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BMW-Chef: „Entscheidend ist nun, dass Europa die Ziele für 2030 und 2035 überdenkt“

10.11.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 52 Kommentare

bmw-m240i-xdrive-coupe

Bild: BMW

Mit der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ bekräftigt BMW laut Konzernchef Oliver Zipse die Stärke, Systemkomplexität, Integration und Effizienz zu meistern. Man wisse, was die Kunden wollen und erkenne frühzeitig neue Trends in den einzelnen Märkten. Das Ergebnis seien Fahrzeuge, die die besten eigenen Technologien und auch die von regionalen Partnern „perfekt integrieren“. So könne BMW jederzeit das beste Produkt bieten.

„Gleichzeitig machen wir bereits jetzt Fortschritte bei der Dekarbonisierung“, erklärte Zipse. „Nach neun Monaten im Jahr 2025 liegen die Verkäufe vollelektrischer Fahrzeuge um 10 % über dem Vorjahr, was einem BEV-Anteil von 18 % am Gesamtabsatz entspricht. Plug-in-Hybride wuchsen im Jahresvergleich um fast 28 %, sodass der Gesamtanteil elektrifizierter Fahrzeuge bis September global 26,2 % beträgt.“

Europa zeigte dabei besonders starkes Wachstum – mit BEV-Anteilen von über einem Viertel am Gesamtabsatz, während BEV (Battery Electric Vehicle) und PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) zusammen 41 Prozent erreichten. Europa werde 2026 der wichtigste Absatzmarkt für den jüngsten, als erstes auf der Neuen Klasse basierenden BMW iX3 sein.

„Dank dieses soliden Ergebnisses sind wir voll auf Kurs, unser CO₂-Flottenziel in Europa für dieses Jahr zu erreichen“, so Zipse. „Damit setzen wir konsequent fort, was wir bereits seit mehreren Jahren tun. Für uns war schon lange klar, dass wir die Ziele für 2025 erreichen – ganz ohne Strafzahlungen, Pooling oder Durchschnittsbetrachtung.“

BMW will an Technologieoffenheit festhalten

Der Erfolg mit der technologieneutralen Strategie verleiht BMWs Stimme Gewicht in der laufenden Diskussion um die CO₂-Regulierung in der Europäischen Union, glaubt der CEO. „Wir haben unsere Klimaziele erreicht, indem wir uns an der Marktnachfrage und den Kundenbedürfnissen orientiert und gleichzeitig alle Antriebsvarianten kontinuierlich optimiert haben.“

Entscheidend sei nun, dass Europa die Ziele für 2030 und 2035 überdenkt. Ein Enddatum für eine bestimmte, erfolgreiche Technologie zu setzen, würde zu „einem massiven Schrumpfen der gesamten Industrie führen“. Das würde nicht nur der europäischen Industrie schaden, sondern auch Abhängigkeiten schaffen, die in der aktuellen geopolitischen Dynamik problematisch seien.

„Um Klimaziele zu erreichen und wirksame CO₂-Regelungen zu schaffen, müssen wir einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen – also den gesamten CO₂-Fußabdruck des Fahrzeugs und seiner Wertschöpfungskette berücksichtigen und auch klimaneutrale Kraftstoffe wie HVO100 miteinbeziehen“, forderte Zipse. „Dies würde unterschiedliche Marktbedürfnisse und ungleiche Infrastrukturentwicklung berücksichtigen sowie Europas Wertschöpfungsketten, Arbeitsplätze und industrielle Stärken schützen. Und vor allem würde er echten Klimaschutz und wirkliche CO₂-Einsparungen bringen.“

Wichtig sei, dass Unternehmen die Freiheit haben, unter Berücksichtigung von Kundenwünschen und -bedürfnissen die besten Lösungen zu entwickeln und angemessen in neue Wege und Technologien zu investieren, um die EU-Klimaziele zu erreichen. Vor diesem Hintergrund stehe man der geplanten EU-Regelung unter dem Titel „Greening the Fleets“ sehr skeptisch gegenüber, da sie das aktuelle Marktumfeld nicht ausreichend berücksichtige. Gewerbliche Flotten seien auf eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit mit hohen Laufleistungen angewiesen. Die derzeit noch unzureichende Lade- und Wasserstoffinfrastruktur werde bis 2030 nicht in allen EU-Mitgliedstaaten garantiert sein.

Weitere Flottenvorgaben und zusätzliche Regelungen, die bestimmte Technologien ausschließen, seien nicht notwendig, um die CO₂-Ziele zu erreichen, so Zipse. Zudem behinderten sie die technologische Entwicklung und führten zu schädlichen Marktverzerrungen, die nicht die Kundenpräferenzen widerspiegeln. „Auch hier plädieren wir für einen ganzheitlichen und technologieneutralen Ansatz“, erklärte der BMW-Chef.

