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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Milence plant 70 Elektro-Lkw-Ladehubs bis 2025

18.09.2024 in Aufladen & Tanken, Transport von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Milence-at-IAA-Transportation-2024

Bild: Milence

Das Lkw-Lade-Joint-Venture Milence hat seine kurzfristigen Ausbaupläne für Europa präsentiert. Vor Jahresende 2025 sollen insgesamt 70 Ladehubs mit 570 Ladepunkten in zehn Ländern am Netz sein. Der Hauptfokus liegt dabei auf Deutschland.

„Damit entsteht das bisher größte öffentliche Ladenetznetzwerk für schwere Lkw in Europa, das zehn Schlüsselmärkte abdeckt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Niederlande, Polen, Spanien und Schweden“, heißt es in einer Mitteilung.

Mit mehr als 30 Prozent Anteil am europäischen Straßenverkehr ist Deutschland der mit Abstand bedeutendste Markt für Milence. Ein Ladepark am Hermsdorfer Kreuz wird der erste in Deutschland sein. Weitere 24 Hubs des derzeitigen Milence-Netzwerks sollen den elektrischen Straßengüterverkehr im Land mit der europaweit höchsten Dichte an schweren Lkw ermöglichen.

Mit der Entwicklung des öffentlichen Ladenetzwerks von Milence werden einige der meistbefahrenen Strecken Europas wie Antwerpen–Duisburg, Göteborg–Malmö, Paris–Le Havre und Berlin–München elektrifiziert. „Die Routen ermöglichen es Logistikunternehmen, den Übergang zur Elektrifizierung gezielt umzusetzen“, so Milence.

„Die Zukunft des Straßenverkehrs ist elektrisch, und wir sind stolz darauf, mit unserem schnell wachsenden Ladenetzwerk eine Vorreiterrolle zu übernehmen und zu zeigen, dass dies schon heute Realität werden kann. Jetzt ist es an der Zeit zu handeln. Wir fordern alle Beteiligten auf, der Infrastruktur Priorität einzuräumen“, so Anja van Niersen, Geschäftsführerin Milence. „Durch die Beschleunigung des technologischen Fortschritts und die Elektrifizierung der wichtigsten Verkehrsrouten in ganz Europa erleichtern wir Flottenbetreibern den Übergang zu emissionsfreien Fahrzeugen. Unsere Mission ist es, Lkw nicht nur mit Strom zu versorgen, sondern auch die Fahrer zu unterstützen, damit sie in einer sicheren Umgebung aufladen können. Gleichzeitig wollen wir eine nachhaltigere Zukunft für den Straßengüterverkehr schaffen.“

Neben der Expansion des Ladenetzes strebt Milence die Integration von Megawattladern an seinen Standorten an. „In den kommenden Monaten“ soll die Technologie an fünf der Ladeparks des Unternehmens eingesetzt werden. „Als neuer Standard für High-Power-Charging ist das Megawatt Charging System (MCS) auf die Anforderungen des wachsenden Marktes für Elektro-Lkw zugeschnitten“, so Milence. „Die innovative Lösung reduziert Ladezeiten erheblich und macht Elektro-Lkw noch attraktiver für den Fernverkehr. Mit einer Leistung von 1.440 kW lässt sich der Ladezustand eines Lkw in nur 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent steigern.“

Milence wurde im Juli 2022 als Joint Venture von Daimler Truck, der zu Volkswagen gehörenden Triton Group sowie der Volvo Group mit einer Finanzierung von 500 Millionen Euro gegründet und agiert als unabhängiges, eigenständiges Unternehmen.

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Via: Milence
Tags: Ladestationen, Lkw, SchnellladenUnternehmen: Milence
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jensen meint

    18.09.2024 um 18:26

    Entscheidend für dem reibungslosen Betrieb auf den (Lang-)Strecken der Transporteure ist doch schlicht und ergreifend, dass das Fahrzeug in den Ruhepausen des Fahres mindestens so viel Energie nachladen kann, wie für den nächsten Streckenabschnitt von x Kilometern in max. 4,5 h benötigt wird. Es wird sicher Anwendungsfälle geben, wo auch eine in meinen Augen vollkommen überzogene Ladeleistung im Megawattbereich gewünscht ist. Der absolut überwiegende Teil wird jedoch mit der aktuell bereits verfügbaren Ladetechnik/Ladeleistung problemlos bei den schon am Markt kaufbaren Fahrzeugen mit 600er-Akkus bequem machbar sein. Die Regel dürfte sein, dass die 45 min. Pause bevorzugt mit 300/350 kW-Ladeleistung bearbeitet werden. Und bei der „langen“ Pause bspw. über Nacht würde das bei ausreichend vorhandenen Steckern auch mit 50-100 kW bequem klappen.
    In erster Linie dürfte es darum gehen, die entsprechenden Park/Abstellflächen sinnvoll umzugestalten, damit das reibungslos ablaufen kann. Genau so, wie die Depots entsprechend mit der richtigen Ladetechnik auszustatten bzw. anzupassen sind. Megawattlader dürften dabei nur eine kleine statistische Rolle einnehmen.

