• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Suche
  • Über
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
    • Datenschutz

VW soll Verkauf und Produktion chinesischer E-Autos in Europa prüfen

02.07.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

VW-ID.-ERA-9X-

Bild: VW

Volkswagen erwägt konkret den Import sowie eine mögliche spätere Produktion von China-Modellen der Marke VW für Europa, berichtet das Handelsblatt. Ein entsprechender Prüfauftrag umfasst demnach sowohl den Vertrieb als auch die Fertigung von Elektroautos oder Komponenten auf dem Heimatkontinent. Als möglicher Produktionsstandort wird unter anderem das Werk in Zwickau genannt.

Die Pläne könnten helfen, europäische Fabriken besser auszulasten und von niedrigeren Entwicklungs- sowie Produktionskosten zu profitieren. Das Management soll derzeit den Import des Range-Extender-Elektro-SUVs ID. Era 9X (Artikelbild) ins Auge fassen, das gemeinsam mit dem chinesischen Partner SAIC entwickelt wurde. Dieses Modell ist größer als der auslaufende Touareg und kostet in China ab umgerechnet rund 45.000 Euro.

Eine zweite Möglichkeit ist ein SUV auf der neuen China-Plattform CSP, dessen Export frühestens Ende 2027 denkbar wäre. Bei diesem Fahrzeug würde Volkswagen die Technik komplett selbst beherrschen, müsste jedoch Software, Assistenzsysteme und Materialien an europäische Anforderungen anpassen. Der Konzern prüft dabei auch eine Adaptierung in China entwickelter Software für den Einsatz in Europa.

Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund einer Kosten- und Strukturkrise bei Volkswagen, die durch Überkapazitäten und sinkende Margen geprägt ist. Ein geplantes Sanierungspaket könnte nach Informationen des Handelsblatts zu einem Stellenabbau führen, der den Konzern in einigen Jahren um 100.000 Stellen verkleinern könnte.

Ein Import vollständig in China entwickelter Autos wäre ein Paradigmenwechsel bei Volkswagen. In China entwickelt Europas größter Autohersteller Fahrzeuge bis zu 50 Prozent günstiger als hierzulande, da dort die Lohn- und Energiekosten niedriger sind. Dies könnte Importe selbst bei möglichen Strafzöllen wirtschaftlich interessant machen. Die EU erhebt seit 2024 zusätzliche Zölle auf in China gebaute Stromer, Brüssel wirft Peking unfaire Subvention seiner Autoindustrie vor.

Mit dem Cupra Tavascan produziert Volkswagen bereits heute ein E-Auto in China für Europa, der Crossover basiert jedoch weitestgehend auf europäischer Technik. In Zukunft könnten auch ursprünglich für den chinesischen Markt entwickelte Fahrzeuge verschifft werden. Innerhalb des Konzerns wird das Thema laut dem Bericht kontrovers diskutiert, da bisher eine Regel bestand, China-Modelle nicht nach Europa zu bringen. „Das dürfte erst mal ein Testballon sein, danach muss man weiterschauen“, sagte ein Entscheider dem Handelsblatt zu den aktuellen Plänen. Volkswagen wollte sich auf Anfrage der Wirtschaftszeitung nicht äußern.

Finanzchef Arno Antlitz warnte jüngst davor, „Fahrzeuge von völlig fremden Wettbewerbern aus China zu bauen und diese Fahrzeuge auch noch mit dem Volkswagen-Qualitätsimage auszustatten“. Arbeitnehmervertreter wie die IG Metall zeigten sich jedoch nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber den Prüfungen, so das Handelsblatt.

Newsletter

Via: Handelsblatt (kostenpflichtig)
Tags: China, EuropaUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

Audi A4 kommt laut Bericht ab 2028 als E-Auto auf der SSP

Jaguar Land Rover setzt entgegen dem Trend auf höhere Preise für Elektroautos

Auch interessant

Leapmotor B03: Kompakt-Elektroauto soll auch nach Europa kommen

Leapmotor-B03

Togg kooperiert mit Octopus Electroverse für einfacheres Laden in Europa

Togg-SUV-Elektroauto

SuperPanther bringt Elektro-Lkw eTopas aus Steyr auf die Straßen

SuperPanther-eTopas-600

Honda setzt in Europa auf Rentabilität, besondere Modelle und Hybridantrieb

Honda-Prelude-e-HEV

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    03.07.2026 um 08:53

    Bei den Verbrennern passt der Markenkern bei VW. Und der Konzern baut zu 90 Prozent Verbrenner. Da spielt es doch keine Rolle, dass die Marke bei den 10 Prozent Elektroautos jetzt mehr und mehr verwässert. Ich vermute, dass deshalb auch so viel darüber geredet wird.

