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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Fuhrpark-Studie: Elektrifizierung derzeit größte Herausforderung

29.01.2026 in Fuhrpark, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

BMW-i5-Touring

Bild: BMW (Symbolbild)

Die Marktbeobachter von Dataforce haben in einer Studie zu deutschen Fuhrparks mit über 100 Fahrzeugen eine insgesamt stabile bis wachsende Entwicklung festgestellt. Rund 90 Prozent der befragten Flotten planen, ihren Fahrzeugbestand mindestens auf dem heutigen Niveau zu halten. Ein Drittel der großen Pkw-Flotten will weiter wachsen, während etwa 10 Prozent eine Reduzierung anstreben.

Treiber für diese Entwicklung ist vor allem das anhaltende Unternehmenswachstum. Mit steigenden Mitarbeiterzahlen wächst der Bedarf an verlässlicher Mobilität. Längere Haltedauern der Fahrzeuge tragen zusätzlich dazu bei, die Fuhrparkgrößen zu stabilisieren und kurzfristige Schwankungen abzufedern. Rückgänge bei der Fahrzeuganzahl werden vor allem dort erwartet, wo Unternehmen strukturell schrumpfen.

Der Dienstwagen bleibt dabei ein zentrales Instrument. In einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt spielt er weiterhin eine wichtige Rolle bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften und ist für viele Unternehmen ein fester Bestandteil ihrer Personalstrategie.

Elektrifizierung, Kosten und Digitalisierung große Herausforderungen

Als größter Problembereich gilt die Elektrifizierung der Fuhrparks. Praktische Hürden wie eine unzureichende Ladeinfrastruktur, insbesondere am Wohnort der Mitarbeitenden, sowie der organisatorische Aufwand rund um das Heimladen erschweren die Umsetzung. Hinzu kommen Vorbehalte und Unsicherheiten, etwa in Bezug auf Reichweiten, sowohl bei Flottenverantwortlichen als auch bei Dienstwagenfahrenden.

Direkt hinter der Elektrifizierung folgen die steigenden Kosten für Fahrzeuge als zentrale Herausforderung. Höhere Fahrzeugpreise und Leasingraten, insbesondere bei batterieelektrischen Modellen, erschweren die Beschaffung. Viele Fuhrparkmanager berichten, dass es zunehmend schwieriger wird, geeignete Fahrzeuge innerhalb der definierten Budgets zu finden.

Auch die Digitalisierung beschäftigt die Fuhrparks weiterhin intensiv. Medienbrüche, etwa durch papierbasierte Prozesse mit anschließendem Scannen, sind weit verbreitet. Organisatorische Veränderungen und die Einführung neuer Systeme machen die Digitalisierung zu einem dauerhaften Thema. Insgesamt nutzen 71 Prozent der großen Pkw-Flotten inzwischen eine dedizierte Software zur Verwaltung ihres Fuhrparks.

Bei der Fahrzeugbeschaffung arbeiten die meisten großen Fuhrparks mit mehreren Anbietern zusammen und pflegen häufig langjährige, vertrauensvolle Beziehungen. Das erschwert neuen Marktteilnehmern den Zugang, schließt Chancen jedoch nicht aus. Der kontinuierliche Wandel in den Fuhrparks eröffnet immer wieder Möglichkeiten für neue Anbieter, birgt aber zugleich das Risiko, bestehende Kunden zu verlieren.

Ein wettbewerbsfähiger Preis ist oft der erste Türöffner. Langfristig entscheidend sind jedoch reibungslose Abläufe und eine schnelle, kompetente Betreuung. Technische Fehler, Unstimmigkeiten bei Bewertungen oder als langsam empfundener Service haben laut der Studie bereits mehrfach zum Abbruch langjähriger Geschäftsbeziehungen und zur Suche nach neuen Anbietern geführt.

