• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche
Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

T&E: Technologieneutralität nicht die Lösung für die Probleme der Autoindustrie

09.12.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 33 Kommentare

Mercedes-GLB-EQ

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

Die Europäische Union steht kurz vor einer Entscheidung, die die Zukunft der europäischen Automobilindustrie maßgeblich bestimmen wird. Im Zentrum steht die Revision des CO2-Gesetzes für Autos und das Ziel, ab 2035 ausschließlich emissionsfreie Fahrzeuge zuzulassen. Diese Entscheidung wird laut der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) darüber entscheiden, ob Europa im globalen Wettbewerb mit China und den USA bestehen kann.

Lucien Mathieu, Director von Cars Brussels bei Transport & Environment, warnt, dass die Industrie und ihre politischen Unterstützer versuchen, das Prinzip der „Technologie-Neutralität“ durchzusetzen. Dies würde es Autoherstellern erlauben, nach 2035 weiterhin klassische Verbrennerfahrzeuge zu verkaufen. „In einer Welt, in der nahezu jeder weiß, dass Batteriefahrzeuge die Zukunft sind, ist dies eine kurzfristige Strategie, die verheerende Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit haben wird“, sagt Mathieu.

Die Probleme der europäischen Autoindustrie liegen laut Mathieu nicht am 2035-Ziel. Vielmehr seien Rückgänge bei den Verkaufszahlen und steigende Preise die Ursache. Seit 2019 wurden demnach drei Millionen weniger Autos verkauft, während der Durchschnittspreis von Massenmarktfahrzeugen zwischen 2018 und 2024 um 40 Prozent von 22.000 auf 30.700 Euro stieg. Viele Hersteller erzielten in dieser Zeit Rekordgewinne, doch diese Entscheidungen hätten nun negative Folgen: Die meisten Europäer könnten sich kein neues Auto mehr leisten.

Zudem verliere Europa in China zunehmend Marktanteile und Margen an die starke lokale Konkurrenz bei Elektrofahrzeugen. Die vorgeschlagene Lösung der Industrie, Biokraftstoffe und Plug-in-Hybride nach 2035 zuzulassen, verschaffe nur kurzfristigen Komfort und sei strategisch ein Fehler.

„Ziele sind der Kompass für Investitionen“

Mathieu nennt drei Gründe, warum Technologie-Neutralität in der CO2-Gesetzgebung gefährlich ist. Erstens: Klare Ziele seien der Kompass für Investitionen. Ein Schwächen des 2035-Ziels würde die bereits getätigten Investitionen in Höhe von Hunderten Milliarden Euro in Batterien, Ladeinfrastruktur, Leistungselektronik und Komponenten gefährden. Mehr als 200 CEOs hätten die EU-Kommission bereits aufgefordert, an den Zielen festzuhalten.

Zweitens: Technologie-Neutralität widerspreche der Bezahlbarkeit. Elektroautos seien bereits die günstigsten Fahrzeuge im Betrieb und würden zunehmend auch beim Kauf preislich attraktiv. Im Vergleich dazu seien Plug-in-Hybride mit durchschnittlich 55.000 Euro teuer und für Gebrauchtwagenbesitzer bis zu 0,92 Euro pro Liter teurer im Unterhalt als Benziner. Synthetische Kraftstoffe würden 6 bis 8 Euro pro Liter kosten, und auch fortschrittliche Biokraftstoffe blieben aufgrund ihrer geringen Verfügbarkeit teuer.

Drittens: Die Welt bewege sich ohnehin in Richtung Elektromobilität. Besonders in China und schnell wachsenden Märkten wie Thailand und Vietnam würden die Verkaufszahlen von E-Fahrzeugen schneller als in Europa steigen. Auch hierzulande verzeichneten zahlreiche Länder neue Rekorde bei den Elektroauto-Verkäufen, allein im dritten Quartal 2025 in zehn europäischen Staaten.

Europa am Scheideweg

Europa stehe nun an einem Scheideweg. Halte die EU an den Zielen fest, könne die europäische Industrie ein global wettbewerbsfähiger E-Auto-Akteur werden. Schwächelt sie jedoch und erlaubt ein Festhalten an Verbrennungstechnologie, werde die Branche dauerhaft zurückfallen. „Die Zukunft ist elektrisch. Jede Verzögerung bedeutet, dass China seinen Vorsprung weiter ausbaut“, so Mathieu.

