In der „Ampere ElectriCity“ im französischen Douai sind in den letzten 15 Monaten 100.000 Einheiten des Batterie-Kleinwagens Renault 5 E-Tech elektrisch vom Band gelaufen. Täglich werden in Douai rund 900 Fahrzeuge produziert, zwei Drittel davon sind Renault 5.
„Dass wir diesen Meilenstein von 100.000 produzierten Fahrzeugen schon rund ein Jahr nach Marktstart erreichen, macht sowohl das Engagement unserer Teams als auch das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden deutlich“, sagt Pierre-Emmanuel Andrieux, Leiter des Werks in Douai.
Auf der Produktionslinie im Werk Douai werden im Dreischichtbetrieb neben dem Renault 5 auch der Renault Megane E-Tech elektrisch, der Renault Scenic E-Tech elektrisch, die auf dem Renault 5 basierende Alpine A290 sowie der Micra und der Eclipse Cross mit E-Antrieb der Partner Nissan und Mitsubishi gefertigt.
Renault will auch in Zukunft den Großteil seiner Elektroautos in der Ampere ElectriCity fertigen. Hier befinden sich zwei Drittel seiner Zulieferer in einem Umkreis von 300 Kilometern – darunter das Werk Cléon, in dem die E-Motoren produziert werden – sowie ein Großteil der Kunden im Umkreis von 1.000 Kilometern.
Zum Standort gehören auch das Werk in Maubeuge, in dem der Renault 4 E-Tech elektrisch gebaut wird, und das Werk in Ruitz, das auf die Herstellung von Zahnrädern für Hybrid- und Elektrogetriebe sowie – durch das Gemeinschaftsunternehmen Minth Electricity Technology – auf die Produktion von Batteriegehäusen spezialisiert ist.
„Der Renault 5 E-Tech elektrisch ist ein Musterbeispiel dafür, wie wir aus einem Kultmodell einen Treiber für die Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Eigenständigkeit Frankreichs machen können“, so Anne-Catherine Brieux, Vice President Industrial Operations bei Ampere und Alpine. „Dieser Erfolg basiert auf einem einzigartigen und effizienten lokalen Ökosystem, das die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt und unsere Werke sowie Zulieferer und Partnerunternehmen im Herzen der Region zusammenbringt.“
Der Hersteller betont den Erfolg des 2024 in der Neuauflage Renault 5 E-Tech elektrisch eingeführten Modells: Er führe das Elektro-B-Segment in Europa seit mehreren Monaten an und belege darüber hinaus über alle Segmente den zweiten Platz der Elektromodelle auf dem europäischen Privatmarkt. In Frankreich sei der Renault 5 bereits seit Beginn des Jahres die Nummer eins der Elektromodelle, in Großbritannien seit Oktober ebenfalls. Auch in den Niederlanden und Spanien stehe er an erster Stelle in seinem Segment. Kürzlich feierte das Modell zudem seine Premiere außerhalb Europas und debütierte in der Türkei, Israel und Marokko. Weitere Märkte folgen im Jahr 2026.
Mehr Ausstattung ab Januar 2026
Anfang 2026 wartet der Renault 5 mit einer Reihe von Upgrades und neuen Funktionen auf. So hält ab der Ausstattungsvariante Techno die neue One-Pedal-Funktion Einzug, mit der sich das Elektroauto nahezu ausschließlich mit dem Fahrpedal bedienen lässt. Geht der Fuß vom Fahrpedal, wird das Fahrzeug bis zum vollständigen Stillstand verzögert, ohne dass das Bremspedal betätigt werden muss. Neben einer geringeren Abnutzung der Bremsbeläge sollen Kunden insbesondere im Stadtverkehr von einem sanfteren und ruhigeren Fahrgefühl und mehr Reichweite durch die maximale Energierückgewinnung profitieren.
Auch ein neuer Aufmerksamkeitswarner, der die Bilder einer in der A-Säule montierten Kamera nutzt, ist ab Anfang nächsten Jahres verfügbar. Zudem erhalten Fahrer mit einem Vertrag bei Mobilize Financial Services monatlich zwei Gigabyte Datenvolumen für drei Jahre oder bis zum Vertragsende, die sie an Bord des Renault 5 nutzen können. Dies soll für die tägliche Nutzung der beliebtesten Apps ausreichen und beispielsweise bis zu 40 Stunden Audio-Streaming (Standardqualität) oder bis zu drei Stunden Video-Streaming entsprechen.
Mit neuen „PoweR5”-Aufklebern für die hinteren Kotflügel lässt sich der eigene Renault 5 individuell gestalten. Das bereits für die Ausstattungsvarianten Techno und Iconic Five erhältliche Aufkleberpaket „NumbeR5” für die vorderen Kotflügel und das Fahrzeugdach ist künftig auch für die Ausstattungsvariante Evolution erhältlich.