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Via: BMW
Tags: Emissionen, EU, NachhaltigkeitUnternehmen: BMW
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mary Schmitt meint

    10.11.2025 um 15:46

    BMW funktioniert. Auch für BEV-Fans. Das Gerede muss man ignorieren.

    • Future meint

      10.11.2025 um 16:38

      Nein, das kann man nicht ignorieren, weil Zipse anhaltend die Gesellschaft verunsichert und auf unerträgliche Weise die Antriebswende öffentlich verhindern will.

      Zipse muss also endlich weg und seine ständige Präsenz in der Öffentlichkeit beenden. Sobald er in 2026 zu Airbus abgeschoben ist, wird sich auch niemand mehr für Zipse interessieren.

      • brainDotExe meint

        10.11.2025 um 17:48

        Welche Verunsicherung? BMW verkauft die meisten BEVs unter den Premiumherstellern.
        Einfach weil sie die Kunden eben nicht verunsichern, im Gegenteil, man wird zu nichts gezwungen.
        Weder der Verbrenner noch das BEV wird von BMW schlecht geredet, ganz im Gegenteil zu manchem Schreiberling hier.

        • Future meint

          10.11.2025 um 21:43

          Zipse setzt sich als Vorstand eines großen deutschen Automobilherstellers ganz klar dafür ein, dass die Antriebswende verzögert werden soll. Seine Äußerungen gegen das Ende der Verbrenner verunsichert selbstverständlich die Menschen. Das kritisiere ich seit Monaten und ich freue mich, dass er bald weg ist.
          Meine Vermutung ist, dass BMW ohne die Verbrenner ein großes Probiem bekommt, dass sicherlich mit den zu niedrigen Margen bei den Elektroautos zu tun haben könnte. Natürlch ist BMW besser aufgestellt als anderen mit dem modernen Werk in Ungarn. Aber das reicht offenbar nicht.

    • Jörg2 meint

      10.11.2025 um 16:54

      Ich habe nicht gehört, sondern gesehen, dass der Notbremsassistent von BMW nicht auf der Höhe der Zeit ist.

      • Fred Feuerstein meint

        10.11.2025 um 17:23

        Wo war das zu sehen? Ich würde mir das gerne ansehen. Es wundert mich tatsächlich nicht.

        • Fred Feuerstein meint

          10.11.2025 um 22:01

          Hab es gefunden und mir angesehen. War bei Grip.

      • David meint

        10.11.2025 um 18:02

        Du hast es zuerst gesehen und dann gehört. Richtig?
        Kann passieren.

      • Future meint

        10.11.2025 um 21:46

        Als mich vor ein paar Wochen ein BMW (M-Modell) an der Ampel angefahren hatte, war der Notbremsassistent definitiv ausgeschaltet. Der Fahrer, Ende 80, hat auch erst 100 Meter später gemerkt, dass er das Vorderrad meines Fahrrades überrollt hatte.

  2. TomTom meint

    10.11.2025 um 12:51

    Gestern hat bei nem Test der Notbremsassistent von BMW versagt.
    Die anderen deutschen Hersteller haben gleich gar keine Autos geschickt weil sie wussten das es nicht funktioniert – im Vorjahr ging es ja auch nicht.
    Wird man halt von einem 100000 Euro plus – Schlitten plattgefahren…
    Abtreten unter Luxus stell ich mir zwar anders vor aber in dem Fall trifft es genau zu.
    Einer der belächelten Chinesen hat das interessanterweise besser gemacht.
    Mal ganz abgesehen von den abgehobenen Preisen stellt sich mir die Frage wo der Mehrwert darin besteht ein Fahrzeug der europäischen „Oberklassehersteller“ heute noch zu zu kaufen.
    Viele der einstigen Tugenden sind verschwunden und die ausländische Konkurrenz hat mehr oder weniger gleichgezogen bzw. sogar schon überholt.
    Naja, ich hab kein so grosses Prestigebedürfnis, vielleicht verstehe ich es daher nicht… 🙊

    • Fred Feuerstein meint

      10.11.2025 um 13:13

      Wo lief der Test? Das letzte Mal war das ja bei Grip.

  3. Steffen meint

    10.11.2025 um 12:16

    Der hört sich an wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde, total schizophren: Auf der einen Seite klopft er sich auf die Schulter, dass BMW voll auf Kurs ist und alle Ziele einhält, auf der anderen Seite fordert er die Abschaffung der Ziele. Das macht überhaupt keinen Sinn.

    • Haubentaucher meint

      10.11.2025 um 14:00

      Das macht schon Sinn aus seiner Sicht. BMW ist zwar auf Kurs aber ohne PHEV sähe es nicht so gut aus. Und auch BMW verdient mehr am Verbrenner und müsste weniger bis gar nichts investieren wenn die Ziele nicht wären.

