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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Maut-Befreiung für Elektro-Lkw bis 2031 dürfte laut Spediteuren verpuffen

08.01.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | 40 Kommentare

MAN

Bild: MAN (Symbolbild)

Die Verlängerung der Maut-Befreiung für emissionsfreie Lastwagen bis 2031 dürfte laut einem Bericht wirkungslos verpuffen. Spediteure erklären gegenüber Auto Motor und Sport, dass Elektro-Lkw wegen der deutlich höheren Anschaffungskosten und des lückenhaften Ladenetzes nicht attraktiv seien. Zudem verteure die geringere Zuladung die Speditionskosten.

„Die begrenzte Reichweite und eine unzureichende öffentliche Ladeinfrastruktur schränken die Flexibilität von E-Lkw erheblich ein“, wird Spediteur Rudolf Müller aus Mehren in der Eifel zitiert. Auch das Arbeitsrecht spreche gegen E-Lkw: Während der Tour zu laden, führe zu Zeitverlusten, die sich im Rahmen der strikten Arbeitszeiten nicht ausgleichen lassen.

Auch Spediteur Harald Jansen aus Niederzier bei Köln hat sich gegen Elektrofahrzeuge entschieden, obwohl Kunden auf „nachhaltige Lieferketten“ drängen. Doch das Stromnetz am Firmensitz in Niederzier sei für eine Schnellladesäule mit 300 oder 400 kW Leistung nicht ausgelegt. Zudem seien die Kosten zwischen 300.000 und 400.000 Euro zu hoch. Außerdem sei eine elektrische Zugmaschine 100.000 bis 150.000 Euro teurer als ein Dieselfahrzeug.

„Ohne staatliche Förderung ist das nicht finanzierbar“, so Jansen, „aber leider sind bisherige Subventionen vor allem an große Unternehmen gegangen.“ Auch die geringere Zuladung sei ein Kostenproblem. Wegen der schweren Batterien könnten Elektro-Lkw mindestens zwei Tonnen weniger Zuladung aufnehmen. „Wir könnten weniger mitnehmen, was die Frachtkosten für unsere Kunden erhöhen würde“, erklärt Jansen. Das würde den ohnehin schon unfairen Wettbewerb mit Firmen aus Osteuropa weiter verschärfen.

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Via: Auto Motor und Sport
Tags: Kosten, LkwAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Micha meint

    11.01.2026 um 08:23

    Ich Frage mich ernsthaft, welchen Job der Redakteur in diesem Artikel hatte? Eine aneinander gereihte Aufzählung von Meinung. Keinerlei Einordnung, Recherche zu den aufgezeigten angeblichen Problemen. Das ist doch kein Journalismus, das ist feinstes Clickbaiting. Sorry, das lernt man in der Uni im ersten Semester, wie man es richtig macht.

    Antworten
  2. Jürgen Baumann meint

    10.01.2026 um 10:49

    Schland – einig DiEsel Land?

    Antworten
    • R2D2 meint

      10.01.2026 um 11:42

      Jo, nur Deutschland fährt noch Diesel. Die Speditionen in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Spanien Italien etc… alle schon elektrisch. Die deutsche können einfach nicht rechnen.

      Antworten
  3. Rk meint

    09.01.2026 um 07:51

    ZWEI Spediteure haben eine bestimmte Meinung, die dann auch in Teilen faktisch widerlegt ist.
    Daraus macht man dann „Maut-Befreiung für Elektro-Lkw bis 2031 dürfte laut Spediteuren verpuffen“

    Der reinste Clickbait!

    Antworten
  4. Fakten statt Emotionen meint

    09.01.2026 um 07:05

    Klar, seine Spedition hat von Scania, MAN, Volvo, Mercedes und DAF stark verbilligte LKWs bekommen und nur deshalb rentiert es sich.
    Klingt mir arg nach Verschwörungstheorie. Ich persönlich finde das eher unplausibel. Und wie oben bereits berechnet. Selbst bei Listenpreis lässt sich ein e LKW bereits heute wirtschaftlich betreiben. Ja. Die Mautbefreiung macht noch den Unterschied, aber die Lkws werden günstiger und alles drumherum wird auch noch starke Skalierungseffekte zeigen.

