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EU könnte Zölle auf in China gebaute Volkswagen-Elektroautos streichen

08.12.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 88 Kommentare

Cupra-Tavascan

Bild: Cupra

Seit Ende 2024 erhebt die Europäische Union höhere Zölle auf in China gebaute Elektroautos. Brüssel begründet das mit den mutmaßlich marktverzerrenden hohen Subventionen der chinesischen Regierung. Davon sind auch europäische Unternehmen betroffen, die in der Volksrepublik produzieren. Für den Volkswagen-Konzern könnte es bald eine Erleichterung geben.

Die Volkswagen-Tochter Seat mit der Marke Cupra, deren vollelektrisches SUV Tavascan im Werk des Konzerns in Anhui in China hergestellt wird, hat laut der Nachrichtenagentur Reuters davor gewarnt, dass der Zoll eine ernsthafte Bedrohung für ihr Geschäft darstellt. Die EU-Kommission habe nun mitgeteilt, dass sie die für Volkswagens China-Stromer anfallenden Zölle überprüft. Das Unternehmen hoffe, dass die Zölle durch eine jährliche Importquote und einen Mindestpreismechanismus ersetzt werden.

Die EU-Kommission erklärte Reuters zufolge, sie habe ein Verpflichtungsangebot von Volkswagen Anhui erhalten und werde nun prüfen, ob dieses akzeptabel und praktikabel ist. Volkswagen Anhui und Seat hätten „intensiv daran gearbeitet, sicherzustellen, dass der Vorschlag alle Anforderungen erfüllt“, sagte ein Sprecher von Seat.

Wenn der Vorschlag angenommen wird, könnte die EU-Kommission laut einer Unternehmenserklärung innerhalb weniger Monate eine Befreiung von dem 20,7-prozentigen Zoll gewähren. Das Volkswagen-Werk in Anhui ist ein Joint Venture, an dem die chinesische JAC Automobile Group die Mehrheit hält.

Auch für andere Autohersteller, darunter chinesische, könnte es ein Entgegenkommen geben. Vor der Aktivierung der für die Unternehmen unterschiedlich hohen Strafzölle waren stets nur zehn Prozent bei Einfuhr in die EU fällig. Die EU-Kommission erklärte im April, dass sie mit Peking darüber einig sei, anstelle von Zöllen die Festlegung von Mindestpreisen für in China hergestellte E-Autos zu prüfen. Solche Mindestpreise müssten aber ebenso wirksam und durchsetzbar sein wie Zölle.

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Via: Reuters
Tags: China, EUUnternehmen: Cupra, Seat, VW
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    10.12.2025 um 16:51

    Leute, warum schreibt ihr explitzit von VW ?
    Wenn eine solche regelung der EU kommt, gilt sie für alle europäischen hersteller, die in china produzieren und diese in der EU verkaufen.

    Antworten
  2. Raimund meint

    08.12.2025 um 19:18

    Seid Ihr sicher, dass JAC die Mehrheit besitzt und nicht VW 75%?

    Es heißt ja auch Volkswagen Anhui und nicht JAC oder?

    Antworten
  3. hu.ms meint

    08.12.2025 um 16:44

    Der passende spruch lautet:
    „Beziehungen schaden nur dem, der keine hat !“

    Antworten
    • Future meint

      08.12.2025 um 16:48

      Das ist ja auch der Leitspruch in jeder korrupten Bananenrepublik.

      Antworten
      • hu.ms meint

        08.12.2025 um 16:58

        JO – ich habe die erfahrung schon oft gemacht. z.b. auf der zulassungsstelle, der gemeinde u.ä. Geht einfach viel schneller, wenn man mit den leuten dort zur schule gegangen ist….

        Antworten
        • Future meint

          08.12.2025 um 23:55

          Zulassungsstelle? Da war ich noch nie. Sowas übernimmt doch immer der Händler. Die Mitschüler, die bei der Zulassungsstelle arbeiten müssen, sind auch nicht unbedingt zu beneiden.

      • M. meint

        08.12.2025 um 17:41

        Dann passt der ja auch gut auf China, die USA,…

        Antworten
        • Future meint

          08.12.2025 um 23:56

          Und Bayern natürlich, besonders Bayern, die Amigos.

