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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Ford schließt Q4 2025 mit Verlust von 11,1 Milliarden Dollar ab

11.02.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Ford-Mustang-Mach-E

Bild: Ford

Hohe Abschreibungen auf das Geschäft mit Elektroautos und gestiegene Kosten haben Ford zum Jahresende einen hohen Verlust beschert. Unter ​dem Strich verbuchte der US-amerikanische Traditionskonzern im vierten Quartal ein Minus von 11,1 Milliarden Dollar. Grund sind laut Ford ‌vor allem die bereits angekündigten Wertberichtigungen auf E-Auto-Programme.

Das Vorjahresquartal hatte der Konzern noch mit einem Gewinn von 1,8 Milliarden Dollar abgeschlossen. Der Umsatz sank unterdessen im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 45,9 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn brach um rund die Hälfte auf eine Milliarde Dollar ein. Ford verwies auf höher als erwartete Kosten durch einen Brand bei einem Aluminium-Zulieferer sowie Belastungen durch die Zölle von US-Präsident Trump. Diese dürften im ​laufenden Jahr mit rund zwei Milliarden Dollar zu Buche schlagen.

Das Minus kommt nicht überraschend: Der US-Autoriese hatte bereits eine Abschreibung von 19,5 Milliarden Dollar bei batteriebetriebenen Fahrzeugen angekündigt. Für dieses Jahr stellte das Management von Ford insgesamt einen operativen ⁠Gewinn (Ebit) von ⁠acht bis zehn Milliarden Dollar in Aussicht.

Konzernchef Jim Farley verfolgt angesichts der Herausforderungen einen Sparkurs sowie die Entwicklung wettbewerbsfähigerer Modelle. Die Elektroauto-Sparte verzeichnete 2025 einen Verlust von 4,8 Milliarden Dollar. Für das laufende Jahr ​rechnet Ford in ‌diesem Bereich mit einem weiteren Minus von vier bis 4,5 Milliarden Dollar.

Bei der Elektromobilität hat Ford in den USA mit einer gedämpften Nachfrage zu kämpfen, nachdem eine staatliche Steuergutschrift von 7500 Dollar für den Kauf neuer Stromer gestrichen wurde. Das Management setzt nun große ‌Hoffnungen auf eine neue, kostengünstige Plattform inklusive neuem Fertigungssystem für Elektrofahrzeuge. Diese sollen später auch nach Europa kommen, wo die Marke mit ihren bisherigen Modellen nicht den erhofften Erfolg hat.

Um die Kosten weiter zu senken, kooperiert Ford stärker mit ​der Konkurrenz. In Europa arbeitet der Konzern ‌künftig bei E-Autos mit dem französischen Autokonzern Renault zusammen. Eine Kooperation mit Volkswagen läuft weiter. Zudem könnte Ford in Zukunft mit dem chinesischen Hersteller ​Geely eine Partnerschaft bei Produktion und Technologie eingehen.

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Tags: GeschäftsergebnisUnternehmen: Ford
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Franky meint

    12.02.2026 um 07:46

    Nelson.wav: Ha-Ha!
    Das Artikelbild spricht schon Bände, wenn man sich den „Mustang“ ansieht. Sämtliche Erfolgsmodelle, die Ford Jahrzehnte das Übberleben in Europa sicherten, wurden einfach eingestampft und man wollte fette, teure SUV verkaufen. Käufer von Fiesta, Focus & Co stehen da aber nicht so drauf.
    Jetzt will man ja zurückrudern – ich bin gespannt…

    Antworten
  2. Halber Akku meint

    11.02.2026 um 12:51

    „…sowie Belastungen durch die Zölle von US-Präsident Trump“. Aha, jetzt habe ich verstanden. So also funktioniert „America First“…

    Antworten
    • eBikerin meint

      11.02.2026 um 13:01

      Ford exportiert ja auch Fahrzeuge von ausserhalb der USA dorthin. Da treffen dann eben auch einen US Hersteller die Zölle.

      Antworten
      • Andi EE meint

        11.02.2026 um 13:04

        👍 Richtig, Ford hat einen sehr hohen Produktionsanteile in Mexico.

        Antworten
      • Halber Akku meint

        11.02.2026 um 14:12

        Das ist mir schon klar. Die Frage ist halt, ob die Fangemeinde des Trumpeltiers (einschließlich der dort anwesenden US Firmenbosse) je soweit gedacht hat

        Antworten
        • Gasbremse meint

          11.02.2026 um 14:27

          Haben sie (natürlich) nicht.

  3. Futureman meint

    11.02.2026 um 09:48

    Hier im Forum wird ansonsten schon bei reinen E-Auto-Herstellern von einem Untergang gesprochen, nur weil sich der Gewinn etwas verringert. Wie muss das Szenario dann erst bei Ford und Co beschrieben werden?
    Selbst VW konnte die Vorstandsboni ja nur mit vielen Buchungstricks hinbekommen. Der Niedergang der „alten“ Hersteller geht doch schneller als gedacht.

    Antworten
    • Micha meint

      11.02.2026 um 10:10

      Die ganze Branche befindet sich in einer unausweichlichen Transformation. Dass diese geräuschlos abläuft und alle einfach schön weiter Gewinn machen, ist klar. Jeder muss investieren, Risiken eingehen und vorübergehende Verluste inkauf nehmen. Und manche werden das nicht überleben.

      Antworten
      • Hannan meint

        11.02.2026 um 10:15

        Jep Jaguar ist schon Geschichte und hat es nicht überlebt. OPEL ist nur noch eine beliebige Konzern Marke. Lancia Alfa und Maserati sowie Chrysler haben es auch nicht überlebt.

        SEAT weiss man nicht…

        Antworten
  4. Augsburger Premiumfahrer meint

    11.02.2026 um 09:23

    Renault 2025 über 11 Milliarden Verlust

    Stellantis 22 Milliarden Verlust

    Ford 11 Milliarden Verlust

    Alle Verluste hauptsächlich aufgrund miserabler Beteiligungen wie Nissan und Mitsubishi oder Elektroautosparte oder Gemischwarenladen wie Stellantis mit toten Marken wie Chrysler, Lancia, Alfa und Maserati.

    Antworten
    • Ossisailor meint

      11.02.2026 um 16:25

      Ford macht in 2025 keinen Verlust, sondern Gewinn. Die 11 Mrd. stammen aus dem 4. Quartal. Man muss die Artikel auch mal lesen, bevor man kommentiert.

      Antworten
      • eBikerin meint

        11.02.2026 um 16:59

        „Man muss die Artikel auch mal lesen, bevor man kommentiert.“
        Tja was erwartest du denn von den Leuten mit den wechselnden Namen? Dass die neben Namen ausdenken auch noch Zeit zum Artikel lesen haben?

        Antworten

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