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T&E: Politik entscheidet maßgeblich über Elektroauto-Preise

16.03.2026 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 16 Kommentare

RENAULT-4-E-TECH-ELECTRIC

Bild: Renault

Die hohen Anschaffungspreise bleiben die größte Hürde für den Umstieg auf Elektroautos. Nach Jahren stetiger Preiserhöhungen hat sich dieser Trend 2025 erstmals umgekehrt, ein Wandel, der nach Angaben der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) vor allem auch einen politischen Hintergrund hat.

Zwischen 2020 und 2024 stiegen die durchschnittlichen Preise für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) demnach um etwa 5000 Euro auf rund 45.000 Euro, obwohl die Batteriekosten Rekordtiefs erreichten. Der Hauptgrund lag in der Produktstrategie der Hersteller, die zunehmend auf große, teure Fahrzeuge setzten. Der Anteil dieser höherpreisigen Modelle stieg von 28 Prozent der BEV-Verkäufe 2020 auf 64 Prozent 2024. Ohne diese Entwicklung hätte der Durchschnittspreis bei etwa 33.100 Euro gelegen, also fast identisch mit dem von Verbrennerfahrzeugen.

Hersteller begründeten die Preiserhöhungen wiederholt mit „schwacher Nachfrage“, so T&E. Tatsächlich fehlten neue EU-CO₂-Ziele, die eine breite Skalierung erschwinglicher Modelle notwendig gemacht hätten. Stattdessen setzten die Autokonzerne auf margenstarke Fahrzeuge, was ihre Gewinne deutlich steigen ließ.

2025 kam es zur erwarteten Trendumkehr: Die durchschnittlichen BEV-Preise sanken um 1800 Euro auf 42.700 Euro. „Dieser plötzliche, erwartete Rückgang ist die direkte Folge der neuen EU-Auto-CO₂-Ziele, die 2025 in Kraft treten“, erklärt T&E. Die Hersteller hätten ihre Prioritäten verschoben, fokussierten sich auf größere Verkaufsvolumen und beschleunigten die Einführung günstigerer Modelle – trotz eines anhaltenden Trends zu größeren Fahrzeugen. Ohne die Fahrzeugvergrößerung wären die Preise sogar um etwa 5000 Euro auf rund 40.000 Euro gefallen.

Die weitere Entwicklung hin zur Preisparität zwischen BEVs und Verbrennerautos hängt laut T&E stark von den EU-Zielen für 2030 ab. Würden die CO₂-Ziele beibehalten, könnten BEVs bis 2030 in allen Segmenten preislich gleichziehen. In der Oberklasse sei diese Parität bereits erreicht worden. Schwächen die Ziele hingegen, drohe eine Wiederholung der Jahre 2020 bis 2024: Margenorientierung statt Volumensteigerung würde die Preisangleichung verzögern.

Die EU sucht derzeit nach Initiativen, um erschwingliche kleine Elektroautos zu fördern. T&E weist darauf hin, dass ambitionierte CO₂-Ziele der effektivste Hebel seien, um den Wettbewerb anzutreiben und günstige Modelle auf den Markt zu bringen. „Wenn Europa Elektroautos für die breite Masse will, sollte es die Transformation beschleunigen, nicht bremsen“, heißt es von der Umweltorganisation. Beim nächsten Besuch im Autohaus könne der Preis eines Elektroautos somit als Spiegel einer politischen Entscheidung verstanden werden, so T&E.

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Via: T&E (ENG)
Tags: EU, Preise, T&EAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    16.03.2026 um 09:55

    Bei dem was aktuell politisch wie geopolitisch los ist, garniert mit einer absurden Steuerdebatte, blanke Überlebenskämpfe der allermeisten Firmen… empfinde ich die Neuwagenverkäufe geradezu noch als extrem gut. Vl. sollte einige Artikelschreiber gelegentlich mal in der Realität unterwegs sein.

    Antworten
    • Dieseldieter meint

      16.03.2026 um 10:16

      Die Politik bestimmt nicht die Preise.

      Antworten
    • Paule meint

      16.03.2026 um 10:27

      Nahost wurde/hat sich schon zusammengebombt, da war ich noch Kind. erster Golfkrieg 1980, Syrien 2011 Irak 2003, Kuwait 1990,
      Ich sehe da keine Veränderung, die man jetzt plötzlich reagieren müsste.

      Antworten
      • R2D2 meint

        16.03.2026 um 10:50

        in den 80er und 90er waren wir nicht so vernetzt wie heute, da hat es zwar hier und da mal gebombt, aber die Wirtschaft lief weiter. Vorallem bei uns in Dt. in den 80er war das so, das man als einzelner Ernäher die ganze Hütte mit 3 Kindern vollverpflegt hatte, inkl. Eigenheim. heute ist alles auf Kante genäht, und das nicht nur bei den LIeferketten.

        eine Inflation von 2 bis 4 Prozent bei Nullwachstum ist auch nicht so prickelnd wie die Situation in den 80er jahren.. eine Staatsqoute die Richtung 60% läuft bringt es zum explodieren. Sehen will das keiner, aber spüren werden es alle.