        • M. meint

          09.12.2025 um 10:07

          Ja, Bayern passt auch.
          Und noch viel mehr.

      • Mary Schmitt meint

        08.12.2025 um 17:47

        Dass du keine einflussreichen Freunde hast, kann man sich vorstellen. Dennoch kannst du dir diesen Neidspruch klemmen. Andere haben Einfluss und entsprechend Freunde mit Einfluss. Das hat nichts mit dem System zu tun, es ist ein Geben und Nehmen. Wie man sich eben in intakten Freundes- oder Verwandtenkreisen hilft.

        Antworten
        • Future meint

          09.12.2025 um 00:01

          Manche sagen einfach Bestechung dazu. In der Industrie kennt man sich damit auch bestens aus und setzt es sogar von der Steuer ab.

        • Tim Leiser meint

          09.12.2025 um 14:55

          Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

      • Future meint

        08.12.2025 um 23:51

        So ist es ja auch zu dem ganzen Unrechtsbewusstsein bei VW gekommen. Jahrzehntelang macht man gemeinsame Sache mit Flensburg und Berlin. Dann machen die Amis das ganze schöne Spiel kaputt und nun schmoren die ersten Manager von VW im Kna st. Aber so kann es halt auch kommen.

        Antworten
        • hu.ms meint

          09.12.2025 um 08:18

          ….nur den marktanteilen in europa – bei allen antriebsarten – hat das kaum geschadet.

        • Future meint

          09.12.2025 um 08:44

          Das stimmt. Den Deutschen ist das vollkommen egal. Moralische Maßstäbe gelten in Deutschenland eh immer nur für die anderen. Das passt natürlich auch ganz gut zur erstarkenden Radikalnationalität im Land.

        • hu.ms meint

          09.12.2025 um 11:41

          Ich schrieb europa und du antwortest über D. Erkenne den unterschied!

        • Future meint

          09.12.2025 um 16:44

          Der Hinweis zur Moral bezieht sich natürlich nur auf Deutschland. Ich weiß nicht, wie das im Ausland mit dem Moralisieren ist.
          Die erstarkende Radikalnationalität bezieht sich allerdings auf Deutschland und andere wichtige westliche Märkte wie Frankreich, UK und USA. In Deutschland ist es eben sehr speziell – man könnte dazu auch Moralnationalität sagen.

  4. Mary Schmitt meint

    08.12.2025 um 15:53

    Genau richtig. Der Tavascan ist anscheinend sehr beliebt. Aber darf nur für deutsche Hersteller gelten.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      08.12.2025 um 16:29

      Die 25% KP China sind bedeutungslos?

      Antworten
    • Future meint

      08.12.2025 um 16:50

      Jetzt lohnt es sich aldo auch wieder, die Produktion nach China zu verlagern. Das ist doch sehr schlau, was sich VW da überlegt hat in Brüssel. Wie soll man denn sonst die Kosten senken.

      Antworten
    • M. meint

      08.12.2025 um 17:43

      Nö.
      Bei den Preisen, die für die Kiste aufgerufen werden, kann man die auch kostendeckend in Deutschland, Spanien, Portugal oder Polen bauen.

      Antworten
    • Futureman meint

      08.12.2025 um 17:47

      Es gibt in China bisher nur einen Hersteller ohne chinesische Beteiligung und einer aus Deutschland ist es nicht. Daher ist es nicht möglich deutsche Autos aus China zu importieren.

