Seit Ende 2024 erhebt die Europäische Union höhere Zölle auf in China gebaute Elektroautos. Brüssel begründet das mit den mutmaßlich marktverzerrenden hohen Subventionen der chinesischen Regierung. Davon sind auch europäische Unternehmen betroffen, die in der Volksrepublik produzieren. Für den Volkswagen-Konzern könnte es bald eine Erleichterung geben.
Die Volkswagen-Tochter Seat mit der Marke Cupra, deren vollelektrisches SUV Tavascan im Werk des Konzerns in Anhui in China hergestellt wird, hat laut der Nachrichtenagentur Reuters davor gewarnt, dass der Zoll eine ernsthafte Bedrohung für ihr Geschäft darstellt. Die EU-Kommission habe nun mitgeteilt, dass sie die für Volkswagens China-Stromer anfallenden Zölle überprüft. Das Unternehmen hoffe, dass die Zölle durch eine jährliche Importquote und einen Mindestpreismechanismus ersetzt werden.
Die EU-Kommission erklärte Reuters zufolge, sie habe ein Verpflichtungsangebot von Volkswagen Anhui erhalten und werde nun prüfen, ob dieses akzeptabel und praktikabel ist. Volkswagen Anhui und Seat hätten „intensiv daran gearbeitet, sicherzustellen, dass der Vorschlag alle Anforderungen erfüllt“, sagte ein Sprecher von Seat.
Wenn der Vorschlag angenommen wird, könnte die EU-Kommission laut einer Unternehmenserklärung innerhalb weniger Monate eine Befreiung von dem 20,7-prozentigen Zoll gewähren. Das Volkswagen-Werk in Anhui ist ein Joint Venture, an dem die chinesische JAC Automobile Group die Mehrheit hält.
Auch für andere Autohersteller, darunter chinesische, könnte es ein Entgegenkommen geben. Vor der Aktivierung der für die Unternehmen unterschiedlich hohen Strafzölle waren stets nur zehn Prozent bei Einfuhr in die EU fällig. Die EU-Kommission erklärte im April, dass sie mit Peking darüber einig sei, anstelle von Zöllen die Festlegung von Mindestpreisen für in China hergestellte E-Autos zu prüfen. Solche Mindestpreise müssten aber ebenso wirksam und durchsetzbar sein wie Zölle.

hu.ms meint
Leute, warum schreibt ihr explitzit von VW ?
Wenn eine solche regelung der EU kommt, gilt sie für alle europäischen hersteller, die in china produzieren und diese in der EU verkaufen.
Raimund meint
Seid Ihr sicher, dass JAC die Mehrheit besitzt und nicht VW 75%?
Es heißt ja auch Volkswagen Anhui und nicht JAC oder?
hu.ms meint
Der passende spruch lautet:
„Beziehungen schaden nur dem, der keine hat !“
Future meint
Das ist ja auch der Leitspruch in jeder korrupten Bananenrepublik.
hu.ms meint
JO – ich habe die erfahrung schon oft gemacht. z.b. auf der zulassungsstelle, der gemeinde u.ä. Geht einfach viel schneller, wenn man mit den leuten dort zur schule gegangen ist….
Future meint
Zulassungsstelle? Da war ich noch nie. Sowas übernimmt doch immer der Händler. Die Mitschüler, die bei der Zulassungsstelle arbeiten müssen, sind auch nicht unbedingt zu beneiden.
M. meint
Dann passt der ja auch gut auf China, die USA,…
Future meint
Und Bayern natürlich, besonders Bayern, die Amigos.
M. meint
Ja, Bayern passt auch.
Und noch viel mehr.
Mary Schmitt meint
Dass du keine einflussreichen Freunde hast, kann man sich vorstellen. Dennoch kannst du dir diesen Neidspruch klemmen. Andere haben Einfluss und entsprechend Freunde mit Einfluss. Das hat nichts mit dem System zu tun, es ist ein Geben und Nehmen. Wie man sich eben in intakten Freundes- oder Verwandtenkreisen hilft.
