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BMW startet Serienproduktion von Gen6-Batterien in Irlbach-Straßkirchen

01.10.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 24 Kommentare

BMW-Batteriefertigung

Bild: BMW

Die BMW Group hat ihr neues Werk Irlbach-Straßkirchen im Landkreis Straubing-Bogen offiziell eröffnet und die Serienproduktion aufgenommen. Zweieinhalb Jahre nach Baubeginn liefert der Standort Hochvoltbatterien der sechsten Generation an das Konzernwerk München, wo sie in den vollelektrischen BMW i3 eingebaut werden. Aufgrund der hohen Nachfrage nach den E-Modellen der „Neuen Klasse“ läuft die Produktion schneller als ursprünglich geplant hoch und startet direkt im Zweischichtbetrieb.

Rund eine Milliarde Euro investiert die BMW Group in das Werk auf einem 60 Hektar großen Areal. Zwischen dem Baubeginn im April 2024 und der Fertigung von Vorserienbatterien ab März 2026 lagen weniger als zwei Jahre. Produktionsvorstand Raymond Wittmann bezeichnet den Standort als zentrale Drehscheibe für die Versorgung der deutschen Fahrzeugwerke mit Hochvoltbatterien der sechsten Generation.

Für die Gen6-Hochvoltbatterien setzt die BMW Group auf zylindrische Rundzellen, die nach dem „Cell-to-Pack“-Prinzip direkt in die Batterie integriert werden. Die Batterie selbst ist nach dem „Pack-to-open-Body“-Konzept Bestandteil der Karosseriestruktur. BMW erklärt: „Sämtliche Produktionsschritte werden lückenlos inline überwacht und umfassend in Echtzeit dokumentiert. Eigens entwickelte KI-Assistenten und -Agenten analysieren diese Daten und sorgen zusammen mit Robotern auf der 50.000 Quadratmeter großen Produktionsfläche für eine Null-Fehler-Batterieproduktion.“

Auf der 50.000 Quadratmeter großen Produktionsfläche kommen 500 Roboter zum Einsatz. Im Vollbetrieb sollen rund 1600 Mitarbeitende auf zwei Produktionslinien mehrere hundert Hochvoltbatterien pro Tag fertigen. Während der Produktion werden den Angaben zufolge mehr als 3500 Datenpunkte pro Batterie erhoben und in Echtzeit überwacht. Nach zusätzlichen Messungen beim Wareneingang werden die Batteriezellen zu Zellclustern mit Kühlern verbunden, per Laser gereinigt und verschweißt sowie durch einen Foaming-Prozess zu einer mechanischen Einheit verbunden. Anschließend wird das Gehäuse geschlossen, abgedichtet und vernietet, der Energy Master als zentrale Steuereinheit montiert und jede Hochvoltbatterie einer vollständigen Prüfung unterzogen.

Die Gen6-Hochvoltbatterien werden in fünf neuen Produktionsstätten in Irlbach-Straßkirchen, Debrecen, Shenyang, Woodruff und San Luis Potosí montiert. Das Werk Irlbach-Straßkirchen kommt laut BMW ohne fossile Energieträger aus, erzeugt einen Teil des Stroms mit einer Photovoltaikanlage und deckt den weiteren Bedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen. Für die Batteriemontage wird prozessbedingt kein Wasser benötigt. Gegenüber der Gen5-Zelle des Vorgängermodells sinkt der CO₂e-Ausstoß pro Wattstunde dadurch um rund 33 Prozent, hießt es.

In den montierten Gen6-Batteriezellen des BMW i3 werden anteilig Sekundärmaterialien für Kobalt, Lithium und Nickel eingesetzt. Bei der Herstellung der Anoden- und Kathodenmaterialien sowie bei der Zellfertigung kommen erneuerbare Energien zum Einsatz. Irlbach-Straßkirchen gehört zum bayerischen Batterienetzwerk der BMW Group, das Forschung und Entwicklung, Produktion sowie Recycling umfasst.

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Via: BMW
Tags: Batterie, ProduktionUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Die Wahrheit meint

    01.10.2026 um 18:18

    Gegen die chinesische Überproduktion mit Preisverfall kommt auch BMW nicht an. Bin gespannt, wann sie es merken.