  4. Futureman meint

    10.11.2025 um 11:36

    Denke auch das angesichts der Erkenntnisse in der Klimaforschung die Ausstiegstermine überdenkt werden sollten. Da es inzwischen technisch problemlos möglich ist, sollte der Ausstieg auf 2030 vorgezogen werden.
    Finde ich gut, das auch Hersteller nicht an den bisher festgesetzten Termin festhalten wollen.
    Gerade BMW zeigt hier den richtigen Weg und könnte jetzt richtig durchstarten.

  5. Micha meint

    10.11.2025 um 10:52

    Ich kann dieses, sorry, dumme Geschwätz nicht mehr hören. Richtiger Journalismus sollte hier auch mal konsequent nachhaken und die ganzen falschen/unlogischen Behauptungen richtigstellen.

  6. Future meint

    10.11.2025 um 10:06

    Oliver Zipse wird glücklicherweise spätestens im Sommer 2026 als Vorstandsvorsitzender von BMW verabschiedet, da sein Vertrag dann ausläuft und nicht erneut verlängert wird. Eine Verlängerung wird es wegen der internen Altersgrenze bei BMW nicht geben. Er soll danach in den Airbus-Verwaltungsrat wechseln, schreibt das Handelsblatt. Dort muss er sich dann nicht mehr so häufig zu seinem Lieblingsthema in der Öffentlichkeit melden, denn Airbus braucht die fossilen Kraftstoffe dringender, als die BMWs, da es beim Fliegen eben noch nicht so einfach ist mit der Antriebswende, als bei seinen Autos.

  7. South meint

    10.11.2025 um 10:02

    Als Tesla seine ersten Modelle ausrollte, da hat Tesla die Lademöglichkeiten geschaffen, denn für eine theoretische Umsetzung hätte Musk keinen einzigen Cent bekommen. Da hätte er noch so die jeweilige Regierung in den Medien als nicht Technologieoffen oder sonst was bezirzen können, da hätte er in Amerika bestenfalls Lacher bekommen, bevor sie ihn rausgeschmissen hätten.
    Tesla in der BRD unmöglich, keine Verantwortungs- und Risikobewusstsein. Deshalb verdient Musk sein Geld und Zipses Gehalt wirkt winzig dagegen. Der eine macht seinen Job, der andere sucht Gründe bei anderen das es nicht geht.
    Ein Lösung die in der Praxis nicht umsetzbar ist, ist keine Lösung. Der Staat hat die Aufgabe die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, und das hat er gemacht, Technologieoffen. E Fuels und H sind viel zu energieintensiv, zu teuer und zu komplex. Die E Autos haben sich durchgesetzt.
    Der Rest auch typisch deutsch. Ob dann der Markt 2035 oder 2038 vollständig umstellt, das kann man heute noch nicht beurteilen und wird keinen Hersteller jucken. Denn der allergrößte Teil des Marktes wird sich da bereits umstellt haben und BMW ist ja gut dabei. In Amerika würde man ihm mitgeben, dass es doch genau seine Chance wäre… Marktwirtschaft eben…

    • Andi EE meint

      10.11.2025 um 10:21

      @South
      Kann ich dir einmal mehr zustimmen 👍👍

      Man kann sich aber schon fragen, wieso ausgerechnet BMW hier den Vorreiter im Streichen der Klima-Ziele mimen muss.

      Es kann eigentlich nur so sein, dass die Erträge aus dem BEV-Segment negativ sind, sonst würde man sie ja nicht so nachhaltig 😉 bekämpfen. In einem Verdrängungswettbewerb müsste sich der der sich besser anpasst, eigentlich für den Wandel einsetzen. BMW gehört doch zu den Herstellern zumindest im Westen, die das besser als andere geschafft haben. Aber offensichtlich denken sie, dass sie sich nicht gegen BEV-Konkurrenz (China und Tesla) durchsetzen können, sonst würden sie ja nicht ständig verbal auf die Bremse treten.

      Wir sehen ja nicht die nativen Zahlen aus dem BEV-Geschäft. Nur bei z.B. Tesla sieht man wie gesund das BEV-Business ist. Bei allen anderen Konzernen inklusive BYD ist sehr viel bis hauptsächlich die Verbrenner-Verfälschung drin. Auch z.B. Xiaomi ist die BEV-Spare ein Witz im Vergleich zum Rest vom Geschäft und kann problemlos Faktor 2 quersubventioniert werden.

      • brainDotExe meint

        10.11.2025 um 12:45

        Ist es so schwer zu verstehen dass BMW einfach weiterhin alle Antriebsarten anbieten will? Das es Kunden gibt die auch weiterhin auf einen Verbrenner (auch nach 2035) bestehen?

        Ist es so schwer zu verstehen, dass BMW mit den bisherigen Elektroautos bereits eine positive Marge macht und mit dem iX3 in Europa sogar Margenparität zum Verbrenner erreicht hat.

        Lass dir das mal durch den Kopf gehen, es gibt nicht nur Schwarz/Weiß.

