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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

E-Motor-Produktion: PEM entwickelt Prozess für „massive Einsparungen“

26.01.2026 in Technik von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

PEM_Projekt-Abschluss_variTwist

Bild: PEM RWTH Aachen

Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat mit dem Berliner Industriepartner Röscher GmbH das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Forschungsprojekt „variTwist“ beendet. Im Zuge des Vorhabens war ein Verfahrensschritt für die Produktion von Elektromotoren entstanden, der ein deutlich kostengünstigeres und flexibleres Verschränken von Kupferflachleitern innerhalb der Prozesskette sogenannter Hairpin-Statoren ermöglicht.

„Der Arbeitsschritt des Schränkens ist ein besonderer Kostentreiber in der Herstellung von Hairpin-Statoren für Elektromotoren“, erklärt PEM-Leiter Professor Achim Kampker. „Vor allem in der Prototypen- und Vorserienphase übertreffen die Maschinen- und Werkzeugkosten diejenigen des Produkts um ein Vielfaches und bilden damit eine wesentliche Hürde mit Blick auf die Flexibilität.“

Die von PEM im „variTwist“-Projekt entwickelte Prozessstation erlaube die kostengünstige Realisierung eines flexiblen Schränkprozesses mit Werkzeugkosten unterhalb von 1000 Euro. Vergleichbares Equipment für konventionelle Schränksysteme lägen häufig im Bereich von 100.000 bis 200.000 Euro.

Durch die fortschreitende Elektrifizierung der Mobilität nimmt die Nachfrage im Bereich der elektrischen Antriebe stetig zu. Um dem Marktbedarf gerecht zu werden, hat sich im Bereich elektrischer Antriebsmotoren in den vergangenen Jahren die sogenannte Hairpin-Technologie etabliert. Vor allem aufgrund der strikt festgelegten Fertigungsschritte soll sie auf der Produkt- und der Prozessebene große Potenziale bieten. Andererseits war die entsprechende Prozesskette bis dato von werkzeuggebundenen Produktionsschritten geprägt, die sich nur mit großem Aufwand und hohen Investitionen variieren lassen.

Das im Zuge des Forschungsprojekts variTwist entwickelte System lässt sich dem RWTH-Team zufolge auf unterschiedliche Variantentreiber in der Hairpin-Stator-Produktion anpassen. Insbesondere in der Prototypen- und Kleinserienfertigung biete es neben der „massiven“ Reduktion der Werkzeugkosten auch eine deutliche Verminderung der Lieferzeiten.

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Via: PEM RWTH Aachen
Tags: Elektromotor, Forschung, Kosten, ProduktionAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Halber Akku meint

    26.01.2026 um 15:50

    Schönes Beispiel dafür, wo es eine Weiterentwicklung gibt: Im Bereich der Elektromobilität und nicht mehr großartig bei Verbrennern. Schön, dass dies auch bei uns stattfindet.

    Antworten
  2. Futureman meint

    26.01.2026 um 12:28

    Spannend, wie in fast allen Bereichen der E-Mobilität immer wieder neue Effizienssteigerungen und Preissenkungen möglich sind. Dabei war doch geplant, bei den Verbrennern durch Innovationen bis 2035 Supermotoren mit 90% Einsparung zu entwickeln. Irgendwie wird die Dinotechnik der Verbrenner immer schneller abgehängt.

    Antworten
    • LMdeB meint

      26.01.2026 um 13:54

      Es müssen die Effekte auch zum (Groß-)Teil an die Endkunden weitergereicht werden, statt ausschließlich der gewinnmaximierung zu dienen. Wird schon …

      Antworten
    • ID.alist meint

      26.01.2026 um 14:19

      Die Dinotechnik ist schon seit eingen jahren vollkommen optimiert. Bei den Babytechnologie der E-Maschinen findet man immer wieder bereiche wo man Sachen besser machen kann.

      Antworten
      • Futureman meint

        26.01.2026 um 15:52

        Hauptsache technologieoffen….

        Antworten
      • Future meint

        27.01.2026 um 08:36

        Effiziente Verbrenner gibt es nur in der Fantasie und in der Politik.
        Aber Fantasie ist eigentlich nicht unwichtig, denn Kreativität ist immer etwas positives.

        Antworten

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