    Antworten
    • M. meint

      01.10.2026 um 19:37

      Wahrscheinlich genau jetzt, die haben nur auf einen platten Münchhausen-Kommentar gewartet und tappten die ganze Zeit im Dunklen.

      Antworten
      • eBikerin meint

        02.10.2026 um 08:31

        Die lesen einfach zu selten bei ecomento mit. Genau wie all die anderen Hersteller. Die könnten sich alle so viel Geld sparen wenn sie doch nur die Expertise aus dem Forum annehmen würden.

        Antworten
    • BEV-besser-Wisser meint

      01.10.2026 um 22:16

      Deshalb kauft bmw die Zellen ja zu. Und das zusammenstellen als Batteriepack machen sie selber. Weil es keinen Sinn machen würde die 0.5 Tonnen packs durch halb Europa (oder Welt) zu schippern.
      Du hast einfach keine Ahnung, gibst aber mal ein Urteil ab

      Antworten
    • Future meint

      02.10.2026 um 08:25

      Die Batteriezellen für das neue BMW-Werk in Irlbach-Straßkirchen stammen ja von den externen chinesischen Zellherstellern CATL und EVE Energy. Insofern landet die chinesische Überproduktion doch auch im BMW-Akku.

      Das Werk am niederbayerischen Standort ist ja ein reines Montagewerk und keine Zellfabrik und muss von der chinesischen Industrie versorgt werden.

      Antworten
      • M. meint

        02.10.2026 um 11:43

        Größter anzunehmender Kommentar-Unfall:
        Die Zellen im iX3 wurden von BMW entwickelt. Die betreiben auch eine eigene Pilotfertigung, wo neue Varianten selbst getestet werden, bevor man einen Auftrag vergibt.
        Die Serienfertigung übernehmen Auftragsfertiger wie CATL, der dafür gerade in Ungarn eine Fabrik hochzieht. Dann kommen die Zellen allesamt nicht mehr aus China.
        BMW kann die Zellen aber auch woanders herstellen lassen. Es sind ja ihre, nicht irgendwas, das wie bei anderen nebenbei woanders aus der Maschine purzelt, weil andere diese Zellen gar nicht bekommen können ;-)

        Viel Stuss also mal wieder bei dir. Aber so muss man das wohl machen, um die Prämie zu kassieren…

        Antworten
        • Jörg2 meint

          02.10.2026 um 14:22

          Er schreibt: CATL stellt die Zellen her.
          Du schreibst: CATL stellt die Zellen her.

          Wo ist das der Stuss zu finden?

        • Future meint

          02.10.2026 um 21:01

          Die Zellen werden also von CATL produziert, derzeit in China, bald auch in Ungarn. BMW hat also keine eigene Zellproduktion für seine Fahrzeuge und ist vollkommen abhängig vom chinesischen Lieferanten. Wozu nur immer diese Empörung. Man kann sich das doch nun wirklich nicht schönreden mit der Abhängigkeit von den chinesischen Zellproduzenten.

        • M. meint

          05.10.2026 um 14:37

          Der Stuss ist, dass es Überproduktion bei CATL wäre.
          Die Idee war, das herabzuwürdigen, als ob BMW der Resteverwerter bei CATL wäre.
          Dabei ist jede einzelne Zelle von BMW bestellt, und niemand anders bekommt das. BMW kann die Zellen bei jedem anderen (fähigen) Auftragsfertiger herstellern lassen. Im Moment ist das CATL, in Zukunft gibt es vielleicht auch andere Liefereanten, oder man macht es selbst, wenn das Volumen mal groß genug ist.
          Und daher ist das Stuss.
          Dass du das nicht selbst rausbekommen hast und nachfragen musst, passt da perfekt ins Bild.

        • Jörg2 meint

          05.10.2026 um 21:17

          M

          Du beschreibst es doch aber völlig richtig. Nur Deine Schlussfolgerung ist wohl eher Stuss.