        • Mäx meint

          10.11.2025 um 12:51

          Ist es denn so schwer zu verstehen, dass das fossile Zeitalter vorbei sein muss?
          Wenn BMW in eFuels machen will, toll, lets go, das Regelkonstrukt dafür gibt es grob.
          Dann kann BMW weiterhin Verbrenner anbieten und fertig.
          Warum sollte man ein Anrecht darauf haben, fossile Kraftstoffe verbrennen zu dürfen?
          Nochmal: Irgendwann wurde der Kat eingeführt, irgendwann wurde der DPF eingeführt usw. Du hast kein Anrecht darauf einen neuen Verbrenner ohne Kat und bleihaltiges Benzin zu bekommen.
          Warum sollte man das bei fossilen Kraftstoffen anders handhaben?

        • brainDotExe meint

          10.11.2025 um 13:03

          Mäx

          „Ist es denn so schwer zu verstehen, dass das fossile Zeitalter vorbei sein muss?“

          Muss es nicht. Es kann in Nischen weiter bestehen.

          „Wenn BMW in eFuels machen will, toll, lets go, das Regelkonstrukt dafür gibt es grob.“

          BMW hat kein Interesse E-Fuels herzustellen, dafür ist die Energiewirtschaft zuständig.

          „Warum sollte man ein Anrecht darauf haben, fossile Kraftstoffe verbrennen zu dürfen?“

          Weil es bisher der Fall ist und weil es (zumindest aktuell) von der Mehrheit gewünscht wird.

          „Irgendwann wurde der Kat eingeführt, irgendwann wurde der DPF eingeführt usw. Du hast kein Anrecht darauf einen neuen Verbrenner ohne Kat und bleihaltiges Benzin zu bekommen.“

          Das hatte doch keinen Nennenswerten Einfluss. Das würde dann mit eingebaut und man konnte trotzdem noch einen Verbrenner neu zulassen.
          Wenn die aktuelle Regelung bestehen bleibt, werden Verbrenner als Neuwagen ab 2035 zum absoluten Luxusgut.

        • Haubentaucher meint

          10.11.2025 um 14:05

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

        • MichaelEV meint

          10.11.2025 um 14:19

          Da ist die ominöse „Marge“ wieder. Das Minimalziel wird natürlich erreicht, in Bezug auf die variablen Kosten + CO2-Kompensation hat man eine positive Marge. Hier liegt ja das bisherige „Erfolgsrezept“ von BMW, dass man mit einer Mischplattform und einer gemeinsamen Produktion hohe Fixkosten vermeidet.
          Ist das was wert? Nein! Mit jedem BEV, der intern einen Verbrenner substituiert, mindert sich der Gewinn. Genau das, was AndiEE beschreibt und weshalb man weiter gegen BEVs agiert.
          Da es Margenparität (erst) mit dem iX3 geben soll, impliziert sich ja automatisch, dass es aktuell keine gibt!

          Ist die Margenparität von BMW inkl. oder exkl. CO2-Kompensatition definiert? Wird man erst sehen, wenn sich BMW nachhaltig und deutlich von den CO2-Flottenzielen löst. Glaub ich erst, wenn es soweit ist.
          Aber BMW steht von den Altherstellern mit Abstand am Besten da, die Wahrscheinlichkeit dafür steigt immer weiter.
          Zu wessen Schaden würde es in erster Linie wirken, wenn BMW tatsächlich nachhaltig über den Berg wäre?
          Sprechen wir die Wahrheit mal aus: Vor allem zum Schaden der direkten Konkurrenz; Mercedes, Audi, zum Teil Porsche..

          Letztendlich ist eine Margenparität immer noch keine Kostenparität. Und nicht nur die Kosten der BEVs fallen, gleichzeitig steigen die der Verbrenner (sinkende Stückzahlen, CO2-Kompensation). Man trifft sich irgendwo in der Mitte und bis zu diesem Treffpunkt sollte gesamtheitlich noch ein positives Ergebnis stehen.
          Sieht bei BMW aktuell gut aus. Bei vielen anderen nicht…

        • brainDotExe meint

          10.11.2025 um 14:52

          Michael

          Niemand hat behauptet, dass es auf der Mischplattform Margenparität gibt.

          Aussage Walter Mertl, Finanzchef BMW:

          „Wir sparen 40 bis 50 Prozent bei den Batteriekosten im Vergleich zur aktuellen Zellgeneration. In Deutschland ist die Marge des BMW iX3 50 xDrive schon 2026 auf Augenhöhe mit dem vergleichbaren Verbrennermodell. Daneben optimieren wir, etwa durch niedrigere Energiekosten in Debrecen.“

        • Tt07 meint

          10.11.2025 um 22:10

          Hirn, mal wieder zum Haare raufen Deine Kommentare.

        • MichaelEV meint

          11.11.2025 um 13:25

          Ohne Margenparität ist doch klar, welches Produkt BMW und andere an den Kunden bringen will und muss. Jedes BEV statt einem Verbrenner reduziert den Gewinn!

