Elektroautohersteller Polestar will sich von grauen Innenräumen und reinen Touchscreen-Bedienkonzepten verabschieden. Im Rahmen seines aktuellen Plans, bis Ende 2028 vier neue Modelle ins Portfolio aufzunehmen, plant die schwedisch-chinesische Marke, einen Teil der Software-Schaltflächen durch physikalische Tasten zu ersetzen.
Designchef Philipp Römers kündigte laut InsideEVs an, die Innenräume sollten künftig „einen Hauch von Farbe“ erhalten und damit mehr Persönlichkeit ausstrahlen. Zudem sollen die Infotainmentsysteme, die weiterhin auf Google Android Automotive basieren, stärker personalisierbar werden.
CEO Michael Lohscheller zufolge ist der durchschnittliche Polestar-Käufer etwa 45 Jahre alt und damit rund zehn Jahre jünger als bei Wettbewerbern. Die bislang nüchternen Farboptionen entsprächen zwar dem Niveau typischer deutscher Marken, könnten für die jüngere Kundschaft jedoch „etwas langweilig“ wirken.
Ein weiterer Treiber für physische Tasten ist die Sicherheit. Die europäische Sicherheitsorganisation Euro NCAP hat ihre Kriterien für die Vergabe der Topbewertung mit fünf Sternen verschärft. Ab diesem Jahr müssen in der Europäischen Union verkaufte Neuwagen über physische Bedienelemente für grundlegende Funktionen verfügen, um überhaupt eine Chance auf die Bestnote zu haben.
Derzeit befinden sich die meisten Bedienelemente in Polestar-Modellen auf dem zentralen Touchscreen, ergänzt durch Tasten am Lenkrad und einen Drehregler für die Lautstärke. Dieses Layout haben auch die neue Sportlimousine Polestar 5 sowie eine kommende Karosserie-Variante des SUV-Coupés Polestar 4. Für die zweite Generation der Mittelklasselimousine Polestar 2 und das angekündigte Kompakt-SUV Polestar 7 werden InsideEVs zufolge überarbeitete Innenraumlayouts mit mehr Bildschirmen erwartet.

hu.ms meint
Polestar macht das mit mehr haptischen schaltern wohl kaum aus eigener überzeugung.
Die mehrheit der kaufinteresssenten wollen weiterhin hapische bedienung.
Auch VW hatte ja mit den lenkrad-slidern der ID-modelle viel kritik geerntet. Auch von mir.
Der eigentliche grund ist aber ein anderer:
In china kommen neue vorschriften:
„“FrankyAC meint
28.02.2026 um 14:29
Das ist die Liste:
Punkt 4.1.11: Blinker, Warnblinkanlage, Hupe, Fahrwahlhebel, Scheibenwischer, Scheibenheizung, Notrufsystem, Abschaltung des elektrischen Antriebs, Fensterheber, Hauptscheinwerfer, Fernlicht, Abblendlicht, Positionsleuchten vorn und hinten, Nebelschlussleuchte und die Aktivierung der Fahrerassistenzsysteme.““
Das alles muss dort zukünftig wieder haptisch bedienbar sein. Sprachsteuerung nur zusätzlich.
Wird die betroffenen hersteller aber vielleicht nur einen hunderter mehr kosten.
Aber klares Fazit:
Das „tesla-wisch-bedienkonzept“ – von einigen wie polestar kopiert – ist im grössten automarkt der welt gescheitert !
Da es im rest der welt mehrheitlich bei den kaufinteressenten auch nicht ankommt und auch abweichende produktion unsinnig ist, ist das das klare ende !
MrBlueEyes meint
Heißt, Tesla muss diese Funktionen nun auch alle haptisch mit echten Schaltern ausführen?
(ich habe tatsächlich keine Ahnung, ob das jetzt vielleicht auch schon so ist)
Citystromerer meint
Man müsste sich mal die Zeit nehmen und diesen neuen gesetzestext lesen und auseinandernehmen, wie und was gefordert wird. Also konkret welche Positionen werden vorgeschrieben, sind Doppelbelegung möglich und so weiter. Softwaremäßig könnte man diese auf die vorhandenen haptischen Schalter verteilen, wenn man wollte. Es wird aber auch niemanden ruinieren, eine Leiste mit fünf Knöpfen oben beim Rückspiegel zu setzen.
