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Neuer BMW i3: Zwei Elektroauto-Versionen zum Marktstart

30.09.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 60 Kommentare

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Bilder: BMW

Mit der neuen 3er-Reihe erweitert BMW die Mittelklasse-Baureihe erstmals um vollelektrische Varianten auf Basis der E-Auto-Plattform „Neuen Klasse“. Nach dem Start der „First Edition“ im Sommer stehen künftig zwei reguläre Versionen des BMW i3 zur Wahl. Parallel umfasst das Programm neue 3er-Modelle mit Ottomotoren und 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie. Im Laufe des kommenden Jahres soll ein Plug-in-Hybrid hinzukommen. BMW bezeichnet diese Antriebsvielfalt als Ausdruck der Technologieoffenheit des Konzerns.

Der vollelektrische, 4760 Millimeter lange i3 nutzt die sechste Generation von BMWs eDrive-Technologie. Dazu gehören neue Hochvoltbatterien mit Rundzellen, Elektromotoren, 800-Volt-Technologie und bidirektionale Ladefunktionalität. Gegenüber der vorherigen Generation soll der Gen6-Antrieb mehr Reichweite und schnelleres Laden ermöglichen. Beide zum Marktstart angebotenen i3-Versionen verfügen jeweils über eine E-Maschine an Vorder- und Hinterachse.

Das stärkere der beiden zunächst angebotenen Modelle ist der ab 65.900 Euro kostende i3 50 xDrive mit 345 kW beziehungsweise 469 PS und 645 Nm Drehmoment. Er beschleunigt in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht Tempo 200 und besitzt einen 108,7-kWh-Hochvoltspeicher. Die maximale Reichweite beträgt bis zu 912 Kilometer nach WLTP-Norm. Mit einer Gleichstrom-Ladeleistung (DC) von bis zu 400 kW kann das Elektroauto an einem Schnelllader innerhalb von zehn Minuten Energie für bis zu 423 Kilometer nachladen. Der Energieverbrauch wird angegeben mit 18,0 – 13,4 kWh/100 km.

Der i3 40 xDrive für mindestens 59.900 Euro kommt auf eine Systemleistung von 275 kW/374 PS. Tempo 100 ist bei dieser Version aus dem Stand in 5,4 Sekunden erreicht, bei 200 km/h ist Schluss. Die Batterie besitzt eine Kapazität von 82,8 kWh, die maximale WLTP-Reichweite wird mit 710 Kilometern angegeben. Dieses Modell hat einen offiziellen Stromverbrauch von 17,9 – 14,3 kWh/100 km.

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Für nächstes Jahr kündigt BMW außerdem den i3 M60 xDrive als vollelektrisches „M Performance Modell“ an. Damit soll das Portfolio künftig unabhängig von der Antriebsart ein breites Leistungsspektrum von der Einstiegsvariante bis zum Sportmodell abdecken.

Eine zentrale Rolle für die Fahrdynamik des Elektro-i3 spielt der Hochleistungscomputer „Heart of Joy“. Er arbeitet nach Angaben von BMW zehnmal schneller als bisherige Systeme und wurde speziell für die sechste Generation der vollelektrischen Antriebsarchitektur der Neuen Klasse entwickelt. Der dazugehörige „Driving Stack“ bündelt erstmals sämtliche Antriebs- und Fahrdynamikfunktionen in einem Steuergerät. Auch die 3er-Modelle mit Verbrennungsmotor erhalten einen eigenen Driving Stack, wobei BMW je nach Antriebsart unterschiedliche Fahrerlebnisse vorsieht.

Optisch treten Elektro- und Verbrennermodelle weitgehend einheitlich auf. Der BMW i3 und das Schwestermodell mit Verbrennungsmotor unterscheiden sich nach Angaben des Herstellers lediglich in Details, die dem jeweiligen Antriebskonzept Rechnung tragen. Die neue Generation der mittelgroßen Premiumlimousine zeigt ein 2,5-Box-Design mit langem Radstand, kurzen Überhängen, markanten Flächen und flächenbündigen Türgriffen. Niere und Doppelscheinwerfer werden an der Front als gemeinsame Lichtsignatur neu interpretiert.

