Bentley will mehr Performance-Modelle auf den Markt bringen und die Wahl des Antriebs den Kunden überlassen.
„Wir sehen großes Potenzial gerade im Bereich der Performance-Modelle. Unsere Kunden haben uns die Rückmeldung gegeben, dass sie sich noch mehr auf Fahrdynamik hin ausgerichtete Modelle wünschen“, sagte CEO Steffen Walliser im Gespräch mit Auto Motor und Sport.
Walliser könne sich gut vorstellen, das Modellportfolio in Zukunft „noch weiter mit emotionalen Performance-Modellen entlang unserer Modellpalette“ zu erweitern. Die Nachfrage nach sportlichen und sehr auf Fahrdynamik ausgerichteten Bentley-Modellen sei auf jeden Fall da – „und es freut uns, die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen“.
In Sachen Antriebstechnik bleibt die britische Volkswagen-Tochter dem Verbrenner treu, auch wenn Bentley „unter Hochdruck an unserem zukünftigen Luxury Urban SUV“ arbeitet – dem ersten vollelektrischen Modell der Marke, das 2026 vorgestellt werden soll. „Er wird genau die Bentley-Eigenschaften in sich vereinen, die die Kunden erwarten: herausragende Performance und außergewöhnlichen Komfort, kombiniert mit innovativen Technologien und einem Bentley-typischen Interieur“, so Walliser zu dem kommenden Vollstromer.
Im November hat Bentley Details zu seinem ersten Elektroauto präsentiert. Das Unternehmen veröffentlichte auch ein Foto, das die Form des Fahrzeugs unter einer Stoffabdeckung erahnen lässt. Im Dezember aufgetauchte Erlkönigfotos ermöglichen den bisher besten Blick auf das im nächsten Jahr Premiere feiernde E-Modell.
„Gleichzeitig wollen wir unseren Kunden die Wahl bei der Antriebsart lassen“, betonte der CEO im aktuellen Gespräch mit Auto Motor und Sport. „Deshalb werden wir bis in das nächste Jahrzehnt ein großes Portfolio an PHEV-Modellen und eine ausgewählte Anzahl an Fahrer-fokussierten Modellen mit reinem V8-Antrieb anbieten. Mit dieser flexiblen Unternehmensstrategie sind wir gut für die Zukunft aufgestellt.“

Daniel S meint
Danke habe ich nun auch bei Bently die Erlaubnis selber auszuwählen, wofür ich mein Geld ausgebe. Sehr grosszügig.
Kann Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Daniel S meint
Und sobald Bentley ein BEV anbietet – und ich viel mehr Geld hätte – könnte ich mir evtl. vorstellen einen Bentley zu fahren.
M. meint
Da du das Geld aber nicht hast, ist es egal, was du dir unter anderen Umständen vorstellen könntest.
Deswegen dürfte es Bentley auch egal sein.
Elvenpath meint
Ich bin auch für die freie Wahl des Antriebs. So lange er kein CO2 produziert.
R2D2 meint
Jedes atmen emittiert co2.
Elvenpath meint
Ach, und deswegen ist es ok, ohne Not noch mal deutlich mehr zu emittieren?
Ich hoffe, das Posting war ironisch, ansonsten zweifele ich an deinem logischen Denkvermögen.
brainDotExe meint
Ich bin ebenfalls für die freie Wahl des Antriebs, sogar noch toleranter als du, CO2 Ausstoß ist mir egal.
Elvenpath meint
Genau diese Einstellung steuert uns in die Katastrophe.
R2D2 meint
Die Kundschaft von Bentley ist eh viel unterwegs. Monaco Mailand Dubai New York Oktoberfest St. Anton Genf um nur mal die Orte zu erwähnen die man in einem Monat erledigt. So gesehen ist es auch egal ob der Flying Spur jetzt einem V8 oder Akku hat.
Future meint
Bentley verkaufte 2024 weltweit 10.600 Fahrzeuge (ein Rückgang von 21,5% gegenüber 2023). Das ist was für Liebhaber und wir wollen denen ihr luxuriöses Verbrennerchen gönnen. Eines Tages wechseln die vielleicht sogar zum elektrischen neuen Jaguar.
Lataffa meint
Bentley verzeichnet die letzten 6 Jahre kontinuierlich steigende Gewinne, der nächste Schritt ist der Indische Markt. Trotz horrender Steuern auf Luxusmobile gibt es eine große Nachfrage nach Bentley
Warum also sollte eine CashCow abgewickelt werden wie ev. Jaguar? Das weiß nur der Future Troll hier.
Future meint
Ich schreibe nicht von Abwicklung, sondern von wenigen Luxusspielzeugen, die wir dem Klientel einfach lassen sollten. Vielleicht wechseln sie aber auch mal den Antrieb, weil das im Golfclub besser ankommt. Wer weiß, ob es dann ein Jaguar wird, falls Bentley nichts im Regal stehen hat. Ich hoffe also auch weiterhin auf das Umdenken beim Klientel, wenn es um den Antrieb geht. Und wenn die Gewinne mit immer weniger Autos steigen, dann ist das natürlich ein gutes Geschäftsmodell.
R2D2 meint
Kommt auf den Golfclub an. Im Augusta Golfclub oder am Steenberg in Kapstadt interessiert sich niemand dafür was du fährst oder warum.
Elvenpath meint
Gerade reiche Leute produzieren unverhältnismäßig viel CO2. Das muss man nicht auch noch unterstützen, oder „gönnen“.
Duesendaniel meint
Klima- und Umweltschutz überlassen wir auch dem Kunden – weil der ja so vernünftig ist.
Ich würde gerne wissen, ob der Bentley-Chef die Höhe der Gehälter auch seinen Angestellten überlässt?
Claus meint
@Duesendaniel
Geld regiert die Welt. Der Kunde will vielleicht lieber einen Verbrenner, also wird der Verbrenner geliefert. Ganz einfache Sache.