          Keine generische Margenparität bei iX3 bzw. Neue Klasse, sondern nur spezifisch bei Top-Modellen!? Da kehrt langsam Realismus ein… Tatsächlich hätte ich Margenparität in solchen Preisregionen schon länger unterstellt, man wird aber immer wieder negativ überrascht…

    • David meint

      10.11.2025 um 10:40

      Tesla bleibt deutlich kleiner als BMW, dieses Jahr wächst der Abstand, Weil der Kunde BMW will und Tesla will er nicht. Vom Gewinn her steht BMW ebenso vor Tesla. Bei der Prognose auch. Da wird Tesla nicht nur ihr Museumsladenetz zur Last, alle fünf Modellreihen sind nicht mehr konkurrenzfähig, haben aber keinen Nachfolger in Sicht, dafür arbeitet sich F&E an zwei Totgeburten aus dem dicken Buch der Versprechen von Murks ab. Die Aktie hat bei Tesla mit den Produkten nichts mehr zu tun – und auch nicht mehr mit realistischer Gewinnerwartung. Da ist nur noch die Frage, wann der Knall kommt. Kaiser Nero im 21. Jahrhundert. Gut, dass wir Kunden das unseriöse Unternehmen in Deutschland aus dem Markt gedrängt haben.

      • Future meint

        11.11.2025 um 08:36

        Im Jahr 2024 verkaufte BMW weltweit über 455.000 BEV, während Tesla 1.789.226 Fahrzeuge verkaufte. In diesem Jahr wird BMW sicherlich noch mehr BEV verkaufen. Allerdings verkauft BMW immer noch zu etwa 75 Prozent diese dreckigen Verbrenner, die wir weiter von den Straßen entfernen müssen.

    • MichaelEV meint

      10.11.2025 um 11:25

      Mit der Ladeinfrastruktur wird ein spannendes Thema bleiben. Die „unzureichende Ladeinfrastruktur“ ist in DE ja nur ein Märchen, das Problem ist zurzeit eher zu viel Ladeinfrastruktur für zu wenig Autos.
      Natürlich ist Ladeinfrastruktur nicht Aufgabe des Staates, für die marktwirtschaftliche Umsetzung müssen Autohersteller und Ladeinfrastrukturbetreiber an einem Strand ziehen; Kapazitäten abgestimmt synchron aufbauen, zu den Eigenschaften der Autos passende Ladeinfrastruktur.
      Wenn sich die Autohersteller wieder der Vergangenheit widmen, sich in Technologieoffenheit und unrealistischen Lösung verlieren, bekommen auch die Ladeinfrastrukturbetreiber ein Problem (es ist schon da) und müssen auf die Bremse treten. Irgendwann kommt der ganze Quatsch als Bumerang in Form einer selbst erfüllenden Prophezeiung zurück und es gibt wirklich zu wenig Ladeinfrastruktur, wenn wieder richtig Schwung in den Hochlauf kommt.

      Elektromobilität wird sich weltweit durchsetzen und in den meisten Fällen wird es keinen Staat geben, der die Ladeinfrastruktur hinstellt. Dafür müssen die Autohersteller Lösungen oder symbiotische Partner haben…

      • eBikerin meint

        10.11.2025 um 11:28

        “ Irgendwann kommt der ganze Quatsch als Bumerang in Form einer selbst erfüllenden Prophezeiung zurück und es gibt wirklich zu wenig Ladeinfrastruktur, wenn wieder richtig Schwung in den Hochlauf kommt.“
        Sehe ich aktuell überhaupt nicht – so viele Autos können gar nicht so schnell verkauft werden. Aktuell haben wir eine riesige Überkapazität an Ladestationen. Bis die erst mal voll ist, dauert es selbst bei einem extrem beschleunigten Hochlauf noch ewig. Und da können dann die Ladeanbieter einfach auch ihren Ausbau wieder hoch fahren.

        • MichaelEV meint

          10.11.2025 um 11:47

          Die Überkapazität hab ich benannt. Und diese Überkapazität + der Habitus der Althersteller kann nur dazu führen, dass die Ladeinfrastrukturbetreiber ihren Ausbau drosseln (wurde letztens auch schon so berichtet).
          Und das die jetzigen Überkapazitäten bei einem beschleunigten Hochlauf lange halten, sehe ich nicht. Vor allem da es nicht einfach auf den Durchschnitt ankommt, die Lastspitzen sind schon heute ein Problem.

          Der Pfad zwischen den Extremen in einer Marktwirtschaft ist ja nicht neu und weithin bekannt -> Schweinezyklus

  8. Holger meint

    10.11.2025 um 09:59

    Wer sagt dem Herrn Zipse endlich mal, dass es kein Enddatum für Technologie gibt!
    BMW darf gerne E-Fuels und Wasserstoff für seine PKW´s produzieren und ein flächendeckendes Tanknetz(Wasserstoff) aufbauen. Vielleicht machen ja auch die anderen deutschen Hersteller mit. Die denken doch ähnlich. Gemeinsam werden die das schon schaffen. Danke BMW.