    Antworten
  5. Jennss meint

    09.01.2026 um 02:00

    Verbrenner dürfen bis 40 t wiegen, E-Lkw bis 42 t, soweit ich weiß. Gleicht es das nicht mindestens aus?

    Antworten
  6. R2D2 meint

    08.01.2026 um 20:58

    In dem Artikel ist in 4 Absätzen ALLES erklärt. Wer das nicht versteht ist eben selber schuld. Vermutlich posten hier eh nur Leute hoch positiv über e Trucks die Vermutlich selber noch nicht mal einen Anhänger mit 3,5t bewegt haben. Geschweige denn beruflich auf Termin zur Auslieferung unterwegs waren. Von trucks, Abladezeiten, Umfahrungen, ausländischen Feiertagen mal ganz abgesehen

    Antworten
    • paheu91 meint

      09.01.2026 um 09:49

      Ich würde da mal den Youtubekanal vom Elektrotrucker empfehlen, der widerlegt tagtäglich alles was in diesem Artikel bemängelt wird.

      Antworten
      • R2D2 meint

        09.01.2026 um 18:53

        Der mit dem Hund? Der Franz Mersdonk 4.0? Ja, den.kenne ich. Der macht wirklich super, quer durch Europa, links und rechts, rauf und runter…. und immer pünktlich. Und alles elektrisch. Respekt.

        Antworten
  7. Mary Schmitt meint

    08.01.2026 um 17:39

    Das alles ist in der Praxis lange widerlegt. Nur ist das kein Thema, da gestrige Unternehmer zu überzeugen. 2030 müssen sie die Quote haben und wenn sie bis dahin nicht gelernt haben, mit der Elektromobilität umzugehen, werden sie hart landen. Da müssen die Emissionen um 45% gesenkt sein und große Auftraggeber haben über ESG eigene Klimaziele, werden also schon vorher Diesel-Transporteure nicht mehr berücksichtigen, wenn es genug andere gibt.

    Antworten
  8. DoDo meint

    08.01.2026 um 17:20

    AMS, mehr sag ich nicht dazu.

    Antworten
  9. Jensen meint

    08.01.2026 um 16:15

    Die Spedition Müller scheint einen ähnlich großen Fuhrpark zu betreiben wie Nanno Janssen. Herr Müller scheint sich in Bezug auf die Ladetechnik und die Reichweiten der Batterie-LKW nicht ausführlich genug informiert zu haben. Während der Elektro-LKW die kurze Pause vollständig zum nachladen nutzen kann, tankt der Diesel-LKW doch eher während der Tour. Vielleicht probiert man es einfach mal aus.So haben es auch vor ungefähr 12 Jahren die Erstkäufer von BEV-PKW gemacht Und das sogar bei faktisch nicht vorhandener öffentlicher Ladeinfrastruktur mit realen Reichweiten von knapp mehr als 100 km,

    Antworten
    • eBikerin meint

      08.01.2026 um 16:38

      „Während der Elektro-LKW die kurze Pause vollständig zum nachladen nutzen kann“
      Nur wenn dort auch eine Lademöglichkeit besteht. Ansonsten muss früher seine Pause machen, also dort wo es Lader gibt.
      „tankt der Diesel-LKW doch eher während der Tour. “
      IdR in der Früh wenn die Tour los geht, der Tank reicht dann Problemlos für den ganzen Tag und noch darüber hinaus. Heisst der Diesel-LKW ist bei seinen Pausen nicht auf irgendeine Infrastruktur angewiesen. Der eLKW dagegen muss seine Pause ziemlich planen, und ein Stau zB kann diese Planung komplett durch einander bringen

      Antworten
      • Ossisailor meint

        08.01.2026 um 19:51

        Wenn der E-Laster morgens auf Tour geht, kann er in der Nacht vollgeladen haben mit billigem Eigenstrom des Spediteurs. Dazu braucht er noch nicht mal Schnelllader, weil er nachts ausreichend lange steht. Dann hat er genug für eine Reichweite von gut 500 km. Innerhalb der 4,5 Stunden kann er max. 360 km fahren, wenn er nur auf der Autobahn ist. Ansonsten muss er nach weniger Strecke Pause machen, hat also noch eine nicht unerheblich Restkapazität. Dann ist nur 1 Ladestopp mit Pause von 45 Min. an einer 300 kW-Säule nötig, um die Rest-Tagesstrecke zu fahren. Übernachten kann er dann an einer Ladesäule oder zuhause auf dem Betriebshof.

