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Mercedes-Benz startet bidirektionales Laden für zu Hause

08.09.2025 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 33 Kommentare

Mercedes-GLC-mit-EQ-Technologie

Bild: Mercedes-Benz

Mercedes-Benz kündigt die Einführung eines vollintegrierten Serviceangebots für bidirektionales Laden an. Im Laufe des Jahres 2026 soll die neue Generation Elektroautos der Marke die Möglichkeit bieten, Strom ins Hausnetz oder öffentliche Netz einzuspeisen. Den Auftakt bildet der neue vollelektrische GLC. Weitere Modelle – darunter die neue CLA-Baureihe – sollen sukzessive folgen.

„Das Mercedes-Benz Ladeökosystem MB.Charge bündelt, was der Markt bislang oft getrennt anbietet, zu einem durchgängigen End-to-End-Erlebnis“, erklärt das Unternehmen. „Im Zentrum steht die nahtlose Fahrzeugintegration für eine einfache, vernetzte Steuerung und volle Transparenz.“

Zum Start wird eine bidirektionale Wallbox über The Mobility House bereitgestellt. Die Anbindung an den Energiemarkt erfolgt ebenfalls über The Mobility House durch einen speziellen Grünstromtarif inklusive Einspeise-Vergütungen. „Beratung, Installation und Onboarding kommen aus einer Hand – für einen reibungslosen Einstieg in ein neues Ladeerlebnis zu Hause“, verspricht Mercedes.

MB.Charge Home

Mit „MB.Charge Home“ bringe man ein digitales Ladeökosystem auf den Markt, das Kunden aktiv am Energiemarkt beteiligt. Ziel sei es, die Energiekosten privater Haushalte zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zur Netzstabilität zu leisten.

„MB.Charge Home Intelligent“ ermögliche dabei ein automatisiertes, netzdienliches und kostenoptimiertes Laden von E-Autos. „Das System kennt die geplanten Abfahrtszeiten und den dafür gewünschten Ladestand des Fahrzeugs und wartet mit dem Ladevorgang gezielt bis zu den Zeiträumen mit besonders günstigen Stromtarifen – in der Regel über Nacht bei geringer Nachfrage oder wenn viel Strom aus erneuerbaren Quellen verfügbar ist und die Preise entsprechend niedrig sind. Über den Mercedes-Benz Energietarif wird diese Flexibilität zusätzlich vergütet.“

„MB.Charge Home Pro Intelligent“ erweitere dieses Angebot um bidirektionale Funktionen: „In Zeiten hoher Strompreise und geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Energien kann Energie aus der Fahrzeugbatterie vergütet ins Stromnetz zurückgespeist werden. Damit wird das Fahrzeug zur aktiven Energiequelle, senkt die Energiekosten im Haushalt und hilft gleichzeitig, das Stromnetz zu entlasten.“

Die Steuerung erfolgt über eine Smartphone-App. Das System orchestriere alle Prozesse im Hintergrund und nehme den Nutzern die technische Komplexität ab, so Mercedes. Zusätzlich ist vorgesehen, dass das Elektroauto künftig in Verbindung mit einer kompatiblen bidirektionalen Wallbox als Energiequelle für zu Hause in einem bestehenden Back-up-Power-System genutzt werden kann.

„Mit MB.Charge Home erhalten unsere Kundinnen und Kunden ein aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket: Mercedes-Benz liefert das mit dem Fahrzeug vernetzte digitale Ladeökosystem, The Mobility House den passenden Ökostromtarif und die Anbindung an den Energiemarkt. Alle Ladevorgänge zu Hause erfolgen dadurch zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien“, wirbt Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Mobility AG.

Elektroauto als aktiver Bestandteil der Energiewende

Mit der Einführung von bidirektionalem Laden betrete man Neuland im Pkw-Premiumsegment und leiste zugleich einen Beitrag zur Energiewende, so Mercedes. „Elektrofahrzeuge werden zu dezentralen Energiespeichern. Sie helfen, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Bei hoher Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen laden die Fahrzeuge automatisch, bei hoher Nachfrage speisen sie Energie zurück ins Netz. Dadurch entsteht ein zusätzliches Speichervolumen, das Angebot und Nachfrage besser in Einklang bringt und die Nutzung von Wind- und Solarstrom optimiert – anstatt diese bei Netzüberlastung abzuregeln.“

Bidirektionales Laden eröffne den Kunden zudem die Möglichkeit, aktiv Energiekosten zu senken. Durch intelligentes Laden zu Zeiten niedriger Strompreise und die Einspeisung überschüssiger Energie bei hohen Marktpreisen profitierten sie von einem optimierten Energiehaushalt.