    • M. meint

      19.09.2024 um 15:23

      Eigentlich muss mehr gehen, denn sonst ist „Ruhepause“ gleichbedeutend mit „Lademöglichkeit“.
      Und dazu fahre einfach mal selbst:
      – Rastplätze auf Autobahnen,
      – Bundesstraßen, und
      – Gewerbe- und Industriegebiete
      ab: das ist nicht so.
      Geschlafen wird, wo der Zug geparkt werden kann, ohne dass die Polizei / BALM (vormals BAG) anrücken. Da ist noch nicht mal von „Toilette“ die Rede, Strom pure Utopie.
      Ist für viele Transporte nicht relevant, das heißt aber nicht, dass es insgesamt egal wäre, oder „4,5 x 80 km“ ausreichend.

  2. Futureman meint

    18.09.2024 um 11:54

    Der Ladesäulenausbau geht wesentlich schneller als gedacht, denn die Investitionskosten sind wesentlich geringer als bei „normalen“ Tankstellen. Und der Personaleinsatz ist fast null. Am Benzin haben die Betreiber meist nur einige Cent pro Liter. Beim Strom scheint es bei einigen Anbietern das zehnfache zu sein. Lohnt sich also für beide Seiten.

    • eBikerin meint

      18.09.2024 um 12:18

      Woher weisst du das die Investitionskosten geringer sind? Und natürlich sind die Personalkosten gleich null – da gibts ja auch nix. Gibt übrigens auch Tankstellen ohne Personal. Und richtig – am Benzin verdient der Betreiber sehr wenig – dafür verdienen die mit den Shops richtig gut.

      • David meint

        18.09.2024 um 12:59

        Sehe ich genauso wie du. Am Anfang wird da nicht viel gespart. Aber es besteht die Chance wesentlich höherer Auslastung als bei PKW Ladeparks und es gibt ein größeres, natürliches Interesse der Anteilseigner eine gescheite Infrastruktur zu schaffen.

      • Ben meint

        18.09.2024 um 13:12

        Tankstellen müssen Erdtanks haben, müssen ein Dach haben und eine Auffanwanne für den Sprit bzw. wird das ja über die extra Abwasserabscheidung realisiert.
        Ja das Dach ist Pflicht bei Tankstellen wegen Umweltschutzauflagen und nicht damit der Autofahrer im trockenen steht.
        Viel aufwendiger als nen normaler Ladepark.

        • eBikerin meint

          18.09.2024 um 15:28

          Die Bodentanks und das Dach kosten aber fast nix. Schau mal nach was man alleine für einen HPC hinlegt – ich will nicht wissen was dann für so einen Megacharger aufgerufen wird. Kurze Suche ergab Kosten für die Tank-Technik einer neuen Tankstelle nach Größe zwischen 50.000 und 300.000 Euro.
          Für einen Alpitronic HPC400 habe ich den Preis von 108.000 gefunden – klar die nehmen mehr ab und zahlen weniger – aber die brauchen ja mehr davon.

        • Data meint

          18.09.2024 um 21:03

          Eine einfache Tankstelle hat im Monat ca. 15.000EUR fixe Kosten, ggf. zuzüglich Pacht. Ich sehe die Buchhaltung von solchen Firmen.

  3. Christian meint

    18.09.2024 um 11:23

    Antwerpen – Duisburg 177km einfach, hin und zurück ohne Laden
    Güteborg – Malmö 272km einfach, im Sommer hin und zurück ohne Laden
    Paris – Le Havre 210 km, hin und zurück ohne Laden
    München – Berlin 585 km, 45 Min in der Ruhepause laden, das macht Sinn.
    mit einem 600 kWh Akku.

    • Jensen meint

      18.09.2024 um 18:27

      @ Christian: Sehr richtig zusammengefasst.

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