        Antworten
        • R2D2 meint

          10.01.2026 um 11:44

          Steht doch im Artikel….. nicht überall kannst einfach einen 3MW Trafo hinstellen…

  10. Ossisailor meint

    08.01.2026 um 15:55

    Es ist schon merkwürdig: Die Spedition Müller hat eine 500 kWP PV-Anlage auf den Dächern und deckt damit nach eigener Aussage den Strombedarf des Unternehmens 100 % ab. Ferner beheizt das Unternehmen seine Lagerhallen mit Nahwärme aus einem benachbarten Bio-Blockzeizkraftwerk.
    Man sollte meine, der Unternehmer hat sich mit den E-Trucks näher befaßt.

    Der Jansen aus Niederzier hat 20 Mitarbeiter lt. seiner Website, abgebildet sind 12 Lastzüge. Hier habe ich eher den Eindruck, dass die Ablehnung der Uninformiertheit geschuldet ist.

    Beides sind kleinere Speditionen und offenbar Repräsentanten des ausgeprägten Beharrungsvermögens in D. Allerdings ist es recht merkwürdig, deren Aussagen als Beleg für die Nichteignung von E-Trucks zu werten. Focus-Online bläst in das gleiche Horn.

    Es werden die größeren Player im Transportwesen sein, welche das Marschtempo vorgeben.

    Antworten
  11. Uwe meint

    08.01.2026 um 13:42

    Hört mir auf mit der Meckerei … typisch deutsch / Lobbyismus … immer viel meckern und nach Subventionen schreien …

    Der Elektrotrecker zeigt, das es geht, und sich rechnet!

    Ich wünsche allen „Verweigerten“, dass sie „untergehen“, damit die, die das Richtige tun, profitieren … Gruß an Darwin!

    Antworten
  12. A-P meint

    08.01.2026 um 11:33

    Die Spediteure aus dem Bericht haben sich wirklich nicht richtig damit auseinandergesetzt.

    Siehe Nanno Jannsen!

    Viele aktuelle E-LKW schaffen eine reale Reichweite von über 500 km am Stück. Da die meisten LKWs zwischen 60 km/h und maximal 100 km/h fahren, können sie nach ca. 4,5 Std. Lenkzeit direkt an einem Ladestandort laden und pausieren (die meisten erreichen von 20 % auf 80 % in 30 bis 45 Minuten). Die MCS-Ladestandorte (laden schneller als CCS) werden derzeit noch ausgebaut (Quelle: https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2025/045-startschuss-megawattladen.html).

    Nach maximal 4,5 Std. Lenkzeit muss mindestens 45 Minuten Pause eingelegt werden – ich sehe da kaum ein Problem.
    (Quelle: https://www.balm.bund.de/SharedDocs/FAQs/DE/Fahrpersonalrecht/Fahrpersonalrecht_02_7.html)

    Ich denke, die meisten Spediteure sind da immer noch im kompletten „Neuland“ und ja, die LKW-Fahrer, die künftig E-LKW fahren, müssen natürlich umdenken!

    Antworten
    • eBikerin meint

      08.01.2026 um 16:12

      “ können sie nach ca. 4,5 Std. Lenkzeit direkt an einem Ladestandort laden und pausieren “
      Ne können sie nicht, ausser da ist rein zufällig gerade ein Ladestandort. Und wenn da doch einer ist, aber gerade kein Anschluss frei ist auch dumm, weil der LKW dann die 45 Minuten komplett stehen muss und eben nicht kurz an die Ladesäule umparken kann.
      Auch lässt es sich nicht verlässlich planen wo der LKW seine Pause macht – wenn er im Stau steht, läuft die Uhr trotzdem weiter. Daher kommt es ja gar nicht so selten vor, dass LKW (verbotenerweise) die Pause auf dem Standstreifen machen müssen.
      Die Aussage: man kann ja einfach nach 4,5 Stunden in der Pause laden ist schlicht naiv.

