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T&E-Analyse: Niedrige Steuern auf Verbrenner behindern Hochlauf der E-Mobilität

27.10.2022 in Politik, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 38 Kommentare

Mercedes-C-Klasse

Bilder: Mercedes-Benz & T&E

Trotz umfangreicher Fördermaßnahmen für Elektromobilität belegt Deutschland beim Hochlauf neuer E-Autos in Europa nur Platz 10. Das ist laut einer Analyse der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) auf die niedrige Besteuerung von Verbrennern zurückzuführen.

Deutschland tue sehr wenig, um den Kauf und die Nutzung von umweltschädlichen Verbrennern einzudämmen, so T&E. Das hemme die Nachfrage nach neuen E-Autos und ebenso die Transformation der Automobilhersteller. Als eines von wenigen Ländern in Europa besteuere Deutschland CO2-intensive Autos kaum, weshalb diese bei den europäischen Nachbarn fast überall teurer seien als hierzulande. Mehr Anreize für den Umstieg könnten bestehen, wenn umweltschädliche Verbrenner entsprechend ihres CO2-Ausstoßes zur Kasse gebeten würden.

Vor allem in puncto Neuzulassungssteuer und Dienstwagenbesteuerung schneidet Deutschland laut der Analyse schlecht ab. Während demnach in Norwegen für emissionsintensive Verbrenner bei der Neuzulassung bis zu 16.100 Euro (Platz 1 im Ranking) und in Dänemark für Pkw mit Emissionen von mehr als 150 g CO2/km 41.800 Euro (Platz 5 im Ranking) fällig werden, wird in Deutschland keine Zulassungssteuer auf neue Autos erhoben. „Hingegen wurden Elektrofahrzeugen beim Kauf eine lange Zeit mit einer vergleichsweise hohen Förderung von bis zu 9.000 Euro bezuschusst – hier wird das Prinzip ’nur Bonus, kein Malus‘ sehr deutlich“, so T&E.

TE2
(Zum Vergrößern anklicken)

Ab kommendem Jahr werden die Kaufprämien gekürzt und der Erwerb vollelektrischer Autos wird wieder teurer. Die Bundesregierung sollte deshalb im Umkehrschluss nun dafür sorgen, dass eine deutliche Differenzierung beim Kauf und auch der Nutzung umweltschädlicher und emissionsfreier Fahrzeugen bestehen bleibe, sagt T&E. In vielen europäischen Ländern gelte längst das Prinzip „The polluter pays“ – der Verursacher zahlt. Durch eine höhere Steuerbelastung für neue Benzin- und Dieselfahrzeuge könnte die Bundesregierung sicherstellen, dass auch ohne hohe Kaufprämien der Umstieg auf vollelektrische Autos attraktiv bleibt.

Friederike Piper von T&E Deutschland: „Mitten in der Klima- und Energiekrise kürzt die Bundesregierung die Kaufprämien und macht somit E-Autos teurer, aber Verbrenner nicht. Wie soll Deutschland mit solchen Maßnahmen seine Klima- und Elektrifizierungsziele erreichen? Bei uns sollte das Verursacherprinzip im Straßenverkehr gelten, um zwischen umweltschädlichen und sauberen Fahrzeugen zu unterscheiden. Wer beim Neukauf und der Haltung weiterhin auf klimaschädliche Verbrenner setzt, sollte das auch entsprechend vergüten.“

Zudem habe die niedrige Besteuerung von Firmenwagen negative Auswirkungen auf den Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland. Zentral hierbei sei die Dienstwagenbesteuerung, die in Deutschland auch als 1-Prozent-Regelung bekannt ist. Wenn ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitenden einen Firmenwagen zur Verfügung stellt und diese das Fahrzeug für private Zwecke nutzen, entsteht ein versteuerungspflichtiger geldwerter Vorteil, der monatlich auf den Bruttolohn aufgeschlagen wird.

