Das BMW-Werk in Leipzig bereitet sich auf die Produktion der nächsten Generation vollelektrischer Fahrzeuge vor. Für Modelle der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ wird die Fabrik im Sommer für eine Dauer von 5,5 Wochen an den Produktionsstopp angepasst.
Laut Werkleiterin Petra Peterhänsel sind umfangreiche Anpassungen notwendig, um den neuen technischen Anforderungen der kommenden Fahrzeuggeneration gerecht zu werden. Der Umbau soll den Standort grundsätzlich dazu befähigen, Elektroautos der Neuen Klasse zu fertigen. Zu konkreten Modellen für das Werk Leipzig äußert sich BMW noch nicht.
Der sächsische Standort blickt auf eine lange Tradition in der Elektromobilität zurück. Bereits 2013 begann dort die Produktion des 2022 ausgelaufenen Elektro-Kleinwagens BMW i3. Aktuell wird im Werk neben dem Mini Countryman nur ein rein batteriebetriebenes Modell gefertigt. Um die zukünftige Rolle bei der E-Auto-Produktion zu stärken, investiert BMW eigenen Angaben zufolge einen dreistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung der Anlagen und die Vorbereitung künftiger Fahrzeuggenerationen.
Die Entwicklung findet in einem Umfeld statt, in dem die Elektromobilität für die ostdeutsche Automobilindustrie stark an Bedeutung gewinnt. Laut Berechnungen des Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) machten reine Elektrofahrzeuge im vergangenen Jahr rund 60 Prozent der in Ostdeutschland produzierten Autos aus. Der Bundesdurchschnitt lag bei gut 40 Prozent.
Neben Tesla in Brandenburg und Volkswagen in Zwickau gehört das Leipziger Werk mit BMW und Porsche zu den zentralen Standorten für E-Autos in der Region. Am Standort Leipzig sind derzeit mehr als 11.600 Menschen beschäftigt.

M. meint
„Für Modelle der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ wird die Fabrik im Sommer für eine Dauer von 5,5 Wochen an den Produktionsstopp angepasst.“
So richtig viel Sinn macht dieser Satz nicht.
Kommt der Umbau während des Produktionsstopps im Sommer, oder danach, also nach den üblichen Werksferien? Das wäre dann aber auch ein Produktionsstopp.
Ich würde auf ersteres tippen. So ist’s mal üblich.