BMW-i3-50-xDrive-2026-1
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: BMW

Im Innenraum setzt BMW auf das neue Anzeige- und Bediensystem „Panoramic iDrive“. Es besteht aus „BMW Panoramic Vision“, dem optionalen „BMW 3D Head-Up Display“, einem 17,9 Zoll großen Zentral-Display und dem Multifunktionslenkrad. Als Softwareplattform dient das „BMW Operating System X“, das auf dem „Android Open Source Project“ basiert und auf Updates sowie Upgrades ausgelegt ist. Der „BMW Intelligent Personal Assistant“ soll durch die Integration der Amazon-Alexa+-KI-Technologie einen erweiterten Funktionsumfang erhalten.

Auch die Assistenzsysteme werden für die gesamte neue 3er-Reihe ausgebaut. Serienmäßige und optionale Systeme umfassen unter anderem SAE-Level-2-Fahrerassistenzfunktionen und aktive Sicherheitsfunktionen. Der Autobahnassistent ermöglicht in 21 Ländern freihändiges Fahren mit bis zu 130 km/h. Ab 2027 sollen zudem neue Funktionen für navigationsgeführtes, teilautomatisiertes Fahren im urbanen Raum verfügbar sein.

Der erste international angebotene vollelektrische 3er entsteht im BMW-Group-Werk München, dem Stammwerk des bayerischen Konzerns. Mit dem i3 starte der Standort 2026 in eine neue Ära, heißt es. Ein Jahr später soll in München die Umstellung des Produktionsportfolios auf ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge der Neuen Klasse erfolgen. Der neue 3er mit Verbrennungsmotor wird im BMW-Werk Dingolfing hergestellt, dem größten europäischen Fertigungsstandort der BMW Group.

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Via: BMW
Tags: BMW i3, PreiseUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    03.10.2026 um 15:41

    Schau mer mal, ob nächstes jahr mehr BMW i3 oder tesla M3 gekauft werden.

    Antworten
  2. RainerLEV meint

    02.10.2026 um 09:03

    Stellt euch mal vor, der freie Platz im Batteriepack würde beim 340er für eine Fußgarage genutzt. Kommt so sicher nicht, aber träumen darf man mal …

    Antworten
  3. M. meint

    30.09.2026 um 19:30

    Übrigens ist zu lesen, dass bei der kommenden Verbrenner-Version (die nicht den gleichen Unterbau hat) keinen Diesel mehr geben wird.
    Kein Diesel mehr im 3er!
    Dort gibt es nur noch Benziner mit unterschiedlichen Hybridisierungsstufen.

    Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      01.10.2026 um 11:07

      Ja und? Ach ich vergaß dass du es bist der ja noch einen Diesel fährt. Traurig dass du keinen „neuen“ mehr kaufen kannst? Du wirfst bestimmt auf dem Gebrauchtwagenmarkt fündig, ach ne, du hast ja noch einen.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        01.10.2026 um 12:18

        Ja und?
        Der Diesel war in Deutschland weiterhin eine beliebte Antriebsoption beim 3er.
        Man hätte ja noch den Reihensechszylinder Diesel als Alleinstellungsmerkmal.
        Ein genialer Motor.

        Aber die weltweite Nachfrage ist wohl zu gering.
        Schade, ein Verlust an Vielfalt ist immer schlecht.

        Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        01.10.2026 um 14:08

        Und nochmal, ja und?
        Schön, dass der Nutzmaschinenantrieb aus dem 3er Portfolio geflogen ist. BMW ist da offenbar auch nicht traurig. 🥳

        Antworten
        • brainDotExe meint

          01.10.2026 um 20:22

          Schön?
          Schade, dass der exzellente Dieselmotor auf dem 3er Portfolio geflogen ist.
          Das war ein grandioser Motor. Ich hätte selbst einige Jahre einen Reihensechszylinder Diesel im 3er.
          Für den Daily könnte ich mir keinen besseren Verbrennungsmotor vorstellen.

          Der ein oder andere Ingenieur bei BMW wird bestimmt traurig um diesen tollen Motor sein.

        • Fred Feuerstein meint

          02.10.2026 um 01:09

          Ja, es ist sogar sehr schön, dass die ollen Dieselmotoren verschwinden. Besonders die rappeligen 4 Zylinder die in Masse produziert wurden, der 6 Zylinder lief nur in homeophatischen Mengen.
          Und es gibt bestimmt Taschentücher für die wenigen traurigen BMW Ingenieure. Die Controller bei BMW werden hingegen sehr froh sein.

