Das BMW-Group-Werk im ungarischen Debrecen hat neun Monate nach Beginn der Serienproduktion den 50.000sten BMW iX3 gefertigt. Damit erreichte es den bislang schnellsten Produktionshochlauf eines neuen Werks des Konzerns. Der BMW ist das erste Serienmodell der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“.
„Nie zuvor haben wir in einem neuen Werk so schnell so viele Fahrzeuge gebaut“, erklärt Produktionsvorstand Raymond Wittmann. Die Marke von 50.000 Fahrzeugen unterstreiche die Leistungsfähigkeit des Standorts. Beschleunigt wurde der Hochlauf durch die Einführung einer zweiten Schicht im Februar. Sie begann deutlich früher als ursprünglich geplant. Die BMW Group reagierte damit auf die hohe Nachfrage nach dem iX3 seit dessen Markteinführung.
Aufgrund der starken Kundenbestellungen ist das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Kurs, bald 100.000 Auftragseingänge zu erreichen. Diese Marke wäre der nächste wichtige Meilenstein für das erste Serienmodell der Neuen Klasse. Der iX3 wird in einem vollständig neu errichteten Werk auf Basis einer neuen Fahrzeugarchitektur produziert.
Debrecen ist der erste Produktionsstandort für ein Serienmodell der Neuen Klasse. Das Werk übernimmt damit eine Pionierrolle bei deren Industrialisierung und Skalierung im globalen Produktionsnetzwerk. Die Erfahrungen aus dem Anlauf des BMW iX3 sollen weiteren Produktionsstandorten zugutekommen. Bis Ende 2027 will die BMW Group 40 neue und überarbeitete Modelle auf den Markt bringen. Technologien und Designsprache der Neuen Klasse sollen in diese Modelle einfließen.
Die Produktionsstandorte arbeiten dafür eng vernetzt zusammen und übertragen Erkenntnisse aus einzelnen Werken in das globale Netzwerk. Dazu gehören Erfahrungen aus dem Produktionshochlauf, Qualitätsanalysen und Prozessverbesserungen. Potenzielle Qualitätsabweichungen sollen so frühzeitig erkannt und vermieden werden, bevor sie an einem anderen Standort erneut auftreten.
Digitale Werkzeuge und eine gemeinsame Datenbasis bilden die Grundlage für diesen Wissenstransfer. „Von den Erfahrungen aus Debrecen profitiert jedes unserer Werke“, sagt Wittmann. Effizienz, Geschwindigkeit und Qualität seien für die erfolgreichen Anläufe der geplanten Fahrzeuge entscheidend.

David meint
Dass die Tesla Fans immer noch nicht davon ablassen, mit erfundenen Testimonials überlegende Fahrzeuge versuchen, in Diskredit zu bringen. Ich habe das auch schon bei X gelesen, was für Fehler angeblich auftreten. Nichts davon konnte man belegen. Mir zeigt das eigentlich nur, dass die Erzfans zum ersten Mal verstanden haben: „Oha, das ist eine ganz andere Liga.“
Ich kenne den neuen iX3 auswendig und bin ihn länger gefahren und fahre ihn noch. Es ist ein Fahrzeug, mit dem das Thema Reichweite keines mehr ist. Auf der linken Spur kann man damit gut gerne 450-550 km fahren. Wie mit einem Verbrenner SUV, nur, dass der iX3 leiser und schneller ist. Und das mit Motoren, die keine seltenen Erden benötigen.
Franz meint
Ich besitze einen BMW ix3 50 Drive nei Klasse , bin sehr unzufrieden, wenn alles solche Fehlkonstruktionen sind, dann gute Nacht BMW!!!auch wie nachher damit umgegangen wurde….. zum fremdschämen
eBikerin meint
Dann lass uns doch mal teilhaben, was genau so eine Fehlkonstruktion ist?
Die beiden Rückrufe bei der ersten Marge sind ja behoben.
Simon meint
Und sowas ist bei einem neuen Modell durchwegs normal
Paule meint
Habe mal gegoogelt. Nichts ernsthaftes:
„Beim neuen BMW iX3 xDrive50 (Neue Klasse) gibt es vereinzelte technische Probleme, darunter: ein offizieller Rückruf wegen Stromschlaggefahr an der Karosserie dur, falsch verschraubte Airbagteile.. nur pillepalle. Ansonstes sind alle uneingeschränkt zufrieden, lese ich den den einschlägigen Foren.
Thorsten 0711 meint
Bei der Grammatik waren die besserverdienenden BMW-Fahrer allerdings auch schon besser.
Lassen Sie uns doch bitte an Ihren negativen Erfahrungen zum Thema BMWs Neue Klasse teilhaben, wir sind gespannt, danke.
M. meint
Klar.
Das glauben wir einem anonymen Kommentator auch gleich.
Mach das doch öffentlich. Autobild, ADAC, usw., dann wird das sichtbar, der Hersteller kann reagieren – und natürlich wird’s dann auch glaubwürdiger.
Paule meint
Nach kurzem googeln und querlesen zum Thema – ich glaube ihm. Aber klar, bei Dir ist das Problem der Überbringer der Nachricht, wie immer.
Hingegen bei dir immer 100% die Erwartung, deinen Einlassungen uneingeschränkt zu folgen – sonst verbaler Frontalangriff.
M. meint
Schade, dass du auch nichts nennen konntest, was das Problem sein soll. Die Filzmatte im Kofferraum ist zu billig, das ist zu lesen, manchen gefallen die Oberflächen im Innenraum stellenweise nicht, was man tatsächlich bemängeln kann, aber kaum als technisches Problem durchgeht.
