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Nissan sieht Europa als schwierigen Markt, hält aber an Wachstumskurs fest

23.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Nissan_Juke_Reveal_2026

Bild: Nissan

Nissan will seinen Absatz in Europa bis 2030 um ein Drittel auf 500.000 Fahrzeuge steigern und hält trotz eines schwierigen Umfelds am Markt fest. Führende Manager des Unternehmens bekräftigten laut AutoExpress die Bindung an die Region, obwohl Europa innerhalb des Konzerns nicht zu den drei Kernmärkten zählt.

Auf einer Veranstaltung in Yokohama stellte Nissan seine künftige Produkt-, Technologie- und Marktstrategie vor. Geplant sind Investitionen in 45 globale Modelle. Damit reduziert der Hersteller die Zahl seiner Fahrzeuge gegenüber heute von 56. Ziel sind größere Skaleneffekte auf gemeinsamen Architekturen sowie mehr Kosteneffizienz, höhere Geschwindigkeit bei der Markteinführung und mehr Flexibilität in der Produktion.

Als wichtigste Märkte nennt Nissan die USA, China und Japan. Produkte aus diesen drei Regionen sollen jedoch auch andere Märkte versorgen, insbesondere Europa. Für den hiesigen Markt vorgesehen ist demnach auch das elektrische SUV NX8, das in China gemeinsam mit Dongfeng produziert wird.

Europa kein Kernmarkt, aber wichtig

Konzernchef Ivan Espinosa sagte, Aufgabe der drei Kernmärkte sei es nicht nur, für sich genommen erfolgreich zu sein, sondern auch wettbewerbsfähige Produkte für andere Regionen zu liefern, „insbesondere für Europa“. Als Beispiel nannte er das 4,7 Meter lange SUV X-Trail, dessen jüngste Version in Yokohama vorgestellt wurde, in Japan gebaut und zunächst mit dem ersten e-power-Hybridantrieb in die USA exportiert werden soll, bevor das Modell später nach Europa kommt.

Espinosa betonte zugleich, die Rolle Europas als Markt, der Produkte aus dem globalen Entwicklungsnetz aufnimmt, sei keine neue Strategie. Der Batterie-Crossover Ariya entspreche bereits diesem Muster. Unpassende Produkte für europäische Kunden werde es nicht geben. Espinosa verwies darauf, dass sich Investitionen nur dann rechneten, wenn sie von anderen Märkten mitgetragen würden.

Für das Werk Nissan Manufacturing UK im britischen Sunderland sieht das Unternehmen durch die neue Strategie mittelfristig keine Folgen. „Wir stehen zu NMUK“, erklärte Espinosa. Mit der jüngsten Generation der E-Auto-Baureihe Leaf und dem neuen, rein batteriebetriebenen Juke verwies er auf zwei Modelle als Beispiele für den Kurs des Unternehmens.

Der E-Juke teilt sich Architektur, Batterien und Motoren mit dem neuen Leaf, mit dem er in Sunderland gebaut wird. Damit entspricht das Werk in Großbritannien bereits der neuen Entwicklungsphilosophie des Konzerns, die auf Effizienz ausgerichtet ist.

Europa „einer der schwierigsten Märkte“

Nissans Chief Performance Officer Guillaume Cartier bezeichnete Europa als „einen der schwierigsten“ Märkte. Als Gründe nannte er ein Marktvolumen unter dem Niveau vor Covid sowie einen intensiveren Wettbewerb, weil neue chinesische Marken Marktanteile gewinnen. Zugleich verwies er darauf, dass Europa ein Raum sei, in dem Technologien getestet und entwickelt werden könnten, die Auswirkungen auf andere Weltregionen hätten. Als Beispiel nannte er e-power, das im in Großbritannien montierten Qashqai eingeführt wurde.

Kritisch äußerte sich Cartier zu den Kosten der Regulierung in Europa sowie zu aus seiner Sicht unsteten politischen Rahmenbedingungen. Er verwies darauf, dass Europa die CAFE-Emissionsvorgaben lockere und sich nicht mehr eindeutig zu einem vollständigen Verbot neuer Verbrennerverkäufe ab 2035 bekenne.

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Via: AutoExpress & Nissan
Tags: EuropaUnternehmen: Nissan

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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