        • brainDotExe meint

          02.10.2026 um 12:17

          Nein, es ist sogar sehr schade, dass die Vielfalt verschwindet.
          Vielfalt wird in Deutschland groß geschrieben, auch an anderen Stellen besonders.

          Die exzellenten Dieselmotoren waren eine Bereicherung für das Portfolio.

          Die Controller bei BMW haben von Motorentechnik bestimmt wenig Ahnung, die können das nicht verstehen.
          Die Ingenieure hingegen schon.

        • Fred Feuerstein meint

          02.10.2026 um 15:48

          Ist doch wunderbar, du betrauerst es, ich feiere den Wegfall der rappeligen Nutzmaschinenmotoren. Da hat BMW einfach Fakten geschaffen, Da muss ich dem Hersteller gratulieren. Der Diesel hat eh nie zu sportlichen Autos gepasst.

        • brainDotExe meint

          03.10.2026 um 19:40

          Ist nicht wunderbar, sondern traurig.
          Der Verlust von Vielfalt ist immer schlecht.

          Der exzellente Reihensechszylinder Diesel hat perfekt zu sportlichen Autos gepasst.
          Viel Drehmoment im unteren Drehzahlbereich war hier der Vorteil gegenüber dem Benziner.

          Gerappelt hat da auch nichts.

          Zum Glück gibt’s den noch in anderen Baureihen.

        • Fred Feuerstein meint

          05.10.2026 um 11:35

          Du kannst ruhig traurig sein, so ist das manchmal, ich find es hingegen sehr gut. Und BMW auch.
          Wie gesagt, der olle 6 Zylinder Diesel lief nur in homeophatischen Mengen. Er war schwer, da war auch beim 3er nichts mehr mit 50 / 50 Achslastverteilung und musste schon seit einiger Zeit mit dem ollen xDrive gekoppelt werden.
          Aber für Autobahnbolzer die schnell geradeaus fahren wollten, war der Motor gut, das war es aber schon. Kein Vergleich gegen den 6 Zylinder Benziner aus dem gleichen Haus.
          Es soll halt Leute geben die stehen auf einen Nutzfahrzeugantrieb im PKW, für die ist der rappelige Diesel, egal ob 3, 4 oder 6 Zylinder gut.

        • brainDotExe meint

          05.10.2026 um 20:43

          Komisch wie man sich über den Verlust von Vielfalt freuen kann, aber naja, so hat wohl jeder seine Eigenheiten.

          Diesel im PKW sind schon seit Jahrzehnten keine „Nutzfahrzeugantriebe“ mehr.

          Das halt vor allem BMW gezeigt. Da rappelte auch nichts, vor allem der Reihensechser hat für einen Diesel einen tollen Sound.

        • Fred Feuerstein meint

          06.10.2026 um 12:14

          Die Drei- und Vierzylinder von BMW sind rappelig, das ist höchstens etwas für Menschen die wenig verbrauchen wollen, aber mal ehrlich, von Laufkultur kann man da nicht reden. Der 6-Zylinder Diesel läuft ruhiger ist aber schwer und machte den 3er unnötig kopflastig.
          Jeder der mal den Diesel gefahren ist und einen Benziner aus dem gleichen Hause besessen hat, weiß wovon ich rede.
          Und ja, ich freue mich dass die Nutzfahrzeugmotoren langsam aber sicher aussterben. Es sind ja nicht mal mehr 8 % Dieselanteil in der EU bei PKW. Heißt im Klartext: Keiner will mehr diese alten rappeligen Nutzfahrzeugantriebe im Auto. In sportlichen Fahrzeugen ohnehin nicht.
          Ich reiche dir gern ein Taschentuch.

        • brainDotExe meint

          06.10.2026 um 13:25

          Wie gesagt, der Verlust von Vielfalt ist immer zu betrauern.

          Auch die Drei- und Vierzylinder Diesel von BMW sind nicht rappelig. Frage mal einen Branchenexperten der Fachzeitschriften dazu.

          Jeder der mal einen Diesel gefahren ist, weiß dass die im niedrigen Drehzahlbereich mehr Drehmoment haben und schätzt das.

