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Tesla-Chef Musk: Semi könnte 2027 nach Europa kommen

03.03.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | 99 Kommentare

Tesla-Semi

Bild: Tesla

Tesla will weiter seinen Elektro-Lkw Semi auch außerhalb des Heimatmarktes anbieten. Firmenchef Elon Musk bekräftigte kürzlich, das Fahrzeug in Europa verkaufen zu wollen. „Wir haben den Tesla Semi, den schweren Lkw, der hoffentlich nächstes Jahr nach Europa kommen wird“, sagte der Manager während eines in den USA aufgezeichneten Interviews mit dem Leiter des deutschen Tesla-Werks in Brandenburg.

Der E-Lkw von Tesla soll nach längerer Verzögerung 2026 in die Massenproduktion überführt werden. Kürzlich hat das US-Unternehmen einige zentrale Leistungswerte der Baureihe offiziell gemacht. Der Semi wird demnach in den zwei Ausstattungsvarianten Standard Range und Long Range mit unterschiedlich großer Batterie angeboten.

Die Modellversion Standard Range bietet 325 Meilen Reichweite bei einem Gesamtgewicht von 82.000 Pfund (umgerechnet 523 km bei 37,2 t), hat ein Leergewicht von unter 20.000 Pfund (9,07 t), einen Energieverbrauch von 1,7 kWh/Meile (1,1 kWh/km) und drei unabhängige Motoren an den Hinterachsen für kumuliert 800 kW/1088 PS Antriebsleistung. Der E-Laster ist kompatibel mit MCS (Mega Watt Charging), so sollen sich die Akkus in 30 Minuten zu 60 Prozent füllen lassen. Zur Ausstattung gehört eine elektrische Nebenabtriebswelle (ePTO) mit bis zu 25 kW.

Die Modellversion Long Range bietet 500 Meilen Reichweite (805 km), hat ein Leergewicht von 23.000 Pfund (10,43 t) und einen Energieverbrauch von 1,7 kWh/Meile (1,1 kWh/km). Es kommen ebenfalls drei unabhängige Motoren an den Hinterachsen mit kumuliert 800 kW Antriebsleistung zum Einsatz. Die Spitzenladegeschwindigkeit beträgt 1,2 MW, dank MCS soll eine 60-prozentige Ladung in 30 Minuten möglich sein. Eine elektrische Nebenabtriebswelle (ePTO) mit bis zu 25 kW ist serienmäßig.

Abzuwarten bleibt unter anderem noch der Preis für die Serienversion des Semi. Kurz nach der Vorstellung des Prototyps vor inzwischen über acht Jahren gab Tesla einen „erwarteten Basispreis“ von 150.000 Dollar für das Grundmodell an. Für die reichweitenstärkere Variante wurden 180.000 Dollar genannt. Laut Medien wird der E-Lkw deutlich teurer und für rund 260.000 US-Dollar (Standard Range) beziehungsweise 300.000 US-Dollar (Long Range) in den Verkauf gehen.

Da Tesla den Semi 2024 auf die IAA Transportation nach Hannover gebracht hat, galt dessen Einführung in Europa schon länger als wahrscheinlich. Nach der jüngsten Aussage von Musk ist die Einführung des E-Lkw hierzulande weiter geplant. Laut dem CEO könnte der Semi auch in der einzigen Europa-Fabrik des Konzerns in Brandenburg nahe Berlin vom Band rollen.

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Via: Teslarati & Tesla
Tags: Europa, Lkw, Tesla SemiUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mark Müller meint

    10.03.2026 um 11:41

    Bitte keine Aufregung. ‚könnte 2027‘, als ‚könnte in spätestens 1-3/4 Jahren‘ heisst in der Terminologie von E.M.: ’sicher nicht in den nächsten paar Jahren‘, bzw. auf absehbare Frist.

    Antworten
  2. Mary Schmitt meint

    04.03.2026 um 15:37

    In Europa sind viele Bezahlstreckern wie Schiffstransit und Brücken noch nicht mit elektrischen Vouchern zu passieren. Dazu kommt neu, viele Ladeparks wie Milence brauchen dringend bei Ein- und Ausfahrt eine Fensterbedienung. Ähnlich ist es bei vielen Be- und Entladestellen. Da wird man mit einem Tesla Semi viel Freude haben. Nur wird es dazu nicht kommen. Denn es kommt ja auch noch 110 kWh/100 km als Werbeaussage hinzu und einen Kundenservice gibt es auch nicht. Somit ist das leicht als Wahlkampfhilfe zu entlarven.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      04.03.2026 um 17:11

      Oh! Eine Lernkurve! Nun doch festgestellt, dass Du weiter unten aber sowas von schön über ein simples PR-Stöckchen gesprungen bist…

      Antworten
      • Mary Schmitt meint

        04.03.2026 um 20:30

        Natürlich merkst du nicht, dass dich das hier überfordert – Dunning-Kruger. Daher versuche ich es dir gaaaanz langsam und zum mitklatschen zu erklären:

        Ich hatte hier nur einen Beitrag verfasst. Der war kein Kommentar zu dem Artikel, sondern die Antwort auf den Beitrag eines Anderen. Der Andere ließ sich über Mittelsitz und Werkstattnetz aus. In meiner Antwort ging es auch um die Mittelsitzposition und das Werkstattnetz. Ich ergänzte zum Schluss einige Punkte und subsummierte daraus folgerichtig: „Das alles klingt danach, als ob der Wagen nie nach Europa kommt.“.

        Wo ist jetzt die neue Erkenntnis, die Lernkurve? Wo bin ich über ein Stöckchen gesprungen? Nirgends. Es war eine Detaildiskussion. Trotzdem habe ich mich im letzten Abschnitt gerade gemacht und die ganze Meldung als Unsinn entlarvt. Lass es dir gerne noch einmal von deiner Betreuung erklären: Das war nichts!

        Antworten
        • Jörg2 meint

          05.03.2026 um 07:45

          „Wo bin ich über ein Stöckchen gesprungen?“
          Na!? Wo?

          Von einer Lernkurve bei Dir willst Du nichts wissen? Na gut. Offenbar eine Fehleinschätzung von mir….

  3. Jörg2 meint

    04.03.2026 um 08:17

    Na? Schaffen wir heute die „80“? Das eine oder adere „ja, ABER!“ ist doch bestimmt noch drin…

    EIN Satz mit „könnte“ im Stil von „Wenn ich einen Tippschein abgebe, könnte ich einen 6er mit Zusatzzahl…“

    EIN Satz! Und ganze Grabensysteme kommen in Wallung, als ob man Bienenkörbe reingeworfen hätte.

    Da wird bei einem nicht vorhandenen Produkt gewusst, wie groß und schwer die Einzelteile sind und man hat das tiefe Wissen, dass eine jetzige Produktionslinie niemals angepasst werden könnte…

    Da werden von einem nicht vorhandenen Produkt ganz ganz sicher die Maße vermutet und man weiß ganz ganz sicher, dass es neue Auflieger braucht mit denen man dann die Maximalgewichtung nicht auslasten kann…. Keine Kenntnis von Kurztrailern wie Mulde, Container… Da werden dann Kurztrailer eher in verwinkelte Gässchen verortet, an der Gewichtsauslastung wird gezweifelt…

    Da wird sich „Wissen“ aus der KI geholt, welches dann nicht gegengeprüft als „Fakt“ der vermuteten Gegenseite dargeboten wird. Aus dem benachbarten Grabensytem wird genau dieser Gegenseite unterstellt, eine KI zu sein und also wohl nur Blödsinn von sich zu geben.

    Da wird von Produktionslinien mit Plätzen für 4,80m Autos geschrieben um dann kurze Zeit später abzulehnen je von Pkw-Linien geschrieben zu haben.

    Da wird sich Gedanken darüber gemacht, wo der Fahrer bei diesem Nicht-Produkt wohl sitzt. Ein Fahrer hätte ja ermaßen viele Tätigkeiten aus dem Fahrertürfenster heraus…. Wie machen das blos die Pendler zwischen Kontinentaleuropa und UK? Egal ob als Links- oder Rechtslenker gestartet, der Arm ist auf der anderen Seite des Kanals aber sowas von zu kurz.

    Das „Ja, ABER!“ feiert große Feste…

    Lest ihr eigentlich manchmal, was ihr so schreibt?

    Meine sehr persönliche Meinung, an der ich festhalte bis zum Gegenbeweis:
    Der nordamerikanische LKW-Markt ist groß genug, um die Stückzahlen einer nicht vorhandenen Massenproduktion eines für diesen US-Markt vorgesehenen Produktes aufzunehmen. Der Hersteller hat aktuell keine Not, neue Märkte mit Produktanpassungen, Vor-Ort-Produktion und/oder Vor-Ort-Service aufzubauen. Der Satz ist reine PR.