    • CaptainPicard meint

      10.11.2025 um 10:22

      Ich verstehe auch nicht warum das in den Medien komplett igoriert wird. Vor zwei Jahren gab es dazu eine große Diskussion, die Drohung des deutschen Verkehrsministers das Gesetz auf EU-Ebene zu blockieren und am Ende ließ sich die FDP groß feiern weil sie die e-Fuels reinverhandelt hat… und jetzt tut man so als wäre das nie geschehen.

      Die Autoinudstrie hat gewonnen, sie können auch nach 2035 Verbrenner mit e-Fuels verkaufen und somit ganz technologieoffen die Klimaziele erreichen. Oder war das etwa immer nur eine Nebelkerze und in Wahrheit ging es nur darum auch nach 2035 weiter auf fossile Treibstoffe zu setzen?! (Das ist eine rhetorische Frage.)

      • Mäx meint

        10.11.2025 um 10:29

        Wir wollen ganz technologieoffen herangehen…also fossile Verbrenner usw. nicht benachteiligen…alles andere wäre Planwirtschaft.
        Noch irgendwas mit Grün und dann passt das

      • South meint

        10.11.2025 um 10:38

        Das stimmt hinten und vorne nicht. Erstens. Jedes Gesetz kann man ändern, ob da mal die Porsche Partei mal was reingedübelt hat, spielt gar keine Rolle. Man kann das Gesetz auch ohne Probleme schlicht wieder eindampfen und eine andere Regelung finden. Die Überprüfung des Gesetzes nach ein paar Jahren war auch damals schlicht schon vorgesehen.
        Zweitens. Schon damals wurde mitgegeben, dass E Fuels in der Praxis nicht funktioniert. Reinschreiben kann man in eine Gesetz was man will, wenn es nicht umsetzbar ist, ist es eben ein Papiertiger.
        Denk mal an das Leben des Brian, da wurde das ordentlich durch den Kakao gezogen. Die Diskussion, ob man eine Frau sein darf, letztendlich beschlossen, aber jeder wusste, wäre im Altertum ja auch nicht gegangen…
        Deshalb gibt es auch kein „Gewinnen“ oder „Verlieren“…

        • Micha meint

          10.11.2025 um 10:55

          Richtig eFuels sind nicht umsetzbar, das weiß auch BMW. Die wissen auch, dass E-Mobilität in 10 Jahren natürlich umsetzbar ist, aber die Aktionäre sehen ihre Marge und Marktanteile in Gefahr und deshalb wird rumgeschwurbelt.

        • Quallest meint

          10.11.2025 um 10:58

          Das Problem ist leider das das Gesetz kein Selbstzweck ist. Der Sinn ist ja das keine Verbrenner verkauft werden die dann 2045 aus dem Verkehr gezogen werden müssen, weil die EU CO2 neutral sein sollte. Und das ist auch keine grün-linke Idee wie es uns immer dargestellt wird. Sondern es wäre sinnvolles handeln das die Gesellschaft wie wir sie kennen auch in Zukunft existieren kann.
          Leider werden die Ziele immer weiter aufgeweicht und der Klimaschutz, ist ein bescheuertes Wort solle vielleicht Gesellschaftsschutz oder so heißen…, als Idee von Ideologen dargestellt.
          Die wahren Ideologen sind doch diejenigen die immer weiter an den fossilen Brennstoffen festhalten.

        • South meint

          10.11.2025 um 11:24

          Immer der Automatismus, dass man das alte dreckige Geschäftsfeld verteidigen muss? Ein Naturgesetz? Sicher nicht. Warum hat den Tesla so viele Sympathien, man muss sagen trotz Musk? Warum hat Tesla die heutige Marktposition, die Gewinne ermöglicht? Na, weil Tesla sich eben um das gestellte Problem der nachhaltigen Mobilität kümmert. Und damit kann man ordentlich Geld verdienen, denn das ist die Zukunft. Deshalb ist Tesla auch so hoch bewertet.
          Das Verhalten von Zipse ist in Wahrheit schlicht image- und geschäftsschädigend und zu guter Letzt, verdient BMW damit keinen Cent zusätzlich… deshalb ist es an der Zeit, das Zipse geht, obwohl er seine Hausaufgaben gemacht hat…

        • M. meint

          10.11.2025 um 12:03

          Jean Luc hat trotzdem Recht.
          Es steht im Gesetz, und wer will, kann damit was machen. Natürlich kann man Gesetze ändern – aber glaubst du wirklich, dass aktuell jemand mit ausreichend Rückenwind angesprungen kommt, um die eFuels per Gesetzrücknahme zu killen? Wozu?