          Nutzfahrzeugmotoren sind es ja schon seit Jahrzehnten im PKW nicht, das haben wir ja schon klagestellt. Auch in sportlichen Autos klappt ein Dieselmotor. Siehe z.B. BMW.
          Auch dazu kannst du mal die Fachzeitschriften durchblättern.

          Festzuhalten ist, der Verlust von Antriebsvielfalt ist zu betrauern, auch wenn man selbst diesen Antrieb vielleicht nicht wählt.
          Was du persönlich davon hälst, ist relativ egal im großen Kontext.

        • Fred Feuerstein meint

          06.10.2026 um 17:51

          „das haben wir ja schon klagestellt“ Nein, das haben wir nicht. Das ist einfach deine Meinung, aber das macht nichts. Kein richtiger Sportwagenhersteller nutzt Dieselmotoren.
          Dieselmotoren sind vergleichsweise sparsame Nutzfahrzeugantriebe, die deshalb gekauft wurden (auch weil Diesel lange günstig war) und nicht weil ihre Laufkultur gut ist. Ja, Sie laufen besser als vor 20 Jahren, aber immer noch im Vergleich zu jedem Benzinmotor bescheiden. Und ja, auch ich hatte diese rappeligen BMW Diesel im Auto gehabt. Mein letzter BMW nicht mehr, das war ein seidenweicher G30 540i, der Welten besser läuft als jeder BMW Diesel.
          Du kannst das ruhig anders sehen, aber BMW hat Fakten geschaffen und der Dieselmotor wird verschwinden. Im 3er ist das nun schon passiert. Und der Großteil der Kunden interessiert es nicht mal.

      • M. meint

        01.10.2026 um 14:41

        Oh, da hat einer hab heftig nach einer Antwort gesucht.
        Leider wenig innovativ und wie immer komplett daneben, was die Fakten angeht.
        Aber da hab‘ ich dir meinen Teil vor längerer Zeit gesagt, dazu wird es kein Update geben, nicht heute, nicht in 100 Jahren.

        Antworten
        • Fred Feuerstein meint

          01.10.2026 um 19:32

          „ wie immer komplett daneben“ Klar, kommt von Mr. Schnabelschuh der traurig ist, dass es keinen Diesel mehr gibt. Kann sich jeder seinen Teil denken. Und: Elektrisch fährst du nicht, das hast du seinerzeit bekräftigt. Ich kann mich gut erinnern.

        • M. meint

          08.10.2026 um 16:56

          Ich habe dir noch mehr bestätigt, an das du dich nicht gut erinnerst.

    • CJuser meint

      02.10.2026 um 08:47

      Ich finde es schon etwas schade, da es hier mit XTL/HVO100 wenigstens schon einen Alternativkraftstoff gibt.

      Antworten
      • M. meint

        08.10.2026 um 16:56

        Das ist ehrlicherweise keine Alternative, wenn man die puren Mengen betrachtet.

        Antworten
  4. McGybrush meint

    30.09.2026 um 15:20

    Traumauto. Aber der Preis… wird dann doch ein M3. Aber nicht von BMW sondern von Tesla. Schick finde ich beide.

    Tesla hat zwar nur die 78kWh aber der Verbrauch ist halt ein Gedicht.

    Und ein BMW i3 werd ich mir nicht leisten können. Innen holt er mich bis auf das Schrott Lenkrad komplett ab. Panoramic Display Peak Must have.

    Aber ich mag auch mein Model 3.

    Antworten
  5. F. K. Fast meint

    30.09.2026 um 13:24

    Und wieder Türgriffe, die diesen Namen nicht verdienen. Die Ladeklappe ist auf der falschen Seite – sehr ungünstig für (Einzel-) Garagenparker, die es unter BMW-Kunden wohl mehr geben wird.

    Antworten
    • eBikerin meint

      30.09.2026 um 16:40

      Was genau ist den ungünstig an dem Ladeport hinten rechts? Wenn man vorwärts einparkt kann man gemütlich aussteigen und dann hinten links das Kabel von der Wallbox einfach einstecken.
      Und da auch eine Wallbox etwas Platz braucht finde ich das praktischer als Links.