Es gibt eine Menge Menschen die eine Lesebrille benötigen, um die inzwischen sehr kleinen Symbole auf den vielen Knöpfen erkennen zu können. Noch immer empfinde ich die Symbolik für Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte verwirrend, zumal sie nach rechts und links und nicht vorne und hinten zeigen. Scheibenheizung vorne und hinten dasselbe, da muss ich jedes mal überlegen, so oft brauche ich das ja auch nicht.
Ich bin es gewohnt verbal zu kommunizieren, wenn ich etwas brauche. Würde mich im Auto absolut nicht stören, wenn es auf meinen Sprachbefehl hört. Am TV tippt ja auch keiner mehr den Text mit der haptischen Fernbedienung ein wenn er einen Film sucht.
hu.ms meint
Was du gern hättest oder vorschlägst interessiert die chinesischen behörden überhaupt nicht.
Für jede der oben genannten funktionen muss eine separate haptische betätigung vorhanden sein.
Sprachsteuerung zusätzlich möglich – aber eben kein ersatz für die schalter.
Tesla und die anderen betroffenen werden das bis zum inkrafttreten schon irgendwie hinbekommen und die kosten werden überschaubar sein.
Insgesamt gesehen ist damit das „touch-bedienkonzept“ gescheitert.
Hatte ich schon 2021 hier geschrieben, dass bedienung wichtiger funktionen auf einem mittendisplay und sogar die geschwindigkeitsanzeige dort den blick vom verkehr zu lange ablenkt. Und so kommt es jetzt in china.
Citystromerer meint
Das hast du schön herausgearbeitet, dass sich die chinesischen Behörden nicht für mich interessieren. Ich hoffe das überrascht dich jetzt nicht, das beruht auf Gegenseitigkeit. Jetzt bin ich mir aber sicher, dass ich es für dich noch einfacher schreiben muss. Es ist gut möglich, dass verschiedene nationale Regelungen unterschiedliche Ausstattungsmerkmale an Fahrzeugen vorschreiben. Wenn für China ein paar Tasten mehr verbaut werden müssen, wird das nicht die Herausforderung sein. Meine persönliche Überzeugung bleibt, dass ich lieber wie im richtigen Leben eine kurze Sprachansage mache, als mich mit den in jedem Modell anders verteilten Schaltern beschäftigen zu müssen. Besonders beim Wechseln von Fahrzeugen spielt es dann für mich überhaupt keine Rolle, ob und wo es irgendwelche Schalter gibt. Licht an wird wohl wohl jedes Auto verstehen. Ich kann dir überhaupt nicht folgen, was du erklären willst.
hu.ms meint
Wenn du nicht verstehst, was ich geschrieben habe, kann ich dir nicht helfen.
Einfach nochmal lesen.
hu.ms meint
O.k. bin heute grosszügig und gebe dir einen tipp:
Die aussage steckt in den letzten 3 sätzen.
Citystromerer meint
Also tschüss Touch, ist gescheitert. Zusammenfassung von deinem Text.
Da bin ich gespannt. Und nein, ich kann dir da noch immer nicht folgen. Mir scheint es eher, du verrennst dich da in etwas. Ein gewisses Nachjustieren würde ich nicht als Scheitern bezeichnen. Und ich bleibe bei meiner Meinung, in Kürze alles per Sprachbefehl, wie auch schon bei TV, Alexa, Smartphone und anderen Anwendungen. Selbst mein Arzt tippt nichts mehr ein.
hu.ms meint
Und wieder falsch:
Alleinige touchbedienung am mittenbildschirm nur für bestimmte funktionen nicht mehr erlaubt in china. Infotainment und grundeinstellungen schon.
Sprachbedienung ist zusätzlich möglich – nur eben nicht alleine.
Du kannst also dein auto-system weiterhin mithören und alles speichern und auswerten lassen.