Future meint
Manche sagen einfach Bestechung dazu. In der Industrie kennt man sich damit auch bestens aus und setzt es sogar von der Steuer ab.
Tim Leiser meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Future meint
So ist es ja auch zu dem ganzen Unrechtsbewusstsein bei VW gekommen. Jahrzehntelang macht man gemeinsame Sache mit Flensburg und Berlin. Dann machen die Amis das ganze schöne Spiel kaputt und nun schmoren die ersten Manager von VW im Kna st. Aber so kann es halt auch kommen.
hu.ms meint
….nur den marktanteilen in europa – bei allen antriebsarten – hat das kaum geschadet.
Future meint
Das stimmt. Den Deutschen ist das vollkommen egal. Moralische Maßstäbe gelten in Deutschenland eh immer nur für die anderen. Das passt natürlich auch ganz gut zur erstarkenden Radikalnationalität im Land.
hu.ms meint
Ich schrieb europa und du antwortest über D. Erkenne den unterschied!
Future meint
Der Hinweis zur Moral bezieht sich natürlich nur auf Deutschland. Ich weiß nicht, wie das im Ausland mit dem Moralisieren ist.
Die erstarkende Radikalnationalität bezieht sich allerdings auf Deutschland und andere wichtige westliche Märkte wie Frankreich, UK und USA. In Deutschland ist es eben sehr speziell – man könnte dazu auch Moralnationalität sagen.
Mary Schmitt meint
Genau richtig. Der Tavascan ist anscheinend sehr beliebt. Aber darf nur für deutsche Hersteller gelten.
Jörg2 meint
Die 25% KP China sind bedeutungslos?
Future meint
Jetzt lohnt es sich aldo auch wieder, die Produktion nach China zu verlagern. Das ist doch sehr schlau, was sich VW da überlegt hat in Brüssel. Wie soll man denn sonst die Kosten senken.
M. meint
Nö.
Bei den Preisen, die für die Kiste aufgerufen werden, kann man die auch kostendeckend in Deutschland, Spanien, Portugal oder Polen bauen.
Futureman meint
Es gibt in China bisher nur einen Hersteller ohne chinesische Beteiligung und einer aus Deutschland ist es nicht. Daher ist es nicht möglich deutsche Autos aus China zu importieren.
South meint
Wenn es nicht so ernst wäre, hätte sowas früher als Witz getaugt. Ein Förderung von E Autoimporten aus China, nur weil VW eine Beteiligung hat.
Ein paar Artikel weiter haben wirs ja gelesen. „Deswegen sei es nicht schlecht oder böse, auf die Bremse zu treten“. Und das hier heißt eindeutig, es geht um Profite der Konzerne – die Arbeitnehmer, der Staat, die Umwelt etc. in der BRD sind uns völlig wurscht.
Es hilft alles nix. Die E Mobilität wird kommen, egal was die Branche noch so für schmutzige Winkelzüge ausprobiert. Wenn wir in der BRD in der Zukunft Auto produzieren wollen, dann müssen die Kosten runter, vorallem die Personalkosten, es muss diversifizierte breite Lieferketten geben und das breite teure technologiebesoffende Geldverbrennen eingestellt werden.
Es gibt keinen Grund, nur für die eigenen Firmen die Zölle aufzuheben. Wenn wir uns nicht mehr reformieren können oder wollen, dann müssen die Märkte geöffnet werden, sonst zahlt nur der Kunde für das teurste Sozialamt Deutschlands…
hu.ms meint
Ist doch bei VW alles schon im laufen:
1. beteiligungen an australischer und brasilianischen mienen, die aber erst anlaufen.
2. eingene zell-produktion mit unterstützung / abkupfern der chinesischen firma an der eine beteiligung besteht.
3. 7 neue BEV-modelle nur für china und in china gebaut mit den bisherigen und neue partnern.
4. neue BEV-modell für USA unter neuer marke.
5. 25.000 des geplanten MA-abbaus von insges. 35.000 ist bereits erfolgt.