    Wenn ich mir etwas wünschen darf (und das hat nichts mit Tesla zu tun):
    Die EU sollte nun endlich ihre Regelungen zur Zuglänge anpassen. Im Interesse des Fahrers, des möglichen Unfallgegeners und des Energieverbrauchs wäre eine Zugverlängerung (bei Beibehaltung der Normaufliegerlänger) sinnvoll.

    Antworten
    • M. meint

      04.03.2026 um 10:13

      Hör auf zu weinen.
      …könnte auch in Grünheide vom Band laufen…“
      Nein. Könnte bis auf weiteres nicht.
      Warum, steht unten.
      Das ist leeres (Betriebsrats)Wahlkampfgeplänkel, weiter nichts.

      (75 übrigens, wir schaffen das)

      Antworten
      • Jörg2 meint

        04.03.2026 um 11:26

        Da braucht es ein „bis auf weiteres“. Alle Achtung!

        „Hör auf zu weinen.“ Habe ich ja lange nicht gehört/gelesen. Meine Enkel sind nun schon in der Grundschule. Selbst da wird es nicht mehr gebraucht. Muss dann wohl im Kindergarten verortet werden.

        Antworten
        • M. meint

          04.03.2026 um 12:58

          Natürlich.
          Bedeutet: so, wie das Werk jetzt aussieht.
          Man kann ja alles umbauen und 2030 dann… einige hundert Millionen Euro später… ist aber alles Unsinn, macht niemand, der bis 3 zählen kann. Nicht für dieses Produkt.
          Wurde dir aber unten doch alles haar-klein erklärt. Das kannst du doch nicht schon wieder alles vergessen haben?

        • Jörg2 meint

          04.03.2026 um 14:08

          M

          Du scheinst es noch immer nicht begriffen zu haben.
          Bis auf die Ebene, was Tesla in Grünheide könnte oder auch nicht, muss ich nicht gehen. Es gibt das Produkt nicht, über dessen „drohende“ Produktion sich der Schützengraben hier erregt.
          Mir ist völlig unklar, warum man hier krampfhaft Verhinderungsgründe für etwas sucht, was es garnicht gibt. Es könnte mit irrationaler Angst begründbar sein oder mit Beißreflex oder mit sonstetwas….
          Tesla scheint für einige eine dermaßene Reibefläche zu sein. Beachtlich!

        • M. meint

          04.03.2026 um 15:02

          Widersinnig.
          Niemand will hier etwas verhindern, schon gar nicht etwas, das es nicht gibt.
          Wie schon gesagt: von mir aus kann man das machen.
          Du musst mal an deiner Message arbeiten: lügt EM, wenn er sagt, dass der Semi 2027 nach Europa kommt, oder lügt er nicht?
          Da gibt es ja nur 2 Möglichkeiten:
          1) es gibt den Semi, dann kann er (hypothetisch) auch nach Europa kommen
          (und bis zu seiner Zulassung Gras ansetzen, aber das ist ein anderes Thema). Dann lügt EM nicht. Denn immerhin ist der Semi dann ja „da“. Wenn auch nur auf Halde, oder für Export.
          2) es gibt den Semi (für Europa) 2027 nicht, dann lügt EM.

          Oben schreibst du, dass es das Produkt (wann) nicht gibt (geben wird?), aber EM der Lüge bezichtigt hast du nicht.

          Ansonsten muss ich mich leider wiederholen: das Produkt hier zu bauen, ist aufgrund des (weiter unten beschriebenen) denkbaren Absatzes weder sinnvoll, noch produktionstechnik derzeit machbar. Das geht nicht. Das kostet richtig Geld.
          Und deswegen ist das nur eine typische Elon-Nebelkerze (oder deutlicher: FakeNews), um die Mitarbeiter einzuwickeln, damit die brav sind, um „richtig“ zu wählen.
          Soll übrigens nicht heißen, ich hätte Sympathien für diese Gewerkschaft. Aber darum geht es nicht.

        • Jörg2 meint

          04.03.2026 um 17:13

          M

          Was war daran unverständlich, dass ich auf solche Ebenen erst garnicht angewiesen bin?

        • M. meint

          05.03.2026 um 10:28

          Realität und du – ihr habt miteinander nichts zu tun.
          Ich vermutete es schon länger, danke für die Bestätigung.

  4. Jörg2 meint

    03.03.2026 um 19:09

    EIN PR-Satz.
    Bisher 52 Beiträge.
    Dabei viel „Meinung“, wenig „Fakten“.

    Antworten
    • MK meint

      03.03.2026 um 23:27

      Wovon ca. 20 von Ihnen sind…aber das nur so am Rande ;)
      Aber schön, dass Sie es jetzt auch selber noch mal betonen: Es ist eine reine PR-Ankündigung wie all die Jahre zuvor, die jeglicher sachlichen Grundlage entbehrt.

      Antworten
    • MK meint

      03.03.2026 um 23:38

      Und dann noch ein kleiner Nachtrag: Wenn Sie hier schon anderen die Kompetenz absprechen: Was genau qualifiziert Sie eigentlich zu einer fachlich fundierteren Einschätzung? Natürlich spielen Meinungen hier eine Rolle…deswegen ist es der Kommentarbereich…aber die meisten Mitkommentierer hier kommentieren aus meiner Sicht sehr faktenbasiert…faktenbasierter auf jeden Fall als die „PR-Sätze“ von Musk ;)

      Antworten
      • RudiFaehrtTesla meint

        04.03.2026 um 07:08

        Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

        Antworten
      • Andi EE meint

        04.03.2026 um 07:51

        @MK
        „faktenbasierter auf jeden Fall als die „PR-Sätze“ von Musk ;)“

        Es gibt doch keinen CEO außer Musk, der sich in ein Interview „setzt“ und komplett frei über x-Technologie-Sektoren kompetent eine Logik (Kausalkette) darstellen kann. Wie und warum man etwas skalieren kann, wieso es mit einem Weg nicht funktionieren kann, wo die momentanen Limits der Technologie liegen.

        Ich find das immer wieder faszinierend an ihm, dass er alles andere als ein Schaumschläger oder vorbereitete PR-Floskeln wie andere CEOs von sich gibt. Der kann auch in den Interviews mal nachdenken, es kommt nicht ein Spruch raus, um die Leere zu füllen. Wieso der Flaschenhals bei der Technologie X zwangsläufig entstehen muss und wie man ihn beheben könnte. Mich beeindruckt seine Kompetenz.

        Antworten
        • MK meint

          04.03.2026 um 14:56

          @Andi EE:
          Elon Musk ist in erster Linie ein Mann mit viel Geld, der sich damit bei vielen von anderen Menschen gegründeten Firmen reingekauft hat. Der Großteil davon ist längst Geschichte. Ein paar wie Tesla sind halt erfolgreich geworden.
          Von daher: Ich glaube niemand kann Elon Musk absprechen, dass die Elektromobilität bei westlichen Automobilherstellern nicht da wäre, wo sie heute ist, wenn Musk den Gründern von Tesla nicht in einer Frühphase das Kapital gegeben hätte, diese Industrie vor sich herzutreiben…von daher hat sicher auch VW ihm zu verdanken, dass die jetzt nicht vollkommen unvorbereitet von BYD überrollt werden.
          Das alles hat aber nichts mit „Kompetenz“ zu tun, sondern er ist einfach Risikokapitalgeber. Was seine „fachlichen Einschätzungen“ angeht: Ist auch nur eine einzige davon jemals zu dem Zeitpunkt eingetreten für den er sie vorhergesagt hat? Zur Einordnung: Der Semi z.B. sollte genau mit den jetzt angekündigten Leistungsdaten deutlich günstiger schon 2019 in Großserie produziert werden, auch der Cybertruck schlägt ja wohl nicht so ein wie gedacht, beim autonomen Fahren ist kein Ende der Verzögerungen absehbar und bei den humanoiden Robotern hat man in China grade erst wieder gezeigt, dass dortige Firmen um Lichtjahre voraus sind.
          Also nochmal: Musk hat keine Ahnung von der Entwicklung eines Autos, dem Bau eines humanoiden Roboters, der Programmierung einer KI oder dem Betrieb eines sozialen Netzwerkes wie X/Twitter. Er springt nur auf Ideen auf, die schon tausende hatten und ist dann einer der wenigen, der das Kapital hat, hunderte oder tausende Entwickler einzustellen, damit nicht mehr 2 Leute in einer Garage daran weiterarbeiten, sondern ein gigantisches professionelles Team. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Kaum ein Manager hat fachlich ein detailliertes Verständnis von dem, was die Entwickler seiner Firma tun. Das ist auch nicht die Aufgabe eines Managers. Die Aufgabe eines Managers ist es, die Leute zu finden, die das können…und da wiederum scheint Musk nicht schlecht zu sein.