TE1
(Zum Vergrößern anklicken)

In Deutschland gelte eine der niedrigsten Dienstwagenbesteuerungen für Benzin- und Dieselfahrzeuge in Europa, erklärt T&E. Jährlich müssten 12 Prozent des Fahrzeugwerts versteuert werden, für Plug-in-Hybride werde dieser Satz halbiert und bei vollelektrischen Autos falle nur ein Viertel dieses Wertes an. In Norwegen müssten für jeden Dienstwagen, der mehr als 4 g CO2/km ausstößt, jährlich 30 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert werden. Das Vereinigte Königreich habe seine Dienstwagenbesteuerung progressiv an den Emissionswerten ausgerichtet, wobei für CO2-intensive Autos auch am meisten gezahlt werden müsse (bis zu 37 % des Listenpreises werden versteuert).

Hingegen werde in Deutschland nicht zwischen kleineren und effizienten sowie größeren und umweltschädlichen Autos unterschieden. Als Firmenwagen würden sowohl ein Mercedes-SUV als auch ein kleiner Volkswagen monatlich 1 Prozent des Bruttolistenpreises versteuern. Mit Blick darauf, dass in diesem Markt zwei Drittel aller Neuwagen zugelassen werden, sei das problematisch. Denn während bereits jeder fünfte neue Privatwagen vollelektrisch fahre, tue es nur jeder zehnte Firmenwagen.

„Die veraltete Steuerpolitik in Deutschland dient nicht dem Klima, sondern großen umweltschädlichen Autos“, kritisiert Piper. „Das muss die Regierung im lang erwarteten Klimaschutz-Sofortprogramm endlich korrigieren. Eine ökologische Reform der Dienstwagenbesteuerung würde Dienstwagennutzende zum Umstieg bewegen, weil umweltschädliche Verbrenner teurer würden. Ohne Reform wird das 15-Millionen-E-Auto-Ziel der Bundesregierung in 2030 nicht zu erreichen sein.“

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Via: T&E (PDF)
Tags: Förderung, T&EAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Fritzchen meint

    27.10.2022 um 22:39

    Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

  2. Herbs meint

    27.10.2022 um 17:43

    Ich finde die obere Grafik spannend. Man hat ja in der Diskussion häufig das Gefühl, dass die Auto Industrie PHEVs einzig für deutsche Dienstwagenfahrer und deren Steuerbegünstigung baut.
    Wie kommt es, dass es einige Länder mit noch mehr PHEVs habt gibt?

  3. Nostradamus meint

    27.10.2022 um 14:01

    Schon wieder ein Jammer wegen „arme E-Autos“, dessen Preise fast wochentlih steigen und steigen, dessen Motoren und Batterien immer stärker und größer sind, trotzt Rohstoffmangel?! Bitte, Schluss damit!

    • Peter Wulf meint

      30.10.2022 um 12:24

      Es wäre schön wenn die weltweite Automobilindustrie erkennen würde das mann keine: Beschleunigung von 0 auf 100kmh in unter 6sec benötigt und keine Spitzengeschwindigkeit von 200kmh “ da bis auf Deutschland überall auf der Welt spitzengeschwindigkeit 130kmh gilt.
      Das war in den 70jahren die normale Höchstgeschwindigkeit später 160kmh.
      Heute sind selbst die Hauptstrecken der Autobahnen so voll das man kaum schneller als 120 bis 130kmh fahren . Dh trotz der Raser ist der normale Autobahnnutzer nach 50 Jahren nur wenige Minuten schneller von A nach B ggf muss er weniger tanken da Benzintanks in zwischen fast doppelt so groß sind. Die Zahl der Tankstellen im ländlichen Raum hat sich stark reduziert. Dort sind es jetzt Abstell/verkaufsplätze für
      gebrauchte große Autos.
      Der neuste BMW Cabrio soll 18 Liter in der Stadt/ kurzstrecke und 16 auf Autobahn verbrauchen ! Welch ein unsinn! Das nach der Ölkrise von 1970 und der neuen von 2021 etc.
      Damals war der 600er Mercedes mit 5m Länge das größte Auto. Es sollten alle die gleiche Stoßstange Höhe und Durchsicht aus Verkehrssicherheitsgründen haben.
      Heute sind Kühler der SUV höher als 10jährige Kinder und andere Verkehrsteilnehmer. Immer mehr Verletzte im öffentlichen Raum der Städte durch rücksichtslose Autofahrer/ Protzer.