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Via: Dataforce
Tags: Dienstwagen, Digitalisierung, KostenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. South meint

    29.01.2026 um 16:51

    Mja, bei Tesla wäre ich tatsächlich vorsichtig. Tesla fokussiert sich nun auf das Geschäft mit selbstfahrenden Autos und Roboter. Das ist zwar nicht mehr eine direkte Konkurrenz zu den hiesigen Hersteller, aber indirekt könnte das viele Autos ersetzen, was echt eine clevere Geschäftsidee ist und so wie es aussieht auch tatsächlich in den Markt schafft.
    Musk ist natürlich ein Unsympath hoch drei, aber eines muss man den Amerikanern lassen. Laberei ohne Substanz, heißt Aua beim Geld. Da steckt Druck im Kessel. In einem Wort. Ownership…
    Schaut euch den ollen Zipse an, der kann was von Technologieoffen faseln und lässt dafür den Staat blechen und wenn nix rauskommt, juckts ihn auch nicht…
    Und auch immer den Reflex, das kommt eh alles nicht, ich will beim Alten bleiben… das ist genau das verheerende in der BRD… wir müssen was wagen und auch mal ausprobieren…

    Antworten
    • MrBlueEyes meint

      29.01.2026 um 19:41

      „aber indirekt könnte das viele Autos ersetzen, was echt eine clevere Geschäftsidee ist“

      Glaubst du das wirklich? Ich nicht.

      Bei den Preisen für 1 Km RoboTaxi ist selbst ein Auto besitzen wahrscheinlich immer noch günstiger… zudem ist ein eigenes Auto auch Freude und natürlich noch mehr Unabhängigkeit… hast mal die Zeiten geprüft, wann so ein geordertes RoboTaxi dann erstmal vor der Tür steht? …da kann man auch Bus fahren und ist nicht viel langsamer…

      Meine Prognose: RoboTaxis werden völlig, also so richtig krass, überbewertet… weil es gibt kaum bis keine Vorteile, außer vielleicht die bessere Erschließung von ländlichen Räumen…

      jm2c

      Antworten
      • South meint

        29.01.2026 um 20:35

        Es geht nicht darum jeglichen Privatbesitz an Autos vollkommen zu kompensieren, aber man könnte sich Fahrzeuge sparen, die man eben nur sporadisch braucht. Ich habe noch ein Auto was nur 2Tkm im Jahr gefahren wird, aber ganz ohne geht es nicht. Denn. Bei mir kommt halt gar kein Bus. Geschwindigkeit ist jetzt auch nicht sooo wichtig, weil ich selten drei Autos spontan brauche.
        RoboTaxis haben definitiv einen Markt… denn die Kosten für den Fahrer fallen ja schon mal weg. Sollte das System sich mal etablieren, sind auch ganz andere Möglichkeiten für den Nahverkehr gegeben. Vollständig autonomes Fahren hat definitiv einen Mehrwert…

        Antworten
        • MK meint

          29.01.2026 um 22:09

          Wobei es auch da ja heute schon Lösungen gibt. Meine Partnerin und ich haben den Zweitwagen schon vor Jahren abgeschafft. Wenn wir mal beide gleichzeitig ein Auto brauchen oder das andere Auto z.B. beim TÜV stehen sollte, gibt es ein Auto vom Carsharing. Das ist deutlich billiger für uns als einen Zweitwagen zu besitzen…und Carsharing ist mittlerweile in Gebiete vorgedrungen, wo es wahrscheinlich noch sehr viele Jahre dauert, bis Robotaxis dort auftauchen, deren Anbieter sicher erstmal dicht besiedelte Großstädte erschließen wollen.