  5. R2D2 meint

    03.03.2026 um 16:22

    Verstehe nicht, warum so viele Nicht-Trucker bei den Kommentaren über die mittig platzierte Fahrerposition meckern… so brutal viele Mautstellen, Einfahrtskontrollen die man bedienen muss, gibt es nun auch wieder nicht. Im realen Alltag dürfte das fahren von dieser Art Semi sehr viele angenehme Dinge mit sich bringen. Gerade weil mittig, kann man beim rangieren mal eben flotter gucken ob rechts, links noch etwas Platz ist um mit dem Sattelzug zu rangieren. Der coolness Faktor und die räumliche MÖglichkeiten darf man nicht vergessen.

    was störend mitschwingt, ist das nicht vorhandene Händler/Werkstattnetzwerk. Als Trucker muss im Schadensfall nach max. 2 Std. eine mobile Werkstatt mit Erstatzteilen am Fahrzeug haben…

    Antworten
    • Mary Schmitt meint

      03.03.2026 um 17:42

      Du guckst wohl nicht Elektrotrucker? Dann würdest du das nicht schreiben.

      Das mit dem Werkstattnetz ist ja nicht nur eine große Investition, sondern vor allem geht das diametral gegen Teslas Verständnis von Service, den sie so organisiert haben, dass es ihnen nutzt. Auf diese Art hatte man ja auch schon alle Firmenkunden verloren. Das ist eine Frage der Mentalität.

      Zuletzt ist der Tesla wenig effizient. Der eActros vom Elektrotrucker hatte Verbräuche im Sommer unter 0,6 kWh/km. Ebenso scheint der Tesla NCM-Akkus zu haben. Vor allem: Was wäre das für ein Geschäft? Wo sieht man da die überwältigende Marge?

      Das alles klingt danach, als ob der Wagen nie nach Europa kommt.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        03.03.2026 um 19:11

        Wer den Tagesablauf des Elektrotrucker als branchenüblich heranzieht, hat wenig Ahnung von der Materie.

        Antworten
        • MrBlueEyes meint

          03.03.2026 um 19:26

          Du bist also auch Trucker?

          Berichte doch mal… 😉

        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 19:35

          Mr…

          Nein.

          Ruf Deinen nächstgelegenen Frachtführer ab 500 Einheiten an und lass es Dir erklären.

        • Andi EE meint

          04.03.2026 um 07:30

          Das war auch mein Eindruck, als ich ihn bei Tesla (Welt) Podcast im Interview erlebt habe. Die Flotte besteht bei denen aus x-verschiedenen E-LKWs, das sind reine Testfahrzeuge. Zum Interviewzeitpunkt fuhr er da irgendwo im Norden von Europa rum und das glaub ohne kommerziell sinnige Zuladung.

          Da hätte es schon einige seltsame Aussagen im Interview drin.

      • R2D2 meint

        03.03.2026 um 19:45

        Du guckst wohl nicht Elektrotrucker?
        ……..
        doch. die ersten 20 Folgen. Danach kam der übliche YT Brechreiz, gepaart mit Werbepartner und Eigeninteressen, was mich und meine kostebarerere Zeit bewogen hat, den Kanal nicht man anzuschauen.

        Antworten
        • ID.alist meint

          04.03.2026 um 08:03

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

    • eBikerin meint

      03.03.2026 um 17:58

      Über die Fahrerposition haben aber auch die PepsiCo Fahrer gemeckert.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        03.03.2026 um 19:14

        DAS ist von Relevanz?
        Wenn ja, welche Relevanz haben dann die Aussagen der Fahrer, die es toll finden?

        Antworten
        • EVrules meint

          03.03.2026 um 21:40

          Dann drehen wir die Perspektive um und du darfst sagen, welchen elementaren Vorteil eine mittige Sitzposition hat?

        • eBikerin meint

          04.03.2026 um 07:58

          Also wenn die Aussage der Fahrer der größten Testflotte keine Relevanz hat – tja dann weiss ich auch nicht mehr. Interessant war übrigens dass dies geleakte Aussage der Fahrer waren.
          Kann man drüber nachdenken.
          Aber du bist ja vom Fach und ich nicht.
          Sorry – mein Fehler

        • Jörg2 meint

          04.03.2026 um 12:10

          „Also wenn die Aussage der Fahrer der größten Testflotte keine Relevanz“

          Wofür?
          Relevanz für den Frachtführer beim Einkauf einer ziehenden Einheiten?
          Relevanz für den Hersteller, der nun an seinem Konzept zweifelt?
          Relevanz für die psychische Stabilität der sich beschwerenden Mitarbeiter?

      • R2D2 meint

        05.03.2026 um 15:21

        eBikerin meint
        03.03.2026 um 17:58
        ………

        das liegt in der Natur der Sache, das meckern hat nicht nur in Deutschland einen hohen Stellenwert. Wer mit etwas sehr zufrieden ist, geniesst es einfach. Daher wissen wir nie genau, wo hoch tatsächlich der Anteil ist.

        Antworten
  6. Justin Case meint

    03.03.2026 um 15:46

    1,1 kWh/km?
    Bietet die Form des Semi also doch keine Effizienzvorteile gegenüber z.B. einem E-Actros 600?

    Antworten
    • eBikerin meint

      03.03.2026 um 15:54

      Muss sich zeigen, der Verbrauch ist ja nur Umgerechnet. In den USA dürfen LKW schneller fahren als in D. Wie viel das dann in der Realität ausmacht wird man erst wissen, wenn irgendwann vielleicht doch mal einer hier rum fährt,

      Antworten
    • Aztasu meint

      03.03.2026 um 16:28

      Der e-Actros 600 würde mit der längeren Front auf jeden Fall das gleiche oder sogar weniger verbrauchen. Tesla kann einfach nichts besser, leider sieht man auf Mydealz oder in etlichen Foren das viele Erstkäufer, und davon gibt es bei gerade mal 20% Marktanteil von E-Autos ja genügend, Tesla kaufen weil sie einfach überhaupt keine Ahnung vom Angebot der Konkurrenz haben und tecchnisch nicht das verständnis mitbringen um die technischen Daten zu vergleichen. Der Blick auf die WLTP Reichweite ist da schon das höchste der Gefühle bei den Erstkäufern. Und natürlich hat man wiederholungskäufer, sogenannte Fanboys, denn andere würden sich nicht wiederholt einen veralteten und schlecht ausgestatteten Tesla holen, die der Marke loyal sind und in etlichen Foren Falschbehauptungen gegenüber der deutschen Automobilindustrie und auch gegenüber der besseren chinesischen Konkurrenz verbreiten. In China wurde so ein Ring an Trollen übrigens offiziell ausgehoben.
      SChade das die deutschen Hersteller und die chinesischen Hersteller , die allesamt besser als Tesla sind, darunter leiden müssen.

      Antworten
      • Aztasu meint

        03.03.2026 um 16:33

        Zu den Trollen sei gesagt das diese nicht direkt mit Tesla im Zusammenhang stehen, aber es ist auffällig wie gut in China über Tesla gesprochen wurde und das auch als die chinesischen Startups technisch, bei der Ausstattung, beim Design und auch beim Preis längst besser waren als alles was Tesla anzubieten hat.
        Auf internationalen Kanälen sieht man immer wieder Troll-Kommentare gegen europäische Hersteller, insbesondere deutsche Premiumhersteller.
        Solche Kommentare kommen halt meist aus bestimmten Ecken, der geneigte und informierte Fahrzeugkunde ist es jedenfalls nicht der so was schreibt

        Antworten
        • Future meint

          03.03.2026 um 17:01

          So ist das halt. Die jahrelange oftmals arrogante und herrische Haltung der deutschen Autoindustrie gegenüber der Elektromobilität gefällt nicht überall auf der Welt. Da muss man sich jetzt nicht beschweren, dass sich die Leute in anderen Weltmärkten lustig machen über den schlechten Absatz der deutschen Elektroautos. Bei den Verbrennern ist es aber noch wie früher – davon kauft man sogar in China noch über 2 Mio. VWs im Jahr (2025). Aber auch das wird weniger.

        • Aztasu meint

          03.03.2026 um 19:53

          Lol noch so einer der auf die Falschbehauptungen reingefallen ist. Informiere dich doch einfach mal über die Geschichte der E-Mobilität!
          Deutsche Hersteller waren und sind IMMER ganz vorne dabei bei der E-Mobilität. Den i3 gibt es seit 2013, davor gab es schon Smart electric und einen Mercedes AMG electric. Mercedes A-Klasse e-Cell gab es 2010. Wann kam der VW eUP und e-Golf? In den 90er und Anfang der 2000er haben ALLE deutschen Hersteller bereits zur E-Mobilität und sogar zu Brennstoffzellen geforscht.

        • Future meint

          04.03.2026 um 12:02

          Im Gegensatz zu dir bin ich seit 2017 elektrisch unterwegs und ich spare mir jetzt, meine ganzen Erlebnisse und Beobachtungen mit der deutschen Autoindustrie aus dieser Zeit nochmal zu wiederholen.
          Nur soviel: Der i3 bei BMW wurde mir nur verkauft, weil ich dafür mehrfach ins Autohaus gekommen bin, denn die Auszubildende, die sich als einzige mit den Elektroautos auskannte, war in Berufsschule. Bei BMW wollte man im Verkauf damals eben möglichst nichts zu tun haben mit »dieser Elektromobilität«.