  4. Thorsten meint

    27.10.2022 um 13:52

    Was wir om Deutschland unbedingt brauchen sind mehr und neue Steuern… 🙄

    • hu.ms meint

      27.10.2022 um 22:56

      Ich zahle gern steuern, denn ich bekomme was dafür. Hier wurden strassentunnels gebsut, die strasse vor meinem haus wurde neu geteert und meine kinder studieren kostenlos. Danke Deutschland !

    • Heinz Staller meint

      29.10.2022 um 12:18

      Eine Entlastung der Spitzenverdiener nicht zu vergessen, und dringend auch Beamtenbezüge und deren Pensionen erhöhen! Dann wird hoffentlich auch meine Strasse mal neu geteert!

  5. bs meint

    27.10.2022 um 13:22

    Bitte mache es doch einfach nach brutto Energieverbrauch. Tesla M3: 15 KWH/KM, mein vorherige Volvo Diesel: 6,5 L x 11 KWH = 71,5 KWH. Dazu noch ein Verbrennerzuschlag weil deren KWH durchschnittlich mehr Umweltschaden als Energiezentralen verursachen. Damit vermeidet man auch die elektro SUVs etwas.

    • MAik Müller meint

      27.10.2022 um 14:03

      @bs wie wurden die 15kWh/100km ERZEUGT? :) :)
      Wäre es möglich das man dafür auch Kohlekraftwerke mit Tagebau betreiben muss?
      Ich frage für einen Freund.

      • Lewellyn meint

        27.10.2022 um 16:04

        Wie werden denn die 10,4kWh erzeugt, die für die Herstellung der 6,5 Liter Benzin benötigt werden?
        Tipp: Raffinerien sind in D immer in der Nähe von Braunkohletagebauen.

        • MAik Müller meint

          28.10.2022 um 08:23

          @Lewellyn AHA da lenkt also jemand ab vom Thema.
          Sei doch so ehrlich und sage das Eautos auch mit Kohlestrom fahren!

        • Kokopelli meint

          28.10.2022 um 09:12

          Und ist immer noch sauberer als jeder Verbrenner. Also was soll das? Besonders dein Rumpel
          Düse Diesel, der die ungereinigten Abgase schön in Höhe von Kindern ausstößt. Das ist natürlich fein und für Maik billig.

  6. Djebasch meint

    27.10.2022 um 11:58

    Wenn das Geld für Fahrzeug Subventionen gebunden wird könnte man das machen..
    Aber der KFZ Bereich ist eigentlich keine Priorität , Priorität ist die Energiegewinnung und da passiert bisher immer noch zu wenig bei unserer Regierung.

    • MAik Müller meint

      27.10.2022 um 13:16

      @Djebasch ich würde sagen da passiert nichts.
      Ich habe noch nicht gehört das die Regeirung mal 100 Mrd. für Windräder ausgibt.
      Vielmehr werden die alten Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke hochgefahren :)

      • MichaelEV meint

        27.10.2022 um 14:34

        Was genau erwarten sie denn, was jetzt passieren soll? Die Nachfrage nach z.B. PV ist sowieso so hoch, dass Angebot (die Preise steigen) und Handwerker fehlen. Wenn man mehr Geld auf diesen Haufen kippt, ändert sich kurzfristig nichts, es wirken nur negative Effekte (das Geld ist weg, die Preise steigen, Kapazitäten werden wegen dem Geld aus anderen Regionen abgezogen, wo sie effizienter aufgehoben wären).
        Die Strukturen, die in DE schon mal da waren, hat man mutwillig über die Klippe springen lassen. Jetzt müssen sich diese wieder bilden. Das braucht etwas Zeit und lässt sich auch mit Geld kaum beschleunigen.

        • MAik Müller meint

          28.10.2022 um 08:26

          @MichaelEV PV??? im Winter ?
          Ich spreche von der Energieversorgung von Deutschland an 365 Tagen.
          Und das wird im Winterhalbjahr nur mit ZUSÄTZLICHEN Windräder möglich sein.

