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Nissan will 2028 Festkörperbatterien auf den Markt bringen

11.04.2022 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

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Bilder: Nissan

Nissan hat den Prototyp einer Produktionsanlage für Festkörperbatteriezellen vorgestellt, die das Unternehmen im Jahr 2028 auf den Markt bringen will. Mit der Einrichtung im Nissan-Forschungszentrum Kanagawa treiben die Japaner die Entwicklung des neuen Akkutyps voran.

Der Autohersteller kündigte an, in sechs Jahren ein Elektroauto mit selbst entwickelten Festkörperakkus einzuführen. Zuvor soll 2024 eine Pilotproduktionslinie am Standort Yokohama entstehen. Dort sollen Materialien, Designs und Herstellungsverfahren für Prototypen untersucht werden. Nissan geht davon aus, dass die Kosten für Festkörperbatterien bis zum Jahr 2028 auf 75 US-Dollar pro kWh und danach auf 65 US-Dollar pro kWh gesenkt werden können, sodass E-Autos das Kostenniveau von benzinbetriebenen Fahrzeugen erreichen.

Nissan erwartet, dass Batterien mit festem statt dem bisher üblichen flüssigen Elektrolyt eine „bahnbrechende Technologie“ sein werden, mit der sich die Popularität von Elektrofahrzeugen steigern lässt. Konkret erhofft sich das Unternehmen eine etwa doppelt so hohe Energiedichte im Vergleich mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien, eine deutlich kürzere Ladezeit sowie niedrigere Kosten durch günstigere Materialien. Die neue Batterietechnologie gilt außerdem als resistenter gegen Brände.

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Nissan erprobt die Produktion von Festkörperakkus

Man habe vor, die neuen Festkörperakkus in einer Vielzahl von Fahrzeugsegmenten einzusetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der angebotenen E-Autos zu steigern, so das Unternehmen in einer Mitteilung. „Nissan ist führend in der Elektrifizierungstechnologie durch eine breite Palette von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, von der Erforschung von Batteriematerialien auf molekularer Ebene bis hin zur Entwicklung von sicheren, leistungsstarken Elektrofahrzeugen“, sagte der Vizepräsident für Forschung und Entwicklung Kunio Nakaguro.

Nissan ist mit dem viele Jahre weltweit bestverkauften Elektroauto LEAF einer der Stromer-Pioniere, wurde mittlerweile aber von Tesla und anderen Herstellern überholt. Im März konkretisierten die Japaner die nächste Phase ihrer E-Mobilitäts-Planung für Europa. Ab Sommer werden sechs elektrifizierte Modelle angeboten. Ab 2023 sollen neue Pkw in Europa nur noch mit teil- oder vollelektrischen Antrieben eingeführt werden. Nissan erwartet, dass bis 2026 drei Viertel seiner Neuwagen in der Region elektrifiziert sind. Ende des Jahrzehnts sollen es 100 Prozent sein.

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Via: Nissan
Tags: Batterie, ProduktionUnternehmen: Nissan
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Shullbit meint

    11.04.2022 um 10:51

    Seit 15 Jahren hören wir die vollmundigen Ankündigungen zu Festkörperakkus. U.a. Toyota wollte sie spätestens ab 2020 in Serie produzieren. Das Muster scheint immer das selbe: Man hat ca. 90-95% des Entwicklungsprozesses gemeistert. Man kalkuliert die Zeit für die restlichen 5-10% und das Setup des Produktionsprozesses. Man macht Ankündigungen. Und dann bekommt man die letzten 5-10% des Entwicklungsprozesses offensichtlich nicht gemeistert. Erste Anbieter geben die Entwicklung von Festkörperakkus schon auf!

    Klar, eine hohe Energiedichte ist wichtig für Reichweite und Effizienz von E-Autos. Noch wichtiger ist aber der Preis. Und deshalb glaube ich, dass die Zukunft eher Natrium-Zellen sind. Für 80+ Prozent aller Fahrzeuge wird deren Energiedichte ausreichend sein. Und etwas bessere Effizienz wegen 100-200 kg Mindergewicht bei Festkörperakkus wird sich niemals amortisieren, wenn das Fahrzeug mit Festkörperakkus dann einen Preis hat, der 300 EUR oder mehr über dem Preis des gleichen Fahrzeugs mit Natriumakkus liegt.