Damit Kunden das volle Potenzial von Vehicle-to-Grid nutzen können, sind in manchen Ländern noch regulatorische Rahmenbedingungen erforderlich – insbesondere für die Netzeinspeisung. Man engagiere sich gemeinsam mit Partnern aus der Energiewirtschaft dafür, dass diese Voraussetzungen geschaffen werden, erklärt Mercedes-Benz.

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Via: Mercedes-Benz
Tags: Bidirektionales Laden, Mercedes CLA mit EQ Technologie, Mercedes GLC mit EQ Technologie, StromversorgungUnternehmen: Mercedes-Benz, The Mobility House
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Charly meint

    08.09.2025 um 16:20

    Leider wieder ein spezielles Mercedes System, man ist gezwungen die MB Wallbox zu kaufen und wahrscheinlich ein kostenpflichtiges MB System zu abonnieren. Getreu der Aufpreispolitik von MM. So wird das nix. Andere bieten OpenHouse Systeme an und beliebige Smartphones können sich integrieren.
    Und plötzlich entsteht ein zusätzlicher Markt. Entweder wollen die das nicht oder sind nicht fähig so etwas anzubieten.

  2. Jörg2 meint

    08.09.2025 um 11:53

    Ich bin gespannt, was sich da noch so entwickelt. Es steckt, so mein Eindruck, auf der kaufmännischen Seite noch sehr in den Kinderschuhen. Die technische Umsetzung sollte eher kein Problem sein. Aber: Wo kein Geschäftsmodell, da wohl auch kein Riesengeschäft.

    Als Ersatz für den stationären Hausspeicher zur PV-Anlage halte ich solche Lösung für ungeeignet. Der mobile Autospeicher müsset zur richtigen Zeit am Stecker hängen um von der PV geladen zu werden und müsset in der Entnahemzeit auch dran sein.
    Als „Stromtransportlösung“ vom externen Schnelllader an den Hausstromanschluss… da fehlt mir die Fantasie, wie der Preisunterschied zwischen Hausstrom und Ladestrom abgefangen werden kann.

    Und da sind wir noch nicht bei den fallenden Kosten für stationäre Speicher, deren technisch einfachere Einbindung in das Haussystem (feste Anklemmung), passende Zellchemie zum Einsatzzweck, Garantiebedingungen und Ersatzanschaffungskosten wenn „ausgelutscht“….

    • Fred Feuerstein meint

      08.09.2025 um 11:56

      Die Einschätzung teile ich. Ganz nüchtern und sachlich betrachtet.

    • M. meint

      08.09.2025 um 17:48

      Sehe ich ganz ähnlich.
      Dazu kommt noch das „Vergütungsmodell“ – es scheint um wenige ct. pro kWh zu gehen, dafür lohnt sich der ganze Aufwand nicht, wenn es doch mal funktioniert – also das Auto tatsächlich in der Garage und gut geladen ist.
      Da machen Hausakkus mehr Sinn, die sind immer da und können immer dann geladen werden, wenn gerade viel PV/Windstrom vorhanden ist, und die können auch leichter für die Abgabe von Strom bereitgehalten werden.
      Was man mit dem Auto analog natürlich machen kann: wie beim Hausakku zur passenden Zeit Strom laden, damit man es zu Spitzenzeiten nicht muss. Das entlastet die Netze ja auch, und das ganze ohne BiDi.

  3. LOL meint

    08.09.2025 um 10:52

    …eher würde ich noch auf den Netzanschluss verzichten und mir den Strom im Winter von der Ladestation holen

    • IDFan meint

      08.09.2025 um 23:34

      Für ein Ferienhaus/Jagdhütte ist das ein gangbarer Weg, der in den USA häufiger zu sehen ist.