        Antworten
        • Paule meint

          16.03.2026 um 11:23

          Du widersprichst dir da vollkommen selbst. Vernetzung ist in der Lage, lokale Ausfälle abzufedern. Glaube eher, du verwechselst Vernetzung mit Abhängigkeit.
          Vernetzung bedeutet, nicht nur auf ein Pferd zu setzen. Fällt DSL aus, haben wir noch Starlink. Fällt das Stromnetz aus, steht der Akku im Keller und die Solarzelle auf dem Dach. Bricht ein Auftraggeber weg, kann man für den anderen mehr leisten. Und kommt gerade kein Öl aus dem Iran, nehmen wir es eben wieder von den Russen. Das ist Vernetzung.

        • R2D2 meint

          16.03.2026 um 16:13

          die Leute von datev sehen die Sachlage in Deutschland etwas anders als du. Vielleicht kannst du denen etwas bei deren Bildungslücken aushelfen? Schreib mal ne Email an den Vorstand.

        • Paule meint

          16.03.2026 um 16:41

          Geht klar. Denn kann ich locker das Wasser reichen. Sind alles nur Angestellte.

        • R2D2 meint

          17.03.2026 um 20:29

          Angestellte ich erkennen, das 80% der Firmen pleite gehen oder auswandern. Aber hey paule, dein brain ist deutlich weiter. Du bist mehr future, du hast mehr Ahnung wie man auch nichts ncoh mehr machen kann.

  2. Paule meint

    16.03.2026 um 09:50

    „Hersteller begründeten die Preiserhöhungen wiederholt mit schwacher Nachfrage“

    Darum haben ja auch alle BEVs Lieferfrist drei Tage. 🤦

    Antworten
    • Couch Kartoffel meint

      16.03.2026 um 10:18

      Wo kannst keine E Autos sofort mitnehmen?

      Antworten
      • Paule meint

        16.03.2026 um 11:18

        Bei jedem VW Händler kann man Verbrenner (das sind keine E-Autos) sofort mitnehmen.

        Antworten
    • Jeff Healey meint

      16.03.2026 um 11:12

      „Hersteller begründeten die Preiserhöhungen wiederholt mit schwacher Nachfrage“

      Die Aussage an sich ist ja eigentlich schon an Grenzdebilität nicht zu toppen.
      „Tausche Marge gegen Umsatz“, habe ich noch gelernt. Was nützt dir die tollste Marge, wenn die Ware gnadenlos stehen bleibt, wenn du keinen Umsatz generierst. Dann machst deinen Laden früher oder später dicht. Daher kann ich diese Aussage nicht für voll nehmen, und vermute daher vorgeschobene Scheinargumente mancher Hersteller, um den Wechsel auf ihre „Luxus- oder Premium-Only“ Strategie zu rechtfertigen.

      Antworten
      • Paule meint

        16.03.2026 um 11:29

        Ich unterstelle sogar, dass man mit Lieferverzögerung und Verknappung ganz bewusst nur interne Ziele verfolgt, nach außen hin aber 360° Umweltstrategien verbreitet.
        In Bezug auf ihre bev-produktion: So wenig wie möglich, so viel wie nötig, das scheint noch immer bei vielen Verbrennerherstellern DNA zu sein.

        Klar muss man immer mal solche Pressetexte raushauen wie heute der von BMW, und die eine oder andere Kritik dann eben mal löschen, manchmal mit, manchmal ohne Spuren. Im Prinzip bestätigt dass dann nur, dass die Kritik gerechtfertigt war. Man ist nämlich nicht in der Lage, sich damit auseinanderzusetzen. Oder es gibt eine so harte wirtschaftliche Abhängigkeit, dass man gar nicht mehr selbst betreffen Moderation entscheiden kann.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          16.03.2026 um 11:52

          Sehe ich auch so, in allen Punkten 👍

        • David meint

          16.03.2026 um 11:58

          Wenn das so wäre, hätte Tesla ja glänzende Geschäfte. Denn sie können sofort liefern. Das ist aber nicht der Fall. Genau genommen ist Tesla der einzige Hersteller, bei dem die BEV Verkaufszahlen und Marktanteile seit Jahren sinken.

        • Paule meint

          16.03.2026 um 12:38

          Das war jetzt aber wirklich so schlimm sinnlos niveaulos, das tut schon wirklich weh.
          Ich habe überhaupt keine Lust mehr dir zu erklären, in wie viel Punkten Tesla den Mitbewerbern weit überlegen und die Nummer eins ist. Weil du es nämlich ganz genau weißt und es dich kaputt macht.

          Dass überhaupt noch einen Sinn daran siehst, so einen groben Unfug zu verbreiten, da kann man echt an dir zweifeln. Tesla hat bis heute so unendlich viel Geld verdient und macht es noch immer, das kannst du einfach nicht übersehen, wie extrem erfolgreich sie im Vergleich zu ihrem ganzen anderen bev-mitbewerbern sind. Und jetzt kommen mir nicht von Januar und Chin oder so einem Nöl.

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