. Peter W meint

    11.09.2018 um 11:47

    Ich will hier nicht den Untergang der Autoindustrie beschwören, aber die Mehrarbeit könnte auch erhebliche Nachteile haben. Wenn nun die ohnehin schon breit aufgestellte Motorenpalette um Hybride und E-Motoren erweitert wird, wird ein Rückgang bei den Verbrennern noch schmerzhafter.
    Ich halte es für einen Fehler die Modelle um immer mehr Varianten zu erweitern. Es wäre wohl klüger einige Motoren- und Getriebevarianten auszumustern und so insgesamt schlanker aufgestellt zu sein. Der Elektroantrieb wird sich definitiv durchsetzen, und jetzt das Alte zu erhalten und mit Neuem zu ergänzen könnte in ein paar Jahren ein dicker, teurer Klotz am Bein sein.

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