  4. LOL meint

    08.09.2025 um 10:51

    DC Wallbox ?
    das wird nichts … viel zu teuer und warum sollte ich meinen Akku dem Netz zur verfügung stellen, wenn ich dafür nur paar cent bekomme?
    die Zyklen, die mein Akku dadurch zusätzlich macht, zahlt mir auch keiner genau so wie den vollen Akku wenn ich los fahren will

  5. Steven B. meint

    08.09.2025 um 10:32

    Ob das der richtige Weg ist, um die Masse anzusprechen, mag ich nicht beurteilen. Was ich beurteilen kann, sind am Markt etablierte Hersteller und auch Kunden die einen eigenen Weg gehen möchten. Was ich toll finde, dass es einen Kunden einfach gemacht wird auf die Amrktbedingungen einzugehen und den service aus einer Hand anbieten. Als Geschäftsmodel eines Automobilherstellers kann das aber nicht dienen. Teslas Umsätze zeigen eben gerade solche Wege, wenn du etwas anbietest, dann das Beste im Segment, im Bereich. haben sie jahrelang gemacht und muss man neidlos anerkennen! Jetzt haben sie Im Bereich der Automobile nicht wirklich den Anschluss gehalten, bzw. dominiert – sie haben verloren, da es nebst den Automobilen auch weitere Wege gab, die man verfolgen wollte/will. Hier zeigt sich, dass es nicht wirklich dem Unternehmen und dem Kunde zuträglich ist, dass man bei der Weiterentwicklung zurücksteckt um andere Dienste zu entwickeln, die womöglich schon am Markt vorhanden sind. Der Wettbewerb regelt diese Angelegenheiten, was man heute in den Zahlen von Tesla gut sehen kann. Gerade die deutsche Automobilindustrie hat heute derart viel Rückstand aufgeholt und sollte sich eben auf den Ausbau der konzentrieren und nicht in einem Bereich wildern, welcer am Ende teuer werden könnte. Beteiligungen an Unternehmen die diese Produkte etabliert haben sind die bessere Lösung, gemeinsame Entwicklungen sind zu unterstützen, aber nicht zu priorisieren, da Schnittstellen zu den Systemen das A&O sind. Wie gesagt, es gibt heute Systeme, an die man mit dem Auto „anstecken“ kann – Hersteller unabhängig.

  6. Mary Schmitt meint

    08.09.2025 um 09:44

    Ein erster Ansatz. Der BMW iX3 ist aber auch vorgerüstet. Die VW sowieso. Das kann noch richtig Freude machen, wenn man da ein attraktives Preismodell gestaltet. Denn eine Vielzahl Akkus könnte zu Bedarfszeiten das Netz stabilisieren auch wenn es weder windet noch die Sonne scheint.

    • Fred Feuerstein meint

      08.09.2025 um 09:53

      Klar, weil auch 4.000 Stunden und 10.000 kWh einen echten Mehrwert bringen…Da wird sich die DC Wallbox sicher schnell armortisieren.
      Achtung: Könnte Spuren von Ironie enthalte.

      • Mary Schmitt meint

        08.09.2025 um 10:10

        Dir bleibt nur der Neidkratzer. Tesla hat nichts.

        Für eine Haltedauer des Erstbesitzers von statistisch durchschnittlich 2 Jahren, in der Praxis oft drei Jahre, reichen die Stunden lockerst.

        Wenn 2027 mehrere interessante Preismodelle zur Auswahl stehen, kannst du mit einem ID.3 von 2022, da begann die Ausrüstung hardwareseitig, erst einmal drei-vier Jahre intensiv auskosten und wenn der Wagen dann nach acht Jahren im Akku noch gut ist und die Begrenzung nicht lange durch den Hersteller gefallen ist wird ihn so mancher Haushalt trotzdem intensiv weiternutzen.

        • Ben meint

          08.09.2025 um 10:34

          Welche normale Mensch investiert den gut 7500€ + Installantionskosten(wenn man diese überhaupt beim Netzbetreibe angemeldet bekommt) in eine Bi-Direktionale Wallbox wobei man z.B. bei den ID. Modellen nur 15000kWh nutzen darf und die ersten Modelle die nicht mehr OTA fähig sind diese nichtmal nutzen können da dies erst mit ID.Software 3.5 möglich war.
          Absolut kein Kosten/Nutzen Effekt

        • Mary Schmitt meint

          08.09.2025 um 10:44

          Wenige. Wenn aber in 1, 2, 3 Jahren gescheite Angebote kommen, werden so einige überlegen umzurüsten. Zusätzlich zu neuen Käufern, die ja oft vom Arbeitgeber eine Wallbox-Lösung spendiert bekommen. Im Leasing reichen die Limits, die es bisher gibt, locker. Und mit einem gebrauchten ID.3 jenseits der Garantie können einem die Limits völlig egal sein.

