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Daimler-Chef fühlt sich durch Tesla angespornt

26.10.2020 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 44 Kommentare

Ola-Kaellenius

Bild: Daimler

Daimler-Chef Ola Källenius treibt die Elektrifizierung der Tochter Mercedes-Benz voran, geplant sind neben weiteren Plug-in-Hybriden ab nächstem Jahr auch verstärkt reine Stromer. Vom Erfolg des Elektroauto-Pioniers Tesla fühlt sich der Konzernchef bei seinen E-Mobilitäts-Plänen laut einem Interview angespornt.

„Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn ein Neuling die Lage aufmischt“, sagte er dem Manager Magazin. Besonders der Aktienkurs des US-Konkurrenten zeige, „welche Fantasie in der neuen Mobilität steckt. Wir müssen zulegen, das gilt auch für unsere Ingenieure.“ Tesla hat in den letzten Monaten an der Börse einen Höhenflug hingelegt, traditionelle Autobauer wie Daimler werden dagegen vom Kapitalmarkt derzeit deutlich schlechter bewertet.

Daimler hatte sich vor einigen Jahren mit fast zehn Prozent an Tesla beteiligt und das Startup damit laut Firmenchef Elon Musk gerettet. Källenius’ Vorgänger Dieter Zetsche verkaufte die Anteile jedoch später, die Kooperation bei E-Auto-Technik wurde ebenfalls aufgegeben. Nach mehreren Jahren eigener Planungs- und Entwicklungsarbeit soll nun auch Mercedes-Benz zu einem führenden Anbieter von E-Mobilität werden: 2030 will Källenius mindestens die Hälfte aller Pkw der Marke mit E-Antrieb verkaufen.

Die kürzlich konkretisierten E-Mobilitäts-Pläne für Mercedes-Benz mit mehreren neuen Elektroautos und den dazugehörigen speziellen Plattformen könnten weiter ausgebaut werden. „Wenn der Markt sich schneller dreht, werden wir bereit sein“, erklärte der Daimler-Boss im Gespräch mit dem Manager Magazin. Im Angebot sind aktuell das SUV EQC und die Großraumlimousine EQV mit reinem Batterie-Antrieb. Im nächsten Jahr kommen die Luxus-Limousine EQS und anschließend das E-Klasse-Pendant EQE sowie jeweils SUV-Versionen auf der neuen E-Auto-Plattform „EVA“. Ab 2025 sind kompakte und mittlere Elektroautos auf der „MMA“-Architektur geplant. Nach den Worten von Källenius ist eine dritte Elektroauto-Plattform für Sportwagen wahrscheinlich.

Bislang verkauft Mercedes vor allem seine diversen Plug-in-Hybrid-Versionen bestehender Modelle erfolgreich. Das E-Auto-Geschäft verläuft noch schleppend, das soll sich aber ändern. Vom 2019 eingeführten EQC konnten dem Manager Magazin zufolge bis Ende August erst 10.000 Fahrzeuge abgesetzt werden, für das Gesamtjahr seien eigentlich 50.000 vorgesehen gewesen. „Da spielt auch Covid-19 eine Rolle, wir steigern die Stückzahlen jetzt sukzessive“, sagte Källenius. 

Der Kauf eines Elektroautos wird in Deutschland seit diesem Jahr mit bis zu 9000 Euro gefördert, 6000 Euro des gemeinsam von Bund und Industrie gewährten „Umweltbonus“ trägt der Staat. Auch für Plug-in-Hybride gibt es hohe Zuschüsse. Källenius sieht weiteren Bedarf an staatlicher Unterstützung: „CO2 muss einen höheren Preis haben (…)“, forderte er. „Wäre eine solche Steuer auch noch global und über alle Industrien gültig und handelbar, könnte der Markt sehr schnell reagieren.“ Die Regierung müsse außerdem beim Aufbau der Ladeinfrastruktur helfen. Die Autohersteller und Energieversorger seien hier bereits aktiv, die E-Mobilität aber eine Gemeinschaftsaufgabe.

