• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

BUND: Abschwächung der EU-CO2-Grenzwerte wäre „brandgefährlich“

11.09.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

VW-ID.3-GTX-Performance

Bild: VW (Symbolbild)

Im Vorfeld eines anstehenden EU-Autogipfels und angesichts aktueller Forderungen nach einer Abschwächung der CO₂-Flottengrenzwerte meldet sich Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), deutlich zu Wort. Er warnt eindringlich vor einer Aufweichung der bestehenden Regelungen und bezeichnet die Flottengrenzwerte als das derzeit „wirkungsvollste Instrument, um die CO₂-Emissionen im Verkehrssektor zu senken“.

„Nur wegen dieser Regelung hat der notwendige Wandel hin zu E-Autos in der EU überhaupt Fahrt aufgenommen. Diese CO2-Mindeststandards jetzt zu verschieben oder aufzuweichen, ist brandgefährlich“, so Bandt weiter. „Jede Abschwächung bedeutet, dass nationale und internationale Abkommen zum Klimaschutz noch schwerer zu erreichen sein werden. Wer jetzt gegen die CO2-Mindeststandards kämpft, handelt kurzsichtig, auch wirtschaftspolitisch.“

Besonders an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen richtet Bandt einen klaren Appell: Sie solle trotz des Drucks aus der Autoindustrie an der aktuellen Regelung festhalten. Der Umweltverband erinnert daran, dass die Automobilindustrie sowie ihre Zulieferer bereits in die Verhandlungen eingebunden waren und von der EU mehrere Zugeständnisse erhalten haben.

Ein zentraler Kompromiss sei dabei die gemeinsame Einigung gewesen, ab dem Jahr 2035 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge zuzulassen. Diese Entscheidung sei unter Mitwirkung der Konzerne getroffen worden. „Aus Klimasicht war das bereits ein schmerzhafter Kompromiss“, so Bandt. Eine zusätzliche Abschwächung der Flottengrenzwerte würde diese Übereinkunft weiter aushöhlen.

Bandt plädiert stattdessen für eine europäische Initiative zur Förderung kleiner, ressourcen- und energiesparender E-Autos „Made in Europe“. Entscheidend bleibe jedoch das konsequente Festhalten am Ausstiegsdatum für neue Verbrenner-Pkw.

Hintergrund der Debatte sind Forderungen aus der Autobranche. Der Verband der Automobilindustrie (VDA), die European Automobile Manufacturers‘ Association (ACEA) sowie einzelne Unternehmen setzen sich für eine Abschwächung der CO₂-Grenzwerte ein. Zu den Forderungen gehören unter anderem das Aussetzen von Strafzahlungen und die Rücknahme des Verkaufsverbots für neue, fossil betriebene Verbrenner ab 2035.

Obwohl die Branche bereits Regelungen durchsetzen konnte, die den Weiterverkauf von Verbrennern mit synthetischen Kraftstoffen („e-Fuels“) auch nach 2035 ermöglichen, bleibt der Druck auf die Politik hoch. Der BUND warnt jedoch davor, diesen Forderungen weiter nachzugeben.

Newsletter

Via: BUND
Tags: Emissionen, EU, NachhaltigkeitAntrieb: Elektroauto

VW plant mehrere Hunderttausend Elektro-Kleinwagen jährlich aus Spanien

Polestar meldet Umsatzwachstum von 56 Prozent im ersten Halbjahr 2025

Auch interessant

RDW erklärt Typgenehmigung für Tesla FSD Supervised

Tesla-Model-Y-Performance

IEA: Solarenergie führt 2025 globales Wachstum der Energieversorgung an

Renault-Plattform AutoLOOP integriert gebrauchte Elektroauto-Batterien

Renault-Twingo-Electric-Batterie

Coca-Cola elektrifiziert komplette Pkw- und Transporter-Flotte in Deutschland

ccep-de-elektro-flotte

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. IDFan meint

    12.09.2025 um 09:08

    Bis es 2035 ist, ist diese Diskussion überflüssig, egal, was Populisten jetzt bewirken. Denn das Elektroauto setzt sich schlicht durch. Ein SUV mit 805 km Reichweite, der in einer Pause von 20 Minuten weitere 560 km nachlädt, nimmt auch Hilti-Helmut mit. Den Rest erledigen gerichtlich verhängte Einfahrverbote für Stinker. Wenn vor dem Plattenbau in Gera noch 10 Jahre später einige Verbrenner stehen, macht das in der Gesamtbilanz auch nichts mehr.

  2. Jeff Healey meint

    11.09.2025 um 22:27

    Ich pflichte dem BUND in diesem Fall in allen Punkten zu.

  3. Future meint

    11.09.2025 um 15:03

    Gut dass sich der BUND dazu äußert. Die Lobbyisten von der anderen Seite müssen jetzt sichtbarer werden. Jetzt fühle ich mich auch wieder versöhnt mit dem BUND, denn beim letzten Mal, als sie mich vor dem Alnatura Markt angesprochen haben, waren sie noch gegen Windräder im Wald. Da musste ich dann als Klimaschützer den Umweltschützern deutlich widersprechen und wollte auch nix spenden.

    • Sebastian meint

      11.09.2025 um 16:32

      Jeder gefällte Baum verhindert das CO2 gebunden werden kann…
      Ich dachte wir wollen reduzieren, nicht erhöhen?!

