• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Ads-Tec-Chef: Warum E-Mobilität für Unternehmen wirtschaftlich attraktiv ist

04.05.2026 in Fuhrpark von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Ads-Tec-ChargePost

Bild: Ads-Tec Energy

In vielen Unternehmen gilt Elektromobilität weiterhin als kompliziert oder teuer und eher als Thema von Nachhaltigkeit und Regulierung. In einem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Gespräch erläutert Thomas Speidel, CEO von Ads-Tec Energy, warum E-Mobilität aus seiner Sicht wirtschaftlich attraktiv ist und warum batteriegestützte Ladeinfrastruktur für den Umstieg entscheidend wird. Ads-Tec Energy ist ein Lösungsanbieter batteriebasierter Speicher- und Schnellladesysteme.

Speidel sagt, Elektromobilität werde häufig noch mit Reichweitenangst, langen Ladezeiten und hohen Kosten verbunden. Er hält dagegen: „Die Realität sieht jedoch längst anders aus.“ Elektrofahrzeuge seien technisch effizienter und im Betrieb deutlich günstiger als Verbrenner.

Als Maßstab nennt er die „Total Cost of Ownership“: In vielen Fällen lägen die Gesamtkosten einer Elektroflotte bereits 10 bis 20 Prozent unter denen einer vergleichbaren Verbrennerflotte, vor allem wegen niedrigerer Energiekosten. Hinzu komme ein geringerer Wartungsaufwand. Speidel berichtet, er fahre seit über zehn Jahren elektrisch und habe mit seinem aktuellen Fahrzeug rund 300.000 Kilometer zurückgelegt. Abgesehen von einem Wechsel der Bremsbeläge habe praktisch nichts ersetzt werden müssen, die Batterie sei noch immer „in hervorragendem Zustand“.

Ladeinfrastruktur wichtiger als das Fahrzeug

Dass viele Unternehmen dennoch zögern, führt er vor allem auf Fragen rund um die Ladeinfrastruktur zurück. In der Praxis gehe es meist weniger um das Fahrzeug als um das Laden. Unternehmen fragten sich, ob einfache Wallboxen ausreichen und ob der Netzanschluss ausgebaut werden müsse. Viele befürchteten, Ladeinfrastruktur könne teuer oder kompliziert sein.

Als klassische Optionen nennt Speidel zunächst Wallboxen. Sie seien vergleichsweise günstig und einfach zu installieren, lüden aber langsam und blockierten oft unnötig viel bereits vorhandene Netzkapazität. Für Flotten sei das zudem unpraktisch, wenn Elektroautos im Arbeitsalltag flexibel verfügbar sein müssen und nicht stundenlang am Kabel hängen können.

Als zweite Möglichkeit beschreibt er das öffentliche Schnellladenetz – auf langen Strecken sei es unverzichtbar. Im Alltag bedeute es jedoch zusätzlichen Aufwand, weil E-Autos gezielt zu Ladestationen fahren müssten und Mitarbeitende in dieser Zeit gebunden seien. Dazu kämen meist höhere Strompreise am Ladepark. Als dritte Option nennt er den Ausbau des eigenen Netzanschlusses für leistungsstarke Schnelllader. Das sei teuer, verursache laufend hohe Netzgebühren und dauere wegen Genehmigungen und Bauarbeiten mehrere Jahre.

An dieser Stelle setzt Speidel batteriegepufferte Schnelllader an. Sie nutzten eine integrierte Batterie als Puffer zwischen Stromnetz und Fahrzeug. So lasse sich eine Netzanschlussleistung von 22 bis 87 kW auf bis zu 300 kW Ladeleistung steigern. Als Beispiel nennt er den ChargePost von Ads-Tec, der Schnellladen auf dem eigenen Gelände auch bei begrenzter Netzkapazität ermögliche. Beim Betrieb eigener Ladeinfrastruktur nennt Speidel IT-Sicherheit, Betriebssicherheit und Service als entscheidend.

Unternehmern rät Speidel, die Elektrifizierung nicht nur unter dem Gesichtspunkt von Fördermitteln zu betrachten, sondern aus unternehmerischer Sicht. Wer elektrisch fahre, profitiere von geringeren Wartungskosten und Unabhängigkeit von Ölpreisen. Energiemanagement und eigene Stromerzeugung, etwa über Photovoltaik-Anlagen, könnten die Betriebskosten signifikant senken. Ein Pufferspeicher könne zudem einen Standort optimieren und etwa Lastspitzen kappen, ein ChargePost könne sogar am Energiemarkt teilnehmen. E-Mobilität sei deshalb längst kein reines Nachhaltigkeits-Projekt mehr., sondern für viele Unternehmen eine wirtschaftlich sinnvolle Technologie.

Newsletter

Via: ADS-TEC Energy
Tags: Kosten, Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: Ads-Tec
Antrieb: Elektroauto

Volkswagen prüft China-Elektroautos für Europa

Citroën plant Elektroauto unter 15.000 Euro für Europas Kleinwagenmarkt

Auch interessant

Allego startet App für alle Ladenetzwerke „ohne versteckte Kosten“

Allego-App

E-Auto-Abo von Vibe moves you jetzt standardmäßig mit Ionity-Ladekarte

vibe-moves-you-wird-Partner-von-IONITY

DS N°8 erhält Plug-&-Charge-Funktion und optionalen 22-kW-Bordlader

DS-N8

Zuhause, öffentlich, nachts: Wie der Ladeort die Kosten von E-Autos im Alltag verändert

mit-eon-elektrisch-laden2

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de