    Antworten
  2. David meint

    02.07.2026 um 14:00

    Es wird immer viel spekuliert. Richtig dabei ist nur, dass man ja für die relevanten Märkte lokal entwickelt und was dort herauskommt wird gegen das gebenched, was woanders entwickelt wird. Dabei geht es aber um Kompetenzen, Komponenten und Detaillösungen. Das ist ja hier auch schon berichtet worden.

    Das abgebildete Auto wird so sicherlich nicht nach Europa kommen. Mit der absichtlich kleinen Batterie bei großem Range Extender und großem Tank, ist es ein Trick, um in China sämtliche Zulassungsbegrenzungen zu umgehen. Denn dieses Auto wird dort einem BEV gleichgestellt. Sonst hätte es keine Existenzberechtigung.

    Antworten
  3. M. meint

    02.07.2026 um 12:17

    Ehrlich gesagt habe ich keine Idee, warum dieser Klotz oben im Bild hierzulande ein Erfolg werden sollte. Ein Range-Extender? Warum? Dann diese Ausmaße. Touareg in XL, und kantiger. Das ist genau das, was wir hier brauchen…
    Wenn der in China 45k kostet, sind das hierzulande 90+. Dafür gibt’s dann aber andere Autos als einen übergroßen VW, ganz egal mit wem der entwickelt wurde.

    Antworten
  4. CaptainPicard meint

    02.07.2026 um 10:40

    Erst vor ein paar Monaten gab es die Aussage eines VW-Managers dass Range-Extender-Fahrzeuge für Europa nicht interessant und deshalb nicht geplant sind. Hier wurde auch darüber berichtet: https://ecomento.de/2026/03/25/vw-sieht-keine-range-extender-elektroautos-fuer-europa-vor/

    Antworten
  5. Gernot meint

    02.07.2026 um 10:26

    VW tut wirklich alles, um in China die Verkaufszahlen zu verbessern. Also alles außer das einzig Sinnvolle. An jedes Auto, dass nicht bei 3 auf den Bäumen ist, pappen Blume und Co ein VW- oder Audi-Logo. Der Cupra Tavascan wird in China als VW ID.Unyx 06 verkauft. Mit JAC werden Autos mit Xpeng-Technik als VW verkauft. Autos von SAIC werden als AUDI verkauft.

    Man schaue sich mal einen Volkswagen ID. Unyx 08 oder einen AUDI E7X an. Es gibt kein Markendesign mehr. Jede Markenidentität wird zerstört. VW und AUDI stehen für völlige Beliebigkeit. Und diese unechten VWs und Audis verkaufen sich auch in China nicht gut. Sie zerstören nur die Marken. Für den AUDI E5 muss VW ein halbes Jahr nach Marktstart schon wieder heftige Rabatte gewähren, damit überhaupt irgendwer einen kauft. Und wenn man dann 5000 Stück pro Jahr verkauft, ist das wirtschaftlich katastrophal.

    Und morgen stellt sich Blume wieder hin und lamentiert über zu teure Arbeitnehmer, hohe Energiepreise und Regulierung in Deutschland. Es sind Blume und Co, die den VW-Konzern krachend an die Wand fahren.

    Sinnvoll wäre es, mal 2, 3 Jahre auf Gewinne zu verzichten und den Konzern mit mehr gezielten Investitionen wieder in eine technologisch führende Position zu bringen. Blume macht das Gegenteil: Investition werden radikal gekürzt. In den letzten Jahren wurden 20 Mrd. an operativem Gewinn angestrebt. Jetzt will man nicht nur wieder die 20 Mrd. erreichen, nein es sollen nun 30 Mrd. sein. Der VW-Konzern steht für null Batterieinnovationen und ansonsten (Elektronik, Software, …) macht sich VW technologisch abhängig von Rivian, Xpeng, JAC, SAIC.