6. neue zonen-archtektur für BEV durch eine neue firma mit rivian in USA.
Die fragen lauten; was davon wird erfolgreich und was klappt nicht bzw. wird ein verlustgeschäft mangels genügend absatz ?
Time will tell.
South meint
Lustig ist doch, dass du glaubst, dass das allen ernstes ausreicht. Zudem. VW hat sein Engagement in China sogar ausgebaut. Da bin ich ja gespannt, wie sich das bei einer Taiwan Krise materialisiert…
hu.ms meint
VW agiert am jedem der 3 hauptmärkte unterschiedlich.
Wichtig ist, dass man möglichen krisen vorbaut.
Also rohstoffe ausserhalb china/russland beziehen und auch zellen selbst fertigen um zumindest in europa autarker zu werden. Das ist ein mehrjähriger prozess.
In einer taiwankriese wird es zuerst die firmen aus dem hauptgegner-land USA treffen.
Wenn sich china zumindest den absatzmarkt europa erhalten will, wird es europäische firmen nicht treffen.
South meint
hu.ms, was heißt hier „vorbaut“? Wir haben schon politische Handelsbeschränkungen bei Chips und seltenen Erden. Es ist allerhöchste Eisenbahn und die aufgezählten Punkte von dir sind eben genau, größtenteils in der Zukunft und die 35T Mitarbeiter abzubauen reicht bei weitem nicht.
Und ist ja wohl ein Märchen, dass im Falle einer Taiwankrise wir weniger Probleme als die Amerikaner hätten, denn die haben der Krise wirklich vorgebaut, transferieren Chiptechnik und Accufabriken, während bei uns die Projekte gescheitert sind oder langsam und in einem zu kleinen Maßstab ausgebaut werden.
hu.ms meint
Ich kenne einen us-hersteller der die hälfte seiner autos in china baut und der ist im „taiwan-fall“ als erster „fällig“. Und die akkus bzw. deren rohstoffe sowie seltene erden für hardware für die restliche produktion kommen gleich woher ?
Wer also orientiert sich mittelfristig um, um nicht mehr so stark von china abhängig zu sein ?
Future meint
Cool, kommt der geniale Audi von SAIC dann auch nach Deutschland?
Der Chinaaudi kostet ab 30.000 Euro und hat sogar schon 800 Volt dabei.
brainDotExe meint
Bitte nicht, das Design von Audis China Entwicklungen wäre ein großer Imageschaden.
Future meint
Ein Imageschaden? Audi will doch mit dem neuen Look an Feel von SAIC endlich wieder Erfolg haben im wichtigsten Automarkt der Welt. 800 Volt für 30.000 Euro – so wenig kann ein Audi kosten, wenn er in China gebaut wird. Das ist genau richtig fürs Image.
brainDotExe meint
Das Design ist eindeutig auf den chinesischen Markt ausgelegt und kommt hierzulande gar nicht gut an.
Das „klassische“ Design mit dem schönen Single Frame ist hier gefragt.
Die Geschmäcker laufen halt inzwischen auseinander. Die Chinesen mögen europäisches Design weniger und die Europäer bzw. Deutschen möchten chinesisches Design noch nie. Das wäre an größer Imageschaden, wenn man dieses unpassende Design für die wesentlichen Märkte übernimmt.
Tt07 meint
Bleibt zu hoffen, dass es so kommt und das „altbackene-0815-hoppla-zur Seite-jetzt komm ich“ Design abgelöst wird.
South meint
Ja, wirklich? Lassen wir doch den Kunden entscheiden, ob er günstiger Preise und 800V Technik dem deutschen Design vorzieht…
brainDotExe meint
Tt,
Da Audi kein „altbackene-0815-hoppla-zur Seite-jetzt komm ich“ Design hat, kann es auch nicht abgelöst werden.
Audi hat die letzten Jahre wirklich viele schöne Autos gebracht. Besonders der R8 und A4 sind hervorzuheben. Natürlich gibt’s da auch negative Ausnahmen, der A6 e-Tron zum Beispiel.
brainDotExe meint
South
Für 30.000€ wirst du, wenn er denn überhaupt kommt, den China Audi hierzulande nicht bekommen.