FrankyAC meint
„Polestar will wieder auf echte Tasten im Innenraum setzen“
PR-Geschwurbel kennt echt keine Grenzen. Sie WOLLEN nicht auf Tasten setzen, sie MÜSSEN es. Sonst dürfen sie nächstes Jahr keine Autos mehr in China verkaufen. So will es ein neues Gesetz dort.
Paule meint
Sie müssen in China Autos verkaufen? Wer kann sie dazu zwingen?
Nur weil man in Deutschland keine Ecken am Auto haben darf, muss Tesla den CT nicht rund bauen.
M. meint
Niemand kann sie zwingen, die machen das vermutlich freiwillig.
Und auch richtig, den CT abzurunden, das kann niemand erzwingen, es wäre auch reichlich sinnlos für die 10 Stk. pro Jahr. Rechnet sich nie.
Paule meint
Manchmal habe ich den Eindruck, Du musst zwangsweise etwas erwidern, selbst wenn Du nichts zu sagen hast. Auffällig ist schon, dass Hinweise darauf schwupps verschwinden. Kannst Du damit nicht umgehen? Deine Rolle ist nun mal kein Geheimnis mehr.
M. meint
Paule meint
01.03.2026 um 20:39
Na wenn Du jetzt mal nicht im Autor des Artikels auf die Füße getreten bist. Es geht um die Marke.
Du bekommst Höchststrafe: 10 Minuten Sperre.
—
Manchmal habe ich den Eindruck, Du musst zwangsweise etwas erwidern, selbst wenn Du nichts zu sagen hast.
R2D2 meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
F. K. Fast meint
Schon faszinierend, dass heute sogar reine Ideen bereits Pressemitteilung wert sind. Früher wäre eine Vorstellung eines neuen Modells eine solche wert gewesen. Heute stürzt sich jeder Pressemitteilungsmultiplikator auf jeden Krümel, der vom Tisch fällt.
Future meint
So funktionieren PR-Kampagnen. Alle paar Tage braucht es eine neue Nachricht. Das hat mit den Sozialen Medien zu tun. Früher war das halt anders, weil die Autozeitschriften ja nicht täglich erschienen sind.
MK meint
@F.K.Fast:
Und Sie klicken die Meldung an und kommentieren diese sogar. Damit (auch wenn man sich die Gesamtzahl der Kommentare anschaut) dürfte die Verbreitung dieser Meldung hier ein größerer Erfolg für den Seitenbetreiber hier sein als manch über Stunden sorgfältig recherchierter Artikel. Natürlich nimmt man sowas mit.
hu.ms meint
Wann kommt denn ein artikel über die kommenden neuen vorschriften in china:
Alle basis-bedienungen müssen mit schaltern ausserhalb des mittigen berührungsbildschirms möglich sein, da dessen bedienung zu sehr ablenkt !
Wird wohl ein problem für tesla u.a.
Future meint
Es geht um physische Bedienelemente für Ein/Aus, Blinker, Warnblinker, Hupe, Gang, Fahrerassistenzsysteme, Scheibenheizung, Fensterheber und Notruf.
9 Schalter bzw. Hebel wird also bald wieder jedes Elektroauto haben. Das wird die Kosten natürlich wieder etwas steigern bzw. die Margen verkleinern.
hu.ms meint
9 Schalter = 90 €. Boah so viel !
Future meint
Keine Ahnung, was die Schalter und paar Meter Kabel kosten. Aber wenn das 90 Euro sind, dann kommt bei ein paar Mio. Autos trotzdem schon etwas zusammen. Außerdem kann man die Schalter nicht mal eben over the air updaten, wenn da was hakt und klappert. Wer will schon noch in die Werkstatt – das ist doch eigentlich auch umständlich.
M. meint
Wenn man das mit den Schaltern richtig macht, brauchen die kein Update, weil da nichts hakt oder klappert.
Und die Funktion „Scheibenwischer“ geht ja auch nicht weg, weil es plötzlich nie wieder regnet. Man braucht also gar keinen Plan B, was man mit dem Hebel sonst noch machen könnte.