    Die deutsche Politik wird nicht zulassen, dass VW komplett untergeht, aber die Perspektiven sind grottenschlecht.

    Antworten
    • LOL meint

      02.07.2026 um 13:16

      war VW jemals „technologisch führende“ ?
      Die sollen einfach nur Autos bauen, die dem stand der Technik entsprechen und bezahlbar sind, das trifft schon länger nicht mehr zu

      Antworten
      • Gernot meint

        02.07.2026 um 15:07

        Das ist schon länger her und deshalb anscheinend in Vergessenheit geraten, aber mit TSI-/TFSI-Motoren, noch früher mit Dieselmotoren wie den sogenannten Pumpe-Düse-Dieseln aber auch mit den DSG-Getrieben war der VW-Konzern früher natürlich technologisch führend, hat immer wieder Innovationen in den Markt gebracht.

        Für welche Innovationen steht VW bei Batterien und Software, also den beiden wichtigsten Zutaten für BEV? Für keine einzige. Man kann nicht der je nach Metrik größte oder zweitgrößte Autohersteller der Welt sein wollen und hinterherhinken bzw. technologisch komplett von anderen abhängig sein. Wenn Blume jetzt weiter 50 Mrd. an Investitionen streichen will, damit kurzfristig der operative Gewinn stimmt, dann ruiniert er VW vollends. VW braucht mehr Forschung und Entwicklung, um mit BYD und Co. mithalten zu können.

        Antworten
  6. Besser-BEV-Wisser meint

    02.07.2026 um 10:02

    Alle anderen machen das auch. Hier muss sich VW öffenen.
    Wenn China Modelle hier gebaut werden (z.B. in Zwickau) und die Softwareanpassung sauber gemacht wird, wird die Akzeptanz da sein. Und Arbeitsplätze retten.
    Die IG Metall sollte sich solchen Modellen nicht verschließen, sonst wird VW von BYD, Gely oder Leapmotor weggefegt.
    BYD produziert bald in der EU
    Gely und Leapmotor haben durch die Partnerschaften mit Mercedes und Stallantis schon beide Beine in der Tür zu Europa.

    Antworten
  7. Paule meint

    02.07.2026 um 09:30

    Die Strategie – so es überhaupt eine gibt – ist in sich komplett widersprüchlich. ich sehe nut täglich taktische Manöver.

    „Volkswagen plant, seine Modellpalette radikal umzustrukturieren und um mehr als ein Drittel auszudünnen. Anstelle von bisher rund 150 Modellen will der Konzern künftig auf weniger als 100 setzen“

    dem gegenüber:

    „Volkswagen erwägt konkret den Import sowie eine mögliche spätere Produktion von China-Modellen“

    VW war früher mal Golf. Paar Modelle darüber, Polo darunter. Dazu ein Transporter – fertig, es lief blendent. Die Mitbewerber haben fleißig kopiert, um Schritt halten zu können.

    Die höchste Produktionszahl des VW Golf in einem einzelnen Kalenderjahr wurde im Jahr 2015 erreicht. Weltweit liefen in diesem Rekordjahr über 1 Million Modelle der Baureihe vom Band. Wir wissen, wer heute den 1 Million BEV-Golf baut. VW ist es nicht. 1 Million schaffen die nicht mal in Summe mit über 20 BEV-Modellen aller Marken im Konzern. Aber klar, China-Autos, die Idee!

    Antworten
  8. 42 meint

    02.07.2026 um 09:09

    wenn VW die Chinasoftware nach Europa bringt, ist das Game wirklich vorbei
    die 100.000 Stellen sind nur der Anfang

    Antworten
    • Paule meint

      02.07.2026 um 13:36

      Richtig. Hab BYD Seal Probe gefahren. Software ist abgeschmiert, ruckelt, sinnlos verschachtelt. Ein einziges dauerhaftes Gewarne dazu.

      Antworten
      • David meint

        02.07.2026 um 18:06

        Ist dir bekannt, dass auch 2026 die Tesla Phantombremsung nicht abgestellt ist? Und dass die Karren immer noch nicht einparken können. Ich bin sicher, du hast die letzten Tests gesehen. So viel zum Thema Software Kompetenz.

        Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de