          Oder wie genkst du deine Wärmepumpe im Winter zu betreiben?

        • MichaelEV meint

          28.10.2022 um 11:10

          Nur Blinde reden immer vom Winter. Im Sommer die Horrorpreise, kaum ist der Sommer vorbei sieht der Markt ganz anders aus.
          Wir hatten im Winter die letzten Jahre immer Überschüsse, hier geht es eher um die Verteilung (Speicher).
          Im Sommer haben wir die Defizite! Nicht mal im Hochsommer reicht es mittags im Best Case für Sättigung. Vom restlichen Tag oder gar der Nacht im Hochsommer ganz zu schweigen.

  7. NiLa meint

    27.10.2022 um 10:50

    Und diese wirren Vorschläge ändern jetzt was genau an der Verfügbarkeit von e-Autos?

    • MAik Müller meint

      27.10.2022 um 11:14

      @NiLa es geht ums Geld FÜR die Industrie da hört die Freundschaft auf :)
      Eautos für die Masse kommen erst später vorher wird ABKASSIERT!

  8. eBiker meint

    27.10.2022 um 10:19

    Also als ob es an den Steuern liegen würde.
    Aber wenn man halt ganz fest die Augen zumacht, dann sind neue oder höhere Steuern immer super.
    Allerdings passt das eigentlich gar nicht zu den zig. TCO Berechnungen die immer wieder aufzeigen wieviel billiger ein eAuto doch ist.
    Allerdings wird dem Staat der Vorschlag gefallen, mehr Steuern generieren mit nem Ökolabel.

    • Stefan meint

      27.10.2022 um 10:43

      In Deutschland wird über Kfz-Steuer je nach Ausstoß und Energiesteuer an Tankstellen je nach Verbrauch besteuert. Bei Zulassung oder Dienstwagensteuer ist es eben verbrauchsunabhängig.

      • eBiker meint

        27.10.2022 um 12:58

        Richtig – darum ist es in D eigentlich auch gut gelöst.
        Es kommt ja auf den realen Verbrauch an.
        Bestes Beispiel: Freund von mir hat zwei Autos – einen 8 Sitzer Bus und so nen Kleinwagen (glaub das ist ein Yaris). Den Bus brauchen sie wegen der Familiengrösse, aber die meisten Fahrten werden mit dem kleinen gemacht.
        Also verbraucht das kleine Auto im Jahr viel mehr Sprit wie das Grosse.

  9. hu.ms meint

    27.10.2022 um 10:16

    Thema hatten wir schon mehrfach.
    Eine Zulassungssteuer für neuwagen mit auspuff ist notwendig.
    Für die kleinen bis 90g co2/km geringer – alles darüber saftig. z.b. 30 oder 40 € pro gramm co2.

    • Roman meint

      27.10.2022 um 13:48

      Das begünstigt nur die fetten Hybrid Kisten, zb. Porsche Panamera 4E-Hybrid: 56g/km CO2

      • hu.ms meint

        27.10.2022 um 23:01

        Lesen – denken – antworten.
        Ich schrieb „auspuff-autos“.

        • Roman meint

          29.10.2022 um 12:21

          lesen – denken – antworten.
          Auch der Panamera Hybrid hat eine Auspuff.

  10. Jörg meint

    27.10.2022 um 10:08

    Sehr richtig angemahnt vom T&E.
    Hoffentlich trifft das auf Gehör bei den richtigen Politikern!

  11. one.second meint

    27.10.2022 um 09:36

    Gut, dass wir den Herrn Wissing im Verkehrsministerium haben, der wird diesen Missstand ja sicherlich gleich beheben. Der FDP ist ja Nachhaltigkeit besonders wichtig, die würden ja niemals kurzfristige populistische Entscheidungen im Sinne der Gier der Reichen ungeachtet der langfristigen Konsequenzen treffen. Großes Augenrollen.