        • Tinto meint

          04.03.2026 um 12:51

          Mal wieder ein typisches Beispiel warum persönliche Einzelerfahrungen nicht auf das gesamte BMW Geschäftsmodell übertragbar sind. Meine persönlichen Erfahrungen waren zum Start des i3 ganz andere. Ich wurde vom zweitgrößten BMW Händler in BW zur Präsentation des i3 eingeladen. Die Niederlassung hat extra ein i Center eröffnet, nur für die Modelle i3 und i8. Ich glaube das wurde von BMW so verlangt um überhaupt die Elektromodelle anbieten zu dürfen.
          Das Personal war bestens geschult und informiert. Auch wenn ich mich damals gegen einen Kauf entschieden habe, ich bekam auch Jahre später weitere Einladungen und emails. Desinteresse sieht für mich anders aus.

        • Aztasu meint

          04.03.2026 um 14:12

          Viele Leute lassen sich von Falschbehauptungen mitreißen die oft von Bots aber auch von Journalisten verbreitet werden weil sie zum eigenen Narativ passen (ein Journalist sieht Deutschland wirtschaftlich in Schwierigkeiten und sucht dann ideologische Gründe dafür, ein Leser liest das und denkt sich, „ja, das sehe ich auch im Alltag, oder „ja, das sagen ja so viele“.
          Deutschland war und ist einer der größten Treiber der E-Mobilität, nur hat man zwischen 2014 und 2019 die Bemühungen etwas heruntergefahren weil die Versuche zwischen 2008 und 2013 nicht so gefruchtet haben wie man sich das vorgestellt hatte. Und von 2014 bis 2019 hat man ja mit Verbrennern sehr gutes Geld verdient, diese Welle wollte man noch mitnehmen. Alleine das Luxusmarken wie Porsche mit dem 800V Taycan 2019 und Mercedes mit dem EQS 2021 zwei der beeindruckendsten E-Autos gebaut haben, Prestige-Modelle die Strahlkraft für die gesamte Marke haben zeigt doch wie sehr E-Mobilität bei deutschen Unternehmen ernstgenommen wurde. VW brachte Ende 2019 den VW ID.3 auf den Markt. Ein Kompaktwagen mit hoher Reichweite und gutem Platzangebot, so was gab es in Europa so eigentlich gar nicht.

        • Aztasu meint

          04.03.2026 um 14:13

          Viele Leute lassen sich von Falschbehauptungen mitreißen weil sie zum eigenen Narrativ passen.
          Deutschland war und ist einer der größten Treiber der E-Mobilität, nur hat man zwischen 2014 und 2019 die Bemühungen etwas heruntergefahren weil die Versuche zwischen 2008 und 2013 nicht so gefruchtet haben wie man sich das vorgestellt hatte. Und von 2014 bis 2019 hat man ja mit Verbrennern sehr gutes Geld verdient, diese Welle wollte man noch mitnehmen. Alleine das Luxusmarken wie Porsche mit dem 800V Taycan 2019 und Mercedes mit dem EQS 2021 zwei der beeindruckendsten E-Autos gebaut haben, Prestige-Modelle die Strahlkraft für die gesamte Marke haben zeigt doch wie sehr E-Mobilität bei deutschen Unternehmen ernstgenommen wurde. VW brachte Ende 2019 den VW ID.3 auf den Markt. Ein Kompaktwagen mit hoher Reichweite und gutem Platzangebot, so was gab es in Europa so eigentlich gar nicht.

        • Tinto meint

          04.03.2026 um 23:03

          Es gibt auch jetzt in der Kompaktklasse noch nichts besseres als den ID.3 in der Summe seiner Eigenschaften. Die Software ist mittlerweile top, wobei ich bei meinem BJ 21 auch keine Probleme habe, alles funktioniert zuverlässig. Begeistert bin ich von Antrieb, Fahrwerk, Wendekreis und den Platzverhältnissen. Und ich liebe den Segelmodus. Ich bin kein Markenfetischist, aber bis jetzt würde ich höchsten auf ein aktuelles Model wechseln, bei anderen Herstellern gibt es zur Zeit keine Alternative für mich zum ID.3

  7. Jörg2 meint

    03.03.2026 um 15:27

    Ich finde es beachtlich, wie eine solche „könnte“-Mitteilung hier einige in Wallung versetzt.

    Alle Verhinderungsargumente der letzten Jahre werden erneut durchgekaut. Wenig Fakten, ganz viel negative Meinung.

    Hätte mal jemand die Maße der eventuellen EU-Ausführung für mich? Speziell die Position der Sattelplatte.

    Antworten
    • eBikerin meint

      03.03.2026 um 15:45

      „Alle Verhinderungsargumente der letzten Jahre werden erneut durchgekaut. Wenig Fakten, ganz viel negative Meinung.“
      Es ist ein Fakt, dass die gezeigte SZM (konnte man ja in Deutschland neben anderen bewundern) deutlich länger ist, als eine europäische SZM. Das wirst du wohl nicht bestreiten. Und da die zusätzliche Länge vom Fahrerhaus kommt ist die Lage der Sattelplatte recht egal, da die gar nicht so nah um Fahrerhaus positioniert werden KANN um auf die europäische Langennorm zu kommen.
      Und ein LKW der die Längennorm übersteigt ist eben unpraktisch – das sollte auch ein Fakt sein.
      Tesla rückt noch nicht mal die Maße für die eventuell dieses Jahr startende US Ausführung raus. Woher soll man also nun die Maße für eine eventuelle EU Version bekommen? Ausser der Aussage, dass es eventuell eine geben könne gibt es da nämlich gar nichts. Und das obwohl es zig Tesla Influencer gibt die permanent auf der Lauer nach Neuigkeiten sind. Angeblich wurden ja zb schon über 100 Cybercabs gezählt – von einen EU-Tesla-Semi gibts aber nix. Gibt sogar einen der nur Semi Beiträge macht – auch bei dem nichts.
      Also wird es wohl nichts geben. Tesla / Musk selber bringen ja auch gerne Neuigkeiten, selbst wenn es nur Renderings sind (Beispiel Roadstar 2).

      Antworten
      • Jörg2 meint

        03.03.2026 um 19:07

        Na, geht doch!
        Wir kennen keine Maße der US-Ausführung. Wir wissen nicht, ob es eine angepasste EU-Ausführung geben wird. Wir kennen nicht die Ergebnisse der Regelanpassungrn auf EU-Ebene.
        Trotzdem wissen einige ganz ganz genau, was alles nicht geht.

        Und DAS auf der Grundlage einfachster PR durch den Hersteller. Da kann ich nur meinen Hut ziehen.

        Antworten
        • MK meint

          04.03.2026 um 16:36

          @Jörg2:
          Nochmal: Alleine das Gewicht zu kennen, was z.B. auch hier konkret genannt wird; die Auflagelänge, die so ein Auflieger mindestens braucht, um gezogen werden zu können und die Höhe, die man braucht, um einen nicht aerodynamischen Traiiler/Container abzuschirmen reichen aus um zu wissen, dass niemals eine Sattelzugmaschine, egal wie sehr sie noch gegenüber den vorgestellten Designs geändert wird, auf den PKW-Linien gebaut werden kann.

  8. EVrules meint

    03.03.2026 um 13:58

    Mein erster Kommentar scheint verschwunden zu sein – nochmal kurzgefasst:

    Gibt es keinen aktuellen Ausbau des Werkes, gibt es auch keine Produktion in 12 bis max. 18 Monaten.

    Ohne finale, konkrete Bilder der EU Version, gibts auch kein Modell.

    So einfach ist die Angelegenheit.

    Bei Tesla und deren Ankündigungen bleibt nur zu sagen „Täglich grüßt das Murmeltier“.

    Antworten
    • Andi EE meint

      04.03.2026 um 08:13

      Es liegt doch an euch, FSD supervised endlich zuzulassen. Das ist ein Treiber für Verkäufe, den ihr aufgrund eurer technologischem Schwäche, nicht zulassen wollt. Ihr seid so schwach aufgestellt, dass ihr mit solchen Technologie-Barrieren, Teslas grösste Vorzüge im Wettbewerb eliminiert.

      Das andere mit dem LKW ist ein Problem, wie ihr es mit BEV-PKW aus der eigenen Produktion kennt = ihr verdient kein Geld damit. Man muss die Produktion und das Produkt selber so aufstellen, dass man es mit Profit skalieren kann.