        • Fred Feuerstein meint

          08.09.2025 um 10:46

          Es sind nur 10.000 kWh…Keine 15.000 kWh. Die Stundenbegrenzung mit 4.000 h ist eher das Problem und das von dir angesprochene Kostenproblem. Ein günstiger Hausspeicher ist da erheblich rentabler.

        • BEV meint

          08.09.2025 um 10:55

          stimmt doch überhaupt nicht, der CT kann es und das wäre auch kein Ding es in jedes andere Fahrzeug zu bringen,
          aber wozu? zuhause die PowerWall (damit wird schon in den Staaten ein virtuelles Kraftwerk betrieben) und fürs Netz die Megapacks

        • South meint

          08.09.2025 um 10:58

          Solange die kWh Menge so reglementiert wird ,investieren da nicht wenige, sondern keiner. 7.500€+ und dagegen hat man bei grob 2.000€ Einnahmen, also sein Geld zurück, da reden wir noch nicht über Zinsen/Inflation…da reden wir also nicht von etwas Kosten fallen, das müsste sich zehnteln…..
          Und der Umwelt tust du damit ja auch keinen Gefallen…
          Mit Tesla hat das gar nix zu tun. Es gibt nur wenige Autos die das überhaupt können und wenn die Rahmenbedingungen so bleiben, spielt das auch keine Rolle…

        • Fred Feuerstein meint

          08.09.2025 um 11:08

          Es wird sicher solche blauäugigen Kunden wie Da.vid respektive Mary geben, die das abfeiern. Jeder der rechnen kann wird die Finger davon lassen. Egal von welchem Hersteller.

      • Fred Feuerstein meint

        08.09.2025 um 10:42

        Du bist gerade der einzige der von Tesla redet und mit Unsachlichkeit reagiert.
        4.000 Stunden sind nichts. Allein ein Jahr hat 8.760 Stunden. Was will man denn da bitte mit 4.000 Stunden? Zumal die Investition in eine DC Wallbox vor allem eins ist: teuer. Selbst wenn die Kosten von 2.000 bis 3.000 € nur für die Wallbox erreicht werden, rechnet sich das für den Kunden nie. Ich stelle mir jetzt schon’die langen Gesichter der Besitzer vor, Hardware installiert und nach 2 Jahren: Ja, eigentlich müsste das noch funktionieren, aber das Auto lässt es nicht mehr zu.
        Aber in der Theorie gebe ich dir Recht ist das ein interessantes Modell, aber nicht mit einer so lächerlichen Stundenbegrenzung.

        • LOL meint

          08.09.2025 um 10:56

          steht dein Auto immer zuhause? Ja, warum brauchst du dann ein Auto?

        • Mary Schmitt meint

          08.09.2025 um 11:03

          Schade, dass es nicht zu deinem Repertoire gehört, Überschlagsrechnungen zu machen. Das lässt Themen besser einschätzen.

          Wenn du im Jahr 48 Wochen zuhause bist und jeden Abend von 19-21 Uhr einspeist sind das 2.000 Stunden. Wobei quasi niemand sein Auto 48 Wochen vor der Tür stehen hat. Und es sich auch nicht 336 Tage im Jahr lohnt, einzuspeisen. Es wird also in drei Jahren eher zu 500-1.000 Stunden Einspeisung kommen.

          Wenn man dadurch so viel Ertrag machen kann, dass sich die Installation der Hardware in einigen Jahren amortisiert, wird es für einen guten Teil der Besitzer bidirektionaler Fahrzeuge interessant.

        • South meint

          08.09.2025 um 11:06

          Das habe ich früher auch unterschätzt, aber ein E Auto steht öfters zuhause rum, als man denkt. Von 365 Tagen im Jahr sind das im Schnitt nur so 220 Arbeitstage. In der wärmeren Jahreshälfte gibt es auch Abends noch Sonnenschein, wenn man von der Arbeit heimkommt und viele haben auch noch HomeOffice Tage. In meinem Fall, zwei E Autos, wechsle ich die E Autos durch, denn meine Frau arbeitet näher am Wohnort. Dann muss man ja auch nicht jeden Tag das E Auto vollladen.
          Also aus der Praxis, das funktioniert doch besser, als ich das vor dem E Autokauf gedacht habe…