      Antworten
  5. South meint

    08.12.2025 um 14:09

    Wenn es nicht so ernst wäre, hätte sowas früher als Witz getaugt. Ein Förderung von E Autoimporten aus China, nur weil VW eine Beteiligung hat.
    Ein paar Artikel weiter haben wirs ja gelesen. „Deswegen sei es nicht schlecht oder böse, auf die Bremse zu treten“. Und das hier heißt eindeutig, es geht um Profite der Konzerne – die Arbeitnehmer, der Staat, die Umwelt etc. in der BRD sind uns völlig wurscht.
    Es hilft alles nix. Die E Mobilität wird kommen, egal was die Branche noch so für schmutzige Winkelzüge ausprobiert. Wenn wir in der BRD in der Zukunft Auto produzieren wollen, dann müssen die Kosten runter, vorallem die Personalkosten, es muss diversifizierte breite Lieferketten geben und das breite teure technologiebesoffende Geldverbrennen eingestellt werden.
    Es gibt keinen Grund, nur für die eigenen Firmen die Zölle aufzuheben. Wenn wir uns nicht mehr reformieren können oder wollen, dann müssen die Märkte geöffnet werden, sonst zahlt nur der Kunde für das teurste Sozialamt Deutschlands…

    Antworten
    • hu.ms meint

      08.12.2025 um 16:52

      Ist doch bei VW alles schon im laufen:
      1. beteiligungen an australischer und brasilianischen mienen, die aber erst anlaufen.
      2. eingene zell-produktion mit unterstützung / abkupfern der chinesischen firma an der eine beteiligung besteht.
      3. 7 neue BEV-modelle nur für china und in china gebaut mit den bisherigen und neue partnern.
      4. neue BEV-modell für USA unter neuer marke.
      5. 25.000 des geplanten MA-abbaus von insges. 35.000 ist bereits erfolgt.
      6. neue zonen-archtektur für BEV durch eine neue firma mit rivian in USA.
      Die fragen lauten; was davon wird erfolgreich und was klappt nicht bzw. wird ein verlustgeschäft mangels genügend absatz ?
      Time will tell.

      Antworten
      • South meint

        08.12.2025 um 17:46

        Lustig ist doch, dass du glaubst, dass das allen ernstes ausreicht. Zudem. VW hat sein Engagement in China sogar ausgebaut. Da bin ich ja gespannt, wie sich das bei einer Taiwan Krise materialisiert…

        Antworten
        • hu.ms meint

          08.12.2025 um 18:21

          VW agiert am jedem der 3 hauptmärkte unterschiedlich.
          Wichtig ist, dass man möglichen krisen vorbaut.
          Also rohstoffe ausserhalb china/russland beziehen und auch zellen selbst fertigen um zumindest in europa autarker zu werden. Das ist ein mehrjähriger prozess.
          In einer taiwankriese wird es zuerst die firmen aus dem hauptgegner-land USA treffen.
          Wenn sich china zumindest den absatzmarkt europa erhalten will, wird es europäische firmen nicht treffen.

        • South meint

          09.12.2025 um 07:14

          hu.ms, was heißt hier „vorbaut“? Wir haben schon politische Handelsbeschränkungen bei Chips und seltenen Erden. Es ist allerhöchste Eisenbahn und die aufgezählten Punkte von dir sind eben genau, größtenteils in der Zukunft und die 35T Mitarbeiter abzubauen reicht bei weitem nicht.
          Und ist ja wohl ein Märchen, dass im Falle einer Taiwankrise wir weniger Probleme als die Amerikaner hätten, denn die haben der Krise wirklich vorgebaut, transferieren Chiptechnik und Accufabriken, während bei uns die Projekte gescheitert sind oder langsam und in einem zu kleinen Maßstab ausgebaut werden.

        • hu.ms meint

          09.12.2025 um 08:23

          Ich kenne einen us-hersteller der die hälfte seiner autos in china baut und der ist im „taiwan-fall“ als erster „fällig“. Und die akkus bzw. deren rohstoffe sowie seltene erden für hardware für die restliche produktion kommen gleich woher ?
          Wer also orientiert sich mittelfristig um, um nicht mehr so stark von china abhängig zu sein ?

  6. Future meint

    08.12.2025 um 13:35

    Cool, kommt der geniale Audi von SAIC dann auch nach Deutschland?
    Der Chinaaudi kostet ab 30.000 Euro und hat sogar schon 800 Volt dabei.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      08.12.2025 um 13:43

      Bitte nicht, das Design von Audis China Entwicklungen wäre ein großer Imageschaden.