          Die Autoindustrie braucht für BEV Zellen. Die Hoheit über die Zellen hat der Hersteller. Wie Du unter einem anderen Artikel richtig festgestellt hast, löst auch die Chinaproduktion innerhalb der EU diese Abhängigkeit nicht auf. Sagt die KP China „ab morgen nicht mehr an BMW liefern“, wer liefert dann?

          Ich hab ein wenig das Gefühl, bei „BMW“ wirst Du regelmäßig irgendwie dünnhäutig.

        • M. meint

          08.10.2026 um 16:41

          Was denn für eine Hoheit? Die haben einen Deal, wer die Zellen produzieren darf, und das was es CATL wert, in Nachbarschaft zu BMW eine Fabrik hochzuziehen. Was wollen die damit denn sonst machen?
          Ich bezweifle übrigens auch, dass die KP widerspruchslos die Produktion in Ungarn oder anderen Ländern abstellen kann, oder befehlen, dort etwas anderes herzustellen.
          Sagt dir „Gazprom“ irgendwas?
          Warte, ich helfe mit einem Link aus:
          https://www.deutschlandfunk.de/gazprom-germania-bundesnetzagentur-100.html

          Übertragen heißt das, dass auch andere Hersteller Probleme bekommen könnten, wenn sie zur Erzeugung politischen Drucks missbraucht würden. Es würde politisch ja nicht helfen, isoliert BMW in Ungarn lahmzulegen, das würde man breiter fassen, also würde die Reaktion auch breiter ausfallen.

          Es hat aber noch andere Aspekte.
          1) BMW hat das komplette Design-Knowhow für ihre Batteriezellen – eben, weil die Zellen nicht einfach von Zuliefern gekauft werden, sondern die eigene Entwicklung bestellt wird. Deswegen kann BMW irgendwann in der Zukunft die Herstellung auf mehrere Firmen verteilen, ohne dass CATL dagegen etwas machen kann. Und das wird BMW auch tun, man wird nicht dauerhaft Zellen z.B. von Debrecen nach Spartanburg liefern.
          2) BMW produziert die Zellen auch selbst. Nicht in Großserie, das ist richtig, aber das ist (auch) eine kaufmännische Entscheidung. Die Anlaufphase wäre aktuell zu teuer, bezogen auf die Stückzahlen. CATL hat dort unbestritten mehr Erfahrung, aber davon lernt man jetzt ja. Und wenn mit mehr Modellen die Absatzzahlen steigen, wird auch eine eigene Fertigung rentabler.
          Und das ist letztlich nicht viel anders als das Modell, von dem China über Jahrzehnte gelernt hat.
          3) wann immer ein Exporteur den Export eines bestimmten Produktes einschränkt oder nur damit droht, suchen sich die Empfänger Alternativen.
          Beispiele? Trump will den Chinesen die neusten Prozessoren vorenthalten. Was machen die Chinesen? Sie entwickeln eigene.
          China will anderen Ländern seltene Erden vorenthalten. Was machen die anderen Länder? Sie suchen sich andere Lieferanten, denn, wie ein anderer Kommentator immer sagt: seltene Erden sind nicht selten. Was selten ist, sind die Minen. Die kann man ausbauen.
          Beides, also fortschrittliche Prozessoren und seltene Erden, bekommt man „von woanders“ nicht von einem Tag auf den nächsten, aber an beidem wird gearbeitet, auch wenn das nicht täglich in der Zeitung steht.

          Wenn man aber mal Abhängigkeits-Vergleiche ziehen will, warum dann nicht mal mit Apple? Kann Apple in den USA Smartphones bauen? Nein. Auf Jahre utopisch.
          Kann AMD in den USA Prozessoren bauen? Nein, die haben gar keine (oder fast keine) eigenen Fabriken.
          Beide lassen das tausende km entfernt machen, und da nehme ich noch Wetten an, wer eher im die Abhängigkeiten rutscht, wenn es im Osten mal heiß hergeht: BMW in Ungarn, oder AMD in Taiwan.
          Jaja: in Autos sind auch Computerprozessoren. Ich weiß. Die stecken in allem.