Ein Zurückweichen der EU würde die größte industrielle Umstellung dieser Generation verpassen. Europa würde die Chance verlieren, eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts zu beherrschen, und die wirtschaftlichen, industriellen und sozialen Vorteile der Elektrifizierung nicht nutzen können.

Mathieu appelliert an die Entscheidungsträger, Kurs zu halten und Führung zu zeigen. Diskussionen über Biokraftstoffe, E-Fuels, Hybride und „effiziente“ Verbrenner seien Ablenkungen, die Europa nicht die nötige Zeit verschafften, um mit China zu konkurrieren. Stattdessen solle der Branche jede Chance gegeben werden, bei der Technologie der Zukunft aufzuholen.

Newsletter

Via: T&E
Tags: Emissionen, EU, Nachhaltigkeit, T&EAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

Subaru-Elektroauto Uncharted startet im Frühling 2026

BMW-Produktionsvorstand Nedeljković wird 2026 neuer CEO

Auch interessant

ACEA: EU-Pkw-Bestand 2024 zu 2,3 Prozent elektrisch

VW Konzernlogistik: „Batterie-elektrische Trucks sind die Zukunft“

man_vw_e-experienceeven

Fuhrpark-Studie: Dekarbonisierung gewinnt an Dynamik

Skoda-Enyaq-2025

DUH wirft Regierung „Klimaschutzversagen“ in Verkehr und Gebäuden vor

bmw-x6-m50i

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jörg2 meint

    10.12.2025 um 08:53

    Das kurzsichtige Denken in Quartalen, Dividenden und Boni unterliegt wohl dem diktatorischen Langzeitdenken der KP China.

    Die Versuche von VW&Co, in China, im Bereich BEV, Fuß zu fassen, verbleiben in den Abhängigkeiten der China-JV und der Lieferketten. Die KP China sitzt da an mehreren Hebeln um über Erfolg oder Misserfolg, über Schnell oder Langsam zu entscheiden.

    VW möchte die europäische Zollabschottung für (ihre) Chinafahrzeuge kippen. Die Chinesen umgehen diese und beginnen ihre EU-Produktionen.
    VW: Margenteilung im JV
    China: volle Marge in der EU

    Macht die rechtsstaatliche EU eine schlecht begründete VW-Zollausnahme, wankt das gesamte Zollabschottungsgebäude.

    DAS kann jeder sehen, wer möchte. Und wohl jeder Erstsemester BWLer/VWLer kann herleiten, wohin das zielt, wohin das führt….

    Die Witrschaftsstrategen in China kommen wohl vor Lachen nicht in den Schlaf.

    Antworten
  2. Jeff Healey meint

    10.12.2025 um 01:04

    Ich unterschreibe jeden dieser Sätze, jede dieser Aussagen ist schlüssig.
    Als besonders wichtig, weil in meinen Augen gewissermaßen als Fazit zu verstehen, erachte ich diesen Absatz:

    (…) „Ein Zurückweichen der EU würde die größte industrielle Umstellung dieser Generation verpassen. Europa würde die Chance verlieren, eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts zu beherrschen, und die wirtschaftlichen, industriellen und sozialen Vorteile der Elektrifizierung nicht nutzen können.“ (…)

    Antworten
  3. R2D2 meint

    09.12.2025 um 19:23

    Selbst wenn die dt. Hersteller 100 Prozent BEV und Software machen, das wird nichts ändern. Der europäische Kunde will das nicht.

    Antworten
    • Future meint

      09.12.2025 um 20:39

      Das war bei den Smartphones und Flachbildschirmen ja auch lange so in Europa. Dann passierte das mit dem Mere Exposure Effect und heute hat jeder seine Apps, ohne die man unterwegs nicht mehr auskommt im Leben.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        09.12.2025 um 21:13

        Mein Vater kommt wunderbar mit seinem Dumbphone ohne Apps aus, wie kann das sein?

        Antworten
        • Tt07 meint

          09.12.2025 um 22:34

          Und Dein Vater steht sicher – wie auch Du – wieder für Europa oder aber mindestens für ganz Deutschland.

