Die Shell-Tochter Ubitricity hat in Berlin einen neuen Meilenstein beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur gemeldet. Das Unternehmen stärke damit das Laden direkt im Wohnumfeld, besonders für Menschen ohne eigenen Stellplatz, heißt es. Die Ladepunkte nutzten bestehende Infrastruktur und erleichterten den Umstieg auf Elektromobilität. Das Unternehmen wolle diesen Weg konsequent weitergehen und das Angebot in der Stadt ausbauen.
Ubitricity ist ein Anbieter und Betreiber von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge und seit 2021 Teil der Shell Gruppe. Das Tochterunternehmen hat jetzt seinen 1000. Normalladepunkt (AC) in Berlin in Betrieb genommen. Mit inzwischen 1000 Laternen- und AC-Ladepunkten im gesamten Stadtgebiet Berlin biete man ein flächendeckendes öffentliches Ladeangebot, so das Unternehmen.
Der Ausbau sei besonders wichtig für Bewohner ohne eigenen Stellplatz oder Wallbox, unterstreicht Ubitricity. Laternenladepunkte und kompakte AC-Lader ermöglichten das Laden direkt im Wohnumfeld und erleichterten so den Umstieg auf Elektromobilität.
Durch die Installation von 1000 Ladepunkten betreibt Ubitricity eigenen Angaben zufolge nun über ein Viertel der rund 4000 öffentlichen Ladepunkte Berlins und ist damit hinter den Stadtwerken der zweitgrößte Ladesäulenbetreiber der Hauptstadt. Parallel baut das Unternehmen das Angebot an klassischen AC-Ladesäulen (22 kW) aus und hat laut einer Mitteilung inzwischen über 500 zusätzliche Normalladepunkte realisiert.
„Unser Team ist stolz, über 1.000 neue Ladepunkte in ganz Berlin installiert zu haben. Vor allem das Laternenladen hat zum Erfolg beigetragen. Laternenladepunkte sind ein Bestandteil eines dichten und komfortablen öffentlichen Ladenetzes und machen die Mobilitätswende für Bewohner praktisch umsetzbar“, so Deutschlandchef Philipp Sindberg. Europaweit betreibe man mehr als 19.000 Ladepunkte in Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich, so das Unternehmen.

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