Bei manchen Leuten hier ist man nicht sicher, ob die noch Schuhe binden können. Da gibt’s doch bestimmt auch was moderneres? Mit App?
Future meint
Dafür gibt es doch Badelatschen.
In Austin laufen die Studis damit fast das ganze Jahr mit rum wegen dem Wüstenklima. Achte mal drauf bei deinem nächsten Besuch.
M. meint
Da habe ich bei „Schnürsenkel“ vermutlich zu viel Transferleistung erwartet.
Ich frage mal den/die nächste:n Grundschullehrer:in, wie man das richtig erklärt.
hu.ms meint
@Future:
Ziemlich naive rechnung mit den mio. autos.
Die 90 € werden doch einfach bei der nächsten preiserhöhung mit einbezogen.
Paule meint
Genau das macht den Unterschied zwischen Soll und Haben.
Tesla: 8Mill x 10 EUR Datenabo = geschätzt halbe Millarde Gewinn/Jahr mit Abo.
VW: Daten Gratis. Nur Kosten = größter Schuldenberg der Welt wächst weiter.
hu.ms meint
Paule:
Bei VW gibts genauso das datenabo für die aktuellsten verkehrs- und ladedaten. Kostet für 24 monate 179,90 €.
Braucht man nach 3 jahren – oder auch nicht.
FrankyAC meint
Das ist die Liste:
Punkt 4.1.11: Blinker, Warnblinkanlage, Hupe, Fahrwahlhebel, Scheibenwischer, Scheibenheizung, Notrufsystem, Abschaltung des elektrischen Antriebs, Fensterheber, Hauptscheinwerfer, Fernlicht, Abblendlicht, Positionsleuchten vorn und hinten, Nebelschlussleuchte und die Aktivierung der Fahrerassistenzsysteme.
Trotzdem, wird das Autos kaum teurer machen. 2019 sparte Renault beim Zoe die hinteren Kopf- und Knieairbags, Gurtstraffer und einige weitere Ausstattungsmerkmale.
Alles zusammen sparte dies rund 50$ pro Fahrzeug. Der ganze Mist kostet halt „nix“ mehr. Das macht man uns nur immer weiß, damit wir die Preise zahlen.
hu.ms meint
Danke fürs aufzählen.
Für was davon brauchen volvos, polestars, teslas neue haptische schalter, da sprachbedienung als ersatz nicht möglich ?
Das “ tesla-bedienkonzept“ – von einigen kopiert ist damit im grössten automarkt der welt gescheitert !!!
M. meint
Es gibt doch die „S3XY Buttons“ ( die inzwischen vielleicht auch „CT3Y“ heißen), die kann man doch einfach überall hinkleben.
Außer, die bestehen auf Kabel oder Beleuchtung… dann fliegt in der Wut vielleicht der „3“ aus dem Portfolio.
FrankyAC meint
Das Tesla-, bzw. Touch-Bedienkonzept ist der letzte Scheiß, da gehe ich vollkommen mit.
Es gibt nicht nur die S3xy-Buttons, sondern auch den S3xy-Knob. Ein frei konfigurierbares Drehrad in der Mittelkonsole, mit der man jede Funktion und Einstellung bedienen kann. Damit (und selbst den ausfahrenden und beleuchteten Griffen) habe ich meine größten Kritikpunkte beseitigt.
Ich bin auch gespannt, wie die Kisten nächstes Jahr aussehen und wie die Knöpfe umgesetzt werden. Auf den chinesischen Markt wird deswegen niemand verzichten.
Sprache ist für mich auch kein adäquater Ersatz. Gut, mein oller Roadster ohne Dach kennt so was wie Touch oder Sprachsteuerung eh noch nicht, aber ich fahre auch normale PKW meist mit offenen Fenstern, wenn das Wetter wie diese Tage ok ist. Ich mag das einfach und dann gegen Windgeräusche anbellen? Neeee. ;)
Außerdem ist eine Spracheeingabe träge. Toll finde ich sie nur bei der Eingabe von Navi-Zielen, dass geht mit ihr um Welten besser als Rumgetippe auf dem Display.