        • Fred Feuerstein meint

          08.09.2025 um 11:13

          Was rechnest du dir denn da bei den Haaren herbeigezogen durch? Von 19-21 Uhr nur einspeisen? Wieso rechnest du nicht einfach nur 15 Minuten pro Tag, dann ist auch die Stundenbegrenzung gar kein Problem, dann kann das Auto sogar Jahrzehnte einspeisen.
          Und 10.000 kWh zu 0,28 Cent / kWh sind 2800 €. Wen willst du denn damit vor dem Ofen hervorholen? Die Hardwareinvestition lohnt niemals.
          Aber feiere das ruhig, irgendein blauäugiger Kunde wird sich mit dir freuen.

        • MichaelEV meint

          08.09.2025 um 11:37

          Den Akku im Auto nur in den teuersten und angespanntesten Stunden zu nutzen, wäre ja erstmal eine sinnvolle Annahme.

          Wenn die hohe Anfangsinvestition nicht wäre, die bisher jede Amortisationsrechnung zerschmettert. Je weniger Stunden man einkalkuliert, desto schlechter wird es.

          Und … auf die teuren regulären Zeiträume werden sich stationäre Speicher stürzen. Und aufgrund wesentlich geringerer Kosten nehmen sie BiDi an der Stelle langfristig jede Marktchance.

        • IDFan meint

          08.09.2025 um 19:01

          Fred, du bist leider weder schlau noch weißt du was. Deshalb ist diskutieren mit dir so enorm anstrengend.

          Warum 19-21 Uhr? Weil da aktuell der Strompreis z.b. bei Tibber im Schnitt 70 ct heute und die nächsten Tage ist. Macht also bei 11 kW die Stunde 22 kW und somit 15,40€ pro Tag. Wenn du davon 100 Tage im Jahr erwischst, sind das 1.540€.

          Wie man hört, sollen erste Hardware-Lösungen für größere Kundenkreise eher 2.000€ kosten. Mal abwarten, was passiert. Ich finde es schwierig, nur etwas abzumoderieren, weil Tesla das mal wieder nicht kann. Instrumente, Blinkerhebel, Scheibenwischerhebel, Coasting und Reku auf der Bremse sind auch gute Sachen.

        • Fred Feuerstein meint

          08.09.2025 um 22:05

          Du kannst ruhig bei einem Namen in der Diskussion bleiben, es weiß ohnehin jeder dass nur eine Person dahintersteckt. Also kannst du ruhig als Mary die Diskussion fortführen.
          Lassen wir mal deine Schmähungen und persönlichen Angriffe außen vor, die haben an der Stelle nichts zu suchen. Auch hat die Nennung von Tesla bei diesem Thema überhaupt nichts zu suchen und ist in keinster Weise sachdienlich.
          Zunächst einmal: Eine Leistung von 11 kW über zwei Stunden benötigt so gut wie kein Haus. Nur wenn in der Zeit ein eAuto geladen werden soll. Aber das soll ja in dem von dir genannten Zeitfenster die Energie zurückspeisen.
          Was sind sonst noch große Verbraucher? Backofen: 2,7 – 3,6 kW und auch nur in der Aufheizphase für 15 Minuten, danach wird die Energiezufuhr getaktet. Kochfeld: max. 7,4 kW, in der Praxis eher 1,5 kW bis 3,0 kW, so dass das Kochen für eine 4 köpfige Familie ca. 2 kWh an Energie verbraucht…Spülmaschine: 2,7 kW, Heizphase für ca. 20 Minuten für das Wasser, danach 150 Watt. Eine Spülmaschinenladung ca. 1,5 kWh. Waschmaschine braucht für einen Waschvorgang 0,5 – 1,2 kWh…
          Selbst wenn das Haus mit einer Wärmepumpe ausgestattet ist werden keine 22 kWh verbraucht, nicht mal wenn man einen ganzen Tag betrachtet.
          Der Regelfall sieht doch gerade mit Nutzung eines dynamischen Stromtarifs wie Tibber so aus: Energieintensive Vorgänge (Kochen ausgeklammert) laufen am Tag zu den günstigen Preisen und da war es auch heute nicht wirklich günstig mit 27 Cent / kWh. Und zu den teuren Zeiten sind es maximal 4 kWh in den von dir genannten Zeitfenster und das ist schon viel. Und es ist eher selten, dass da Preise von 70 Cent / kWh aufgerufen werden, heute und auch morgen ist das lediglich für eine Stunde der Fall. Morgen sind es für eine Stunde 65 Cent, danach 45 Cent.
          Bevor sich nun jemand eine bidirektionale Ladelösung besorgt, die selbst wenn sie für 2000 € zu haben wäre (ohne Installation wohlgemerkt), macht ein bidirektionaler Speicher sehr viel mehr Sinn. Denn den kannst du mit geringerem Investitionsaufwand nutzen und ihn zu günstigen Zeiten aufladen um die teuren kurzen Zeiten zu überbrücken. Gestern war die kWh für 13 Cent / kWh zu haben, über Stunden. Damit kann man im Vorfeld den stationären Speicher füllen um über die teuren Stunden zu kommen. Das geht auch ohne Fotovoltaik. Dafür braucht es halt einen vernünftigen bidirektionalen Speicher, aber ist gerade in Kombination mit HomeAssistant eine sehr interessante Spielwiese.
          Und für so Leute wie dich ist es doch schön, wenn es bidirektionale Fahrzeuge gibt. Es muss halt nicht alles im Leben rentabel sein.
          Dass das technisch interessant ist, da bin ich bei dir, aber dann ohne unsinnige Stunden und Energieabgabebegrenzungen.