Abseits davon, ja den meisten Leuten ist Design wichtiger als 800V.
South meint
Nö, dem ist nachweislich nicht so, denn es gibt einen Markt wo beide Modelle in Konkurrenz zueinander stehen. In China. Da sind die Absatzzahlen der deutschen Autos mit alter Technik bereits unter Druck, deshalb gibt es ja das neue Modell. Der Kunde soll entscheiden dürfen und nicht eine künstliche Marktbarriere.
brainDotExe meint
Doch, dem ist wahrscheinlich in Deutschland so.
Denn hierzulande gibt es bereits Modelle deutscher Marken (mit aktueller Technik) und ansprechendem Design, sowie günstigere Modelle chinesischer Hersteller mit weniger ansprechendem Design.
Was sich hierzulande besser verkauft ist bekannt.
South meint
Kann man leicht behaupten, wenn die Konkurrenz mit 20% Zöllen belegt ist. Ich mein, was soll denn das rumgeschwurble. Wenn die Kunden sich eh für das Design entscheiden, dann nur her mit den chinesischen Versionen der deutschen Hersteller ohne Zölle… und natürlich dann auch der chinesischen Hersteller ohne Zölle…
Tt07 meint
„…Da Audi kein „altbackene-0815-hoppla-zur Seite-jetzt komm ich“ Design hat, kann es auch nicht abgelöst werden..“
Da frag ich mich, ob Du wirklich ein Auto hast und damit auch mal unterwegs bist..
Future meint
Ich frage mich schon den ganzen Nachmittag, was ohl ansprechendes Design sein soll. Jeder fühlt sich doch von was anderem angesprochen oder spricht gleich viel lieber mit sich selbst.
hu.ms meint
Wollt ihr euch wirklich über design streiten wo jeder weiss, das jedem etwas anderes gefällt ?
@ south:
Wenn du einen china-audi willst, einfach hinfliegen einen kaufen, verschiffen, zoll und UST bezahlen und für europäische zulassungsnormen umbauen.
Steht dir doch frei. Bin gespannt was der dann am ende kostet.
South meint
Heute. Bullshit Bingo. Es geht doch nicht um das Design. Es geht um bessere Technik, wie 800V laden und um die hohen Preise, es geht darum, dass man so ein Modell in der BRD noch überhaupt nicht kaufen kann, aber in China. Und das obwohl man in Europa, insbesondere in Deutschland superhohe Preise abdrücken muss. Und das liegt superklar nicht nur an der MwSt.
Wenn die Kunden weiter so veralbert werden, dann muss der Markt geöffnet und die Zölle gesenkte werden. Dann darf sich ja hu.ms weiterhin einen teuren ID.3 kaufen, der noch so lädt, wie er vor 10 Jahren geplant wurde… spannend wird aber, ob die Kunden das auch mitmachen werden…
hu.ms meint
Es bleibt ihnen doch garnichts anderes übrig:
1. europäische produktion zu europäischen preisen und image kaufen
2. chinesische produktion mit zöllen kaufen
3. chinesische autos in der EU gebaut und das entsprechende image kaufen.
Ich habe dir schon mehrmals geschrieben, dass zu in bezug am markenimage eine minderheit darstellt. Sonst würden ja nur dacias herumfahren. Neuwagenkäufer geben für das markenimage gerne 10 oder mehr % mehr geld aus für sterrn, niere oder 4 ringe.
Aber du willst das nicht verstehen, es geht wohl über deinen horizont hinaus.
South meint
Yoa, „Es bleibt ihnen doch gar nichts anderes übrig“ nenn ich mal Kundenbegeisterung. Das geht dauerhaft sicher nicht gut.
Und das gleiche zählt für Image, sonst würden heute immer noch 20% der Leute eine Opel haben oder Borgward fahren, kein Toyota oder Hyundai auf der Straße fahren, jeder noch ein Siemens Handy und nen Grundig Fernseher haben.