      • SEDE meint

        12.09.2025 um 20:58

        Das ist Richtig. Ein Windrad produziert aber fast Co2 neutral sehr viel Energie, die sonst mit Kohle oder Erdgas produziert werden müsse. Die CO2 Ersparnis eines Windrades im Wald ist ein vielfaches höher wie 100 Bäume in den 20 Jahren binden können.

        • Sebastian meint

          12.09.2025 um 21:03

          Bäume binden CO2 eh erst nach 20 Jahren, da sind die WKAs schon im Müll gelandet. Bäume stehen aber dann noch min. 100 Jahre und entwickeln sich dabei zum co2 Turbosauger… wer in der Hauptschule in Mathe min. eine 4 hatte, kann den Vorteil Baum im Kopf ausrechnen.

      • Steffen meint

        13.09.2025 um 21:31

        Und wenn der Baum irgendwann stirbt, gibt er alles CO2 wieder frei. Nichts gewonnen. Alles nur Ablenkungsmanöver…

    • Jeff Healey meint

      11.09.2025 um 22:05

      Hallo Future,
      in diesem Punkt muss ich dem BUND beipflichten: Der Verlust an Waldflächen durch Windkraftanlagen ist tatsächlich groß, und hat nachgewiesen deutlich negative Auswirkungen auf das gesamte ökologische System der dortigen Waldgebiete.
      Die Windkraftanlagen wie wir sie heute kennen und mangels Alternativen nutzen, haben leider auch handfeste Nachteile.
      Ein weiteres Problem das bisher komplett von der Allgemeinheit verdrängt wird, ist der Kunststoff-Abrieb an den Flügeln der Windkraftanlagen, wodurch sehr große Mengen an PFAS („die Ewigkeits-Chemikalie“) in den Boden und unsere Nahrung gelangen. PFAS stehen schwer in Verdacht Krebs auszulösen, wir vergiften uns also vermutlich wieder einmal selbst.
      Hinzu kommt, dass in den nächsten zehn Jahren eine wirklich unglaubliche Menge an überalterten, aber so gut wie nicht recyclebaren Flügeln von alten Windkraftanlagen als Müll anfallen. Es gibt weder die ausreichenden Kapazitäten an Sondermüll-Verbrennungsanlagen, noch wurden und werden die Anlagenbetreiber für die Kosten verantwortlich gemacht werden können, da es wieder einmal von der Politik versäumt wurde die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür zu setzen. So ist heute schon zu beobachten, dass alte Flügel (Sondermüll!) tonnenweise in osteuropäischer Nachbarländern einfach irgendwo in der Landschaft „entsorgt“ werden, von windigen „Entsorgern“, die zwar Kohle gescheffelt haben, aber dann „urplötzlich“ insolvent gegangen sind, so daß man niemanden mehr zur Rechenschaft ziehen kann. Da bahnt sich ein riesiges Problem an, ein echtes Desaster. Auch in dem Fall werden wir Bürger wieder einmal an der Nase herumgeführt, weil einige wenige Menschen/Investoren mit dem Geschäftsmodell Windkraft richtig gut verdient haben, aber von der Politik die Entsorgungskosten und Entsorgungs-Risiken sozialisiert werden.
      Wir müssen Windkraft zukünftig anders gestalten, und vor allem den Rückbau regulieren.
      Dringend.

      • Jeff Healey meint

        11.09.2025 um 22:21

        Wer sich über die Problematik bewusst werden möchte:
        https://www.zdf.de/video/magazine/frontal-das-magazin-100/frontal-vom-2-september-2025-100

      • Future meint

        12.09.2025 um 08:46

        Ja, aus Umweltschutzgründen gibt es viele Argumente gegen Windkraft. Ich bin auch ganz klar kein Umweltschützer, sondern mir ist Klimaschutz und Unabhängigkeit von Fossilen Energien wichtig. Fossile Energien muss Deutschland jeden Tag für viele Milliarden importieren. Wir wissen alle, was das für die Ökosysteme der Welt bedeutet. Aber das interessiert in Deutschland wenig, denn es ist so bequem und die Veschmutzung ist weit weg.
        Ich bin dafür, dass die Umweltverschmutzung für den heimischen Energiebedarf auch in Deutschland stattfinden muss. Das gilt für fossile Energien wie bei den Gasbohrungen im Wattenmehr ebenso wie für Windkraft in den Wäldern.
        Deshalb ist es auch wichtig, dass grundsätzlich weniger verschwenderisch mit Energie umgegangen wird. Bei den Elektroautos ist es aber so, dass alte Fehler weiter begangen werden und viel zu wenig auf Nachhaltigkeit und Effizienz geachtet wird. Also wird auch bei den Elektroautos zu viel Energie verschwendet.
        Der BUND wird mich also niemals als Mitglied bekommen.

        • Jeff Healey meint

          12.09.2025 um 09:26

          Keine Frage, wir brauchen die Windkraft.
          Ich bin jedoch auch davon überzeugt, dass wir die Recycling-Fähigkeit der Anlagen regulieren müssen, und technische Lösungen für andere Windrad-Materialien finden müssen, damit keine PFAS mehr in die Nahrungskette/Umwelt gelangen. Ansonsten wird die Akzeptanz der Windkraft in der Bevölkerung schweren Schaden nehmen.

        • Future meint

          12.09.2025 um 15:01

          Natürlich muss man das optimieren.
          Aber die Bevölkerung lehnt Windkraft in Sichtweite ab, weil damit die eigene Immobilie an Wert verliert. Genau dieses Argument vertritt auch Trump und verbietet deshalb Windparks – er ist halt Immobilienunternehmer.

Der Kommentarbereich ist geschlossen

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de