      • Mary Schmitt meint

        09.12.2025 um 22:32

        Mere Exposure Effect, da hast du im Internet mal wieder einen tollen Begriff für ein alltägliches Phänomen gelesen. Früher nannte man Mere Exposure Produktpräsentation. Und merkst sicher schon, worauf ich hinaus will, weil ich es dir übersetzt habe. Der Effekt trifft bei deinen Beispielen gar nicht zu.

        Eine größere „Leinwand“ ohne zu großen Raumverbrauch bei niedrigeren Energiekosten, also einen Flachbildschirm, muss man nicht erklären. Haben-woll! Er kostete nur lange zu viel. Nennt man „Diffusions-Effekt“, erst die late majority senkte die Preise. Bei Apps geht es dagegen um einen handfesten Mehrwert. Nur hilft die Vorführung alleine nicht. Da passiert am Bildschirm nichts Spektakuläres. Man muss verstehen, dass z.B. ein Kamerasystem zur Hausüberwachung ohne App das Zehnfache kostet, dass die kurzfristigen Slots zum Sicherheitscheck am BER nur in der App verfügbar sind und sogar ein Discounter 10% günstiger sein kann – aber nur, wenn du die App hast. Solche Erfahrungen und Inputs kumuliert lassen dann ein Smartfon erwägen. Der Prozess nennt sich „Value-Perception“.

        Fazit: Einmal Diffusions-Effekt und einmal Value-Perception. Du weißt von solchen Sachen nichts!

        Antworten
    • Jeff Healey meint

      10.12.2025 um 01:10

      „Selbst wenn die dt. Hersteller 100 Prozent BEV und Software machen, das wird nichts ändern. Der europäische Kunde will das nicht.“

      Auch der europäische Kunde wird das wollen.
      Es kommt nur darauf an, wie man Lenkungswirkung gestaltet.
      Bonus/Malus richtig einsetzen, und schon flutscht die ganze Sache.

      Antworten
  4. Steffen meint

    09.12.2025 um 17:13

    Diese Argumentation halte ich für absolut nachvollziehbar.

    Antworten
  5. South meint

    09.12.2025 um 15:19

    T&E hat hier eine wirklich zutreffende Analyse abgegeben. Die E Mobilität ist lokal abgasfrei und klimaschonend… aber das allerwichtigste wirtschaftlich besser und günstiger.
    Die E Mobilität wird kommen, mit oder eben auch ohne unserer heimische Industrie. Und die wird nur überleben, wenn sie technisch mithalten kann, na eigentlich deutlich voraus sein müsste, denn billig können wir gar nicht mithalten UND wir endlich an die Kosten, allen voran die Personalkosten rangehen. Die Zeit tickt und zwar ordentlich….

    Antworten
    • South meint

      09.12.2025 um 15:43

      Die Chinesen haben die E Technik forciert und sich einen Vorteil erhascht. Da kann unsere Industrie nix dafür. Aber. Das wir bei der Technik hinterherhinken, die Kosten nicht angehen und uns nicht breiter in der Rohstoff und Accuversorgung aufstellen… da kann wirklich kein Chinese was dafür….
      Die Branche hat enormen großen Reformierungsbedarf. Es gibt schon ein paar zaghafte Ansätze, aber Technologieoffenheit, fehlende aktuelle Technik oder gar Geldverschwendung für alte Technik können wir uns nicht mehr leisten.
      In meiner Branche heisst es eben manchmal. Zeiten sind hart. Boni ist weg. In der Autoindustrie springen immer die Sektkorken… als wenn die Marktwirtschaft für alle gilt, aber bitte nicht für die Autoindustrie…

      Antworten
      • Jörg meint

        09.12.2025 um 19:04

        Sorry, „Da kann unsere Industrie nix dafür.‘?
        Wann haben die chinesischen Kommunisten ihren 13. 5-Jahresplan verabschiedet? Frühjahr 2015.
        Google mal Passauer Neue Presse Forum 2017.
        Da kannst du dir die arroganten Kommentare von M.W., seinerzeit CEO der Kraft-durch-Freude Bude bei Fallersleben, oder R.S. seinerzeit ‚Herr der Ringe‘ in Ingolstadt.
        Von der Sternenbude die einst 9,x % der Tesla Anteile hielt und diese in zwei Tranchen verhökert hat will ich gar nicht reden. Übrigens mit dem Statement vom CEO ‚… der Zenit der Elektromobilität sei überschritten‘.
        Nee die können rein gar nix dafür.