      Antworten
      • Future meint

        08.12.2025 um 13:47

        Ein Imageschaden? Audi will doch mit dem neuen Look an Feel von SAIC endlich wieder Erfolg haben im wichtigsten Automarkt der Welt. 800 Volt für 30.000 Euro – so wenig kann ein Audi kosten, wenn er in China gebaut wird. Das ist genau richtig fürs Image.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          08.12.2025 um 14:28

          Das Design ist eindeutig auf den chinesischen Markt ausgelegt und kommt hierzulande gar nicht gut an.
          Das „klassische“ Design mit dem schönen Single Frame ist hier gefragt.

          Die Geschmäcker laufen halt inzwischen auseinander. Die Chinesen mögen europäisches Design weniger und die Europäer bzw. Deutschen möchten chinesisches Design noch nie. Das wäre an größer Imageschaden, wenn man dieses unpassende Design für die wesentlichen Märkte übernimmt.

        • Tt07 meint

          08.12.2025 um 14:49

          Bleibt zu hoffen, dass es so kommt und das „altbackene-0815-hoppla-zur Seite-jetzt komm ich“ Design abgelöst wird.

        • South meint

          08.12.2025 um 14:50

          Ja, wirklich? Lassen wir doch den Kunden entscheiden, ob er günstiger Preise und 800V Technik dem deutschen Design vorzieht…

        • brainDotExe meint

          08.12.2025 um 14:54

          Tt,

          Da Audi kein „altbackene-0815-hoppla-zur Seite-jetzt komm ich“ Design hat, kann es auch nicht abgelöst werden.

          Audi hat die letzten Jahre wirklich viele schöne Autos gebracht. Besonders der R8 und A4 sind hervorzuheben. Natürlich gibt’s da auch negative Ausnahmen, der A6 e-Tron zum Beispiel.

        • brainDotExe meint

          08.12.2025 um 14:55

          South

          Für 30.000€ wirst du, wenn er denn überhaupt kommt, den China Audi hierzulande nicht bekommen.
          Abseits davon, ja den meisten Leuten ist Design wichtiger als 800V.

        • South meint

          08.12.2025 um 15:10

          Nö, dem ist nachweislich nicht so, denn es gibt einen Markt wo beide Modelle in Konkurrenz zueinander stehen. In China. Da sind die Absatzzahlen der deutschen Autos mit alter Technik bereits unter Druck, deshalb gibt es ja das neue Modell. Der Kunde soll entscheiden dürfen und nicht eine künstliche Marktbarriere.

        • brainDotExe meint

          08.12.2025 um 15:21

          Doch, dem ist wahrscheinlich in Deutschland so.
          Denn hierzulande gibt es bereits Modelle deutscher Marken (mit aktueller Technik) und ansprechendem Design, sowie günstigere Modelle chinesischer Hersteller mit weniger ansprechendem Design.
          Was sich hierzulande besser verkauft ist bekannt.

        • South meint

          08.12.2025 um 15:47

          Kann man leicht behaupten, wenn die Konkurrenz mit 20% Zöllen belegt ist. Ich mein, was soll denn das rumgeschwurble. Wenn die Kunden sich eh für das Design entscheiden, dann nur her mit den chinesischen Versionen der deutschen Hersteller ohne Zölle… und natürlich dann auch der chinesischen Hersteller ohne Zölle…

        • Tt07 meint

          08.12.2025 um 16:02

          „…Da Audi kein „altbackene-0815-hoppla-zur Seite-jetzt komm ich“ Design hat, kann es auch nicht abgelöst werden..“

          Da frag ich mich, ob Du wirklich ein Auto hast und damit auch mal unterwegs bist..

        • Future meint

          08.12.2025 um 16:40

          Ich frage mich schon den ganzen Nachmittag, was ohl ansprechendes Design sein soll. Jeder fühlt sich doch von was anderem angesprochen oder spricht gleich viel lieber mit sich selbst.

        • hu.ms meint

          08.12.2025 um 16:57

          Wollt ihr euch wirklich über design streiten wo jeder weiss, das jedem etwas anderes gefällt ?
          @ south:
          Wenn du einen china-audi willst, einfach hinfliegen einen kaufen, verschiffen, zoll und UST bezahlen und für europäische zulassungsnormen umbauen.
          Steht dir doch frei. Bin gespannt was der dann am ende kostet.