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Via: Manager Magazin
Tags: FörderungUnternehmen: Daimler, Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Skodafahrer meint

    27.10.2020 um 10:36

    Tesla hat nur eine Marke. Mit einer Marke kann man nicht gleichzeitig sehr unterschiedliche Käuferschichten ansprechen. Mit jeder Preissenkung wird Tesla weniger interessant für Kunden, die sich über hochpreisige Luxusprodukte von der Mittelschicht abheben wollen.
    Durch das weitere Wachstum der weltweiten Autoverkäufe wird auch der Markt für Luxusmarken weiter wachsen.
    Mercedes bringt nächstes Jahr das erste große Luxus-Elektroauto auf den Markt, den EQS.
    Tesla Model S und X sowie der Lucid Air sind nur Fahrzeuge der oberen Premium Mittelklasse (wie die E-Klasse), aber noch keine großen Luxus Limousinen.

  2. Jürgen Baumann meint

    26.10.2020 um 15:39

    Ich hatte das schon mal im August 2019 gepostet – aber hier noch mal meine persönliche Sicht auf das was passieren wird, weil der „point of no return“ überschritten wurde:
    Als ich am Mercedes Werk in Sindelfingen vorbei fuhr mit meinen neuen elektrischen Auto (Winter-Reichweite 1’200 km) habe ich gestaunt, wie schnell die Natur die ehemaligen Werksgebäude wieder übernommen hat, die vor ein paar Jahren praktisch über Nacht verlassen wurden. Durch den Asphalt der Parkplätze schossen junge Birken nach oben, in den fensterlosen Hallen spielten die Schwalben, leider hatte sich auch etwas Kehricht angesammelt und in einer Ecke standen moosüberzogene Fahrzeuge, die sich als unverkäuflich erwiesen hatten.
    Wir schrieben den 2. August 2026.

    • Ebi meint

      26.10.2020 um 16:22

      Das ist bitterböse, hoffentlich kommt es nicht so dick.

      • TwizyundZoefahrer meint

        26.10.2020 um 21:09

        Schau mal bei LostPlaces, da gibt’s diese Beispiele zu Hauf.

    • EMfan meint

      27.10.2020 um 09:19

      Den gleichen Traum hatte ich auch, nur dass ich in einem Mercedes saß und an der Gigafactory in Brandenburg vorbeigefahren bin..

      • Jürgen Baumann meint

        27.10.2020 um 19:41

        Das ist kein Traum. Das ist eine „deadline“. Für den Süden.

        • Max meint

          27.10.2020 um 23:28

          Das tolle an dieser Geschichte ist, dass man einfach jedes Jahr die Jahreszahl hochzählen kann. Und wenn 2026 immer noch Mercedes rumfahren (dann halt elektrisch), ist eben 2032 die Deadline. Kreativ :)

        • Jürgen Baumann meint

          28.10.2020 um 19:18

          Ich bleibe bei 2026. 2. August!
          Die Zeit läuft. Und jeden Tag werden mehr entlassen, weil die Verluste steigen.

  3. Marc meint

    26.10.2020 um 14:59

    Jetzt zu sagen, man gibt auf weil man zu sehr hibtendran ist, klingt wie ein Armutszeugnis.
    Diese entscheidung das autonome fahren aufzugeben wird später einmal in die geschichtsbücher eingehen als weiteres beispiel dafür wie deutsche Unternehmen einst gross und mächtig den anschluss verloren und in der insolvenz versanken. Warts ab ola, das geht gand schnell woe damals mit triumph schreibmaschinen, Als die elektrischen rauskamen.

    • caber meint

      26.10.2020 um 16:59

      und in USA fahren bereits ausgewählte TESLA Besitzer mit der „Tesla Full Self Driving BETA“ des „Autopiloten“herum.
      https://www.youtube.com/watch?v=O6H0aipwe78

    • Freddy K meint

      26.10.2020 um 19:13

      Man gibt den Wettlauf beim autonomen Fahren für die mobServices auf. Robotaxis halt….
      Man gibt doch nicht alles auf.