      Antworten
    • M. meint

      30.09.2026 um 16:48

      Jetzt hast du mich Einzelgaragenparker kurz erschreckt, aber zum Glück ist der Ladeanschluss genau dort, wo ich ihn haben wollte.
      Mach doch sowas nicht! 😥

      Antworten
    • brainDotExe meint

      30.09.2026 um 18:50

      BMW Fahrer und Einzelgaragen Besitzer hier.
      Die Ladeklappe ist genau auf der richtigen Seite.
      Links würde das gesteckte Kabel den Weg zur Fahrertür blockieren, wenn man vorwärts einparkt.

      Antworten
      • M. meint

        01.10.2026 um 14:44

        … und selbst rückwärts wäre es im Weg, wenn man mal an den Kofferraum will oder in der Garage hinter dem Auto nach andere Dinge hat.
        HR ist der in Summe beste Platz dafür, VR ginge auch noch. Hauptsache nicht im Weg. Aber links… nur im Notfall. Ich wollte deswegen kein Auto NICHT kaufen, aber nervig wäre es schon.

        Antworten
  6. EVrules meint

    30.09.2026 um 10:38

    Von außen ist der i3 soweit besser als die vorherigen BMW-Modelle und rückt damit näher an das Concept „Neue Klasse“, das nochmal besser und ursprünglicher am Markencharakter war, als die Serie.

    Im Innenraum aber weiß ich nicht, was BMW geritten hat, das Lenkrad sieht nochmal unförmiger aus, als das was man aktuell bei Toyota sehen kann, mit dem überladenen Bedienungseinheiten links und rechts der Lenkradmitte. Durch die vier Speichen verliert das Lenkrad jeden Bezug zur Steuermitte und bildet nur noch eine indifferente Erscheinung einer Kurbel.

    Man kann nun bei den schiefen Displaykanten weitermachen, bei dem Peugeot-esken Bildschirm unterhalb der Frontscheibe usw.

    Freude am Fahren kommt bei mir da leider absolut nicht auf, obwohl das Auto mutmaßlich einen guten Antrieb hat – es ist ähnlich bei Mercedes, die haben sich aber – zum zweifelhaften Glück – mit solchen Eskapaden zurückgehalten.

    Antworten
    • BEV meint

      30.09.2026 um 13:53

      das Interior spricht mich auch überhaupt nicht an, es wirkt auch insg. ziemlich eng,
      das Auto ist auch recht niedrig, früher hätte mir das gepasst oder ich hätte damit leben können, heute sehe ich das einfach als unpraktikabel und man bräuchte schon mindestens einen touring, der hat dann aber immer noch wenig Platz, das war halt bei BMW schon immer bescheiden, der i3 ändert daran auch nichts

      Antworten
      • brainDotExe meint

        30.09.2026 um 19:11

        Das ist aber doch genau das was einen 3er aus macht. Niedrig, sportliche, enges Cockpit. Genau das will ich. Praktisch muss da Auto nicht unbedingt sein, dafür gibt’s den Touring, wer’s braucht.

        Bzw. für meinen Geschmack ist er etwas zu hoch, aber daran kränkeln leider fast alle BEVs
        …

        Antworten
    • M. meint

      30.09.2026 um 15:26

      Ein Konzept „neue Klasse“?
      „Neue Klasse“ ist eine Plattform, auf der dieses Auto basiert.
      Es gibt aber das „BMW M Concept Neue Klasse“, vielleicht meintest du das.
      https://www.bmw-m.com/de/all-models/overview-m-and-m-performance/bmw-m-concept-neue-klasse.html

      „das Lenkrad sieht nochmal unförmiger aus, als das was man aktuell bei Toyota sehen kann“
      Zum Glück ist das ein BMW, deswegen musst du das Lenkrad nicht nehmen, wenn du nicht willst. Es gibt andere. Haben wir aber beim iX3 schon diskutiert. Der hat das nämlich auch.

      „mit dem überladenen Bedienungseinheiten links und rechts der Lenkradmitte“
      Es gibt Leute, die schätzen es, nicht für jeden Mist auf dem Display rumtouchen zu müssen. Für die ist das.

      „Durch die vier Speichen“
      Es hat nur zwei.

      “ bildet nur noch eine indifferente Erscheinung einer Kurbel.“
      ?