      Es macht ja keinen Sinn, wenn man mit 80-90% Verbrenner keine Gewinne schreibt und dann behauptet, man sei jetzt super aufgestellt und auf 50% BEV hochskalieren. Es passiert das was bei Porsche geschieht, der Laden kollabiert ökonomisch. Es ist kein tragfähiges Modell. Und so ist es auch im LKW-Segment, man muss es so zur Serienreifen entwickeln, dass es sich im Wettbewerb rechnet. Als 100% Elektrohersteller kann Tesla den Semi nicht vorher bringen, bevor der Business-Case nicht 100% steht. Tesla kann diesen Witz nicht veranstalten wie eure Verbrenner-Hersteller, die diese Elektro-Versuchsballone starten, die frei von jeder ökonomischen Realität performen.

      Antworten
  9. Aztasu meint

    03.03.2026 um 13:18

    Also doch eher 2028? Sorry das ist einfach nur lächerlich

    Antworten
  10. MK meint

    03.03.2026 um 12:23

    Die Ankündigung, „nächstes Jahr kommt der Semi nach Europa“ wird diesen Sommer eingeschult oder?

    Und sonst: Auf einer PKW-Linie mal eben eine Sattelzugmaschine mitzuproduzieren, dürfte kaum funktionieren. Weil die Teile zu unterschiedlich sind (wofür die Logistikflächen im Werk fehlen), weil es viel mehr sind und weil die Fördersysteme gar nicht auf ein solches Gewicht ausgelegt sind…(um nur mal ein paar offensichtliche Themen zu nennen). Heißt: Auch das ist wieder so eine typische Musk-Ankündigung, die nur funktionieren würde, wenn man entweder eine komplett neue Fabrik daneben baut oder eine Model y-Linie komplett abbaut und durch eine neue ersetzt.

    Antworten
    • eBikerin meint

      03.03.2026 um 12:43

      Nicht zu vergessen, dass der Tesla in Europa unpraktisch ist auf Grund seiner US typischen Länge. Er dürfte also entweder nur mit einem verkürzten Auflieger fahren (weniger Fracht + Neuanschaffung Auflieger) oder müsste als Lang-LKW fahren – dann darf der aber nur auf ausgewiesenen Strecken fahren, Das zulässige Gesamtgewicht bleibt davon aber unberührt. Heisst der Tesla hätte hier logistische Nachteile gegenüber einem Sattelschlepper europäischer Bauform.
      Kurz mal so zum Vergleich: in Deutschland gibt es aktuell gerade mal 4000 Sattelschlepper die als Lang-LKW eingestuft sind. Diese dürfen aber einen verlängerten Auflieger benutzen (mehr Fracht) . Scheinbar lohnt sich der Einsatz aber nur in ganz bestimmten Szenarien, da in D 226.000 Sattelschlepper zugelassen sind.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        03.03.2026 um 13:12

        eBikerin

        Es gäbe in der EU ausreichend Einsatzszenarien, die bei Nutzung handelsüblicher Auflieger, die Maximalmaße einhalten würden. S. Kurzmulde für Schüttguttransporte.

        Hast Du die Maße vom Semi parat? Ich suche die seit langer Zeit.

        Antworten
        • M. meint

          03.03.2026 um 13:27

          Ernsthaft? Eine komplette Fertigungslinie nur für LKWs für Schüttguttransporte?
          Welche Stückzahlen würde man da denn planen?
          Es ist ja nun nicht so, dass man auf den Markt kommt, die anderen wegfegt und dann Exklusivlieferant für LKWs im Schüttguttransport wäre.

        • eBikerin meint

          03.03.2026 um 14:09

          „Hast Du die Maße vom Semi parat? Ich suche die seit langer Zeit.“
          offzielle gibt es da leider nichts, es gibt aber einige unabhängige Schätzungen die auf rund 6,32 Meter Länge kommen. Damit wäre er in Europa mit einem standard Auflieger noch gerade so in der Lang-LKW Klasse 1.
          „S. Kurzmulde für Schüttguttransporte.“ Sind eher selten und ein sehr spezielles Anwendungsszenario. Kurz wird genommen, wenn es schwieriges Terrain ist, zB sehr eng zum manövrieren. Da hat dann der kurze LKW auch wieder Vorteile – und den Vorteil, dass man eben auch nen langen Trailer bei bedarf nutzen kann.
          Einfach mal nachdenken: US Trucks kann man problemlos in D zulassen – warum gibt es die aber fast nur als sog. Showtrucks? Ein modernen Frightliner ist auch viel Aerodynamischer – importiert aber niemand, selbst MB nicht.

        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 14:22

          M

          Mit einem Mindestmaß an Textverständnis ist zu erkennen, dass sich mein Beitrag auf den Text davor bezieht. Da ist davon die Rede, dass es wohl keine genormten Auflieger gäbe, die bei EU-unübler Länge der SZM fahrbar wären.
          Dem ist nicht so.

          Das nach Abräumen faktenfremder Argumente reflexartig ein „Aber !!!“ kommt, ist so erwartbar wie kindisch.

          Welche Produktionszahlen der nicht vorhandenen EU-Produktion wirft Deine Realität denn aus. Um welche Stückzahlen machst Du Dir sorgen, die keine regelkonforme Nutzung finden?

        • M. meint

          03.03.2026 um 14:42

          Oje. Jetzt hast du alles ausgeblendet, wovon ich gesprochen bzw. wonach ich gefragt hatte.
          Mich interessieren jetzt einfach die Marktchancen eines Tesla Semi auf dem Markt der Schüttguttransporter in der EU, und ob das eine eigene Produktionslinie rechtfertigen würde.
          Das war alles.

          Was mich (hier) nicht interessiert: ob die Schüttgutauflieger (und hier speziell die kurzen) einer Norm unterliegen oder nicht.
          Aber wo wir gerade dabei sind: die konkreten Maße des Semi sind nicht bekannt, aber wohl, dass er aktuell etwas zu breit ist für eine Zulassung, und als Langhauber natürlich (!!) länger als die sonst üblichen Frontlenker, was die maximale Länge des Aufliegers logischerweise beeinflusst. Aber das stellt – falls ich dich ausnahmsweise mal richtig verstanden habe – kein Problem dar, da es ja kürzere Auflieger für Schüttguttransporte gibt (wo eher das Gewicht beschränkt, weniger das Volumen).

        • MK meint

          03.03.2026 um 15:02

          @Jörg 2:
          Frage: Was sind für Sie „ausreichend Einsatzszenarien“? Firmen wie z.B. Daimler Truck oder Volvo Truck entwickeln ja nicht vollkommen unterschiedliche Modelle für den europäischen und den Nordamerikanischen Markt, weil sie Lust drauf haben, sondern weil es nur so funktioniert.
          Wenn man schon auf ein Pritschenfahrgestell verzichtet, natürlich nur elektrisch anbietet, was zwar aus meiner Sicht für die Zukunft das einzig sinnvolle ist, aber nicht von heute auf morgen den Markt übernehmen wird, ist man so schon in einer Nische unterwegs…einer Nische, die man, hätte man den Ursprungszeitplan (Serienproduktion 2019) gehalten, für sich alleine gehabt hätte, womit es hätte funktionieren können. Mittlerweile tummeln sich aber in eben dieser Nische auch alle in Europa etablierten Hersteller (mit flächendeckendem Werkstattnetz und Kontakten zu den Speditionen) und mit z.B. Sany kommen auch noch chinesische dazu.
          Dass wie Sie selber sagen, es nahezu unmöglich ist, im Internet ein Datenblatt mit wenigstens den wichtigsten Daten wie Länge, Breite, Höhe aufzutreiben, ist doch ein weiteres Indiz, dass man weit davon entfernt ist, den LKW wirklich den Endkunden (Speditionen) zur verbindlichen Bestellung anzubieten. Zumal Tricks wie im PKW-Bereich, wo Privatkunden teils sogar Geld angezahlt haben, ohne endgültige Daten oder einen fixen Markteinführungstermin zu haben, im Speditionsbereich nicht funktionieren werden. Wird da ein Kaufvertrag geschlossen, bedueten Verzögerungen Vetragsstrafen.

        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 15:34

          eBiker

          Nicht vom Fach?
          „Kurz“ wird bei schwerem Schüttgut genommen.
          Speziell ist daran garnichts.

          Aber schön, dass nun auch Dir bekannt ist, dass es typische Anwendungen gibt, bei denen die Maximallänge keine Rolle spielt. Weiter oben scheint Dir das noch nicht so klar zu sein.

          Dann hast Du auch keine relevanten Maße. Schade.