Wenn haptische Displays irgendwann aus den Laboren auf die Straßen kommen, werden die Karten neu gemischt. Bis dahin geht nichts über echte Taster mit gut fühlbarem Druckpunkt. Blind, schnell und ohne Umwege.
hu.ms meint
@M:
Nicht irgendwelche nachrüstung (hinkleben ! ) – sondern im auslieferungszustand haptische tasten/schalter für jede gelistete funktion wird in china zur vorschrift.
Nachrüstungen für vorhandenen autos werden vermutlich nicht nötig.
Citystromerer meint
Wir haben es ja verstanden, musste es nicht noch tanzen. Zum Schluss werden die verstauben, weil jeder lieber am Stauende den Blick durch die Scheibe behält und „Warnblinker ein“ sagt statt den Schalter zu suchen.
Es gibt bestimmt Tausend verschiedene Autos und genau so viele unterschiedlichen Positionen des Warnblinktasters. Aber tausend verschiedene Autos werden die klare Ansage vom Fahrer identisch interpretieren.
Okay, für Schallplattensammler wird es immer paar Knöpfe geben. Die neuen Vorschriften in China werden die Lebensdauer wie das Heizungsgesetz haben. Evolution wird so oder so geben.
hu.ms meint
@ Ctiy:
Du hast es nicht verstanden.
Für handbedienung müssen für wichtige funktionen haptische schalter vorhanden sein.
Sprachbedienung können die firmen ZUSÄTZLICH anbieten – aber eben nicht ALLEINIG !
Teamracer meint
Hängt ja immer davon ab, was als grundlegende Funktionen betrachtet wird.
Ich kann mit solchen Aussagen nichts anfangen.
ap500 meint
Der Touchmist war schon immer nix. Das habe ich schon vor Jahren geschrieben.
Warum? Weil sich das Auto währen der Fahrt BEWEGT und man einen Bildschirm NICHT präzise bedienen kann.
Ein Drehregler für die Temperatur bedient JEDER OHNE hinzusehen. PUNKT.
Powerwall Thorsten meint
Wie oft verstellst du denn die Temperatur im Fahrzeug? Wenn ich morgens einsteige, ist es wohl temperiert- ich habe immer 20,5° und wenn es mir doch zu warm oder zu kalt ist, ist das mit einem Wort gesagt – da möchte ich auch an keinem mechanischen Regler rumfummeln müssen, da lass ich einfach die Hände am Lenkrad wo sie auch hingehören.
ap500 meint
@Powerwall Thorsten Ja ich verstelle gern mal die Lüftergeschwindigkeit oder Temperatur OHNE ABLENKUNG. Ich bin ein Mensch und habe bei jeder Wetterlage ein anderes Temperaturgefühl.
Touch ist und bleibt so pure Ablenkung.
Powerwall Thorsten meint
Das Thema Voice Control hast du immer noch nicht verstanden oder?
Ich erklär es dir einmal: du sitzt in einem Tesla und sagst:
„Temperatur 23°“
Oder du sagst zum Beispiel:
„Lüfter etwas mehr“
Oder du sagst:
„Lüftung Richtung Scheibe 50 %“
Du kannst dir mal eine Probefahrt aus ausmachen und ausprobieren, was du einem Tesla alles sagen kannst, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen.
Mit der Einführung von GROK – eine KI – auch von Elon kannst du bald noch ganz andere Dinge tun ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen.
Vielleicht dürfen die Hände aber auch bald ganz vom Lenkrad
Time will tell
eBikerin meint
Ach Thorsten – Sprachsteuerung gibts auch in anderen Autos und KI gibts ebenfalls auch in anderen Autos. Und die Hände ganz vom Lenkrad nehmen haben/hatten andere Autos auch schon in bestimmten Situationen.
Und so lange die ganzen Sprachassistenten ein Problem mit meinem Dialekt haben, sind die für mich auch total nutzlos.