  12. MAik Müller meint

    27.10.2022 um 09:26

    @Franz Bauer das passt doch. Mehr Steuern auf Verbrenner und wenig Eautos :) :)

  13. Franz Bauer meint

    27.10.2022 um 09:24

    Aktuell und sicher auch in naher Zukunft begrenzt nur eins den Hochlauf der Elektromobilität:
    Die begrenzten Fertigungskapazitäten der Hersteller!

    • elbflorenz meint

      27.10.2022 um 10:02

      Sehr richtig!
      T&E macht hier einfach Mal wieder Stimmung, auch dem Normalverdiener oder kleinem Rentner das Autofahren in seinem Golf oder Kia Ceed (oder ähnliches) total zu verunmöglichen.

      • Ökoman meint

        27.10.2022 um 12:00

        Wenn die politischen Rahmenbedingungen Andere wären, würden die Hersteller mehr E-Autos statt Verbrenner produzieren und auch für „kleine Rentner“ wäre unter finanziellen Gesichtspunkten die Anschaffung z.B. eines ID.3 sinnvoller als ein Golf. Funktioniert komischerweise in anderen europäischen Ländern besser als bei uns, auch ohne dass die Rentner dort aus Mülltonnen leben müssten.

        Vor längerer Zeit habe ich mal eine Analyse gelesen, welchen volkswirtschaftlichen Schaden Verbrennungsmotoren anrichten, z.B. ein Mercedes C 200 CDI kam auf 22.500 EUR p.a. Man stelle sich den Aufschrei vor, das wäre die KFZ-Steuer. Tatsächlich ist es ein Bruchteil. Und wer zahlt den Rest? Nein, nicht niemand. Wir ALLE – mit unserer Gesundheit / unserem Leben oder dem unserer Kinder!
        Wenn kein Veränderungsdruck da ist, ändert sich auch nichts. Genau das bestätigt die T&E-Studie.

        • eBiker meint

          27.10.2022 um 13:01

          Bitte diese Studien sind doch Dummsinn – ich kenne die. Da werden so „Kosten“ wie „zeitkosten“ eingerechnet.

        • Robert meint

          27.10.2022 um 13:52

          Kein Problem, wenn mir der „Staat“ die 22.500€ pro Jahr überweist, dann verkaufe ich sofort meinen C 200 cdi :-)

        • OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint

          28.10.2022 um 09:15

          „Wenn die politischen Rahmenbedingungen Andere wären, würden die Hersteller mehr E-Autos statt Verbrenner produzieren und auch für „kleine Rentner“ wäre unter finanziellen Gesichtspunkten die Anschaffung z.B. eines ID.3 sinnvoller als ein Golf.“

          „Kleine Rentner“ sind vermutlich froh, wenn sie ihre Miete zahlen können.
          Viele Rentner die ich kenne werden ihr jetziges Fahrzeug bis zum bitteren Ende fahren und sich danach überhaupt kein Fahrzeug mehr holen, weil sie dann ein Alter erreicht haben in welchem sie gar kein Fahrzeug mehr selber führen können/sollten. Dazu kommt noch die lächerliche Jahresfahrleistung einiger. Da erzeugen vermutlich einige E-Auto-Vielfahrer mehr CO2-Äquvalent. Vom Reifenabrieb wollen wir mal gar nicht anfangen. Also lieber vorher noch mal schön an Steuer abschröpfen was geht.

    • Frank von Thun meint

      27.10.2022 um 12:30

      Vermute das der Verbrennerbau die Werke so auslastet, dass keine Kapazitäten für E-Autos frei sind. Die angeblich fehlenden ICs könnten sonst auch in die E-Autos gebaut werden.

      • Franz Bauer meint

        27.10.2022 um 13:44

        Das denke ich tatsächlich nicht. Ich denke, die Akkus limitieren die mögliche Produktion stark. Und die werden natürlich zugekauft.

      • hu.ms meint

        27.10.2022 um 23:11

        An verbrennern ist mehr verdient. Die Lieferzeit für eonen Golf ist um monate kürzer als für einen ID.3. Die raren zulieferteile werden so auf die antriebsarten verteilt, dass die EU-co2-vorgaben gerade so erfüllt werden.

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