        • eBikerin meint

          03.03.2026 um 15:51

          Jörg:
          „Nicht vom Fach?
          „Kurz“ wird bei schwerem Schüttgut genommen. Speziell ist daran garnichts.“
          Natürlich bin ich nicht vom Fach – ich kann aber Suchmaschinen benutzen und mich informieren. Und irgendwie glaube ich den Informationen die ich dort erhalte und auch gegenprüfe für glaubwürdiger wie die Aussage von einem „Jörg2“.
          „Aber schön, dass nun auch Dir bekannt ist, dass es typische Anwendungen gibt, bei denen die Maximallänge keine Rolle spielt.“
          Nein das sind eben keine typischen Anwendungen, sondern speziall Anwendungen. Denn sonst würde man keinen SZM nehmen. Spezial ist zB der Betonmisch-Auflieger für extrem schnellers „Nachfüllen“ zu gut deutsch, Auflieger tauschen. Normal ist der Betonmisch-LKW.
          „Dann hast Du auch keine relevanten Maße. Schade.“
          Schade dass du keine Suchmaschine verwenden kannst um dich selbst zu informieren – gibt aber ein Bild (du wirst es finden) wo an die Tesla SZM direkt neben einem europäischen SZM sieht.

        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 19:33

          eBikerin

          Soetwas kommt halt raus, wenn Du nicht vom Fach bist und KI brauchst (lass das nicht M hören!).
          Lies doch einfach nochmal, was Du geschrieben hast:
          „Er dürfte also entweder nur mit einem verkürzten Auflieger fahren (weniger Fracht + Neuanschaffung Auflieger) oder müsste als Lang-LKW fahren“.

          Mal unterstellt, der Semi kommt in die EU und ohne EU-Anpassung: Ein mögliches Längenproblem kann mit Kurzmulden im Bestand und kompletter Gewichtsauslastung OHNE in die Lang-Lkw-Situation zu kommen gelöst werden.

          Deine Aussage ist faktisch falsch.

          Mal sehen, was jetzt für ein „ja, ABER?“ kommt.

        • MK meint

          03.03.2026 um 19:51

          @Jörg 2:
          Dann nochmal ganz konkret die Frage an Sie: Wie viel Prozent der in Deutschland zugelassen LKW sind denn Sattelzugmaschinen, die zum Ziehen von Kurzmulden eingesetzt werden? 0,01% oder doch weniger?

        • Jörg2 meint

          04.03.2026 um 12:18

          „@Jörg 2:
          Dann nochmal ganz konkret die Frage an Sie: Wie viel Prozent der in Deutschland zugelassen LKW sind denn Sattelzugmaschinen, die zum Ziehen von Kurzmulden eingesetzt werden? 0,01% oder doch weniger?“

          MK
          Bitte lesen, worauf ich geantwortet habe. Mein Hinweis auf die kürzeren Trailer bezog sich auf die Generalaussage: „Er dürfte also entweder nur mit einem verkürzten Auflieger fahren (weniger Fracht + Neuanschaffung Auflieger) oder müsste als Lang-LKW fahren“
          Diese Aussage halte ich für mehrfach falsch:
          Verkürzte Auflieger = weniger Fracht <- das stimmt nicht. Ein Container ist ein Container.
          Neuanschaffung Auflieger notwendig <- auch das stimmt nicht. Es gibt ausreichend "kurze" Auflieger in den Beständen.

          Diese Falschaussage wird auch nicht dadurch geheilt, dass der Transportbereich "kurze Auflieger" einen Marktanteil von XY hat.

          Man kann jetzt das berühmte "ja, ABER!" natürlich bringen und zum nächsten Argument wechseln.

        • MK meint

          04.03.2026 um 16:31

          @Jörg2:
          Sie schreiben aber doch von „ausreichend kurzen Aufliegern im Bestand“. Um einordnen zu können, ob die Bewertung „ausreichend“ korrekt ist, müssten Sie ja den prozentualen Anteil kennen…oder worin liegt sonst Ihre Bewertung „ausreichend“ begründet? Bisher hat sich auf dem europäischen Markt noch nie eine Zugmaschine durchsetzen können, die auf kurze Auflieger angewiesen ist…und eben: Die Truckkonzerne investieren ja nicht Milliarden in die Entwicklung unterschiedlicher Modelle für die verschiedenen Länder, weil man gerne Geld ausgibt, sondern weil es offensichtlich keinen Markt dafür gibt, Zugmaschinen nach US-Standard auch in Europa anzubieten und umgekehrt.

    • M. meint

      03.03.2026 um 13:05

      Hat sich EM je für die Realität interessiert?
      Er macht sich seine eigene, und da passt ein 9 m langer Semi ganz locker auf den Produktionsplatz eines 4,8 m langen Autos.
      Andere Prozesse machen auch nichts aus. Alles kein Problem. Wirst sehen. Ist wie „vollständig selbst von Küste zu Küste“, est. 2017.

      By the way: wie viele Linien haben die in GH eigentlich?
      Aber falls die Infos zur Auslastung (40%) stimmen, können die eine Linie tatsächlich abbauen. Ob’s ne gute Idee ist, statt dessen Lastwagen auf Halde zu bauen, steht auf einem anderen Blatt.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        03.03.2026 um 13:22

        M

        Die Realität ist die Kurzmeldung:
        „Laut dem CEO könnte der Semi auch in der einzigen Europa-Fabrik des Konzerns in Brandenburg nahe Berlin vom Band rollen.“

        Du machst Dir daraus Deine eigene Realität und schreibst von Pkw-Produktionslinien.

        Du machst, was Du der Gegenseite unterstellst.

        Antworten
        • M. meint

          03.03.2026 um 13:41

          Ich schreibe nicht von PKW-Linien, im Gegenteil, ich weise darauf hin, dass das auf PKW-Linien nichts wird. Ist das so kryptisch?
          Aber…falls es dir noch nicht aufgefallen ist: dort gibt es nur PKW-Produktionslinien, sogar spezifisch für EIN Modell – was logisch ist, da dort nur ein Modell gebaut wird, und das in sehr geringer Varianz. Da macht eine generalistische Aufstellung des Werkes (Logistik, Produktionsprozesse,….) auch gar keinen Sinn.
          Wenn EM also sagt, dass man dort auch den Semi bauen will (das kann er gerne machen…), dann kann man sich schon mal fragen, wie man das machen will.
          In „Industrie 4.0“ ist sowas durchaus machbar – die Produktion an Linien ist ja nicht alternativlos – aber so plant man kein Werk für ein Modell – siehe oben.
          Also wird’s im aktuellen Werklayout eher nichts werden – das wird man dann ändern müssen.
          Es ist NICHT so, dass man jetzt einfach beschließt, dort den Semi zu bauen, und „SCHWUPP“ purzeln da morgen LKWs vom Band. Das ist nur deine Realität.
          Da stehen einige hunderte Mio. Euro Investitionen dazwischen. Und da kann man schon mal nach der Sinnhaftigkeit fragen… für das Geld kann man viele Jahre Importzoll zahlen.

        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 14:24

          M

          Bitte 100 mal das „könnte“ aus dem CEO-Satz an die Tafel schreiben.

        • MK meint

          03.03.2026 um 14:43

          @Jörg 2:
          Das ist aber doch genau der Punkt, auf dem ich in dem Ursprungskommentar hinauswollte: Natürlich KÖNNTE man langfristig auch LKW in Grünheide bauen. Aber eben nicht in diesem Werk parallel zur PKW-Produktion und wie M. zu Recht sagt nicht in diesem Werk-Setup. Dafür wäre selbst eine Factory 56 von Daimler in Sindelfingen deutlich geeigneter, weil es da eben keine Fertigungslinie, sondern Montagestationen gibt. Vor Allem aber verhindert die von M. angesprochene geringe Varianz aus meiner Sicht, dass man jemals in dieser Halle PKW und LKW parallel bauen könnte: Die Logistik erfolgt über hunderte Heckladerampen ohne erwähnenswerte Logistikflächen im Werk. Milkrun-Systeme, Just in Time oder bei Bedarf sogar Just in Sequence-Konzepte, die für die unterschiedlichen Anforderungen erforderlich wären, bekommt man da nicht unter. Auch im Bereich der Lackiererei und dem Bereich, wo die lackierten Karosserien trocknen, dürfte es ohne kompletten Neubau keine Integration eines von den Abmessungen her vollkommen abweichenden LKW geben können. Womit wir wieder beim von mir angedeuteten Neubau eines kompletten weiteren Werks wären…

          Und damit zum Fazit: Ja, man könnte in ein paar Jahren in der Gemarkung Grünheide LKW bauen, aber nicht im bestehenden Werk. So ist es nur eine weitere kryptische Ankündigung von Musk als Verhandlungsmasse bzw. „Drohkulisse“ für die anstehende Betriebsratswahl ohne einen tatsächlichen Plan dahinter.

        • M. meint

          03.03.2026 um 14:45

          Ich schreibe lieber: „du hast nicht kapiert, um was es hier geht, und tanzt deswegen um irgendwelche sprachlichen Feinheiten als Notausstieg“
          Gerne auch 100x, wenn der Veranstalter dieser Show mitspielt.

        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 15:39

          MK

          Woher Dein tiefes Wissen, was in Grünheide geht und was nicht? Oder ist es nur Meinung?

          M

          Ich habe kappiert, dass Tesla eine kleine PR-Rakete gezündet hat (EIN Satz) und hier springen viele im Dreieck und haben Meinung über Meinung….