        Antworten
        • South meint

          10.12.2025 um 09:12

          Der Chinesische Staat hat da wirklich viel Geld reingebuttert, bei seltenen Erden, Accufabriken und E Autoherstellern. Also da geht schon was auch auf das Konto von unfairen Wettbewerb. Trotzdem. Kein Mensch hat den deutschen Herstellern verboten was innovatives zu entwickeln, die Kostenseite anzugehen, diversifizierte Lieferketten aufzubauen, anstatt günstig sich einseitig an China zu binden, was ja eher ein teuer erkaufter strategische Fehler war…

  6. Jörg2 meint

    09.12.2025 um 14:38

    Die Politik beschäftigt sich mit dem Thema „Antriebsstrang“.
    Das Thema der Zukunft könnte aber eher „Software“ sein.

    Noch immer beschäftigen sich fast alle westlichen Hersteller damit, zum Tag X ein fertiges Produkt (Auto) auf den Markt zu bringen. Um es dann, in naher Zukunft, durch das nächste fertige Produkt zu ersetzen. Die Differenzierung erfolgt über das Blech und den Antriebsstrang.

    In softwarebasierten Marktbereichen geht das schon lange anders: Die Software ist ein wesentlicher Umsatzbringer und dessen Weiterentwicklung treibt den Markt. Der gekaufte PC ist hardwartechnisch beim Kauf eher überdimmensioniert um auch zukünftige, zeitnahe Entwicklungen der Software mitmachen zu können OHNE die Hardware (wesentlich) zu ändern.

    Ich bin gespannt, ob im Bereich der privaten Mobilität (Pkw) der Bereich „das Blech muss den Nachbarn beeindrucken“ zugunsten von „ich habe das neuste Softwareupdate“ kleiner wird.

    Wenn sich die Fahrprofile nicht ändern, braucht es erst ein neues/anderes Auto, wenn der Fahrersitz durch ist (den man auch tauschen könnte) oder das Teil völlig abgeranzt ist. Es sei denn, man „braucht“ die neue Software und das Bestandsauto kann damit nicht umgehen. (Aus dieser Ecke sehe ich auch Beschwerlichkeiten auf den BEV-Gebrauchtwagenmarkt zukommen.)

    Antworten
    • brainDotExe meint

      09.12.2025 um 16:30

      Bei euren Fantasien kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ein Software-Update (abseits von Chiptuning) die Fahrleistungen und Fahreigenschaften signifikant beeinflussen kann.
      Außer natürlich, man kastriert den Antriebsstrang am Anfang und schaltet mehr Leistung per Software-Update (gegen Bezahlung?!) frei.

      Der Antriebsstrang ist maßgeblich für die Fahreigenschaften des Autos, ja da spielt auch (Embedded-)Software eine Rolle. Aber besonders Embedded-Software sollte bei Auslieferung eine gewisse Reife haben und das ist auch gut so!

      Antworten
      • Steffen meint

        09.12.2025 um 17:23

        Naja, wenn ein Software-Update dann tatsächlich mal die Fähigkeit autonom zu fahren nachliefert, dann wäre das schon eine Verbesserung der Fahreigenschaften per Software. Auch genauere Vorhersage der Restreichweite durch bessere Algorithmen (z.B. Einbeziehung von Topografie wo das bisher noch nicht gemacht wird) kann das Fahren verbessern.
        Möglicherweise hast du aber auch nur auf Software in Steuergeräten abgezielt, da sehe ich auch nicht soo viele Verbesserungsmöglichkeiten außer Fehlerkorrektur oder Verbrauchsminimierung etc.

        Antworten
      • BeatthePete meint

        09.12.2025 um 18:13

        Bra_in,
        wir sprechen ueber Elektroautos, nicht über Verbrenner.
        Der Antriebsstrang ist da sportlich genug, vorallem wenn man zur Leistungsstärkeren Modellvariante greift.

        Die Software wir das Bestimmende Merkmal sein.
        Und wahrscheinlich die Innenraumausstattung, füe die Leute die mehr Luxus haben wollen.