      „Man kann nun bei den schiefen Displaykanten weitermachen“
      Das Display neigt sich dem Fahrer zu, damit die Wege zur Bedienung verkürzt werden. Schau dir mal an, welche Funktionen ganz links liegen, und wie Menschen das beurteilen, die es getestet haben.

      „dem Peugeot-esken Bildschirm unterhalb der Frontscheibe“
      Optische Täuschung: bei Peugeot sitzt der „Tacho“ aufgebockt hinter dem Lenkrad und wird durch den oberen Lenkradkranz meist verdeckt.
      Beim i3 tut er das nicht, sondern ist direkt unterhalb der Frontscheibe angebracht, über die ganze Breite, und (fast) frei konfigurierbar. Diese beiden Konzepte haben miteinander nichts zu tun. Das zeigen auch die komplett unterschiedlichen Bewertungen von denen, die es getestet haben. ;-)

      „Freude am Fahren kommt bei mir da leider absolut nicht auf“
      Fair enough. Nichts gefällt jedem.

      Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        01.10.2026 um 11:09

        „ Zum Glück ist das ein BMW, deswegen musst du das Lenkrad nicht nehmen, wenn du nicht willst. Es gibt andere“ Nein, es gibt noch ein anderes, aber das ist genauso unförmig. BMW hat eigentlich immer schöne Lenkräder gebaut, aber was die aktuellen im i3 und iX3 angeht, sind die alles, aber nicht schön. Nicht einmal das M Sportlenkrad.

        Antworten
        • M. meint

          01.10.2026 um 14:50

          Also, ich sehe noch 2 andere. Ist aber egal. Der Punkt ist: wenn dir das eine nicht willst, hast du noch Auswahl. Wo hast du das noch? Wo hast du das nicht?
          Was die einen nicht mögen, gefällt anderen. Das ist immer schon so gewesen, wird immer so sein, und das ist gut so.
          Du kaufst eh keinen, warum sollte dir jemand etwas aus der Vergangenheit zurückzaubern?
          Fahr den Wal und den Billig-ID.3, lass andere etwas anderes fahren, dann sind doch alle happy.

        • Fred Feuerstein meint

          01.10.2026 um 19:34

          Och, ich kann auch den i3 fahren, der hat zwar auch ein hässliches 2 Speichen Lenkrad, aber es sieht immer noch besser aus, als das was jetzt im neuen i3 angeboten wird. Selbst dein Standardlenkrad in deinem betagten Diesel BMW ist schöner. Aber so ist das halt, das schöne daran ist: Mit der Meinung stehe ich nicht alleine da.

        • Fred Feuerstein meint

          02.10.2026 um 01:14

          „Also, ich sehe noch 2 andere. Ist aber egal“ Dann kannst du nicht einmal richtig zählen. Vielleicht findest du dafür noch einen Link, der dir dabei hilft.
          Es sind exakt 3 Lenkräder beim i3, wovon eines lediglich eine Farbvariante des sogenannten „Sport“ Lenkrades ist…

        • M. meint

          08.10.2026 um 16:58

          Ach schau, jetzt hat der Herr mal nachgezählt, kommt selbst auf drei und muss neue Kriterien erfinden. 😆

    • Deity meint

      30.09.2026 um 16:01

      Nun ja, alles natürlich Geschmackssache.

      Aber dass das Skateboard-artige Tablet Interieur von Mercedes hier wirklich für jemand hübscher ist, mag ich eigentlich zu beweifeln.

      Antworten
    • Andreas meint

      30.09.2026 um 17:55

      Der „Bildschirm“ unterhalb der Frontscheibe ist eine Projektion auf der Frontscheibe. Ein Head-up mit schwarzen Hintergrund. Ganz andere Wahrnehmung, als ein Display, muss man ausprobiert haben.

      Antworten
  7. CJuser meint

    30.09.2026 um 10:23

    Übrigens, den iX3 gibt es jetzt ebenfalls als 40 xDrive.

    Antworten
  8. CJuser meint

    30.09.2026 um 10:16

    Cool, dass der 40 xDrive bereits die 60t Euro unterschreitet. Wo dann wohl erst der 40 landen wird. Der 30 mit LFP-Zellen wird aber vermutlich nur in China erscheinen. Dabei wäre der mit etwas über 70 kWh sicherlich auch hier interessant.
    Und am anderen Ende der Preisliste darf man sicherlich gespannt sein, wieviel Leistung der M60 xDrive haben wird.