        • South meint

          08.12.2025 um 17:40

          Heute. Bullshit Bingo. Es geht doch nicht um das Design. Es geht um bessere Technik, wie 800V laden und um die hohen Preise, es geht darum, dass man so ein Modell in der BRD noch überhaupt nicht kaufen kann, aber in China. Und das obwohl man in Europa, insbesondere in Deutschland superhohe Preise abdrücken muss. Und das liegt superklar nicht nur an der MwSt.
          Wenn die Kunden weiter so veralbert werden, dann muss der Markt geöffnet und die Zölle gesenkte werden. Dann darf sich ja hu.ms weiterhin einen teuren ID.3 kaufen, der noch so lädt, wie er vor 10 Jahren geplant wurde… spannend wird aber, ob die Kunden das auch mitmachen werden…

        • hu.ms meint

          08.12.2025 um 18:27

          Es bleibt ihnen doch garnichts anderes übrig:
          1. europäische produktion zu europäischen preisen und image kaufen
          2. chinesische produktion mit zöllen kaufen
          3. chinesische autos in der EU gebaut und das entsprechende image kaufen.
          Ich habe dir schon mehrmals geschrieben, dass zu in bezug am markenimage eine minderheit darstellt. Sonst würden ja nur dacias herumfahren. Neuwagenkäufer geben für das markenimage gerne 10 oder mehr % mehr geld aus für sterrn, niere oder 4 ringe.
          Aber du willst das nicht verstehen, es geht wohl über deinen horizont hinaus.

        • South meint

          09.12.2025 um 07:24

          Yoa, „Es bleibt ihnen doch gar nichts anderes übrig“ nenn ich mal Kundenbegeisterung. Das geht dauerhaft sicher nicht gut.
          Und das gleiche zählt für Image, sonst würden heute immer noch 20% der Leute eine Opel haben oder Borgward fahren, kein Toyota oder Hyundai auf der Straße fahren, jeder noch ein Siemens Handy und nen Grundig Fernseher haben.
          Abschottung und alte Technik, dass geht nie lange gut…

        • hu.ms meint

          09.12.2025 um 08:26

          Ist ja peinlich so weit zurückzusehen.
          Einfaches gegenargument:
          Wie hoch ist gleich wieder der aktuelle.marktanteil deutscher firmen am pkw-markt in D.

      • RudiFaehrtTesla meint

        08.12.2025 um 15:26

        Hast Du Angst, dass die Audi-Designabteilung endlich abgewickelt wird?

        Antworten
        • brainDotExe meint

          08.12.2025 um 15:27

          Ich glaube nicht, dass die China Designabteilung von Audi deswegen abgewickelt wird, denn für den Zielmarkt scheint das Design des China Audi ja zu passen, nur nicht für unseren Geschmack als Europäer bzw. Deutsche.

        • Tt07 meint

          08.12.2025 um 15:59

          @Hirn, mal wieder ein Paradebeispiel für: alle Europäer folgen meiner Meinung! Und wenn nicht, dann zumindest alle Deutschen…

        • South meint

          08.12.2025 um 16:01

          Oha, wusste gar nicht, dass wir in Ingolstadt solche Spezialisten haben, die das Design für China entwickelt hätten. Die haben bestimmt auch Kollegen in Ingolstadt, die sich um die 800V Technik gekümmert haben. Aber pssst. Nicht dass das die Deutschen mitkriegen. Die müssen noch mit den alten Sachen ausharren. … (Ironie off)

        • Future meint

          08.12.2025 um 16:43

          Vielleicht werden die Ringe ja dann auch in Deutschland bald abgeschafft. Ohne Ringe könnte man ihn in Deutschland auch einfach als SAudIC verkaufen. Dann passt alles.

    • ID.alist meint

      08.12.2025 um 14:48

      Nö.

      Antworten
    • M. meint

      08.12.2025 um 17:44

      Diese hässliche Kiste braucht hier niemand,
      aber wenn es sein muss, sollen sie es halt versuchen – zu den bekannten Regeln.