      Wenn Max Bögl sagen würden sie geben beim Wettrennen ums höchste Gebäude auf heißt das dann das Bögl keine Häuser mehr baut?
      Oder einfach das man es ohne Druck laufen lässt……

    • Max meint

      27.10.2020 um 01:39

      Woher stammt denn die Information, dass das autonome Fahren aufgegeben wird? Ich habe hierzu nur dies gefunden:
      https://twitter.com/sascha_p/status/1320806635359608837

      • Sascha Pallenberg meint

        27.10.2020 um 13:27

        Wir geben hier gar nichts auf. Es handelt sich um eine Falschmeldung.

  4. ShullBit meint

    26.10.2020 um 14:14

    «2030 will Källenius mindestens die Hälfte aller Pkw der Marke mit E-Antrieb verkaufen.»

    Nur das „mit E-Antrieb“ Mercedes-Marketing-Sprech ist und darunter für Mercedes auch Hybride fallen, weil die eben auch einen Elektromotor haben. Mercedes will also auch 2030 noch ungefähr zur Hälfte reine Verbrenner verkaufen. Die andere Hälfte besteht aus Hybriden und Elektroautos. Die große Mehrheit der verkauften Fahrzeuge soll also auch 2030 noch einen Verbrennungsmotor haben. 2030!

    Ich glaube nicht, dass man bei Mercedes zu dumm ist, um den Technologiewandel zu erkennen. Man hat sich nur ganz bewusst für eine Strategie entschieden, die lautet „Shareholdervalue. Jetzt.“ natürlich bedeutet das nur rein zufällig auch: Fette Boni für die Vorstände. Und dafür muss man eben noch möglichst lange Verbrenner verkaufen können und Investitionen in den Technologienwandel schrumpfen. Vielleicht glaubt man in dem Kontext, den Technologiewandel mit Lobbyismus (siehe VDA) wirklich erfolgreich ausbremsen zu können.

    Dumm für Mercedes, das Tesla, Geely usw. nicht warten werden, bis Mercedes glaubt, genug Geld mit Verbrennern verdient zu haben. Bleibt es bei dieser strategischen Ausrichtung, die ja auch gerade erst vor 2 Wochen unter Källenius neu beschlossen wurde, so ist Mercedes dem Untergang geweiht.

    • Andreas_Nün meint

      26.10.2020 um 14:45

      „“«2030 will Källenius mindestens die Hälfte aller Pkw der Marke mit E-Antrieb verkaufen.»““

      Ich glaube ja, dass solche Marketingsätze spätestens 2022 nicht mehr zu hören sein werden, immer mit der Ruhe.

    • Ebi meint

      26.10.2020 um 16:19

      +1 Der letzte Absatz deines Beitrages trifft es auf den Punkt.

    • Max meint

      26.10.2020 um 19:26

      Ich verstehe nicht, wieso man immer das Schlechteste unterstellt. Daimler wird 2030 genau die Antriebe verkaufen, die vom Markt nachgefragt werden. Genau das betont Källenius doch in aktuellen Interviews. Wenn keiner mehr Verbrenner will, dann werden die auch nicht mehr gebaut.

      Man wird, genau wie alle anderen, den Markt genau beobachten und entsprechend reagieren. Elektromodelle wird man schon in den nächsten 2-3 Jahren ausreichend haben.

  5. Michael meint

    26.10.2020 um 12:53

    Mercedes tut mir leid. Sie waren immer vorne darn, haben viele Neuheiten als erste eingeführt und haben ein enormes WIssen im Motoren und Autobau. Und plötzlich ist das alles nichts mehr wert, sie sind völlige Anfänger was Elektromotoren angeht, wissen nicht wie eine Batterie funktioniert und das Engagement in Wasserstoff war umsonst, d.h. das weiss man noch nicht, weil das ist ja immer noch Zukunft ist.
    Da sind gewaltige Anstrengungen notwendig.

    • Peter W meint

      26.10.2020 um 13:29

      Mir tun sie nicht leid. Daimler ist arrogant, weshalb ich nie so ein Auto gekauft habe, und auch nie kaufen werde. Ich betrete nicht mal deren Ausstellungsräume.
      Hochmut kommt vor dem Fall!