Dann gab es 2 Rückrufe, die bekannt sind, und
nicht immer wird die Ladeleistung von 400 kW erreicht. Das muss man sich natürlich anschauen, aber da es durchaus Videos gibt, bei denen sie ohne weiteres erreicht wurde, sitzt das Problem vielleicht auch auf dem Sitz. Soll ich das technisch vertiefen?
Sag Bescheid.
Wie du – wieder einmal – siehst: bei mir gibt es Fakten. bei dir gibt es Bla Bla. Sonst nichts.
Futureman meint
Gut für den Umstieg auf E-Autos, schlecht für die Arbeitsplätze in Deutschland. Zum Glück gibt es dagegen ausländische Hersteller, die ihre Fahrzeuge schon jetzt in Deutschland produzieren oder überlegen alte Standorte (z.B. von VW) zu übernehmen.
Karsten meint
Wer (außer Tesla) soll das denn aktuell sein? Das ein chinesischer Hersteller zukünftig in DE fertigt halte ich für kompletten Blubb.
Paule meint
Na, wenn Für D irrelevant, kann man ja das Werk der BMW Group in Landshut zu machen. Pah, Zulieferer. Weg damit!
Das hier fand ich sehr lustig:
Augsburg: Tesla eröffnete ein neues Zentrum auf dem Gelände des ehemaligen Porsche-Zentrums.
Holzwickede (Dortmund): Ein ehemaliges Porsche-Gebäude in der Ferdinand-Porsche-Straße wurde von Tesla als Standort übernommen.
Referendar meint
Mal wieder ein typischer Paule. An beiden Standorten ist Porsche keine 100m weiter in ihre neue gebauten Niederlassungen umgezogen. Die alten verratzten, viel zu kleinen Hallen wurden an Tesla vermietet. Es muss doch eine Schmach für Tesla Kunden sein ihre Fahrzeuge in der Porsche Strasse abholen zu müssen :-)
brainDotExe meint
Der X3 wurde noch nie in Deutschland gebaut, von daher auch nicht schlecht für Deutschland.
Der i3 startet dieses Jahr in München, also gut für Deutschland und gut für uns Kunden.
eBikerin meint
Das neue Werk für die Zellmontage hat er auch irgendwie vergessen. Sollen dann ja nur so 1600 neue Arbeitsplätze sein – ungefähr also so viele wie in einem bekannten Norddeutschen Werk auch arbeiten.
eBikerin meint
Der iX3 wurde vorher in China gefertigt – der X3 , den er ja verdrängt , kommt aus den USA. Was genau hat nun das Werk in Debrecin mit den Arbeitsplätzen in Deutschland zu tun? Richtig gar nichts, weil nämlich in Deutschland keine wegfallen, dafür aber in der EU welche dazu kommen. Ach und in Deutschland kommen auch neue dazu – BMW baut ja gerade das neue Werk in Irlbach-Straßkirchen. Wird voraussichtlich Ende des Jahres offiziell eröffnet – und soll nach dem Hochlauf 1600 neue Arbeitsplätze bieten.
Wahnsinn wie du immer versuchst durch die Hintertür rum zu hetzen.
M. meint
Überzeugten Europäern ist natürlich klar, dass man sich in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum nicht darauf versteifen kann, dass alles in einem Land gemacht wird und die anderen nur zusehen dürfen. Daher stört es nicht, wenn sich die Wertschöpfung innerhalb dieses Wirtschaftsraumes bewegt und auf diese Art auch Angleichungen beim BIP geschehen – es wächst also alles etwas mehr zusammen.
China-Influenzen ist das natürlich ein Dorn im Auge, wenn ein bisher in China gefertigtes und nach Europa exportiertes Produkt plötzlich in Europa produziert wird.
Aber auf diese Gefühle kann man keine Rücksicht nehmen.
Referendar meint
Dem kann ich nur Beipflichten. Als überzeugter Europäer mit Schwedischen, Österreichischen und französischen Wurzeln fand ich die Europäische Idee schon immer faszinierend. Die China Influenzer hier werden leiser, eine schöne Entwicklung.
Futureman meint
Da bin ich wohl einigen Bayern auf den Schlips getreten…
Sollte ja nichts gegen BMW sein, dass ist ja eher einer der aktiven deutschen Hersteller. Als Norddeutscher bekomme ich halt mehr die Angst der vom Missmanagement geplagten VW-Mitarbeiter mit. Hier sehe ich Ähnlichkeiten zum (noch) erstplatzierten Hersteller Toyota, wo alles möglichst lange mit alten Strukturen klappen soll und dann wird sich gewundert, dass es nicht klappt.
In Niedersachsen wird übrigens offen über eine mögliche Beteiligung von BYD an VW gesprochen bzw. Übernahme von Fertigungskapazitäten.
eBikerin meint
„Sollte ja nichts gegen BMW sein“
Warum schreibst du es dann genau so?
Ich zitiere dich mal. Falls du es vergessen hast, es geht in dem Artikel um den BMW iX3 und das Werk in Ungarn. Du schreibst dann im ersten Satz:
„Gut für den Umstieg auf E-Autos, schlecht für die Arbeitsplätze in Deutschland“
Natürlich soll das gar nichts gegen BMW sein.
MK meint
@Futureman:
Wie andere hier schon angemerkt haben, handelt es sich um eine Verlagerung von anderen Kontinenten nach Europa…sollte uns doch freuen. Zumal dort auf Grund steigender Wirtschaftsleistung Ungarns z.B. direkt weniger Zahlungen Deutschlands an die EU draus folgen dürften. Und bei wieder steigendem Gewinn natürlich auch mehr Gewerbesteuereinnahmen für deutsche Städte und Gemeinden.
Referendar meint
Es wird immer Leute geben die sich nicht freuen wenn positive Wirtschaftsmeldungen aus der EU kommen. Wo die politisch verortet sind kann man sich eigentlich denken …