      Antworten
      • Mäx meint

        09.01.2026 um 09:11

        Also zunächst mal wäre das ja der Planungsauftrag des Fahrers, also zu schauen, ob er es noch zur Ladesäule schafft oder nicht.
        Ja, es ist dann nicht mehr stumpfes auf dem Bock Zeit absitzen, das stimmt.
        Aber auch keine rocket science.

        Natürlich, muss er auf einen Parkplatz, wo er laden kann. Die werden aber ja auch jedes Jahr mehr.

        Standstreifen Pause: Ja, das passiert. Ist aber am Ende auch nur 0,x% aller Fälle.
        Wieso sollte man also eine Lösung verteufeln, wo es bei <1% der Fälle zu Problemen führen kann.
        Das ist doch ein absolutes Nicht-Argument.

        Im Gegensatz zu den ersten beiden Argumenten, die es natürlich gilt anzugehen, die aber auch gelöst werden.
        Dass es funktioniert zeigen Speditionen ja schon. Man kann also nicht allgemeingültig sagen (wie die beiden Spediteure hier im Artikel) dass es nicht funktioniert.

        @alle
        Letztes Jahr hatte der Kanal DieselTV den eActros getestet. Wie der Kanalname verrät, wird vor allem Diesel gefahren. Er hat sich mit dem Thema beschäftigt, aber nicht so tief drin wie Tobias.
        Da wurde mal ein etwas anderer Alltag als der Fernfahrer gezeigt, mit Tagen um das Depot und auch mal mit Übernachtungen usw. Ein bunter Mix.
        Mal hat es besser funktioniert mal schlechter.
        Alles in allem war er aber (obwohl Dieselfan) angetan von der Ruhe und der Power und es hat eigentlich auch reibungslos ohne große Probleme und Zeitverluste funktioniert.
        Sind 4 Videos, durchaus sehenswert.

        Antworten
  13. Stefan meint

    08.01.2026 um 11:31

    Verpuffen ist nicht richtig. Es sorgt für ähnliche/leicht günstigere Betriebskosten gegenüber einen Verbrenner-LKW.
    Viele Speditionen hätten aber gern mehr Förderung, um die Anschaffungskosten für die LKW und den Umbau des Betriebshofs besser zu regeln.
    Teilweise wird sich die Umstellung dadurch beschleunigen, dass Kauf und Betrieb von Verbrenner-LKW in den nächsten Jahren teurer wird (u.a. wegen CO2-Steuer).

    Antworten
  14. R2D2 meint

    08.01.2026 um 11:27

    Tja… was wurde ich schon runter gemacht… aber Fakten zählen in einer ideologischen welt einfach nicht.

    Antworten
    • EQ-Fahrer meint

      08.01.2026 um 13:20

      Welche Fakten? Im Artikel sehe ich keine mit Fakten belegte Aussage.

      Antworten
    • Peeet meint

      08.01.2026 um 15:53

      Fakten liefert der elektrotrucker, er zeigt, dass vieles im Artikel kompletter Blödsinn ist. Laden in der gesetzlichen Ruhepause ist kein Problem. Im Artikel wird nur gemeckert und geklagt. Der Elektrotrucker handelt hingegen und findet Lösungen für tatsächlich existierende Probleme.

      Antworten
      • R2D2 meint

        08.01.2026 um 20:54

        Ich bin 2016 schon touren von 2.300 km one way elektrisch mit dem e Auto gefahren. Was willst du mir ans Bein quatschen?

        Antworten
  15. Norbert meint

    08.01.2026 um 11:25

    Die Aussagen hier im Artikel sind sehr spezifisch auf die Situation der einzelnen Logistikunternehmen bezogen. Es wird auch nicht gesagt welche Unternehmen das sind, welche Flotte die haben. Man muss hier aber im Auge behalten dass rund 2% der neue zugelassenen LKW elektrisch sind. Jetzt schon kleine und mittlere Spediteure mit der Frage zu konfrontieren scheint reißerisch, genau wie dein Kommentar.