        • South meint

          30.01.2026 um 08:29

          Ja, bei mir ist es das Drittauto, der letzte Verbrenner, und das uralte Ding wird ja auch nur 2Tkm/Jahr bewegt. Der kommt aber jetzt weg und wird auch durch ein E Auto ersetzt, denn die Kinder brauchen auch ein Auto…
          Krass der letzte Verbrenner. Den habe ich mir damals vor dem Hintergrund gehalten, wenn das mit den E Autos nicht geklappt hätte oder Langstrecken nicht machbar gewesen wären. Das war vor fünf Jahren. Heute schmunzelt man darüber, aber vor fünf Jahren war das tatsächlich ein Thema….
          Ich bin ehrlich überrascht wie schnell das ging. Wer den Zugang zu einem Parkplatz mit Steckdose hat, für den ist der Umstieg wirklich gar kein Problem…

        • MichaelEV meint

          30.01.2026 um 22:11

          Carsharing ist nicht mehr als eine nette Zwischenlösung…
          Sie sind viel schlechter auszulasten, brauchen viel mehr Parkfläche an sensiblen Stellen, Haftung, wesentlich unflexibler, kein Sharing der Fahrten.
          Mit autonomem Fahrzeugen geht natürlich um Welten mehr…

        • MK meint

          31.01.2026 um 15:48

          @MichaelEV: Sicher bieten autonome Taxen langfristig noch mehr Potential. Aber im Gegensatz zu autonomen Taxen ist Carsharing heute schon weitgehend flächendeckend verfügbar…und für mich bietet es schon eine Menge Vorteile gegenüber einem autonomen Taxi: Das Auto ist z.B. auch ein „mobiles Lager“ für mich, wenn ich z.B. Arbeit, Fitnessstudio-Besuch und Einkauf miteinander verbinde. Und mit unserem Hund ist das auch so ein Thema (Stichwort Hundehaarallergie). Für unseren heimischen carsharing-Anbieter ist das in Ordnung, wenn man das Auto vor Rückgabe gut aussaugt.
          Von dher bin ich der Meinung, dass autonome Taxen Carsharing und eigene (autonome) Autos niemals ersetzen werden…vielleicht auch, in dem man ein Carsharing-Auto nicht irgendwo abholt, sondern dieses anfordert und es autonom zu einem kommt. Für mich sind das also keine konkurrierenden Systeme: Das eine ist eine Technologie, die sich in (Sammel-)Taxi, Carsharing- und Privatwagen gleichermaßen verbauen lässt, das andere ist die Frage nach Besitz oder kurz- bzw. längerfristigerer Anmietung eben dieser Technologie.

  2. MK meint

    29.01.2026 um 12:10

    So ganz am Rande sagt das doch einiges über die tatsächliche Lage der deutschen Wirtschaft aus, wenn dreimal mehr größere Unternehmen ihre Fuhrparks vergrößern als verkleinern wollen.

    Antworten
    • M. meint

      29.01.2026 um 13:51

      Die haben aber auch das mit dem Robotaxi noch nicht verstanden, wie mir scheint.

      Antworten
      • MK meint

        29.01.2026 um 16:20

        Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Robotaxis kommen in Zukunft sicher auch in Deutschland großflächig zum Einsatz…bisher gibt es sie aber nicht und hier geht es ja darum, was dieses Jahr beginnt. Abgesehen davon sind die meisten Firmenwagen ja Dienstwagen auch zur privaten Nutzung. In den meisten Fällen werden diese also gar nicht wirklich als Firmenwagen benötigt, sondern es ist einfach ein Gehaltsbestandteil: Auf Grund der Steuerprivilegien ist es für Gutverdiener einfach viel billiger, wenn das Fahrzeug über die Firma geleast wird als über eine Privatperson (selbst 1% beim Verbrenner versteuern zu müssen verursacht ja nur einen Bruchteil der Kosten gegenüber dem Kauf eines eigenen Fahrzeugs, zumal beim Firmenwagen Sprit/Strom sowie Versicherung und Reparaturen vom Arbeitgeber gezahlt werden). Es geht also schon heute bei der Mehrheit der Firmenwagen nicht um das, was für den Betrieb der Firma notwendig ist, sondern um Mitarbeiterwerbung. Und deutsche Kunden gehen meist nach dem Motto „Was der Bauer nicht kennt…“ Schauen Sie sich doch mal aktuelle Werbespots z.B. von Alpine an. Deren Hauptwerbeargument ist, dass man als Fahrer möglichst viel selber macht und möglichst wenig von Assistenzsystemen übernommen wird.

        Antworten

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