        Tuner, wird es dann viele geben, aber mit ganz anderen Schwerpunkt. Innenraum anstatt Motortunig/äussere Optik.

        Das wirs aber noch dauern, so 10-15 Jahre.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          09.12.2025 um 19:40

          Welcher Antriebsstrang „sportlich genug“ ist entscheidet letztendlich der Kunde. Wenn ich das Fahrzeug mal 5+ Jahre fahre, will ich vielleicht doch mal 50-100PS mehr haben, ohne ein neues Auto kaufen zu müssen.

          Welches „bestimmende Merkmal“ soll Software denn sein?

        • BeatthePete meint

          09.12.2025 um 22:41

          … vielleicht doch mal 50 – 100 PS mehr..

          Br_ain, wir reden von Elektroautos.
          Du bist weiterhin in Gedanken beim Verbrenner…

          50-100 PS mehr bei sportlichen EAutos sind marginal und mehr fürs Stammtisch-Quartet.

          Ja, man kann daraus Zahlen konstruieren und ja einige wenige werden dann doch lieber das EAuto nehmen was “ noch schneller“ ist, aber für die meisten sind die sportlichen EAutos schnell genug.
          Das Beste, die werden sich, Herstellerunabhängig, im selben Bereich bewegen.

          Andere Punkte werden wichtiger werden und davon wird Software der Hauptpunkt werden.

          Software ist allgemein alles was nicht mit Lenkung, Gas und Bremse zu tun hat.
          (wobei diese aktuell immer mehr mit Software gesteuert werden)
          Software wird das A und O werden.
          Fokus wird Entertainment, UserExperience und sinnvolle, buchbare Zusatzleistungen sein.
          Wahrscheinlich wird man über die „buchbaren Zusatzleistungen“ den meisten Umsatz machen.

          Ach ja, wir reden jetzt nicht vom Sonntagsauto das nur 1x im Monat bei Schönwetter sportlich bewegt wird.
          Wir reden von Sportlichen Eautos die täglich als Hauptfahrzeug im normalen Stradsenverkehr bewegt werden.

      • Jörg2 meint

        09.12.2025 um 18:36

        brain

        Du hast ja die gleiche, auf den alten Antriebsstrang gerichtete, Fokussierung wie die Politik! Alle Achtung!

        Ich schrieb von soetwas wie: Softwarenachrüstung für autonomes Fahren beim z.B. ID.3. So als Verkaufsargument des Gebrauchtwagenhändlers. Also eigentlich von der schon jetzt in Neuwagen einzubauenden Rechnerleistung, um noch in 3…4…5 Jahren an der Softwareentwicklung teilhaben zu können.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          09.12.2025 um 19:38

          Achso, also Software Nachrüstung von Nischen Features.
          Das die meisten Leute lieber selbst fahren, sollte das eher weniger relevant sein.

        • RudiFaehrtTesla meint

          10.12.2025 um 09:34

          Ach brain, du weißt aber schon, dass die meisten eben nicht gerne selber fahren wollen. Nein die MÜSSEN selber fahren, weil es z.Z. nicht anders geht.
          Komm raus aus Deiner Mini-Nische, schaue über den Tellerrand.

        • Jörg2 meint

          10.12.2025 um 09:35

          brain

          Die, die „heute lieber selber fahren“, sind (so glaube ich) recht glücklich damit, dass der Anlasser „erfunden“ wurde, die Getriebesyncronisation, das automatische Diesel-Vorglühen, ESP&Co…. das Navi, die Einspritzelektronik….

          Machen Dir neue Dinge immer Angst?

          Aber schön, dass Du offenbar nun verstanden hast, dass es mir nicht um die verengte Sicht auf den Antriebsstrang ging.

  7. Dagobert meint

    09.12.2025 um 13:48

    Die Probleme der europäischen Automobilindustrie haben nichts mit dem Antrieb zu tun. Die Chinesen schlagen jetzt schlicht Profit aus 2 Jahrzehnten Joint Ventures, Industriespionage und internationalen Studiengängen. Gepaart mit völlig überzogenem Arbeitsschutz, zu hohen Löhnen und viel zu mächtigen Gewerkschaften, ist das der perfekte Sturm. Unser System ist nicht Konkurrenzfähig und unser Know-How ist längst abgeflossen.