          Fakten? Fehlanzeige!

        • M. meint

          03.03.2026 um 17:05

          Das ist keine PR – außer, dass FakeNews jetzt unter der Bezeichnung laufen, was im Hinblick auf „X“ zumindest nachvollziehbar wäre.
          Hier geht es nur um Druck auf die Belegschaft: „seid brav, dann bekommt ihr vielleicjt den Semi“
          Und dann kommt er doch nicht. Tja. Es hieß ja nur „könnte“, richtig?

        • MK meint

          03.03.2026 um 20:06

          @Jörg2:
          Ich habe jahrelang in der Fabrikplanung der Automobilindustrie gearbeitet und kenne das Werk Grünheide…also auch von innen und nicht nur aus der Presse.
          Außerdem kenne ich das Logistikkonzept in Grünheide: Die anfangs geplanten Logistikzentren (eines direkt südlich vom Werk neben der Hoyer-Automatentankstelle mit gut 80.000 qm und eines südlich des Amazon-Lagers an der A10 an der Abfahrt Niederlehme mit rund 100.000 qm) wurden gestrichen und stattdessen ein großer Traileryard aufgebaut..die Heckladerampen am Werk, die die Werkhallen eher wie ein Logistikzentrum als wie ein Autowerk aussehen lassen waren aber selbst zu den Logistikzentren schon geplant. Im Traileryard stehen die Trailer mit den Teilen, werden an die Heckladerampe gefahren und die Materialien dann Bedarfsgenau ans Band gebracht, was deshalb geht, weil es keine Varianz gibt. Spielereien wie unterschiedliche Scheinwerfertypen oder Amaturenbretter, die für mit Headup-Display oder ohne ausgelegt sind usw. gibt es da nicht. Ein LKW bräuchte aber plötzlich vollkommen andere Teile.

          Und auch wenn ich das Werk nicht von Innen gesehen hätte: Dass ein Hersteller kein Lackbad für eine 4 m hohe Sattelzugmaschine hat, wenn dort bisher nur maximal 1,7 m hohe Autos baut und die Fördersysteme nicht auf 10,5 Tonnen-Fahrzeuge ausgelegt sind, wenn man bisher nur 2 Tonnen schwere PKW baut, sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Der Erfolg von Tesla ist ja grade der extrem schlanke Produktionsaufbau, der auf das allernötigste reduziert ist.

    • Jörg2 meint

      03.03.2026 um 13:07

      „Laut dem CEO könnte der Semi auch in der einzigen Europa-Fabrik des Konzerns in Brandenburg nahe Berlin vom Band rollen.“

      MK, wie konntest Du daraus ableiten, dass diese Produktion auf einer Pkw-Linie erfolgen soll? Woher hast Du dieses tiefe Wissen?

      Antworten
      • M. meint

        03.03.2026 um 13:24

        Du nimmst für dich doch immer in Anspruch, nicht richtig gelesen worden, und dann falsch interpretiert worden zu sein – wie kommst du dann auf die Idee, nur den halben Beitrag zu lesen?
        Er schreibt doch sehr deutlich, dass die Produktion in einer „neuen Fabrik daneben“, oder auf einer neuen Linie geschehen könnte – möglicherweise (!), nachdem man eine Y-Linie abgebaut hat.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 14:34

          M

          Wir haben offenbar ein unterschiedliches Textverständnis.

          Ich lese aneinandergereite, an den Haaren herbeigezogene Gründe, warum etwas scheitert, was im Stadium „könnte“ ist.

          Das Ding ist zu lang! Ich kenne keine Maße.
          Die Bauteile sind zu schwer! Ich kenne keine Gewichte
          Das geht auf den bestehenden Linien nicht! Ich kenne keine Um- und Ausbau erbote.

          „Immer“? Mit Sicherheit nicht.

        • M. meint

          03.03.2026 um 14:51

          Textverständnis ist eine Sache, die Betrachtung der Realität eine andere.
          Du kommst mir vor wie die KI, die mir eben mitteilte, in der EU wären Langhauber die am häufigsten verbreitete Bauform bei LKW.
          Die KI war noch nie vor der Tür, und nach einem zarten Rüffel meinerseits hat sie nochmal nachgeschaut und konnte die Realität doch noch erkennen.

          Du bist ja (hoffentlich) keine KI, daher mein Vorschlag an dich: geh doch mal raus. Nimm dir Bilder von einem Semi und von einem Standard-Frontlenker mit und überlege, welcher von beiden länger ist – länger sein MUSS.
          Wenn du zu keinem Ergebnis kommst, frage jemanden.
          Um da zu einem eindeutigen Ergebnis zu kommen, sind millimetergenaue Abmessungen gar nicht nötig.

        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 15:04

          M

          Wer im Frachtgeschäft sich mit Zugmaschinen für Sattelauflieger beschäftigt, interessiert sich nur am Rande für die Länge der SZM.
          Du scheinst nicht vom Fach zu sein.

          Konntest Du denn zwischenzeitlich aufnehmen, dass von „könnte“ die Rede ist?
          „Könnte“ im Sinne von „überhaupt“ und wenn dann eventuell in Brandenburg.

          Soetwas reicht aus und hier werden händeringend die Verhinderungsgründe gesucht.

        • M. meint

          03.03.2026 um 15:23

          Oje… ob das heute noch was wird?
          Also, die Länge: es gibt eine maximale Länge für den ganzen Sattelzug, und je länger die Zugmaschine ist, umso kürzer kann der Auflieger sein.
          Können wir das einfach mal so festhalten?
          Falls ja: manche Schüttgutauflieger haben die Standardlänge, nutzen als Sattelzug also die maximale Sattelzuglänge aus. Die scheiden hier aus, es geht nur um die Sattelauflieger, die um den Betrag kürzer sind, den der Semi länger ist. Ist das auch ok? Ich meine – vielleicht träumt man ja noch von Sondergenehmigungen… kann ich ja jetzt nicht wissen.

          Aber lassen wir das. Ich bezog mich auf den letzten Satz im Artikel, der da lautet: “ Laut dem CEO könnte der Semi auch in der einzigen Europa-Fabrik des Konzerns in Brandenburg nahe Berlin vom Band rollen.“
          Und da gibt es nicht viel zu interpretieren, aber ich überlasse es dir, es dennoch zu versuchen.
          Richtig (und weitaus logischer) wäre es aber, schon alleine auf Basis der absetzbaren Stückzahlen das Ding einfach zu importieren. Das würde die Auslastung des Werkes in den USA verbessern, und wie auch schon gesagt, wäre es trotz Zoll deutlich günstiger.
          Alles „hätte wäre wenn“ von EM ist nur Schaumschlägerei im Wahlkampf um den Betriebsrat, und genau deswegen muss der Unfug hier einem Realitätscheck unterzogen werden. Nach der Wahl – ganz gleich, wie die ausgeht – ist von einer Produktion in D nicht mehr die Rede.
          (höchstens auf dem üblichen EM-Realitäts-Niveau, aber nachdem müssten wir so langsam die Koffer packen für den Umzug zum Mars – der ist aber abgeblasen).

        • eBikerin meint

          03.03.2026 um 15:25

          „Wer im Frachtgeschäft sich mit Zugmaschinen für Sattelauflieger beschäftigt, interessiert sich nur am Rande für die Länge der SZM.“
          Korrekt – und rate mal warum? Weil die alle so gebaut sind, dass der standard 12 Meter Auflieger – also die Max. Länge und die SZM zusammen nicht die 16,5 Meter überschreiten.
          Darum kauft ja auch niemanden einen sog. Langhauber (auch Langschnauzer genannt) – obwohl die Spritsparender sind (also die modernen).
          Man sieht die Langschnauzer auch nicht als Zugmaschinen für kurze Auflieger – wie dein Beispiel mit dem Kipper. Könnte daran liegen, dass kurze Kipper zB nur da eingesetzt werden wo man möglichst wendig sein muss (hat mir die KI gesagt – bin ja nicht von Fach) Und wenn man das nicht muss, dann kann die selbe SZM auch einen 12 Meter Kipper aufnehmen – oder den Tieflader für den Bagger usw.
          Wenn ein Unternehmen tatsächlich nur kurze Kipper braucht, dann sind das aber idR auch keine SZM.

        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 17:02

          M
          eBiker

          Was immer euch so triggert….

          Hätte denn nun jemand die relevanten Maße der unbekannten Eventuell-EU-Version des Semi, der eventuell in Europa/Grünheide von irgendeinem Band laufen könnte? Oder bleibt es bei „Meinung“?