    Ein Elektro-LKW wird Subventioniert, 80% der Mehrkosten werden vom Staat übernommen, aber wer keine Subvention kriegt, weint halt. Da muss der Staat seine Subventionsstrategie ändern.
    Weiterhin darf ein Elektro-LKW mehr wiegen, bis zu 2,5 Tonnen um das Mehrgewicht der Akkus auszugleichen. Nicht jeder Transport ist ein Gewichttransport bei welchem jeder letzte nutzbare Kilogramm ausgereizt wird. Man sollte die Transporte elektrifizieren die möglich sind und die meisten Transporte können bereits elektrifitiert werden.
    Die dedizierte LKW Ladeinfrastruktur ist noch ein wahrzunehmender Schwachpunkt aber daran wird auch gearbeitet. Ladeparks werden aufgebaut, MCS wird auch ausgerollt und die PKW Ladeinfrastruktur steht und kann größtenteils mibenutzt werden. Es wird so darüber gesprochen als ob Morgen alle elektrisch fahren müssen, muss (noch) keiner. Aber anstatt zu meckern sollte man doch darüber nachdenken wie man es hinkriegt anstatt warum es nicht hinzukriegen ist. Es gibt Lösungen zur Pufferung (Batterieunterstützung) und ein E-LKW kann auch mit 50kW geladen werden wenn der im Depot steht. Über Nacht ist so ein eActros auch voll. Aber es benötigt Investitionen, siehe Solardächer und Zwischenspeicher um mehr Ladepunkte bzw. mehr Leistung zur Verfügung zu stellen.

    Jeder Spediteur hat halt eigene Schwierigkeiten und Bedürfnisse und Ressourcen, für manche ist der Umstieg noch nicht möglich. Manche möchten es nicht möglich haben. Wir haben noch die E-LKW der ersten Generation (die bisherigen Prototypen/Kleinserienfahrzeuge mit 2-300kWh mal ausgeschlossen), ungefähr die Renault Zoe der LKWs. Die Technik entwickelt sich weiter, die Preise werden fallen sobald die Skaleneffekte eintreten, wie bei Elektroautos. Aktuell sind wieviel, 2% der LKW elektrisch? Die großen Spediteure haben halt den Vorteil Investitionen tätigen zu können um bereits jetzt mit diesen Fahrzeugen Erfahrung zu sammeln und die einzusetzen.

    Warte einfach ab, es wird sich auch hier was tun.

    Antworten
  16. CaptainPicard meint

    08.01.2026 um 11:24

    Sie haben sicherlich damit recht dass die Preise für E-LKW völlig überhöht sind und absolut nichts mit den tatsächlichen Mehrkosten durch die Batterie zu tun haben. Man muss sich leider wünschen dass bald Konkurrenz aus China hier auftaucht damit die Preise durch den Wettbewerb endlich auf ein normales Niveau sinken. Ein E-LKW mit vielleicht 60 bis 80.000 Euro Mehrkosten (ungefähr so viel kostet die Batterie) zusammen mit der Mautbefreiung wäre ein absoluter Nobrainer für jeden Logistiker.

    Antworten
    • R2D2 meint

      08.01.2026 um 11:29

      Leute wie denken sich wohl das man einfach 500 kWh als powerbank auf ebay kauft und dann mit vorhandenen Chassis verschraubt?

      Antworten
      • simon meint

        08.01.2026 um 20:02

        Die Chinesen verschrauben tatsächlich die Batterie einfach am Rahmen.

        Antworten
    • Mäx meint

      08.01.2026 um 11:43

      Mein Kommentar hängt leider.
      Aber schon jetzt kannst du grob 35 – 52k/a (100.000 – 150.000km/a mit der Mautbefreiung sparen.
      Je mehr der LKW fährt, desto besser.
      Meisten werden LKW mit ca. 800k – 1 Mio. km wieder verkauft.
      Einsparung bis dahin wären 280k – 350k.
      Also das Ding bezahlt sich über die Mautbefreiung komplett selber + dass du damit genau so viel Geld verdienst wie beim Diesel LKW.
      Die Mehrkosten sind aber auf jeden Fall drin.