Abschottung und alte Technik, dass geht nie lange gut…
hu.ms meint
Ist ja peinlich so weit zurückzusehen.
Einfaches gegenargument:
Wie hoch ist gleich wieder der aktuelle.marktanteil deutscher firmen am pkw-markt in D.
RudiFaehrtTesla meint
Hast Du Angst, dass die Audi-Designabteilung endlich abgewickelt wird?
brainDotExe meint
Ich glaube nicht, dass die China Designabteilung von Audi deswegen abgewickelt wird, denn für den Zielmarkt scheint das Design des China Audi ja zu passen, nur nicht für unseren Geschmack als Europäer bzw. Deutsche.
Tt07 meint
@Hirn, mal wieder ein Paradebeispiel für: alle Europäer folgen meiner Meinung! Und wenn nicht, dann zumindest alle Deutschen…
South meint
Oha, wusste gar nicht, dass wir in Ingolstadt solche Spezialisten haben, die das Design für China entwickelt hätten. Die haben bestimmt auch Kollegen in Ingolstadt, die sich um die 800V Technik gekümmert haben. Aber pssst. Nicht dass das die Deutschen mitkriegen. Die müssen noch mit den alten Sachen ausharren. … (Ironie off)
Future meint
Vielleicht werden die Ringe ja dann auch in Deutschland bald abgeschafft. Ohne Ringe könnte man ihn in Deutschland auch einfach als SAudIC verkaufen. Dann passt alles.
ID.alist meint
Nö.
M. meint
Diese hässliche Kiste braucht hier niemand,
aber wenn es sein muss, sollen sie es halt versuchen – zu den bekannten Regeln.
M. meint
Dagegen.
In der EU bauen, um hier ohne Zölle zu verkaufen, das ist (eine) meine(r) Anforderung(en) an jeden Hersteller, gleich welcher Herkunft.
F. K. Fast meint
Seh ich auch so. Auch bei anderen Produkten (Textilien, Elektronik) wäre ich dafür, dass diese hier produziert werden. Es kann nicht sein, dass a) hier Arbeitsplätze verloren gehen, und b) wir von der Not anderer Völker durch billige Produkte profitieren, die die Leute dort sich nicht leisten können. Das Geschäftsmodell „am anderen Ende der Welt billig produzieren und hier teuer verkaufen“ ist unmoralisch, weil es nicht umgekehrt funktioniert.
Andi EE meint
Das ist exakt Schema Trump.
Future meint
Textilien? Es gibt in Deutschland keinen mehr, der noch nähen kann oder will. Wer sollte das also in deutschen Fabriken tun?
Man müsste es in Deutschland dann so wie in Prato in der Toskana machen. Dort haben die chinesischen Investoren die italienische Textilindustrie gerettet, indem sie 30.000 Gastarbeiter aus China gleich mitgebracht haben.
M. meint
Frage an die KI:
Wo fertigt Trigema?
Antwort:
„Trigema fertigt seine Produkte in drei Werken in Baden-Württemberg: im Hauptwerk in Burladingen, sowie in den Zweigwerken in Altshausen und Rangendingen.
Der gesamte Produktionsprozess, von der Stoffherstellung über den Zuschnitt bis zur Konfektion, findet in diesen Werken in Deutschland statt.
Das Unternehmen betont, dass es seit seiner Gründung 1919 ausschließlich in Deutschland produziert und damit für die Qualität „Made in Germany“ steht.“
Wieder einmal mehr sieht man, dass du von wirklich gar nichts Ahnung hast.
Das ist statistisch fast schon nicht mehr erklärbar. Irgendwann hättest du schon aus Zufall mal richtig liegen müssen.
eBikerin meint
Trigema hätte man nun wirklich kennen können. Gibt aber noch ein paar mehr. Nicht viele, aber es gibt sie
Future meint
Leute, ihr kommt wirklich mit Trigema um die Ecke? Auweia. Ist Trigema für die Textilindustrie denn sowas wie VW für die Autoindustrie?