ChriBri meint
ich halte das mit der Sprachbedienung auch nur für eine mittelmäßige Lösung, spricht zu langsam an, es fehlt das Direkte; Kommando(taste): Schalte die Sitzheizung an…wait wait… ich habe die Sitzheizung eingeschaltet.. Bravo… Ist nicht mein Ding. Ich hatte nach viel Touch letztens eine Probefahrt mit einem Kia EV4 mit den wirklich sehr gut gelungenen metallenen Wipptasten für Temperatur, Lüftergeschwindigkeit und Lüftungsmodus oder den mechanischen Tasten für SH gefahren. Das erfolgt alles blind und intuitiv und finde ich besser als Touch. Wenn jemand ausschließlich mit Sprache zurechtkommt (und sich das nicht nur einbildet oder vorgibt), alles gut. Klappt nur nicht richtig reaktionsschnell wie bspw bei Scheibenwischern.
brainDotExe meint
Öfters, besonders die Sitzheizung im Winter.
Dann noch Lüftungsstärke, Lautstärke Musik, Fahrmodus, etc.
Thorsten 0711 meint
eBikerin
So geht es mir als gebürtigen Kurpfälzer auch, da werde ich viel zu oft nicht richtig verstanden :D
(Und nein liebe Schwaben, Kurpfälzer sind KEINE Pfälzer :-P)
M. meint
Da hat der Thorsten Recht: in einem Tesla gehören die Hände ans Lenkrad. Denn
1) muss man ständig dran wackeln, damit das dumme Auto merkt, dass man noch da ist, und
2) ist es sowieso besser, man lenkt dort selbst.
Da passt eine andere als Sprachbedienung ja nicht – bis man auf dem Touchkram was verstellt hat, kann alles passieren. Das ist keine Option.
Die Sache ist nur: diese Sprachbedienung funktioniert nicht überall so gut wie in Thorstens Y. Andere Exemplare navigieren einen ans falsche Ziel oder machen gar nichts.
Ob das mit Grok besser wird? Kann sein. Fraglich ist nur, was das Ding sonst so macht. Versorgt es einen mit Falschnachrichten aus Grokpedia (dem Chef war Wiki ja zu linksextrem)? Ändert es die Bilder der Kinder in einen, sagen wir mal, Sommerlook? Wo werden eigentlich die ganzen Daten gespeichert? Immerhin hat der Chef auch Kontakte zum Chef von Palantir…
Wer seine Sinne noch beisammen hat, fasst sowas nicht mal mit der Kneifzange an.
eBikerin meint
Ja Thorsten Siri hat mich anfangs nur verstanden wenn ich sie beschimpft habe ;-) Am Telefon geht es jetzt so halbwegs – aber den Apple-TV mittels Sprache bedienen verweigert Siri weiterhin ;-)
Powerwall Thorsten meint
@ Davida
tja, mit der beinahe täglich besser werdenden KI bei Tesla gibt’s sicher bald ein OTA, welches sächsisch versteht – für all die, die mit Hochdeutsch Probleme haben.
;-)
M. meint
Als wenn man im tiefsten Schwarzwald Deutsch sprechen würde… 😄
Powerwall Thorsten meint
@ Herr Ingenieur
Apropos Schwarzwald
Gab es deine FH auch direkt bei dir im Dorf, oder musstest auch Du nach Esslingen, Aachen oder Köln umziehen?
Oder war es am Ende gar nicht eine der drei renommiertesten Fachhochschulen für Fahrzeugtechnik?
Umziehen war übrigens das Wort, dass ich hätte hellhörig machen sollen.
brainDotExe meint
Mit dem Moselfränkischen hat bisher auch jede Sprachsteuerung zu kämpfen, ich habe noch keine gefunden bei der das gut erkannt wird.
Es geht halt nichts über Tasten und Regler die man blind bedienen kann. Das ist genau so beim Schaltknüppel bzw. Gangwahlhebel.
M. meint
Ne, Gärtner, die „FH“ stand natürlich hier im Ort. Was sonst. Haben wir danach aber wieder abgebaut!
Wusstest du, dass es Menschen gibt, die nativ in Aachen leben?
Nur mal so als Denkanstoß zum Thema „Umzug“.
