Europa liegt beim Absatz von Elektrofahrzeugen nur noch drei Jahre hinter China zurück. Das geht aus einer Analyse der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) hervor.
Demnach waren die EU und China im Jahr 2020 noch gleichauf beim Anteil verkaufter Elektroautos. Schwächere europäische CO₂-Vorgaben für Autos ab 2022 ließen die Volksrepublik jedoch enteilen. Erst strengere Zielvorgaben ab 2025 haben dazu geführt, dass die EU den Rückstand wieder verkleinern konnte.
Die Studie betont, dass Europa die Lücke bis 2030 schließen kann, wenn die aktuellen Ausbauziele beibehalten werden. Gleichzeitig könnte der Ölverbrauch im Verkehrssektor deutlich sinken. Bereits 2025 hätten rund 8 Millionen Elektroautos in Europa etwa 46 Millionen Barrel Öl eingespart. Dennoch bleibe die Abhängigkeit hoch: Für 2026 erwarte man Ölimporte im Wert von 300 Milliarden Euro, einschließlich eines „Ölkrisenaufschlags“ von 80 Milliarden Euro.
„Die Regulierung ist nicht das Problem“
Die Bedeutung der Elektromobilität für die Energieunabhängigkeit unterstreicht T&E-Direktor William Todts mit den Worten: „Elektrofahrzeuge sind der entscheidende Hebel, um Europas Abhängigkeit von importiertem Öl zu beenden.“ Er widerspricht damit der Branchenmeinung, Europa liege uneinholbar hinter China zurück und müsse CO₂-Regeln lockern. Im Gegenteil: „Die Regulierung ist nicht das Problem. Sie hält Europa im Rennen um die globale Führungsrolle bei batterieelektrischen Autos.“
Während Europa mit steigenden Energiepreisen und Ölkosten konfrontiert ist, zeigt der Bericht auch strukturelle Schwächen. Die Emissionsminderungen im Verkehrssektor stagnieren insgesamt. Länder mit hoher Elektroautoquote wie Dänemark und die Niederlande verzeichnen deutliche Rückgänge bei den Emissionen, doch in Staaten mit geringer Verbreitung von Elektroautos, etwa Spanien, steigen die Emissionen weiter an. Eine langsame Marktdurchdringung verlängert somit die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.
China baut derweil seine Führungsposition konsequent aus. Rund 60 Prozent der weltweit verkauften Elektroautos stammen von chinesischen Unternehmen, zudem ist die Batteriefertigung dort zwanzigmal so groß wie in Europa. Gleichzeitig befindet sich die europäische Batterieindustrie im Wandel: Unternehmen aus Europa, China und Südkorea investieren gemeinsam in Produktionskapazitäten innerhalb der EU.
T&E sieht darin erhebliches Potenzial, das jedoch von politischen Rahmenbedingungen und ausreichender Finanzierung abhängt. Eine beschleunigte Transformation könnte nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Autoindustrie sichern – sieben von zehn in Europa verkauften Elektroautos werden bereits dort produziert –, sondern auch die strategische Abhängigkeit von Energieimporten verringern.
Zum Abschluss warnt Todts vor politischen Rückschritten: „Der Bericht sendet eine klare Botschaft. Europas Green Deal ist ein Fahrplan für die Cleantech-Wirtschaft der Zukunft.“ Gleichzeitig stehe er unter Druck durch Teile der Automobilindustrie, die kurzfristige Gewinne über langfristige Sicherheit stellten. Die EU dürfe dem nicht nachgeben und müsse an ihren Regulierungen festhalten.

R2D2 meint
Future meint
25.03.2026 um 15:28
Der ganze Klima-Zertifikatehandel scheint dich ja schon sehr zu triggern. Das wird für Deutschland wohl noch sehr teuer werden, weil es die EU-Klimaziele in den Bereichen Gebäude und Verkehr nicht erreichen wird.
………..
Lustig wird es erst, wenn Deutschland seine Klimaziele erreicht hat, die Bevölkerung verarmt ist und das weltweite CO2 dennoch immer weiter steigt. Aber selbst dann wird man ganz dolle kluge Sprüche ertragen müssen.