Zur Erinnerung: »Von 1955 bis 1980 gingen in der Bundesrepublik Deutschland über 400.000 Arbeitsplätze in der Textil- und Bekleidungsindustrie verloren.« (Quelle: Wikipedia)
Wenn die Autoindustrie in Deutschland den gleichen Weg nimmt wie die Textilindustrie, dann gute Nacht.
Wer mit deutscher Moral einkaufen will, der kann natürlich was von Trigema nehmen oder aus befreundeten Niedriglohnländern wie Portugal, Italien, Türkei, Tunesien usw.
Tinto meint
Trigema ist sogar der größte Trikotagen Hersteller Europas.
Es sind übrigens ca. 60 Textilunternehmen die ausschließlich in Deutschland fertigen.
M. hat recht, du hast wirklich von überhaupt nichts eine Ahnung, aber davon reichlich.
Future meint
Okay, ich bin jetzt überzeugt davon, dass die deutsche Textilindustrie eine gute Zukunft hat. Die deutsche Autoindustrie sollte sich also an der Textilbranche orientieren und es genauso machen. Dann ist die deutsche Industrie wirklich gut aufgestellt und gerettet. Vielleicht gibt es ja bald zu jedem VW ein Trigema-Trikot dazu.
M. meint
Future,
nicht beleidigt sein, wenn man dich an deinen Aussagen misst. Und diese Aussage war:
„Es gibt in Deutschland keinen mehr, der noch nähen kann oder will.“
Das ist widerlegt, ob es dir passt oder nicht.
Future meint
M., die Textilindustrie spielt keine Rolle mehr in Deutschland – das ist auch weiter meine Meinung. Wenn F. K. Fast in diesem Thread hier andeutet, dass man die Produktion enfach wieder nach Deutschland zurückholen sollte, dann ist das schon deshalb vollkommen unrealistisch, weil es zu wenig Personal gibt, das das Handwerk überhaupt beherrscht. In Prato haben die Chinesen deshalb ihr eigenes Personal mitgebracht. Vor 100 Jahren war die Textilindustrie eine der wichtigsten Industrien in Deutschland mit über 1 Mio. Beschäftigten. Das wird nie wieder so sein, auch wenn Trigema tapfer seine 1.200 Mitarbeiter beschäftigt.
M. meint
Jajajajaja.
Sie spielt keine Rolle.
Außer für die Firmen, die hier produzieren.
Für die schon.
hu.ms meint
Die gegenzölle auf die hochwertigen produkte aus D werden dann den absatz in diesem ländern ersticken.
Ist für eine exportorientierte volkswirtschaft keine gute taktik.
Aber das verstehen offensichtlich hier einige nicht.
eBikerin meint
Du weißt das China schon sehr lange Zölle erhebt? Autos sind 15% – Luxusartikel 25%
hu.ms meint
Kein argument !
Hat jahrzehnte finktioniert. Auch dank WHO.
Erst die letzen jahre ist das mit den zusätzlichen überhöhten zöllen zum problem geworden. Beginnend mit dem Trumpler.
CJuser meint
Da bin ich ganz bei dir! Damit sorgen wir nur weiter für Arbeitsplatzabbau in der EU. Zudem ist es auch aus ökologischer Betrachtung richtig und wichtig!
South meint
Du bist nur dagegen, weil du in der Branche arbeitest. Warst du auch dagegen, als die Produktion deiner Schuhe, Fernseher, Smartphone, PV undundund nach China verlagert worden ist? Es hilft alles nix. Die Kunden würden trotz etwas höherer Preise auch heimische E Autos kaufen, aber nicht, wenn die Technik alt ist und der Preisunterschied einfach viel zu hoch ausfällt …
M. meint
Ja, war ich.
South meint
Hat mir auch nicht gefallen, aber das ist zu kurz gedacht. Die internationale Arbeitsteilung ist immer noch der größte Wohlstandstreiber den wir jemals hatten. Sonst würden deine Schuhe usw. das doppelte bis dreifache Kosten. Wir hätten schlicht nicht die Arbeitskräfte und Ressourcen dafür…
M. meint
Solange die Arbeit geteilt wird, ist das ok.