      • Jessas meint

        26.10.2020 um 14:12

        Jetzt wird Daimler aber unglaublich traurig sein, dass Sie sich keinen kaufen…

        • Wolfbrecht Gösebert meint

          26.10.2020 um 19:37

          Jessas meinte u.a.:
          „Jetzt wird Daimler aber unglaublich traurig sein, dass Sie sich keinen kaufen …“
          Fast richtig:
          Daimler hat allen Grund, JETZT schon traurig zu sein, weil sich aktuell und auch künftig MILLIONEN von Auto-Interessenten eben für ANDERE Hersteller entscheiden werden.

        • Max meint

          26.10.2020 um 19:40

          @Wolfbrecht Gösebert

          Das war schon immer so und wird auch weiterhin so sein. Darüber kann man traurig sein, am Ende muss man sich als Hersteller aber damit anfreunden.

    • caber meint

      26.10.2020 um 16:45

      Die alte A-Klasse (Elch) ursprünglich ein Elektroauto, war ein kompaktes gutes Fahrzeug, bei älteren Fahrern heute noch beliebt.
      Auch das haben sie in den Sand gesetzt.

  6. Ebi meint

    26.10.2020 um 10:08

    Kein Wort über Wasserstoff und Technologieoffenheit, so langsam scheint der Groschen zu fallen, wird auch allerhöchste Zeit.

  7. Hans Meier meint

    26.10.2020 um 10:06

    Ola Källenius kann dafür nichts, er hat die Firma zu einer Zeit übernommen wo die Spiele bereits im Gange waren. Unser Boomerkollege „Zwetsche“ hat dafür den Abgang gemacht… der ist Verantwortlich für den „Schlammassel“ bei Daimler. Gut Aussehen und den Onkel spielen reicht halt nicht um einen Konzern wirklich erfolgreich in die Zukunft zu führen. :) Managerbanane halt. Dafür beim Smart lieber ein Rönomotor einbauen statt elektrifizieren… *nocomment*
    Haftungsklausel mit Privatvermögen für Top-Manager wäre gut, da wäre der Industrie Einiges erspart geblieben.

    • Andreas_Nün meint

      26.10.2020 um 11:01

      Kann ich nur zustimmen, Ola ist zu einer ziemlich schwierigen Zeit Chef geworden. Der dürfte die ein oder andere Überstunde schieben.

      • McGybrush meint

        26.10.2020 um 12:46

        Er ist aber auch derjenige der bei den Autonomieplänen gesagt hat. „man gibt die Entwicklung für autonomes fahren auf. Wir können sie nicht mehr einholen“. Also Sinngemäss im Wortlaut.

        • Andreas_Nün meint

          26.10.2020 um 14:43

          Ist eben Realist.

        • Freddy K meint

          26.10.2020 um 19:20

          Das Rennen geben sie auf, sie geben den Wettlauf um die autonomen MobServices auf. Das ist alles. Das kostet ja auch Geld. Dann ist halt ein anderer erster. Wer natürlich immer erster sein muss wie vielleicht andere…..
          Wo lest man da raus da sie die Entwicklung für das autonome Fahren komplett aufgeben?
          Hat man weniger Druck wenn man nicht immer sofort Erlebnisse vorlegen muss. Lässt man andrre vorpreschen bei Risiko und Haftung und schaut mal wie die Failrates sich bewähren. Und dann steuert man nach. Finde ich nicht so unüberlegt. Auf alle Fälle kostengünstiger.

        • Sascha Pallenberg meint

          27.10.2020 um 13:28

          Das ist eine Falschmeldung. Das hat er nicht gesagt!

    • Jörg2 meint

      26.10.2020 um 11:04

      Naja, so ganz „von draußen“ kommt er ja nun nicht. Er begann in den 90igern bei Daimler.

    • Andreas meint

      26.10.2020 um 13:40

      Korrekt. Die ganze selbstherrliche Zwetsche- Winterkorn Truppe hat es mächtig verbockt. Und Angela musste dann bei der EU um Kompromisse betteln. Hätten diese Typen in den 90igern ihre Elektroautoprogramme weiter entwickelt, statt einzustampfen, dann gäb es heute kein Tesla. Aber so war das ja auch mit Xerox und Personalcomputern, Nokia/Siemens und Smartphones.
      Nur langsam sollte mal zur Abwechslung ein neuer Innovationsstern in Deutschland entstehen, sonst wird es langsam trübe. Ola Källenius hat zwar keine Kravatte um, wie sonst die alten, arroganten Männer, aber ein Innovationskracher scheint er nicht zu sein, sondern mehr braver Corporate manager mit Schwiegersohnpotential.