      Dennoch stimme ich zu, dass statt 100-150k Aufpreis 50-100k deutlich besser wären.
      Wie du schon sagst: Mehrpreis durch Batterie ca. 80-100k; Wegfall von Abgasnachbehandlung und Motor ca. 20k(?)
      Also bei normaler automatisierter Produktion (aktuell noch viel manuelle Tätigkeiten) könnte man definitiv auf ca. 60-80k Mehrpreis kommen.

      Antworten
      • simon meint

        08.01.2026 um 20:01

        Das wird auch bei uns so kommen. In China sind die Elektro LKW Neuzulassungen bei 60%. Drei große Batterien an den Rahmen geschraubt, E-Achse und Elektronik. Die haben recht einheitliche Batterien und verzichten oft auf extra Batteriehalterungen.

        Antworten
  17. elektromat meint

    08.01.2026 um 11:11

    Entweder kennen die einen den Elektrotrucker nicht oder einer der beiden rechnet anders. Kann mir nicht vorstellen das es für Nanno Jansen unrentabel ist den ganzen Fuhrpark auf Elektro umzustellen.

    Antworten
    • R2D2 meint

      08.01.2026 um 11:31

      Ein Trucker macht noch keinen Sommer…

      Wenn der mit seiner App genug Geld macht hören die Videos eh auf. Ziel erreicht.

      Antworten
      • Mäx meint

        08.01.2026 um 12:24

        Und dann sperrt die ganze Spedition bei der er angestellt ist auch zu und stellt wieder auf Diesel um?
        So wird es sein…

        Antworten
      • Peeet meint

        08.01.2026 um 15:57

        Du glaubst echt, dem geht’s ums Geld? 😅 Und selbst wenn er die app Irgendwann vermarktet, das hätte er verdient. Er tut was und findet Lösungen, wo andere nur sagen, das geht doch gar nicht.

        Antworten
    • Andi EE meint

      08.01.2026 um 12:08

      @elektromat
      Von woher weisst du eigentlich, dass der Elektrotrucker unabhängig ist, nichts vom Hersteller erhalten hat, damit er die Sache promotet. Schau dir mal all die H2-Leuchtturm Projekte der Hersteller an, die Firmen die Flotte zu absurd lächerlichen Preisen oder gratis auf den Hof stellen, damit die dieses Anliegen promoten.

      Ich mach dir ein Beispiel mit dem Tesla Semi. Das wird hier sicher jeder abnicken wird, bei den eigenen aber natürlich ausgeschlossen wird. 😄 Ein Semi kostet jetzt mindestens eine Million $ in der Miniproduktion, es ist völlig klar, dass DHL maximal einen normalen LKW-Preis für seine Semi-Testflotte bezahlen muss. Und gleiches gilt selbstverständlich auch für europäische LKW-Hersteller promoten müssen. Dieser Preis der da oft für einen elektrischen LKW bezahlt werden muss, hat nichts mit den wahren Kosten zu tun. Und der Hintergedanken über diese Firstmover Werbung für die Sache zu machen, kann wohl niemand ernsthaft bestreiten.

      Bitte nicht die paar Leuchtturm-Projekte als Benchmark für die Rentabilität betrachten.

      Antworten
      • Peeet meint

        08.01.2026 um 15:55

        Und woher weißt du das besser? Das Problem ist, man kann fast alles nachprüfen, was der elektrotrucker sagt. Mir wäre bisher nicht unter gekommen, dass er wo lügt.

        Antworten
        • Andi EE meint

          08.01.2026 um 19:46

          Er kann ja überall die Wahrheit sagen, nur beim Preis den er für den LKW bezahlt hat, nicht. Wenn dieser initiale Preis nicht stimmt, stimmen alle anderen Preise auch nicht, weil die Betriebsrechnung dadurch verfälscht wird. Wenn er z.B. den eLKW vielleicht nur 100’000€ teurer als ein Diesel-Lkw erhalten hätte und der LKW aber doppelt so viel kosten würde, wenn er vom Werk nicht subventioniert abgegeben wurde.