        • IDFan meint

          08.09.2025 um 22:53

          Jenseits deiner Personen-Paranoia solltest du dir Betreuung suchen, wenn du in Sachthemen mitdiskutieren willst.

          Es geht darum, Strom ans Netz zu verkaufen. Das ist das Thema, das noch geregelt werden muss und da geht es hier in allen Beiträgen drum – außer offenbar in Deinen. Was hätte BiDi sonst für einen Sinn? Da geht es um Netzstabilität, die einen Wert hat, den man beziffern kann.

          Wenn die erneuerbaren nicht ausreichend verfügbar sind, greift bisher der Merit-Order-Effekt und die Gaskraftwerke müssen für teuer Geld angeschmissen werden. Morgen 7-8 Uhr 56,2 ct und 19-20 Uhr für 66,4 ct. Macht 61,3 ct pro kWh für zwei Stunden. Gebe ich da 22 kW aus dem Auto, mache ich 13,50€.

          Jetzt weiß man noch kein kommerzielles Modell, aber selbst wenn es 25% weniger sind, die man bekommt, macht man in dem Beispiel 10€ in zwei Stunden. Und das an sicher 100 Tagen im Jahr. Das sind 1000€.

        • Fred Feuerstein meint

          08.09.2025 um 23:48

          IDFan, lass uns die Sache mal klar auf den Tisch legen, ohne persönliche Spitzen. Deine Rechnung mit 61,3 ct/kWh klingt verlockend, aber sie hat einen Haken: Diese Preise enthalten Netzentgelte, Steuern und Umlagen, die du beim Einspeisen nicht erhältst. Von deinen 66,4 ct/kWh bleiben realistisch vielleicht 35–40 ct/kWh, wenn überhaupt. Und das nur, wenn V2G irgendwann den vollen Merit-Order-Preis erhält – was beispielsweise bei Solaranlagen nicht der Fall ist. Aktuell liegt die Einspeisevergütung bei 7,86–12,47 ct/kWh, unabhängig von Börsenpreisen. Deine 1000 € pro Jahr schrumpfen damit auf 200–300 € (22 kWh × 10 ct/kWh × 100 Tage).
          Selbst bei deinen optimistischen 39 ct/kWh (nach Abzug der Netzentgelte), wären es 858 €/Jahr. Und da ist noch nicht einmal eine Gebühr für die Dienstleistung erhalten, denn die Abrechnung wirst du nicht selbst machen dürfen. Eine bidirektionale Wallbox für 2000 € (derzeit absolut unrealistisch) plus 500–1000 € Installation amortisiert sich damit bestenfalls nach 4 Jahren – und das ohne Akkudegradation, die 4000-Stunden-/10.000-kWh-Grenze für die 77 kWh Modelle. Ein stationärer Speicher für 3000–4000 € ist immer da, hat keine Limits und ist für Netzstabilität besser geeignet.
          Netzstabilität durch V2G? Theoretisch super, aber ohne klare Regelungen und attraktive Vergütungen bleibt das ein Nischenprodukt. Du sprichst von 100 Tagen mit Spitzenpreisen – schau dir die Tibber-Preise an: Solche 60+ ct/kWh-Stunden sind selten, vielleicht 20–30 Tage im Jahr. Die Realität holt deine Rechnung schnell ein. Ich bin bei dir, dass die Technik interessant ist, aber mit den aktuellen Kosten und Rahmenbedingungen lohnt es sich für die meisten nicht. Lass uns bei den Fakten bleiben, ohne Paranoia-Vorwürfe. 😉