      • Hans Meier meint

        26.10.2020 um 21:32

        *Schwiegersohnpotenzial* hehe hat was, er ist ja auch Schwede. :)

        Angela spielt brav mit, die ist alles andere als harmlos… anstatt mal klar Farbe bekennen, lieber im Industriewind mitpfeifen und abnicken was die Anzugsträger vortragen, macht nicht gerade ein gutes Bild der Deutschen Regierung… same as Casa Russia, same Story, viel Retorik, wenig Substanz. Böse kucken alleine reicht halt nicht, das kann ich auch. Es bräuchte echt mal frischen jungen Wind, Potenzial wäre vorhanden.

    • TwizyundZoefahrer meint

      28.10.2020 um 13:15

      @Hans Meier, war es bei Daimler jemals anders? Noch jeder Vorstand hat dort maximal abkassiert und einen Schlamassel zurückgelassen. Man bemühe Wiki, aber am besten mehrmals am Tag, da Daimler“ korrigirt“. Daimler ist ja durch den Zsammenschluss zweier Bankroteure, von denen einer Patente geklaut hat mit Hilfe der überaus erfolgreichen und korruptionsfreien Deutschen Bank entstanden. Ein von der Politik bevorzugter ( Rüstung) Komplex. Daimler ist einzig dazu da Steuergeld in Dividenden zu verwandeln. Die Arbeit machen Leiharbeiter ohne Rechte, alle anderen werden großzügig abgefunden.

  8. Lewellyn meint

    26.10.2020 um 09:53

    Kleine Anekdote am Rande: Die 10% Tesla wären in diesem Jahr zwischendurch mehr Wert gewesen als der gesamte Daimler-Konzern.

    • ExExperte meint

      26.10.2020 um 11:34

      Kleine Anekdote am Rande: Ohne die Beteiligung von Daimler wäre Tesla pleite gegangen. Das hat Elon mehrmals so gesagt.

      • Lewellyn meint

        26.10.2020 um 11:58

        Das stimmt. Die 10% haben damals 50 Mio. Dollar gekostet. Tesla ist aktuell 420 Mrd. $ wert, 10% wären also 42 Mrd. $. 84.000% Wertsteigerung. Gar keine schlechte Rendite. Theoretisch.

        • Andreas meint

          26.10.2020 um 13:46

          Die Anteile zu kaufen war damit die beste Entscheidung von Daimler seit Erfindung des Ottomotors. Glückwunsch an Zetschke.
          Der Verkauf war leider auch die schlechteste Entscheidung von Daimler nach der Aufgabe der A-Klasse als BEV.

    • Max meint

      26.10.2020 um 12:07

      Und hätte Daimler um sie Jahrtausendwende Amazon Aktien für 1 Million € gekauft, sähe es auch besser aus…Hinterher ist man halt immer schlauer. :)

      • Lewellyn meint

        26.10.2020 um 13:30

        Das war ja eine Beteiligung, die für Daimler zum B250e mit Teslatechnik geführt hat.

        Der Schnurrbart hat’s dann ohne Not einfach über Bord geworfen.

        • Max meint

          26.10.2020 um 13:57

          Es war aber laut deren Aussage von Anfang nicht als längerfristige Kapitalanlage gedacht. So gesehen kann man die Entscheidung im Nachhinein natürlich kritisieren, zu der Zeit, als dies passierte, sah dies möglicherweise anders aus. War ja nicht abzusehen, welche Entwicklung Tesla nehmen würde.

  9. DerMond meint

    26.10.2020 um 09:46

    Tesla hat praktisch allen in der Branche einen Riesena****tritt verpasst. Daimler ist vorher extra zwei Schritt zurückgegangen um ihn sich abzuholen.

    • Gerry meint

      26.10.2020 um 10:51

      ????????????????????

    • Gerd meint

      26.10.2020 um 12:33

      Top Kommentar
      ????????????????????????

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