Hat das Ranking ne KI für dich gemacht? Köln… 🙄
Naja. Der Gärtner macht einen Ausflug und versucht es mal persönlich, wenn sachlich schon nichts zu holen ist…
Steffen meint
Hallo Ida, meine Hände/Füße sind kalt. :-)
hu.ms meint
Ganz einfach: blinker, licht, scheibenheber, wischer, fahrstufe, tempomat um die wichtigsten zu nennen.
Wird zukünftig ausserhalb des mittel-touchers vorschrift in china !
Powerwall Thorsten meint
Ach Hums
die von dir genannten Dinge kann ich alle vom Lenkrad aus steuern – mit Tasten oder Hebeln ganz ohne Sprachsteuerung und „Mittel toucher“
– und mehr bekommst du schon wieder nicht von mir für deine unqualifizierten Beiträge.
eBikerin meint
„die von dir genannten Dinge kann ich alle vom Lenkrad aus steuern“
Und?
„und mehr bekommst du schon wieder nicht von mir für deine unqualifizierten Beiträge.“
Der ist ja eher von dir – das was er geschrieben hat sind die neuen Vorschriften in China und damit ist sein Beitrag korrekt. Deiner ist dagegen irgendwie unpassend. Oder sagen wir Themaverfehlung.
Powerwall Thorsten meint
@ Davida
Und worin genau besteht der Mehrwert für die Diskussion in Deinem Beitrag?
Merkst Du selbst, oder?
hu.ms meint
Thorsten:
Aber eben nur die von mir genannten dinge. Genaues ist ja noch nicht bekannt. Kann noch einiges dazukommen oder auch wegfallen.
Kann mir lebhaft vorstellen, dass die chinesen bei dem thema tesla ärgern wollen – was sie natürlich nie zugeben würden – es geht ja um die sicherheit !
Teamracer meint
Kann ich im Tesla von Steuerrad aus bedienen. Nur nicht Fensterheber, die Knöpfe sind an der Tür.
Nur bei Nebel muss ich manchmal am Screen das Licht anmachen. Kommt aber nicht oft vor.
Paule meint
Geht auch mit Sprachbefehl. Muss man den Blick nicht von der Straße wenden im Nebel.
hu.ms meint
Sprachbefehl als ersatz wird in china sicher nicht anerkannt werden !
Paule meint
Dann müssen also die Chinesen vor der Nebelwand den Blick abwenden, die Taste mit dem richtigen Symbol finden und drauf drücken. Die Europäer sagen einfach: „Nebelscheinwerfer ein“.
Können sie machen, viel Spaß.
Nein. Dich Chinesen werden die Taste nicht nutzen sondern genauso den Sprachbefehl. Vor allem, wenn sie keine Lust haben sich nach einem Fahrzeugwechsel mit den vielen neuen verschiedenen Positionen der vielen Tasten zu arrangieren.
Im Touareg habe ich 63 gezählt und 4 Drehräder.
hu.ms meint
Es müssen die weiter oben inzwischen vollständig aufgelisteten funktionen mit haptischen schaltern bedienbar sein.
Zusätzliche sprachbefehle sind möglich – aber eben kein ersatz.
Fakt ist:
Das „tesla-wisch-bedienkonzept“ – von einigen herstellern kopiert ( z.b. lenkradtasten bei VW-ID) ist im grössten automarkt der welt china GESCHEITERT.
Auch wenn die korrektur vermutlich nur 100 oder 200 $ mehrkosten ausmachen wird.
David meint
Bisher kann Lohscheller noch jeden Neuwagen in Deutschland persönlich an den Besitzer übergeben. Und trotzdem ist nicht sein ganzer Tag verplant. Aber es kommt fast jeden Tag eine Nachricht von Polestar. Und es sind natürlich immer Sensationen. Ich meine, für morgen ist eine Nachricht vorgesehen, dass Lohscheller perspektivisch auf Fahrzeuge mit vier Rädern setzt.
Paule meint
Genau kennt man von euch Ban.de ja, Kirche im Dorf lassen und so. Jetzt dümpelt ihr bei 2 Millionen unterm Strich rum.