    • Jörg2 meint

      03.10.2026 um 10:49

      „Bin gespannt, wann sie es merken.“

      Mich wundert auch, dass die öffentlich zugänglichen KP-China-5-Jahrespläne der letzten Planungsperioden und die Entwicklung der öffentlich zugänglichen Förderrichtlinien der KP China für den Bereich Mobilität, die alten Verbrennerhersteller dermaßen ahnungslos, oder zumindest reaktionslos, dastehen lassen.
      Der Weg war deutlich vorgezeichnet.

      Aber halt, vom Planungshorizont, weit oberhalb der Quartalsdenke der hiesigen Boni-Verwalter. Selbst die Physik mussten sie erstmal lernen.

      Antworten
  2. Htr35 meint

    01.10.2026 um 14:47

    Der Akku kann also planmäßig nicht mehr repariert werden.
    Von Zellen die 15 odef 20 Jahre durchhalten habe ich noch nichts gehört.
    Hier zählt die Kalendarischealterung!
    Für Neuwagenleasing Kunden kann natürlich Entwarnung gegeben werden.
    Der PKW Kreislauf kommt so gut in Schwung:)

    Antworten
    • M. meint

      01.10.2026 um 18:37

      Zum Glück zählt ja nicht, was du gehört hast.
      Die kalendarische Alterung ist keine unabhängige Größe, sondern ein Faktor in einer komplexeren Gleichung.
      Wenn wir es so einfach wie möglich halten wollen: die wesentlichen Alterungsfaktoren sind Temperatur und Zellspannung. Je länger sich ein Akku in einem dort günstigen Bereich befindet, umso länger wird er leben, weil DORT der Zeitanteil groß und die Alterung klein ist. Jeder Zeitanteil, in dem sich der Akku nicht in einem solchen Bereich befindet, also z.B. hohe Zelltemperatur, oder hohe Spannung, oder beides, reduziert die Lebensdauer. Also umso mehr, je länger die Zelle 50°C ausgesetzt ist, oder bei voller Spannung gehalten wird. Natürlich kommt z.B. auch die C-Rate ins Spiel, aber das kann man über die Temperatur abbilden.

      Aber auch das kann man nicht verallgemeinern, jede Zellchemie reagiert anders, schon ein anderes Elektrolyt macht ein anderes Verhalten.
      Ich hab vor ein paar Wochen beim Räumen ein Nokia von 2008 gefunden. Irgendwann gegen ein Smartphone getauscht, sicher seit 10 Jahren tiefentladen.
      Jetzt testweise bis 100% aufgeladen, und liegen lassen: Über 300 Stunden bis Akku leer. Natürlich ist das kein SoH-Wert, aber von „defekt“ ist diese Zelle weit entfernt. Und ein „paar“ Zyklen hat sie bestimmt auch, das Telefon war ja einige Jahre im Einsatz.

      Wichtig ist, dass man keine „faulen“ Zellen ins System bekommt. Dazu verzichtet man sicher auch auf ein paar Extremwerte und sperrt die hässlichsten Betriebsparameter aus, und dann geht das schon.
      BMW hat z.B. für V2L i.S.d. Garantie gar keine Energiemengen begrenzt, also scheint man der Angelegenheit schon zu vertrauen.

      Antworten
      • Andre meint

        02.10.2026 um 07:57

        „BMW hat z.B. für V2L i.S.d. Garantie gar keine Energiemengen begrenzt, also scheint man der Angelegenheit schon zu vertrauen.“

        Natürlich vertraut man bei BMW, dass die Batterien 8 Jahre überleben. Oder zumindest den Rest des Wagens nach ca. 10 Jahren.
        Alle deutschen OEM’s im „Premiumsegment“, ob Mercedes/BMW/Audi/VW etc. sind hauptsächlich auf die Leasingkunden ausgerichtet, nicht auf den Privatkäufer. Und diesen Kunden ist die Haltbarkeit nach 10 Jahren recht egal, das spiegelt sich nicht wirklich in der Leasingrate wieder.