        • KFrieder meint

          10.11.2025 um 12:59

          Da muss ich ausnahmsweise mal über BMW schimpfen: Je mehr Politiker + Vorstände über Technologieoffenheit schwafeln, desto mehr sind wir Kunden verunsichert. Auch ich hätte mir meinen BMW i4 im Oktober nicht gekauft, wenn ich mir gesagt hätte „Wir wissen noch nicht, ob sich die E-Mobilität durchsetzt oder – wie das Autogas – ausstirbt.“ Dann lieber erst nen billigen Gebrauchten oder den alten Benziner weiterfahren. Hat der Vorstand einen Privatvertrag mit Ölstaaten ?

        • South meint

          10.11.2025 um 13:06

          Nö, M stimmt überhaupt nicht. CaptainPicard schreibt, als wenn das Gesetz ein unveränderlicher Status wäre, also E Fuels sind im Gesetz und damit basta oder „Gewonnen“. Die Aufnahme war aber völlig unnötig.
          Das ist ja genau das komische. Selbst wenn wider Erwarten ein Wunder geschehen würde, E Fuels z.B. aufgrund eines technischen Durchbruches billig und quasi jetzt zur Verfügung stehen würde, dann hätte man das später immer locker ändern können..
          Wer würde uns denn abhalten, die Regeln zu ändern und ein neues Gesetz zu machen? Die Aufnahme von E Fuels war ein theoretischer Kompromiss, denn es wäre ja ein Schildbürgerstreich gewesen, daran das Gesetz scheitern zu lassen… ansonsten hatte das überhaupt keine Bedeutung…

      • Peter meint

        10.11.2025 um 11:58

        @Picard
        „Die Autoinudstrie hat gewonnen, sie können auch nach 2035 Verbrenner mit e-Fuels verkaufen und somit ganz technologieoffen die Klimaziele erreichen.“
        Nein. Ein Schritt in die (aus Sicht der Industrie und der Ölverkäufer) richtige Richtung ist noch kein „Sieg“.
        Erst die e-Fuels reinverhandeln (bereits erledigt), dann die fossilien Fuels weiter zulassen (findet gerade statt), dann den CO2-Preis torpedieren (kommt als nächstes und wird schon angegangen: erst senken, dann abschaffen). Klassische Salamitaktik eingebettet in eine langfristige Strategie. Es geht schließlich (global gesehen) um Margen in der Größenordnung von Staatshaushalten. Dazu senken wir den Innvoationsdruck für den etablierten Kontinent (Europa) und können somit ungestört von Konkurrenzdruck technologische Alternativen weiter entwickeln (China).
        Sehr viele verschiedene Spieler profitieren vom Rückfall der europäischen Industrie ins Mittelalter.

    • brainDotExe meint

      10.11.2025 um 12:47

      Und wie wahrscheinlich ist, dass Wasserstoff und E-Fuels für PKW zu halbwegs bezahlbaren Preisen kommt?
      Das ist ja nicht die Aufgabe von BMW, sondern von der Energiewirtschaft.

      Es sollte sichergestellt werden, dass es realistisch nicht nur für die oberen 5% nach 2035 noch möglich ist einen Verbrenner neu zuzulassen und zu betreiben.

      • Mäx meint

        10.11.2025 um 12:59

        Nochmal: Es gibt kein Anrecht darauf jedes Hobby jeder Einkommensklasse möglich zu machen.
        Motorsport, Yachten, Privatflugzeug etc. sind einfach Dinge für die man ein gewisses Einkommen braucht.
        Sollte es demnächst so sein, dass das Spaßauto mit eFuels erheblich mehr kostet, ist das nun mal einfach Pech.
        Dann muss man sich ein neues Hobby suchen, was weniger kostet.
        So ist das Leben.
        Wenn du auf einmal weniger verdienst, stellst du dich ja auch nicht hin und erwartest, dass das Hobby gefälligst günstiger zu sein hat, damit du dir das wieder leisten kannst.

        • brainDotExe meint

          10.11.2025 um 13:07

          „Es gibt kein Anrecht darauf jedes Hobby jeder Einkommensklasse möglich zu machen.“

          Ein Anrecht nicht, aber Bestrebungen das zu tun. Stichwort Wohlstand

          „Sollte es demnächst so sein, dass das Spaßauto mit eFuels erheblich mehr kostet, ist das nun mal einfach Pech.
          Dann muss man sich ein neues Hobby suchen, was weniger kostet.
          So ist das Leben.“

          Man muss nicht immer kampflos aufgeben. Gesetze können geändert werden und als Bürger hat man die „Macht“ entsprechende Parteien zu wählen.
          So ist das Leben.

          „Wenn du auf einmal weniger verdienst, stellst du dich ja auch nicht hin und erwartest, dass das Hobby gefälligst günstiger zu sein hat“

          Ne, dann suche ich mir einen Nebenjob, mache Überstunden, etc.

