BMWs 2025 mit dem iX3 gestartete erste reine Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ bringt technologische Fortschritte für die Stromer und in einigen Aspekten auch für die Verbrenner der Bayern. Die neue Designsprache wird laut früheren Aussagen bei allen künftigen Modellen der Marke angewendet. Etwa bei der nächsten Überarbeitung des Flaggschiffs 7er wird aber weiter vorn auf eine besonders markante Optik gesetzt.
Das zeigt ein erster Blick auf den kommenden 7er für das Modelljahr 2027. Während der jüngste i3 auf Neue-Klasse-Basis auf eine deutlich schmalere Niere setzt, behält BMWs große Luxuslimousine offenbar ihren massiven Grill als Markenzeichen bei. Das lässt ein von dem Unternehmen veröffentlichtes Teaserbild der Front erahnen. Zumindest das Facelift könnte sich demnach als Zwischenschritt optisch noch stark am aktuellen Modell (Artikelbild) orientieren.
Bis Ende 2027 sollen insgesamt 40 neue oder überarbeitete Modelle zu den BMW-Händlern rollen. Das nächste Facelift des 7er wird dabei schon stark von den für die neue E-Auto-Architektur entwickelten Innovationen der Münchner profitieren.
So verbaut BMW Gerüchten zufolge in seinem Flaggschiff das mit dem neuen iX3 eingeführte Panoramic Vision Display. Die Technologie soll mit Displayband, Head-up-Display und neuem Betriebssystem für eine intuitive, vernetzte Nutzererfahrung sorgen. Entsprechend sollte auch die neueste Software-Generation Einzug beim 7er halten. Schon seit 2022 gibt es die Luxuslimousine auch als vollelektrischen i7, flankierend zu reinen Verbrenner- und Plug-in-Hybridvarianten auf derselben flexiblen Plattform.
BMW i7 2027 Teaser! 🚗 Riesige Niere bleibt, innen gibt's krasse Neue Klasse Tech mit Riesen-Display. ⚡️ #BMW7er #i7 #NeueKlasse #EV #TechNews https://t.co/RhRhDMjv0y
— Schmidtis Blog (@SchmidtisBlog) March 13, 2026
Auch der elektrische Antrieb des 7er soll mit dem Facelift aufgewertet werden, vor allem mit Blick auf die Effizienz. Der i7 soll im nächsten Jahr voraussichtlich neue Siliziumkarbid-Inverter bekommen, heißt es im Netz. Diese sollen für eine bessere Energieausnutzung sorgen und so die Reichweite des E-Auto steigern. Ob BMW zusätzlich die Batteriekapazität erhöht, bleibt abzuwarten. Das aktuelle Modell startet mit reinem Batterieantrieb bei 115.900 Euro, bietet bis zu über 600 Kilometer Reichweite sowie bis 485 kW (659 PS) Antriebsleistung.
BMW selbst deutet weitere, umfangreiche Änderungen an: „Auf der Messe in Peking stellen wir das erste Fahrzeugupdate vor, das mit Technologien der Neue Klasse ausgestattet wird: die Modellüberarbeitung des BMW 7er vor“, sagte CEO Oliver Zipse kürzlich. „Das Ergebnis: Ein nahezu komplett neues Fahrzeug. Wir nutzen die neuen Möglichkeiten der Technologien der Neue Klasse und heben unsere Luxuslimousine auf ein technisch und optisch völlig neues Niveau.“
Perspektivisch sollte auch der 7er als Elektroauto komplett auf die Neue-Klasse-Architektur wechseln. Wie beim bereits erhältlichen Elektro-X3 und der demnächst kommenden neuen Strom-Version des 3er will BMW flankierend weiter mehrere Antriebe anbieten. Für klassische Verbrenner und Plug-in-Hybride kommen dazu andere Plattformen zum Einsatz, vorerst wohl auch beim 7er.


R2D2 meint
Ich weiß nicht, welche Bedeutung der i7 für BMW (global) hat.
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Der Siebener ist genauso wie die S-Klasse global betrachtet absolut unwichtig. Für die Klientel aber sehr wichtig und die ist begrenzt in ihrer Anzahl. Daher ist es auch belanglos was im Internet über solche Fahrzeuge gesagt wird, weil die sich so etwas eh nicht leisten können. Und schon gar nicht alle 3 jahre hintereinander… von daher? Bleibt sich eben nur auszulassen, wie groooß der olle Grill ist. *gg
M. meint
Ich weiß nicht, welche Bedeutung der i7 für BMW (global) hat. Man hätte ja vielleicht auch die neuen Antriebe verbauen und damit nochmal ein paar % Reichweite generieren können.
Dass die Batterie beim Facelift viel größer wird, kann ich mir fast nicht vorstellen. Schneller laden wäre aber natürlich auch eine Hilfe.
eBikerin meint
„Dass die Batterie beim Facelift viel größer wird, kann ich mir fast nicht vorstellen.“
Mal geschaut – der aktuell i7 hat fast 30 Zentimeter mehr Radstand als der i3 NK – da der i3 die selbe Kapazität hat, denke ich schon, dass man beim Facelift in den i7 schon mehr Kapazität reinpacken wird. Ladegeschwindigkeit wird wohl erst mit dem i7 NK besser werden.
M. meint
Also, ich glaube nicht, dass man für den i7 als Nischenfahrzeug jetzt eine neue Batterie entwickelt, die die 30 cm mehr Radstand ggü dem iX3 nutzt.
Aber WENN, wäre es ja eine 800V-Batterie. Jetzt eine größere zu entwickeln, dann aber in 400V – das wäre verrückt. Oder?
Da gibt’s wirklich Früchte, die tiefer hängen.
brainDotExe meint
Der Akku soll um ca. 10 kWh erweitert werden und dann ca. 112 kWh bieten.
M. meint
112? Brutto oder netto?
400 oder 800V?
brainDotExe meint
Netto. Zur Spannung sagt die Gerüchteküche aktuell nichts, ich vermute weiterhin 400V.
M. meint
Hm.
Könnte jetzt sagen „gefällt mir nicht“, weil das technisch uninteressant ist, zu Zeiten von NK, und wenn etliche Modelle darunter Upgrades auf NK erhalten, beim Topmodell weiterhin 400V zu verbauen – sogar mit dem Update! Ob das der Markt noch schluckt?
Aber das Auto an sich interessiert mich tatsächlich nicht. Zu monströs, und natürlich viel zu teuer.
THeRacer meint
… allein rein nominell betrachtet ist eine Reichweite für einen e7er von unter 700 km inakzeptabel. 777 km sollten es schon mindestens sein! 😉 …