      Antworten
  7. M. meint

    08.12.2025 um 13:06

    Dagegen.
    In der EU bauen, um hier ohne Zölle zu verkaufen, das ist (eine) meine(r) Anforderung(en) an jeden Hersteller, gleich welcher Herkunft.

    Antworten
    • F. K. Fast meint

      08.12.2025 um 13:11

      Seh ich auch so. Auch bei anderen Produkten (Textilien, Elektronik) wäre ich dafür, dass diese hier produziert werden. Es kann nicht sein, dass a) hier Arbeitsplätze verloren gehen, und b) wir von der Not anderer Völker durch billige Produkte profitieren, die die Leute dort sich nicht leisten können. Das Geschäftsmodell „am anderen Ende der Welt billig produzieren und hier teuer verkaufen“ ist unmoralisch, weil es nicht umgekehrt funktioniert.

      Antworten
      • Andi EE meint

        08.12.2025 um 14:28

        Das ist exakt Schema Trump.

        Antworten
      • Future meint

        08.12.2025 um 16:47

        Textilien? Es gibt in Deutschland keinen mehr, der noch nähen kann oder will. Wer sollte das also in deutschen Fabriken tun?
        Man müsste es in Deutschland dann so wie in Prato in der Toskana machen. Dort haben die chinesischen Investoren die italienische Textilindustrie gerettet, indem sie 30.000 Gastarbeiter aus China gleich mitgebracht haben.

        Antworten
        • M. meint

          08.12.2025 um 17:48

          Frage an die KI:
          Wo fertigt Trigema?

          Antwort:
          „Trigema fertigt seine Produkte in drei Werken in Baden-Württemberg: im Hauptwerk in Burladingen, sowie in den Zweigwerken in Altshausen und Rangendingen.
          Der gesamte Produktionsprozess, von der Stoffherstellung über den Zuschnitt bis zur Konfektion, findet in diesen Werken in Deutschland statt.
          Das Unternehmen betont, dass es seit seiner Gründung 1919 ausschließlich in Deutschland produziert und damit für die Qualität „Made in Germany“ steht.“

          Wieder einmal mehr sieht man, dass du von wirklich gar nichts Ahnung hast.
          Das ist statistisch fast schon nicht mehr erklärbar. Irgendwann hättest du schon aus Zufall mal richtig liegen müssen.

        • eBikerin meint

          08.12.2025 um 18:50

          Trigema hätte man nun wirklich kennen können. Gibt aber noch ein paar mehr. Nicht viele, aber es gibt sie

        • Future meint

          09.12.2025 um 00:18

          Leute, ihr kommt wirklich mit Trigema um die Ecke? Auweia. Ist Trigema für die Textilindustrie denn sowas wie VW für die Autoindustrie?
          Zur Erinnerung: »Von 1955 bis 1980 gingen in der Bundesrepublik Deutschland über 400.000 Arbeitsplätze in der Textil- und Bekleidungsindustrie verloren.« (Quelle: Wikipedia)
          Wenn die Autoindustrie in Deutschland den gleichen Weg nimmt wie die Textilindustrie, dann gute Nacht.
          Wer mit deutscher Moral einkaufen will, der kann natürlich was von Trigema nehmen oder aus befreundeten Niedriglohnländern wie Portugal, Italien, Türkei, Tunesien usw.

        • Tinto meint

          09.12.2025 um 00:28

          Trigema ist sogar der größte Trikotagen Hersteller Europas.
          Es sind übrigens ca. 60 Textilunternehmen die ausschließlich in Deutschland fertigen.
          M. hat recht, du hast wirklich von überhaupt nichts eine Ahnung, aber davon reichlich.

        • Future meint

          09.12.2025 um 00:43

          Okay, ich bin jetzt überzeugt davon, dass die deutsche Textilindustrie eine gute Zukunft hat. Die deutsche Autoindustrie sollte sich also an der Textilbranche orientieren und es genauso machen. Dann ist die deutsche Industrie wirklich gut aufgestellt und gerettet. Vielleicht gibt es ja bald zu jedem VW ein Trigema-Trikot dazu.