      • South meint

        10.11.2025 um 13:38

        Wir haben sehr, sehr viele Zwecke, die wir nicht durch Accus abdecken können, wie Industrie, Schiffe, Flugzeuge,Bestandsfahrzeuge… und solange die nicht abgedeckt sind, spielt es keine Rolle was es kostet oder wer der Kunde ist, da würden wir einfach uferlos viel grüne Energie für Autos verschleudern. Solange ist ein E Fuels Auto also eine Dreckschleuder um die Ecke, ein Schildbürgerstreich, selbst wenn er mit grüner Energie erzeugt werden würde. Der Staat müsste also sinnvollerweise sogar eingreifen, wenn das theoretische eintreten würden.
        Theoretisch deshalb, weil bis dahin die E Technik deutlich besser sein wird, und die Hersteller von den paar Prozenten gar nicht leben können und auch nicht jeder Reiche automatisch auf die Umwelt pfeifft…

        • brainDotExe meint

          10.11.2025 um 13:48

          „Wir haben sehr, sehr viele Zwecke, die wir nicht durch Accus abdecken können, wie Industrie, Schiffe, Flugzeuge,Bestandsfahrzeuge“

          Was interessiert mich das als Käufer von PKW Neuwagen?
          Das regelt der Markt.

          „Der Staat müsste also sinnvollerweise sogar eingreifen“

          Auf keinen Fall. Jeder der E-Fuels, egal für welchen Einsatzzweck haben will, soll sie auch bekommen.
          Abseits davon könnte der Staat höchstens schauen das zu fördern.

          Aber auch hier könnt man einfach sagen, die Nische an Verbrenner Neuzulassungen die ab 2035 noch zu erwarten ist, ich gehe von 2-5% aus, kann man weiter fossil betreiben. Dann hat sich das Thema E-Fuels für PKW erst mal auf 2045 verschoben.

        • South meint

          10.11.2025 um 15:53

          Nö, es regelt nicht alles der Markt, der KAT, der Gurt usw. hat alles nicht der Markt geregelt, sondern der Staat und zwar aus jeweiligen gutem Grund. Übrigens auch in Amerika…wie kommt man den darauf, dass alles der Markt regelt ? Der Markt würde ohne Skrupel die Kosten und die Schäden auf die Allgemeinheit abwälzen und das steht er in der Fürsorgepflicht, das zu unterbinden … auch in Amerika werden E Autos gefördert…
          Der Staat würde auf der einen Seite viel Geld für die Vermeidung von CO2 ausgeben, dass dann auf der anderen Seite durch eine Lücke ala E Fuels bei Autos verschwendet werden würde? Er würde sinnvollerweise die Gesetzeslücke schließen. Auch heute gibts keine Auto mehr ohne KAT, selbst wenn du Multmillionär bist…
          Aber hey, so richtig Druck auf das wirkliche Verbot der Zulassung der letzten Verbrenner und auch mal auf Bestandsverbrenner wird erst aufkommen, wenn der Markt umgeschwenkt hat. Dann wird das sehr, sehr schnelle gehen…

        • South meint

          10.11.2025 um 16:01

          Übrigens alles Theorie mit den 2-3%… die Nische lohnt sich für keinen mehr, keinen Hersteller, keinen Tankwart, keine Werkstatt … 2045 wird es sehr sicher bessere Accus geben als… das sich da genau in den oberen Segmenten noch eine nenneswerte Anzahl für ein zuckelndes Auto entscheiden würde… nee… Leute die wirklich Geld haben wollen moderne Technik…

      • Holger meint

        10.11.2025 um 16:51

        Die Diskussion ist doch für den PKW von Hinz und Kunz völlig obsolet. Bis 2035 sind die Elektroautos in Sachen Gesamtkosten und Reichweite dem Verbrenner völlig überlegen. Tanken dauert dann doppelt solange wie laden, da die meißten Tanksäulen durch Ladestationen ersetzt wurden und man keinen Platz zum Tanken findet. Und ich werde mich dann eh günstig im Robotaxi fahren lassen.
        Wenn BMW das anders sieht, dann sollen sie gefälligst auch das Risiko des Investments tragen. Vielleicht macht es Sinn so ab 2037 eine Abfrackprämie für Verbrenner anzubieten.

        • brainDotExe meint

          10.11.2025 um 17:49

          Was ist mit Anwendungsfällen wo Gesamtkosten und Reichweite zweitrangig sind? Sportwagen zum Beispiel?

        • Peter meint

          11.11.2025 um 09:22

          Bei Sportwagen könnten eAutos fahrdynamisch im Vorteil sein.
          Z.B. durch vollständig unabhängig voneinander angetriebene Räder.
          Und die Frage von „Sound“ ist ja (auch) eine Frage des Zeitgeistes. Wenn „Sound“ out ist, wird dieses Argument auch irgendwann schwierig. Aktuell steht der „Sound“ von Sportwagen ja auch stellvertretend für die Potenz des Motors und natürlich den „schaut her“-Effekt. Mindestens die Potenzfrage geht aber auch zugunsten der eMotoren aus.

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