Future meint
Klein, elektrisch und Retro scheint ein Erfolgsrezept zu sein. Das beste daran: In der Stadt ist wieder mehr Platz und es stinkt auch weniger im Straßencafé, was nicht nur am Rauchverbot liegt.
eBikerin meint
Wüsste nicht dass am irgendwo im Straßencafé nicht rauchen darf?
Und drinnen kannst du ja nicht meinen, da hat man die Verbrenner ja nicht gerochen.
Future meint
Mein Lieblingscafé hat ein Rauchverbot auf der Terrasse, sonst wäre es auch nicht mein Lieblingscafé.
Die Regelungen sind nicht einheitlich – aber die EU diskutiert seit 2024 ein EU-weites Rauchverbot im Freien. Allerdings wehrt sich die mächtige Tabaklobby dagegen, weil diese den Nichtraucherschutz mit freiheitlichem Drogenkonsum verwechselt.
eBikerin meint
Und wo soll dieses Café sein? Ich habe langsam das Gefühl dass du 99% deiner Beiträge aus einer bekannten Münchner Freiluftgastronomie hast.
Denn auch hier mal wieder – nein die EU diskutiert KEIN EU weites Rauchverbot im Freien. Aber vielleicht dieskutieren die das ja in München im Biergarten.
Wasco meint
Nur im Oktober wurden über 10k Stück in Europa zugelassen.
Wasco meint
Nur der Elroq lief etwas besser bei den Elektroautos.
simon meint
Habe den heute wieder gesehen in gelb mit einem großen 5 auf der Seite drauf. Der schaut schon sehr toll aus und mal wieder bunte Fahrzeuge.
Gerry meint
In 15 Monaten 100.000 Stück produziert. Sehr gut, Kleinwagen sind wohl doch gefragt👍.
Auch wenn manch andere Hersteller das noch nicht kapiert haben.
eBikerin meint
Sind in Frankreich wegen der Förderung sehr gefragt
brainDotExe meint
Kleinwagen sind gefragt, keine Frage. Nur sind in Deutschland Kompaktwagen gefragter. Selbst die Mittelklasse ist fast gleich auf mit den Kleinwagen.
Tt07 meint
„Kleinwagen sind gefragt..“
Da musste ich mir erst einmal die Augen reiben…seit wann dieser Sinneswandel?
„Nur sind in Deutschland Kompaktwagen gefragter. Selbst die Mittelklasse ist fast gleich auf mit den Kleinwagen.“
Welch sinnbefreiter Kommentar in diesem Zusammenhang.
Stell Dir vor, in den USA sind Pick-Ups noch gefragter als in Deutschland die Mittelklasse.
Die Nachfrage nach Kleinwagen wird mit steigendem Angebot weiter zunehmen.
PS: Dein Deutschland ist nicht der Nabel der Welt..
David meint
Ich habe keine Ahnung, wie sie das zählen. Nach einer bekannten Statistikseite sind noch keine 29.000 Renault 5 BEV dieses Jahr in den 15 relevantesten EU-Staaten zugelassen worden.
eBikerin meint
Da sind aber keine Zahlen von Frankreich drinnen. vermutlich werden die meisten aber eben genau da verkauft.
IDFan meint
15 klingt nach eu-evs und da ist Frankreich mit drin, nennt sich France.
eBikerin meint
Einfach mal Frankreich anklicken , ja? Dann merkst du das die Zahlen 2024 enden. Dann kommentieren, ja?
IDFan meint
Ah, ok. Aber dann ist ja die gesamte Statistik von denen nicht mehr zu gebrauchen. France ist eines der relevantesten Länder. Ich erinnere mich, dass du die auch schon mehrfach dieses Jahr als Beweis zitiert hast.
eBikerin meint
Ausrede? Ja natürlich verweise ich auch auf diese Seite – ich behaupte aber nicht das da Frankreich und Belgien drin sind.
Dein Überhebliches „nennt sich France“ hättest du dir sparen können. Damit hast du dich einfach nur zum Horst gemacht. Gratulation !
Fred Feuerstein meint
Das passiert ihm ja häufiger…Ist der kleine Bruder von Da.vid.
elektromat meint
schönes Fahrzeug aber immer noch zu teuer. max 19.000€ wären OK für 40kwh Akku und CCS an Board
David meint
Ja klar, und einen Goldbarren im Handschuhfach…
M. meint
100.000 Käufer sahen das anders.
eBikerin meint
Wurden wirklich 100.000 gekauft ? In Frankreich gibt es bekanntermaßen dieses Sozialleasing – da passt der rein und dann ist der auch recht günstig.
M. meint
Die hätten trotzdem etwas anderes dann NOCH günstiger bekommen können, oder?
eBikerin meint
Was bitte wäre denn noch günstiger gewesen? Ich hab mal ein wenig das Internet befragt – der e-c3 geht in Frankreich auch sehr gut. Klar ein Spring wäre noch günstiger gewesen, aber da ist die Nutzbarkeit doch sehr eingeschränkt.