    Das war alles vorhersehbar, mein Mitleid hält sich in Grenzen…

    Antworten
    • brainDotExe meint

      09.12.2025 um 16:33

      Vollkommen richtig. Eigentlich hätte man die chinesische Autohersteller und Akkuzellhersteller hierzulande auch zu Joint Ventures verdonnern müssen.

      Antworten
      • South meint

        09.12.2025 um 16:37

        Den Spruch beamst du nur mal 10 Jahre zurück. Deutsche Hersteller bitten um Entwicklungshilfe aus China… die Kritiken hätte ich gerne gelesen… ;-)

        Antworten
        • brainDotExe meint

          09.12.2025 um 16:40

          Welche Entwicklungshilfen?
          Gleiche faire Bedingungen, wenn Zellhersteller meinen hier zu produzieren, wäre es nur fair deutsche Firmen daran profitieren zu lassen.

          Genau so wie chinesische Autohersteller vom KnowHow deutscher Firmen profitiert haben.

        • South meint

          10.12.2025 um 07:50

          Nur, die Chinesen haben ihre Hausaufgaben gemacht, das Know How übernommen, sich um Rohstoffe für Accus gekümmert, sich konsequent auf E Mobilität ausgerichtet.
          Während wir über länger Verbrenner diskutieren, über Technologieoffenheit wie H/E fuels und alles mit Risiko oder Geld auf den Staat schieben und nebenbei subventionierte Accufabriken eindampfen… und dann betonen, dass man Accus nur zukaufen müsste.
          Da können wir noch soviel Kohle reinbuttern, vom rumharzen gibts nur teure Lagerfeuer… die Konkurrenz freuts…

  8. Gasbremse meint

    09.12.2025 um 13:47

    Der Meinung von Herrn Mathieu ist nichts hinzuzufügen.

    Antworten
  9. ChriBri meint

    09.12.2025 um 13:41

    Meinetwegen kann das Aus vom Verbrenneraus beschlossen werden. Ob das tatsächlich klimaschädlich ist, weiß ich nicht… diejenigen Hersteller, die dann meinen, sich auf der Verbrennerproduktion ausruhen zu können, werden meiner Meinung schnell zum Insolvenzfall. Denn die schlechten Absatzzahlen kommen nicht von den E Autos, sondern von der einbrechenden Nachfrage nach Verbrennern, weltweit kann man mE nur bestehen, wenn man Kompetenz im E Bereich hat und ausbaut

    Antworten
  10. Elvenpath meint

    09.12.2025 um 11:56

    Ich kann diesen BS „Technologie-Neutralität“ echt nicht mehr hören. Das ist nur eine schönes Wort für „Ich will weiterhin fossilen Sprit verbrennen“.
    Was verlangt wird, hat nichts mit Technologie-Neutralität zu tun. Wir haben Technologie-Neutralität: Jede Technologie, die die Zielsetzungen erfüllt, ist erlaubt.
    Man will nicht die Technologie offen gestalten, sondern die Emissionen.
    Die Öl-Lobbyisten Merz und Söder fordern Emissions-Offenheit.
    Hört sich natürlich sehr schlecht an, also wählt man verschleiernde, schönredende Bezeichnungen, die die Menschen in die Irre führen sollen.

    Dazu kommt noch diese völlige Inkompetenz und Kurzsichtigkeit, die dazu führen wird, dass Deutschland mal wieder den Zug bei einer wichtigen Zukunftstechnologie verpassen wird, nur um kurzfristig die Hoffnung auf mehr Autoverkäufe in Aussicht zu stellen. Was auch nicht passieren wird, denn das Problem der Autoindustrie sind nicht die Vorgaben für 2035, sondern schlecht, dass es jetzt extrem starke Konkurrenz aus China gibt.

    Merz und Söder fahren die deutsche Autoindustrie vor die Wand. Mt freundlicher Unterstützung der E-Auto-Hasser.

    Antworten
    • volsor meint

      09.12.2025 um 12:51

      Genau auf den Punkt gebracht.

      Antworten
    • South meint

      09.12.2025 um 15:12

      … kann man nur beipflichten…

      Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de