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BMW-Finanzvorstand: Nicht jeder Autobauer muss eigene Akkus produzieren

01.07.2019 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

BMW-i3-Querschnitt

Bild: BMW

Die Bundesregierung, insbesondere Wirtschaftsminister Peter Altmaier, treibt eine deutsche Fertigung von Batteriezellen voran. Die staatliche Unterstützung eines solchen Projekts mit bis zu einer Milliarde Euro hat bereits mehrere Unternehmen angelockt. Auch Volkswagen will langfristig eigene Akkus bauen, für BMW hingegen hat das Thema weiter keine Priorität.

„Ich glaube nicht, dass es für jeden Autohersteller Sinn ergibt, seine eigenen Zellen zu produzieren“, sagte BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter im Gespräch mit Journalisten. Er merkte an, dass sich BMW einem Konsortium anschließen oder mit bestehenden Produzenten zusammenarbeiten könnte. Ob sich die Bayern auch eine Kooperation mit Wettbewerbern vorstellen können, ließ er offen.

BMW gilt vielen nach seinem frühen Start mit dem Kleinwagen i3 im Jahr 2013 heute als Nachzügler bei Elektroautos. Vor wenigen Tagen gab der Konzern bekannt, seine E-Auto-Bemühungen zu verstärken und schneller mehr Modelle anzubieten. Entwicklungschef Klaus Fröhlich erklärte allerdings zeitgleich, dass Europäer seiner Erfahrung nach keine Batterie-Autos wollen. Die hiesigen BMW-Kunden würden lieber Plug-in-Hybride mit größerer E-Reichweite kaufen.

Ende Juni haben sich Politik und Branche im Kanzleramt zu einem „Auto-Gipfel“ getroffen. Statt der von vielen erhofften gemeinsamen Strategie, um Deutschland zum führenden E-Mobilitäts-Land zu machen, wurde lediglich ein Plan für den Ausbau der hiesigen Ladeinfrastruktur vereinbart. Konkretes soll zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen werden. Vorerst treiben die deutschen Autobauer ihre Elektroauto-Ziele daher weiter isoliert voran.

Der Volkswagen-Konzern hat Mitte bekanntgegeben, mit knapp einer Milliarde Euro eine Fertigung von Elektroauto-Batteriezellen in Niedersachsen aufzubauen. BMW und auch Daimler wollen ihre Akkus dagegen vorerst weiter von asiatischen Zulieferern beziehen, die derzeit den Markt dominieren. Viele Branchenexperten glauben, dass dies auf Dauer zu Engpässen und einem Bedeutungsverlust auf dem Weltmarkt führen wird.

Während die großen deutschen Autohersteller noch planen oder zögern, macht die von Peter Altmaier forcierte deutsche Akku-Fertigung Fortschritte: „Wir sind inzwischen soweit, dass es voraussichtlich nicht nur ein Batteriezellen-Konsortium, sondern voraussichtlich sogar drei geben wird“, teilte der Wirtschaftsminister vor knapp zwei Wochen mit.

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Via: Bloomberg
Tags: Batterie, ProduktionUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jörg2 meint

    01.07.2019 um 11:04

    OT

    „…
    „Ich glaube nicht, dass es für jeden Autohersteller Sinn ergibt, seine eigenen Zellen zu produzieren“, sagte BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter im Gespräch mit Journalisten.
    …“

    Was sind das für Journalisten, die einem Vorstand solche Sätze (unnachgefragt) durchgehen lassen!?

    NATÜRLICH wird ein Kleinstserienhersteller keine Zellen selber bauen. Der baut auch vieles andere nicht selbst.

    Darum geht es in den Diskussionen der letzten Monate nicht. Es geht darum, wie sich die Großproduzenten hier positionieren. Ob sich diesen Produktionsteil in die Wertschöpfungskette holen, ob sie sich importunabhängig machen, ob sie die Entwicklung hier mitbestimmen und im Idealfall vorantreiben.

    Solche Sinnfreisätze braucht da kein Mensch.

    • Mini-Fan meint

      01.07.2019 um 15:33

      @Jötg2

      Wenn dem Herrn Wirtschaftsminister Altmaier so sehr an viel an der Wertschöpfungskette liegt, so denkt er hoffentlich daran, daß das für die europäischen Autoproduzenten nur dann Sinn macht, wenn die Wertschöpfung nicht-negativ ist. Sehr fraglich, ob europäische Zellen mit dem Weltmarktpreis mithalten können.
      Aber er muß als Politiker ja nicht „Wirtschaft“ studiert haben.
      Mit dem „Taxischein“ kann man bei uns sogar Bundesaußenminister werden. Und ein Volksschulabschluss genügt als höchster Schulabschluss für einen Bundesinnenminister.