        • M. meint

          03.03.2026 um 17:08

          Ja – näherungsweise eine übliche Zugmaschine + die leicht ersichtliche Länge des „Vorbaus“. Also etwas im Bereich von 1,5 bis 2 meter.
          Dass man (gerade bei einer 3-Achs-Konfiguration) hinten nichts einsparen kann…das sollte eigentlich erkennbar sein… aber wer weiß…

        • eBikerin meint

          03.03.2026 um 18:03

          Jög2 die relevanten Maße gibt es nicht, da es keinen Prototypen gibt. Daher ist eine Produktion dieses angeblichen Europa Semi in 2027 schlicht unrealistisch. ach und da dir wieder die Argumente ausgehen und du immer wenn dies passiert meinenNamen absichtlich falsch schreibst habe ich dies auch mit deinem Namen nun gemacht.

        • Jörg2 meint

          03.03.2026 um 18:58

          eBikerin

          Ich habe keine Argumente vorgebracht.
          Ich habe gefragt, woher das tiefe Wissen um die Möglichkeiten/Unmöglichkeiten von Grünheide herkommt, ob jemand die relevanten(!) Maße des Semi hat, warum „könnte“ in eine Art „muss/wird“ umgedeutet wird….
          Leider kommen dazu keine Antworten.

          Was ich am erstaunlichsten finde (neben der Heftigkeit, wie einige durch PR getriggert werden) ist, dass von denen, die oft auf der Position stehen „was Tesla sagt ist immer falsch, tritt niemals ein“, nun dieses „könnte“ als felsenfest gesetzt sehen. Warum? Wozu dient das?

          Ich hoffe für Dich, dass „eBikerin“ nicht Dein Name ist.

        • eBikerin meint

          04.03.2026 um 08:05

          „eBikerin
          Ich habe keine Argumente vorgebracht.“
          Na wenigstens hast du das eingesehen.
          „Ich hoffe für Dich, dass „eBikerin“ nicht Dein Name ist.“
          Ist es so wichtig in einen Forum welchen Nick man sich gibt? Vielleicht heisste ich Jutta, oder Petra oder Ayse – welchen Unterschied macht das?
          Wer weiss ob die nicht doch Sören anstatt Jörg heisst?
          Ach ich bin mir ganz sicher dass der berühmte Thorsten mit Nachnamen nicht Powerwall heisst – und nu?

        • Jörg2 meint

          04.03.2026 um 14:17

          eBiker

          Wenn es denn doch „nur “ ein Nick ist, dann ist völlig egal, wie man das schreibt. Wenn es darum geht, dass der Angesprochene hinter dem Nick sich auch angesprochen fühlt, reicht, dass er sich angesprochen fühlt. Oder?

          Dann ist nun auch bei Dir angekommen, dass keine Argumente vorgebracht habe. Fein!

      • Tinto meint

        03.03.2026 um 13:27

        Tesla Grünheide könnte bestimmt innerhalb eines Jahres eine Produktionslinie für den Semi aufbauen, nur sollten sie langsam mit der Planung anfangen. Der Firma Scholpp zb., die schon die bisherigen Produktionslinien aufgebaut hat, liegt kein entsprechender Auftrag vor.
        Aber vllt springt ja ein Chinese ein, wir werden es sicher morgen erfahren:-)

        Antworten
  11. David meint

    03.03.2026 um 11:23

    Das ist Tesla. Mit dem Rücken zur Wand, aber immer noch große Klappe. Mit dem Semi kann man nichts verdienen. Die Servicementalität von Tesla passt auch nicht zur Branche: Oh, in sechs Wochen habe ich Termin im Servicecenter! Die technischen Daten klingen nicht beeindruckend. Den versprochenen Idealverbrauch des Tesla hat der Elektrotrucker im Winter in Norwegen mit offenem Auflieger. Der eActros war unter idealen Bedingungen mit knapp der Hälfte ausgekommen. Und wie soll das gehen mit dem zentralen Fahrersitz, wo sämtliche Transaktionen durchs Seitenfenster geschehen müssen? Weiß man eigentlich, welche Akkus er hat? Doch wohl nicht die missratene NCM Schwachlastzelle 4680?

    Antworten
  12. Horst Krug meint

    03.03.2026 um 11:09

    Bei klassischen Diesel-Lkw gibt es oft eine mechanische Nebenabtriebswelle (PTO = Power Take-Off), die über den Motor / Getriebe hydraulische Pumpen, Kräne, Kühlaggregate, Ladebordwände oder andere Aufbauten antreibt.
    Beim rein elektrischen Tesla Semi entfällt ein klassischer Verbrennungsmotor. Stattdessen nutzt die ePTO die große Hochvolt-Batterie des Trucks selbst, um externe Geräte direkt mit Strom zu versorgen – ohne separaten Diesel-Generator (wie es bei vielen Kühlaufliegern = „Reefer“ üblich ist).

    Antworten
    • M. meint

      03.03.2026 um 13:10

      Das ist richtig, aber keine Eigenart des Semi, in Serie (!) (als Option) gibt es ePTO z.B. beim eActros auch.
      Dort bis 90 kW Leistung übrigens.

      Antworten
      • eBikerin meint

        03.03.2026 um 14:15

        beim eTGX gibts das auch .

        Antworten
        • M. meint

          03.03.2026 um 14:52

          Stimmt, das „z.B.“ hatte ich gedacht, aber nicht geschrieben. :-)

    • MK meint

      03.03.2026 um 14:48

      @Horst Krug
      …genauso wie bei Daimler, MAN, Iveco und Volvo auch. Also bei eigentlich allen aktuell in Europa angebotenen elektrischen Sattelzugmaschinen.
      Ob die aber langfristig hauptsächlich genutzt werden, ist die Frage. Immerhin gibt es auch immer mehr Kühllauflieger (auch von Diesel-LKW gezogene), die eigene Akkus an Stelle des Dieselgenerators haben. Dazu kommen immer mehr Logistikzentren und Lebensmittelwerke, die die Warteplätze für LKW mit entsprechenden Stromanschlüssen ausgestattet haben, damit selbst die, die noch mit Dieselaggregat arbeiten, das zumindest auf dem Gelände nicht mehr nutzen (oft weil moderne Lärmschutzvorgaben und benachbarte Anwohner die Firmen dazu zwingen).

      Antworten
    • Jörg2 meint

      03.03.2026 um 14:52

      M
      MK

      Ich kann bei Horst nicht lesen, dass er behauptet, NUR Tesla hätte soetwas.
      Ich lese: Tesla hat das.

      Was triggert euch da dermaßen?

      Antworten
      • eBikerin meint

        03.03.2026 um 15:28

        Warum stellt er uns dieses tolle Feature vor, welches alle anderen auch haben? Weil er der Meinung ist, dass nur Tesla dies hat. Sonst würde er es ja nicht so hervorheben.
        Und uns triggert hier gar nichts, wir haben ihm nur erklärt, dass das alle anderen auch haben.
        Was triggert dich denn daran so, kann ich ja auch fragen?

        Antworten
        • M. meint

          03.03.2026 um 17:10

          Danke.

          Ich würde noch hinzufügen: ich wollte, dass es Jörg triggert.
          War ja auch so.

      • MK meint

        03.03.2026 um 20:16

        @Jörg2:
        Wenn Herr Krug das bewusst war, dass das absoluter Standard ist, fragt man sich halt, warum er es so hervorgehoben hat. Wenn ich über meinen Skoda Elroq schreibe, sage ich ja auch nicht als erstes und einziges „Der hat vier Räder“ weil: Wer sollte mit dieser Info irgendwas anfangen? Jeder geht davon aus, dass es so ist, weil das beim PKW Standard ist. Und so ist es hier in diesem Fall auch. Von daher liegt der Verdacht, dass Hr. Krug diese Tatsache nicht bewusst war, auch wenn er es nicht explizit geschrieben hat, durchaus nahe.

        Oder mal anders gedacht: Wenn auf mobile bei einem Auto unter den Top5-Punkten bei der Ausstattung elektrisch verstellbare Außenspiegel, Tagfahrlicht und UKW-Radio genannt werden, weiß man ziemlich sicher: Das Auto kann nichts außer dem notwendigsten. Wenn jemandem, der was positives über den Semi sagen will also nur einfällt, die Möglichkeit zur Stromversorgung von Kühlaufliegern ohne Dieselaggregat zu betonen, sagt das eher: Zumindest in den Infos, die Hr. Krug über den Semi hat, gibt es rein gar nichts, was dieser LKW wenigstens in irgendeinem ganz besonderen Anwendungsfall besser machen würde als die Konkurrenz.

        Antworten
        • M. meint

          05.03.2026 um 12:23

          Es ist sogar noch schlimmer: nach den Infos aus dem Internet (wenn die denn stimmen) kann der ePTO des Semi maximal 25 kW.
          Das ist ok für einen Kühltransport, und für einen Schüttgutauflieger gerade noch ausreichend. Bei einer Betonmischmaschine kann man das einfach mal vergessen. 22 kW haben größere Heimmischer, die man zum Hausbau in den Hof stellt.
          Beim eActros gibt es ePTO bis 90 kW, bei anderen (branchenkennenden) Anbietern sicher ebenso. ZF bietet ePTO bis 100 kW.

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