    Antworten
    • Mäx meint

      30.09.2026 um 14:25

      Apl weist sogar 10% Standardrabatt aus und 14% für Kurzulassung.

      Antworten
    • M. meint

      30.09.2026 um 17:10

      70 kWh LFP?
      Das hatte ich noch nicht mitbekommen, hab aber einen Artikel gefunden:
      https://www.bimmertoday.de/2026/08/21/bmw-ix3-30-l-neue-china-basis-mit-lfp-akku-als-vorbild-fur-europa/
      77 kWh sind’s. Das wäre tatsächlich spannend.

      Ich hab mal schnell einen 40xDrive mit AHK und einigem (fast schon überflüssigen) Schnickschnack konfiguriert, also auch solche Dinge wie Ambientebeleuchtung, HUD* und sowas. 67.030 Liste. Touring dazu -> 68k. xDrive weg -> 65k 10% Rabatt -> 58,5k.
      Das passt, denke ich. Mit 77 kWh LFP und gut 600 km WLTP (im i3, nicht iX3) wäre das noch eine gute Alternative. Der von mir konfigurierte 40xDrive schafft mit 82,6 kWh 696 km.

      *woanders würde ich das immer nehmen, beim Panoramic Vision braucht man es nicht wirklich.

      Antworten
      • CJuser meint

        01.10.2026 um 09:38

        Ich habe den Wert etwas reduziert. Erstens weil sich die 77 kWh auf das L-Modell beziehen und zweitens, weil der sonst in Konkurrenz zum 40 stehen würde, obwohl der weniger Reichweite (wegen höherem Gewicht des Akkupacks), haben würde.

        Antworten
        • M. meint

          01.10.2026 um 11:43

          Aber du kannst den doch gar nicht reduzieren, das muss schon BMW machen ;-)
          Und… ja, im WLTP wird man den Unterschied beim Gewicht wohl merken, aber auf der Autobahn kaum.
          Finde es aber auch interessant, wie nahe der LFP an dem kleinen NMC ist. Und, vor allem: dass die das gemacht waren, worüber wir hier immer gerätselt haben, ob die das wohl machen würden…
          Jetzt muss er nur noch hierher.

    • brainDotExe meint

      30.09.2026 um 19:13

      Ein 40er, mit Heckantrieb, soll erst mal nicht kommen. Unterhalb des 40 xDrive soll laut Gerüchteküche noch der 30er mit Heckantrieb kommen.

      Antworten
      • M. meint

        01.10.2026 um 11:44

        Grrrrr.
        Was heißt das genau?
        Batterie? Antriebsleistung?

        Antworten
        • Mäx meint

          01.10.2026 um 13:18

          Nehmen wir mal man ändert das Format der LFP Zellen nicht.
          Laut Auskünften hat man 260-280Wh/kg bei den NMC 4695 Zellen auf Zellebene.
          Jetzt nehmen wir mal grob 180Wh/kg für LFP an.
          Dann käme man bei etwa 75kWh raus.
          Mit ca. 70kWh LFP könnte man vermutlich rechnen, 75kWh wenn es gut läuft.
          Das trifft ja dann auch auf passenden Wettbewerb mit CLA und 71kWh im 250er oder 64kWh in der C Klasse.

          40xDrive hat hinten eine 195kW Drive Unit, 40sDrive 240kW Drive Unit, daher würde ich schätzen dass ein 30sDrive die 195kW Drive Unit bekommt um Gleichteile zu nutzen.
          Das wäre auch ein guter Abstand von 30 zu 40.

        • CJuser meint

          02.10.2026 um 08:53

          @Mäx
          Grundsätzlich ist die Schlussfolgerung bzgl. der Leistung nachvollziehbar, die E-Motoren an der Hinterachse sind bei allen Modellen aber vermutlich eh gleich und durch Software angepasst. Erst die M-Modelle haben andere E-Motoren.

  9. ID.alist meint

    30.09.2026 um 09:51

    Wenn ich das mir anschaue, ein i3 40 touring ohne xDrive wäre schon einen Gedanken wert. Mal sehen was BMW noch an Varianten anbieten will.