          Dann stimmen alle Betriebsrechnungen nicht. Man muss vorsichtig sein, insbesondere dann, wenn nicht viele Unternehmen zugreifen. Wenn jetzt viele Unternehmen kaufen würden, hätte man die Gewähr, dass es unter den momentanen Bedingungen einen plausiblen Weg zur Rentabilität gibt. Aber es scheint noch nicht so zu sein, deshalb ist auch das andere möglich, dass wenige Auserwählte die Ware günstiger erhalten haben.

      • Hagen meint

        09.01.2026 um 08:37

        Das der einen LKW finanziert bekommt. Von jefem der Herstellern, das mag ich glauben aber Nanno Jansen hat imzwischen 40. eLKW von iveco, Daimler MAN und DAF. Glaubst du ernsthaft. Das die Hersteller dem jeder 10 trucks zum Dieselpreis geben, wenn die da so viel bei drauflegen?
        Im leben nicht. Ach und der kauft auch nicht 40LKW um sie rumstehen zu lassen. Die fahren alle also ist Tobias schon dort nicht der Einzige der den Sommer macht.
        Ausserdem gibt neben Nanno Jansen inzwischen noch einige Speditionen die auf eLKW setzen.
        Amazon ist sehr speziell durchnden linienverkehr. aber die bekomemn gar nicht so schnell so viele eLKW wie sie gerne einflotten wollen.
        Undbsilche großen Player werden mittefristig die Skalierung beinden Herstellern vornatreiben. Und die Preise angleichen.
        Jetzt mussen die Hersteller noch versuchen entwicklungskosten einzufahren. Aber wenn wirklichn china auf den Markt drängt solten siebdas erreicht haben.
        Nochein indiz gegen Leuchtturm projekt. Daimlern frickelt immernoch an wasserstoff LKW rum und hier hat Tibias deutlich gemacht das dieser Zug schon lange abgefahren ist. Glaubst du Daimler bläst dem einen müden Euro hinterher der so deutlich dieses Produkt niedermacht?

        Antworten
        • Andi EE meint

          09.01.2026 um 09:28

          Ein Beispiel aus der Schweiz … Migros ist der Lidl /Aldi der Schweiz.

          „Migros nutzt bei Hyundai Wasserstoff-Lkw oft ein Pay-per-Use-Modell (Bezahlung pro Nutzung) anstelle eines direkten Kaufs, was die Anschaffungskosten umgeht, und zahlt einen Preis für den Wasserstoff, der öffentlich bei ca. 9-15 €/kg H2 liegt, aber im Flottenbetrieb vertraglich geregelt wird und günstiger sein kann als bei öffentlichen Tankstellen, wo der Preis für grünen Wasserstoff teurer ist. Die genauen Kosten für die Flotte sind nicht öffentlich, aber das Prinzip ist eine Kombination aus Service-Pauschale und variablem Kraftstoffkostenanteil.“

          Man hat keine Ahnung, wer das Ganze bezahlt. Es ist eine Blackbox seit x-Jahren. Nicht mal der grösste Arbeitgeber in der Schweiz (Migros) macht das öffentlich.

          „Glaubst du ernsthaft. Das die Hersteller dem jeder 10 trucks zum Dieselpreis geben, wenn die da so viel bei drauflegen?“
          Auf jeden Fall ist das möglich. Da besteht doch überhaupt kein Zweifel und sei es nur zu Testtwecken für den Hersteller, dass man die nötigen Testkilometer abspulen kann. Es muss nicht mal Werbung sein, es kann auch nur so sein, dass man dann Referenzen vorzeigen kann. Niemand kauft ein Produkt, dass niemand vorher in der realen Welt getestet hat.

          Und keine Ahnung was jetzt mit dem Tobias / Elektroinfluenzer ist, es ist auch nicht relevant, du siehst es ja an der fehlenden Marktdurchdringung / Realität. Influenzer sind ein beliebtes Marketinginstrument geworden, eben weil sie von der Community als glaubwürdig und unabhängig gesehen werden, was sie häufig nicht sind.

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