Aber das ist ja nicht der Plan, den Peking verfolgt.
Ich frage mich, wie man so blind sein kann, das nicht zu sehen, wo nicht einmal die Chinesen einen Hehl daraus machen.
Future meint
Es gibt immer noch viele Maßschuhmacher in Deutschland, bei denen man sich seine Budapester anfertigen lassen kann. Vielleicht gibt es eines Tages auch Maßautohersteller.
TomTom meint
Privilegien nur weil VW draufsteht?
Dann sollen sie die Zölle für alle in China gebauten Autos streichen damit es endlich zu der lang prophezeiten bzw. gewünschten Schwemme der bezahlbaren Fahrzeuge kommt.
Wenn der eine oder andere europäische Hersteller dann hops geht ist das halt so.
Man muss schauen wie man als kleiner Bürger mit dem Ars.. an die Wand kommt.
Und kommt jetzt nicht wieder mit Wirtschaftszusammenbruch – wer nur mit Sonderregelungen überleben kann sollte die Tür schon lang zusperren.
Die Kohle die da abgegriffen wird versandet eh in dunklen Kanälen und kommt nicht dort an wo sie eigentlich hingehört…
hu.ms meint
VW hat das nur vorgeschlagen. Es gilt natürlich für alle hersteller, die die voraussetzungen erfüllen. z.b. auch für Stellantis.
Andi EE meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Aztasu meint
Da kann man nur laut lachen. Bilde dich mal weiter wie der Protektionismus in den USA ausgestaltet ist und wie US-Konzerne seit Jahrzehnten darum betteln. Dazu dann gleich mal die industriepolitische Strategie Chinas nachlesen. Das Europa sich schützen muss um bei dem einseitigen Spiel der Großmächte nicht den kürzeren zu ziehen sollte selbst für einfachste Gemüter verständlich sein.
Teilweise entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Andi EE meint
Ihr subventioniert einfach im XXL-Stil, überall sind versteckte Staatshilfen in euren Firmen drin, da ist es klar, dass sich die Gegenseite mit Zöllen schützen muss. Das Märchen mit den technisch überlegenen Produkten redet ihr euch selber ein.
M. meint
Wer sind die Chinesen, mit denen zu gerade redest?
Almöhi meint
Wenn du das sagst, dann muss es ja stimmen. Denn der Andi hat ja nicht nur eine Meinung, sonder vor allem immer Recht!
Andi EE meint
Ich halte nur etwas gegen eure Propaganda. 🥳
Almöhi meint
Häh, dachte bei dir darf jeder seine Meinung sagen?
Oder geht es am Ende nicht um Meinungen, sondern nur darum das du allein Recht hast?
Andi EE meint
Ich verbiete dir deine Meinung nicht. Du sonderst deine Meinung ab, ich meine. Was ist dein Problem?
Hier darf jeder Musk quasi als Goebbels bezeichnen, das geht problemlos durch die Moderation. Stell dir mal vor, wenn ich das in Zusammenhang mit euren CEOs zitieren würde, was wäre wohl das Resultat?
Future meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
M. meint
Das „Problem“, Andi EE, ist, dass du vergleichbare Zitate von deutschen OEM nicht findest.
Die zahlen keine Multimillionenkampagnen, um Despoten ins Amt zu pushen, die springen mit denen nicht auf Wahlveranstaltungen rum, die verunglimpfen nicht alles, was sich nach rechts rettet, als „woke“ (inkl. Wikipedia), die leugnen den Klimawandel nicht.
Und einen so steifen rechten Arm haben die auch nicht.
Das sind alles keine Engel – aber DEN Vergleich haben sie nicht nötig.
hu.ms meint
Andi,
warum kaufen dann 30% aller BEV- käufer in europa welche aus der VWgroup und nur 7% teslas ?
Und ist das in deiner Schweiz anders ?
Du liegst einfach mit deinen beiträgen völlig neben dem tealem markt.
Kasch meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.