        • M. meint

          09.12.2025 um 10:10

          Future,
          nicht beleidigt sein, wenn man dich an deinen Aussagen misst. Und diese Aussage war:
          „Es gibt in Deutschland keinen mehr, der noch nähen kann oder will.“
          Das ist widerlegt, ob es dir passt oder nicht.

        • Future meint

          09.12.2025 um 16:56

          M., die Textilindustrie spielt keine Rolle mehr in Deutschland – das ist auch weiter meine Meinung. Wenn F. K. Fast in diesem Thread hier andeutet, dass man die Produktion enfach wieder nach Deutschland zurückholen sollte, dann ist das schon deshalb vollkommen unrealistisch, weil es zu wenig Personal gibt, das das Handwerk überhaupt beherrscht. In Prato haben die Chinesen deshalb ihr eigenes Personal mitgebracht. Vor 100 Jahren war die Textilindustrie eine der wichtigsten Industrien in Deutschland mit über 1 Mio. Beschäftigten. Das wird nie wieder so sein, auch wenn Trigema tapfer seine 1.200 Mitarbeiter beschäftigt.

        • M. meint

          09.12.2025 um 20:06

          Jajajajaja.
          Sie spielt keine Rolle.
          Außer für die Firmen, die hier produzieren.
          Für die schon.

      • hu.ms meint

        08.12.2025 um 17:02

        Die gegenzölle auf die hochwertigen produkte aus D werden dann den absatz in diesem ländern ersticken.
        Ist für eine exportorientierte volkswirtschaft keine gute taktik.
        Aber das verstehen offensichtlich hier einige nicht.

        Antworten
        • eBikerin meint

          08.12.2025 um 18:46

          Du weißt das China schon sehr lange Zölle erhebt? Autos sind 15% – Luxusartikel 25%

        • hu.ms meint

          09.12.2025 um 08:29

          Kein argument !
          Hat jahrzehnte finktioniert. Auch dank WHO.
          Erst die letzen jahre ist das mit den zusätzlichen überhöhten zöllen zum problem geworden. Beginnend mit dem Trumpler.

    • CJuser meint

      08.12.2025 um 13:46

      Da bin ich ganz bei dir! Damit sorgen wir nur weiter für Arbeitsplatzabbau in der EU. Zudem ist es auch aus ökologischer Betrachtung richtig und wichtig!

      Antworten
    • South meint

      08.12.2025 um 14:54

      Du bist nur dagegen, weil du in der Branche arbeitest. Warst du auch dagegen, als die Produktion deiner Schuhe, Fernseher, Smartphone, PV undundund nach China verlagert worden ist? Es hilft alles nix. Die Kunden würden trotz etwas höherer Preise auch heimische E Autos kaufen, aber nicht, wenn die Technik alt ist und der Preisunterschied einfach viel zu hoch ausfällt …

      Antworten
      • M. meint

        08.12.2025 um 17:39

        Ja, war ich.

        Antworten
        • South meint

          09.12.2025 um 08:18

          Hat mir auch nicht gefallen, aber das ist zu kurz gedacht. Die internationale Arbeitsteilung ist immer noch der größte Wohlstandstreiber den wir jemals hatten. Sonst würden deine Schuhe usw. das doppelte bis dreifache Kosten. Wir hätten schlicht nicht die Arbeitskräfte und Ressourcen dafür…

        • M. meint

          09.12.2025 um 10:12

          Solange die Arbeit geteilt wird, ist das ok.
          Aber das ist ja nicht der Plan, den Peking verfolgt.
          Ich frage mich, wie man so blind sein kann, das nicht zu sehen, wo nicht einmal die Chinesen einen Hehl daraus machen.

        • Future meint

          09.12.2025 um 17:00

          Es gibt immer noch viele Maßschuhmacher in Deutschland, bei denen man sich seine Budapester anfertigen lassen kann. Vielleicht gibt es eines Tages auch Maßautohersteller.