      • Jörg2 meint

        01.07.2019 um 17:10

        @Mini-Fan

        Ja, klar!

        Mir ging es um die (von mir gefühlte) Frechheit, einen solchen Un-Satz von sich zu geben.

        „Ich glaube nicht…“: Was der Finanzvorstand beim Thema XY persönlich glaubt, ist irgendwie nicht von Belang.

        „… das es für jeden Autohersteller Sinn ergibt …“: Natürlich nicht. Diese Aussage im Warmluftsprech soll nur den Deckel der Richtigkeit über die Aussage legen. Dazu ist solch irrelevante, natürlich richtige Aussage immer gut.

        Eine Aussage wäre:
        Wir, als BMW, werden, nach heutigem Stand der Entscheidung, keine Zellen bauen.

        Solche festlegenden, klaren Aussagen, sind einigen Vorständen auf ihrem Weg in die Etagen wohl komplett verloren gegangen. (Politikern auch)

      • alupo meint

        02.07.2019 um 09:08

        Bei den Zellpreisen gibt es dich jede Menge Cash bzw. Bruttimarge.

        Der CF wird aber dann verwendet um noch schneller zu wachsen und die Kosten zu senken bzw. die Marge zu erhöhnen.
        Das „“Naturgesetz“ der 30 % igen Kostenreduktion bei Verdopplung der kumulierten Produktionsmenge“ hatte der Amerikaner Henderson im letzten Jahrhundert erkannt und veröffentlicht. Die Chinesen wenden es an und werden siegen. Das wird kaum mehr aufzuhalten sein.

  2. Michael S. meint

    01.07.2019 um 10:30

    Es muss ja auch nicht jeder Hersteller, der nur 1,5 Mio PKW/Jahr baut, eigene Verbrennungsmotoren entwickeln. Aber offensichtlich ist es sinnvoll, dort eigenes Know-How aufzubauen und damit ein Unterscheidungsmerkmal zu entwickeln. Warum also nicht auch bei der Kernkomponente eines E-Autos Eigenentwicklungen vorantreiben?

    • Stefan meint

      01.07.2019 um 11:11

      BMW hat lediglich einige HEV und noch weniger PHEV im Programm.

      BEV sind nicht geplant.

      Es gibt also nur den i3, der nicht weiterentwickelt wird und vermutlich ausläuft.

      Für BMW macht es tatsächlich keinen Sinn eine Zellproduktion aufzubauen. Wofür auch.

      Das bald die komplette BMW Produktion ansich auslaufen wird, steht auf einem anderen Blatt.

      • dan11 meint

        01.07.2019 um 11:39

        „BEV sind nicht geplant?“

        Stimmt doch so nicht!
        Es sind doch sehr wohl welche in der Pipeline, wurde auch schon des Öfteren kommuniziert.

      • Mini-Fan meint

        01.07.2019 um 15:12

        @Stefan

        „BMW hat (lediglich einige) HEV“

        Was redest du denn da?

  3. MiguelS NL meint

    01.07.2019 um 09:27

    „BMW-Finanzvorstand…“
    Genau hier liegt ein teil des Problems, die Unternehmen werden von Finanzabteilungen geleitet die falsche Interessen haben.

    • MiguelS NL meint

      01.07.2019 um 09:28

      Besser gesagt hier liegt das Problem…

    • Peter W meint

      01.07.2019 um 09:58

      Für kleinere Autobauer wie BMW ist eine eigene Zellfertigung eventuell ein größeres Risiko. Ich glaube den Herren auch, dass ihre Kundschaft vorerst beim Verbrenner bleiben will und den Alibihybrid nimmt. Das wird sich aber schnell ändern, wenn jeder Popel-BEV-VW sie an der Ampel abhängt. Bis der 3 Liter Diesel sein Drehmoment aufgebaut hat ist das BEV schon 50 m gefahren.
      BMW hat aber einen Vertrag mit CATL, und die bauen gerade eine Fabrik in Erfurt. So ganz schlecht ist das nicht.

      • E meint

        01.07.2019 um 10:10

        Zudem Baut doch zumindest die Familie Quandt mit Varta Batterien an dem Sie 100 Prozent Halten

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