        • Kokopelli meint

          09.09.2025 um 07:57

          Dass du dir überhaupt die Mühe machst Fred mit Davi.d zu diskutieren. Lohnt nicht, wirklich nicht…

        • David meint

          09.09.2025 um 11:36

          Ich habe damit nichts zu tun. Bidirektionales Laden vorzurüsten ist keine schlechte Sache. Ein Feature mehr. Ob und wo man es nutzen kann, ist eine Frage, die jetzt nicht vollständig beantwortet werden kann und die für mich aktuell nicht auf dem Zettel steht. Wenn es das Netz stabilisiert, mache ich sicher mit, wenn ich eh auf induktive Ladestation umrüste. Das würde ich auch machen, wenn es sich finanziell nicht lohnt. Insgesamt bin ich früh in der Elektromobilität gelandet und es war nicht das Ziel dadurch Geld zu sparen. Den Stromanschluss am Ferienhaus zu kündigen, würde mir zum Beispiel nicht einfallen.

      • South meint

        08.09.2025 um 10:45

        Also ich sehe das so wie Fred. Kann man sich ja leicht im Kopf ausrechnen. Unter den Prämissen lohnt das nicht. Bei mir wären das 10.000 kWh mal 20ct (grob Netz vs. Einspeise). Der Effekt ist also geradeinmal 2.000€ über das über das ganze Autoleben und dafür müsste man aber auch noch in teure Technik investieren. Für den Preis kann man sich gleich einen Accu zuhause kaufen.
        Prinzipiell würde das schon Sinn ergeben, also die E Autos als Speicher zu nutzen, aber mit den engen Vorgaben und dem Papierkram, da habe ich mir jetzt lieber gleich nen größeren Speicher daheim zugelegt, der dann auch immer daheim verfügbar ist….

        • Mary Schmitt meint

          08.09.2025 um 11:09

          Es ist halt eine Option. Zu den Marktbedingungen weiß man noch nichts. Wenn man mit seinem Heimspeicher ins Netz einspeisen darf, ist das natürlich eine Konkurrenz. Da kostet die kWh ja schon in der Nähe 100€, so dass 100 kWh Heimspeicher keine Vision sind. Zumal man niedrigvoltige Billigspeicher seriell schalten kann und damit wenig Wandlungsverluste hat.

        • South meint

          08.09.2025 um 16:11

          Das kann ich jetzt fairerweise nicht beurteilen und ist für mich jetzt auch keine Herzensangelegenheit. Aber sollte das tatsächlich sich mal lohnen, warum sollte man E Autos in das Netz einbinden und genaue Accu Heimspeicher, welche dafür ja geeigneter sind, nicht?

        • IDFan meint

          08.09.2025 um 23:55

          Man muss warten, bis Angebote fürs Einspeisen im Netz stehen, die natürlich stundenbasiert dynamisch sein müssen. Aber attraktiv genug, dass die schlechte Seite des Merit-Order-Effekts nicht greift. Das ist die Herausforderung, diese Balance zu finden.

          Dann sieht man, ob Speicher oder Auto-Akkus das Rennen machen. Man darf nicht vergessen: Morgen sind z.b. zwischen 7-8 Uhr und 19-20 Uhr die attraktiven Zeitfenster. Jeweils nur eine Stunde. Wie viel Energie kann in der Zeit dein Heimspeicher ins Netz liefern? Und wieviel dein Fahrzeugakku über die Wallbox? Wer eine 22 kW Wallbox hat, kann auch mit einer 22 kW Bidi-Wallbox 22 kW ins Netz liefern und ein klassischer Speicher mit seiner Leistungselektronik kann meist nur 3-5 kW.

          Vielleicht wird man zur einfacheren Administration nur Systeme ab 22 kW zulassen? So einfach ist es also nicht.

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