        Antworten
        • M. meint

          02.10.2026 um 11:49

          Naja.
          Über V2L kann man in 8 Jahren und ohne einen zusätzlichen km schon so einige kWh durch die Batterie schleusen. Das sind schon nicht wenige Zyklen, wenn man das macht, und die sind mit in der Garantie. Das ist nicht überall so.
          Die meisten Kunden werden das aber gar nicht machen, aktuell sind dort ja noch nicht mal die Regularien festgezurrt. Also fallen diese Zyklen, die BMW abseits der 160.000 km der Batterie zutraut, auch gar nicht an.
          Natürlich, wenn man jetzt 40.000 im Jahr fährt, und nebenbei noch 15 Jahre nächtlich je 50 kWh durchschleift, könnte es irgendwann knapp werden.

        • Tesla-Fan meint

          04.10.2026 um 12:00

          Man muss nicht auf ein „Durchhalten der Zellen vertrauen“ wenn man sie mit 10 Jahren Garantie beim Lieferanten einkauft und nur die gesetzlich vorgeschriebenen 8 Jahre Garantie auf den Akku an den Kunden weitergibt.

          Quasi Null Risiko.

      • Jörg2 meint

        03.10.2026 um 14:34

        Wir reden von 3,7kW Entnahmeleistung?

        Wieviel Zyklen werden da im Flottendurchschnitt pro Fahrzeug erzeugt?

        Antworten
        • M. meint

          05.10.2026 um 14:40

          Nö.
          Das läuft über eine Gleichstromwallbox, da sind auch deutlich höhere Leistungen möglich.
          Den Rest kannstvdu aber auch mal selbst recherieren.

    • MK meint

      01.10.2026 um 18:55

      @Htr35:
      Und etwas, wovon Sie noch nie gehört haben, kann es nicht geben?
      Wie viele BEV-Fahrzeuge gab es denn vor 20 Jahren auf deutschen Straßen? Schon mal überlegt, dass Sie die nur deshalb nicht finden sind, weil damals einfach noch keine BEVs gebaut wurden?
      PS: Zumindest 13 Jahre alte BMW i3 mit Originalakku und Batteriezertifikat findet man auf mobile problemlos ;) Die Versuche von BMW, die fahrerlosen Flurförderzeuge in den eigenen werken mit den alten Akkus mit geringer Restleistung aus Autos auszustatten sind dabei (wie so viele andere „Second Life“-Projekte) daran gescheitert, dass es einfach viel weniger Akkus ausgetauscht wurden als die Hersteller angenommen haben.
      PPS: Die nahezu unzerstörbaren Akkus in den ganz alten Nokia-Handys wurden damals von BYD hergestellt.

      Antworten
    • BEV-besser-Wisser meint

      01.10.2026 um 22:19

      Dann hast halt nach 20 Jahren keine 108kwh mehr sondern nur noch 70 oder so.
      Das ist dann immernoch Alltagstauglich für 95% der Bevölkerung.

      Antworten
    • Halber Akku meint

      02.10.2026 um 13:02

      Daran habe ich jetzt blöderweise nicht gedacht. Eigentlich wollte ich mein E-Fahrzeug demnächst aus dem Leasing übernehmen. Aber ich gebe es jetzt besser wieder zurück und schau nach gebrauchten Seat Ibiza TDI´s aus den frühen Nuller Jahren. Die halten ewig was man so hört. Die dann rund 2.000 Euro höheren Energiekosten bei 25.000 Kilometern im Jahr sind ja kein Problem. Wären ja nur 30.000 Euro mehr nach 15 Jahren.

      Antworten
    • Future meint

      03.10.2026 um 14:19

      Vielleicht ist das Konzept von Nio also doch nicht so schlecht: Jeder Akku lässt sich in 5 Minuten ausbauen, falls der repariert werden muss oder andere Probleme bereitet. Bei einem BMW geht das nicht und der muss dann halt schon etwas früher ins Recycling.

      Antworten
  3. M. meint

    01.10.2026 um 13:45

    Sehr schön zu sehen, dass man in Deutschland doch noch Produktion aufbauen kann.
    Wenn auch nur hochautomatisiert, so dass vergleichsweise wenig Menschen dort Arbeit finden.
    Aber die 1.600 sind 1.600 mehr, als wenn das nach China gewandert wäre. Von Gewerbesteuer usw. gar nicht zu reden.

    Antworten

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