    Antworten
    • M. meint

      30.09.2026 um 10:38

      Das wäre auch meine Version. AWD hab ich noch nie gebraucht, das würde ich mir sparen und für das Geld lieber das praktischere Auto nehmen. Sollte als RWD dann auch eine ähnliche Reichweite haben wie die AWD Limo.

      Antworten
      • Deity meint

        30.09.2026 um 16:03

        Der Wegfall des AWD wird keine zusätzlichen 200km WLTP bringen.
        Vor allem in der Realität werden AWD und RWD nahezu identische Reichweiten aufweisen.

        Der einzige Vorteil ist der Preis und potentiell das Gewicht, da bin ich nochmal gespannt.

        Antworten
        • M. meint

          01.10.2026 um 11:47

          Mich würde jetzt mal interessieren, wo du was von 200 km gesehen hast.
          Für mich spart der RWD das ein, was Touring draufpackt. Das sind vielleicht 10 oder 15 km. Und Touring ist gesetzt.
          Vor allem spart er den überflüssigen Motor vorne.

  10. MrBlueEyes meint

    30.09.2026 um 09:18

    Warum man den i3 50 xDrive nur 200 Km/h rennen lässt, ist mir ein Rätsel… der iX3 mit dem gleichen Setup läuft 210… 🤷‍♂️

    Ach ja, bin nun endlich glücklicher iX3 50 xDrive Fahrer 🥳

    Mega Auto und alle Erwartungen an Effizienz sind erfüllt… reale Reichweite locker 550 Km und das bei „normaler Verbrenner Fahrweise“ ohne speziell Rücksicht auf den Verbrauch zu nehmen… und das eben bei einem MidSize-SUV, das nie vergessen…

    Antworten
    • M. meint

      30.09.2026 um 10:35

      Dann mal Glückwunsch zum neuen Auto. Behandele es gut, auch den Akku ;-)
      Warum i3 „nur“ 200, weiß ich auch nicht, aber ich weiß, dass das eigentlich reicht. Mehr als das.

      Antworten
      • Deity meint

        30.09.2026 um 16:04

        woanders habe ich gelesen, dass liegt an den unterschiedlichen Abrollumfängen.
        So simpel es klingt, mit größeren Außendurchmesser, kann man bei gleicher Drehzahlbegrenzung einfach die 10km/h schneller fahren.

        Antworten
        • M. meint

          01.10.2026 um 12:17

          Du hast Recht, genauso einfach ist das wirklich. Jedenfalls, bis dich F_Luft einholt. Aber das ist bei den 345 kW hier eher nicht der Fall.

          Der i3 steht in der Basis auf 245/45/19 -> Abrollumfang ca. 214,3 cm
          Der iX3 steht in der Basis auf 255/45/20 -> Abrollumfang ca. 224,7 cm
          -> Differenz i3 zu iX3 = 4,85%.
          Aus 200 würden also 209,7 km/h.

        • Mäx meint

          01.10.2026 um 13:20

          @Deity
          Danke für diese wirklich wahnsinnig banale aber eindeutige Begründung für den Unterschied.
          Da hatte ich bisher gar kein Augenmerk drauf.

    • Jeff Healey meint

      30.09.2026 um 12:16

      Wow, Glückwunsch, tolles Auto!
      Allzeit gute Fahrt!

      Antworten
    • ID.alist meint

      30.09.2026 um 15:11

      Der iX3 hat größere Räder, d.h. pro Umdrehung macht der iX3 mehr strecke oder bei gleiche Drehzahl ist es schneller. Da der Motor einen maximale Drehzahl hat, kann der iX3 schneller fahren bei gleicher Endübersetzung.
      Oder BMW hat sich entschieden den iX3 attraktiver zu machen, weil die Marge vielleicht größer ist beim SUV.

      Antworten
    • Andreas meint

      30.09.2026 um 18:07

      i3 50 und iX3 50 haben für den hinteren Motor wohl die identischen Daten:
      max Drehzahl 14.610 U/min (laut Google)
      Getriebeübersetzung 1:9,606

      Rechnet man mit dem Radumfang:
      245/45 R19 -> 201,57 km/h
      255/45 R20 -> 211,43 km/h

      Antworten

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