  8. TomTom meint

    08.12.2025 um 12:58

    Privilegien nur weil VW draufsteht?
    Dann sollen sie die Zölle für alle in China gebauten Autos streichen damit es endlich zu der lang prophezeiten bzw. gewünschten Schwemme der bezahlbaren Fahrzeuge kommt.
    Wenn der eine oder andere europäische Hersteller dann hops geht ist das halt so.
    Man muss schauen wie man als kleiner Bürger mit dem Ars.. an die Wand kommt.
    Und kommt jetzt nicht wieder mit Wirtschaftszusammenbruch – wer nur mit Sonderregelungen überleben kann sollte die Tür schon lang zusperren.
    Die Kohle die da abgegriffen wird versandet eh in dunklen Kanälen und kommt nicht dort an wo sie eigentlich hingehört…

    Antworten
    • hu.ms meint

      09.12.2025 um 08:32

      VW hat das nur vorgeschlagen. Es gilt natürlich für alle hersteller, die die voraussetzungen erfüllen. z.b. auch für Stellantis.

      Antworten
  9. Andi EE meint

    08.12.2025 um 12:20

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

    Antworten
    • Aztasu meint

      08.12.2025 um 12:30

      Da kann man nur laut lachen. Bilde dich mal weiter wie der Protektionismus in den USA ausgestaltet ist und wie US-Konzerne seit Jahrzehnten darum betteln. Dazu dann gleich mal die industriepolitische Strategie Chinas nachlesen. Das Europa sich schützen muss um bei dem einseitigen Spiel der Großmächte nicht den kürzeren zu ziehen sollte selbst für einfachste Gemüter verständlich sein.

      Teilweise entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

      Antworten
      • Andi EE meint

        08.12.2025 um 12:55

        Ihr subventioniert einfach im XXL-Stil, überall sind versteckte Staatshilfen in euren Firmen drin, da ist es klar, dass sich die Gegenseite mit Zöllen schützen muss. Das Märchen mit den technisch überlegenen Produkten redet ihr euch selber ein.

        Antworten
        • M. meint

          08.12.2025 um 13:04

          Wer sind die Chinesen, mit denen zu gerade redest?

        • Almöhi meint

          08.12.2025 um 13:10

          Wenn du das sagst, dann muss es ja stimmen. Denn der Andi hat ja nicht nur eine Meinung, sonder vor allem immer Recht!

        • Andi EE meint

          08.12.2025 um 13:29

          Ich halte nur etwas gegen eure Propaganda. 🥳

        • Almöhi meint

          08.12.2025 um 13:45

          Häh, dachte bei dir darf jeder seine Meinung sagen?

          Oder geht es am Ende nicht um Meinungen, sondern nur darum das du allein Recht hast?

        • Andi EE meint

          08.12.2025 um 14:26

          Ich verbiete dir deine Meinung nicht. Du sonderst deine Meinung ab, ich meine. Was ist dein Problem?

          Hier darf jeder Musk quasi als Goebbels bezeichnen, das geht problemlos durch die Moderation. Stell dir mal vor, wenn ich das in Zusammenhang mit euren CEOs zitieren würde, was wäre wohl das Resultat?

        • Future meint

          08.12.2025 um 16:54

          Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        • M. meint

          09.12.2025 um 10:16

          Das „Problem“, Andi EE, ist, dass du vergleichbare Zitate von deutschen OEM nicht findest.
          Die zahlen keine Multimillionenkampagnen, um Despoten ins Amt zu pushen, die springen mit denen nicht auf Wahlveranstaltungen rum, die verunglimpfen nicht alles, was sich nach rechts rettet, als „woke“ (inkl. Wikipedia), die leugnen den Klimawandel nicht.
          Und einen so steifen rechten Arm haben die auch nicht.

          Das sind alles keine Engel – aber DEN Vergleich haben sie nicht nötig.

        • hu.ms meint

          12.12.2025 um 08:29

          Andi,
          warum kaufen dann 30% aller BEV- käufer in europa welche aus der VWgroup und nur 7% teslas ?
          Und ist das in deiner Schweiz anders ?
          Du liegst einfach mit deinen beiträgen völlig neben dem tealem markt.

      • Kasch meint

        08.12.2025 um 13:01

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        Antworten

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