    • Cupra meint

      11.04.2022 um 11:10

      So sehe ich das fast auch. Festkörperakkus werden schon lange vorhergesagt. es hies ja zum beispiel 2025 wird bei VW dieser kommen. Sie wollen die Batteriefabriken erst aufbauen, wenn sie dort diese dann fertigen können. Aber still ist es jetzt geworden und nicht nur da….bei all möglichen Herstellern hörte man viel, am ende viel schweigen oder Verschiebungen. Deswegen schrieb ich auch vorhin, vor 2030 wird da gar nichts kommen., egal welcher Hersteller

    • Mäx meint

      11.04.2022 um 12:20

      Für Fahrzeuge ist bestimmt zu einem großen Teil der Preis am wichtigsten.
      Dann kommen aber die Nutzfahrzeuge…da ist Gewicht schon eher interessant.
      Außerdem wäre dann da noch Schiff- und Luftfahrt.
      Auch Ladeleistung die sich signifikant verbessern sollen, sind nicht uninteressant um deutlich mehr Personen zu überzeugen.
      Der Preis für Festkörperakkus soll laut Nissan ja immerhin noch recht niedrig sein.
      Mir war so als hätte ich aus der VW Ecke gehört, dass der Preis nicht so gut sein soll.
      Was genau das Problem bei Toyota ist konnte ich bisher auch nicht in Erfahrung bringen.
      Immerhin gibt es schon Versuchsfahrzeuge die wohl mit Festkörperakku fahren…aber Großserie hört man aktuell nix mehr von.
      Als nächster Schritt könnten wohl erstmal Semi-Festkörper Akkus.
      Natrium klingt grundsätzlich schon nach einer sehr fähigen Batterie, welche eine Menge Dinge abdeckt wie Kosten, Kaltverhalten und Schnellladefähigkeit.
      Ist die Frage ob die Zyklenfähigkeit noch etwas verbessert werden kann, ohne die anderen Parameter zu verschlechtern.
      Es bleibt weiter spannend.
      Ich kann nur hoffen, dass die Automobilhersteller Ihre Plattformen flexibel genug aufgestellt haben, um unterschiedliche Chemien und Typen schnell integrieren zu können.

    • Dirk meint

      12.04.2022 um 20:16

      Glaube nicht, dass der Preis so entscheidend ist, solange der in der jetzigen Region liegt.

      Bei doppelter Kapazität darf der sogar höher sein.

      Da ist das Gewicht noch interessanter.

      Wichtig sind jedoch die Anzahl der Ladezyklen und die Lebensdauer, d.h. Kapazitätsverlust, insbesondere mit Schnellladung.

  2. Djebasch meint

    11.04.2022 um 09:57

    CATL Produziert doch angeblich bereits in kleinen mengen…

  3. EVrules meint

    11.04.2022 um 09:17

    Ein sehr guter und wichtiger Schritt für die Elektrifizierung von Fahr- und Flugzeugen!
    Zudem ist ein konkreter Zeithorizont genannt, mit noch knappen 6 Jahren bis zur Serie.

    Deutlich höhere Energiedichten der Speicher ist sehr wichtig, um Masse, Ressourcenverbrauch, Verbrauch und damit auch die Maße der Fahrzeuge (hier PKW) zu senken.

    Zudem liegt die Serienreife der Festkörperzellen recht nahe im Rahmen der automobilen Mitbewerber, bspw. Toyota, VW oder auch Mercedes. Renault-Nissan ist hier den Meldungen zur Folge mit auf dem Stand der Technik.

  4. Jürgen W. meint

    11.04.2022 um 08:35

    Schon wieder ein selbsternannter Technologieführer. Wie oft denn noch???
    In regelmäßigen Abständen behauptet ein Konzern führend in der Elektromobilität zu sein oder mindestens zu werden. Toyota hatte den Festkörperakku für die Olympiade 2020 angekündigt. Mal gespannt wer hier tatsächlich das Rennen macht.

  5. Cupra meint

    11.04.2022 um 08:34

    Also wirds mindestens 2030…

    • Randy meint

      12.04.2022 um 21:56

      Ist doch ein überschaubarer Zeitraum. Jeder der noch keine 70 ist kann sich entspannt zurücklehnen :-)

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