Und ja, China ist deutlich voraus gegenüber Deutschland. Die Chinesen sind nämlich nicht so dumm, einzig auf PV und Wind zu setzen, sondern machen massiv in Atom, Wasserkraft und zig andere Energieformen.
Gerry meint
Atomkraft ist extrem teuer, gefährlich und produziert radioaktiven Abfall von dem keiner weiß wohin damit. Und dann noch Abhängigkeit von dubiosen Drittstaaten wie bei Öl und Gas.
Egtl. doch ziemlich dumm oder ?
Stromspender meint
90/10
Das ist die (weltweite) Quote der Investitionen in erneuerbare Energien (90%) im Vergleich zu Investitionen in fossile Energien und Kernkraft (10%).
Fun Fact: Etwa 91 % der neuen erneuerbaren Projekte sind mittlerweile kostengünstiger als fossile Alternativen. Im Jahr 2024 erreichten die globalen Investitionen in erneuerbare Energien rund 807 Milliarden US-Dollar.
Weiterer Fun Fact: China investiert weltweit am meisten in erneuerbare Energien, gefolgt von den USA.
Verarmen wird Deutschland, wenn Frau Reiche und Co. mit ihrer destruktiven Energie- und Wirtschaftspolitik Erfolg haben sollte.
Persönlicher Fun Fact: 100 km mit meinem aktuellen Pkw kosten mich gerade ca. 4,30 €. Mit dem mittlerweile verschrotteten Verbrenner wären es aktuell um die 15 €. Meine Verarmug schreitet unaufhaltsam voran…
Future meint
Es ist doch so wie im Leben: Vermutlich ist jede Entscheidung eine Wette auf die Zukunft. Allerdings kann halt mmer etwas dazwischenkommen, beispielsweise eine populistische Regierung oder ein unerwarteter technologischer Wandel und schon sieht es anders aus, als erwartet. In der Wirtschaft geht es dabei wohl auch immer um den Wettbewerb um die besten Technologien. Es st eben viel Unsicherheit im Getriebe der Welt. Der Klimawandel ist allerdings eine Entwicklung, die Gesellschaften und auch die Wirtschaft massiv bedroht.
MK meint
@Future:
Beim Wetten schaut man aber doch, welche Ereignisse wahrscheinlicher sind:
Auf der einen Seite: Das Risiko, dass der Spritpreis steigt…weil irgendein autokratisches Regime irgendwo auf der Welt den Westen erpressen will, weil ein Krieg ausbricht (oder beides), weil die EU oder die deutsche Regierung solitär die CO2-Besteuerung erhöhen, weil mehr eAutos auf die Straßen kommen und daher hohe Fixkosten von Treibstoffherstellung und -vertrieb auf weniger Kunden umgelegt werden müssen, weil ein Terroranschlag eine entscheidende Infrastruktureinrichtung zerstört usw…diese Liste ließe sich nahezu unbegrenzt forsetzen.
Auf der anderen Seite steht beim eAuto für viele nur das wohl sehr geringe Gefahr, dass eine neue Regierung plötzlich den Abriss einer bereits bestehenden, gut funktionierenden Solaranlage in Privatbesitz verlangt…und das Millionenfach in Deutschland. Und selbst für die, die öffentlich laden: Auch die populistischste Regierung weiß, dass jeder ihrer Wähler auf Strom angewiesen ist…für den Kühlschrank, den Backofen, den Internetrouter, das Smartphone, das Deckenlicht, wenn es Dunkel ist, die Heizung (auch Gas- und Ölheizungen brauchen Strom…und Tankstellen auch…). Hohe Strompreise sind also auch nicht in deren Interesse.
Das andere abseits dieser für mich eindeutig ausgehenden Risikoabwertung ist doch das Fahrgefühl und der Komfort: Ein leiseres Auto mit mehr Drehmoment, das man dank akkubedingt tiefen Schwerpunkts auch abseits der Graden mal nutzen kann. Dank Wärmepumpe im Winter nie wieder eiskratzen und nie wieder beschlagene Scheiben. Und nie wieder zur Tankstelle fahren, sondern (trotz ausschließlich öffentlichen Ladens) nur noch da laden, wo ich sowieso hinfahre und parke….und Preisänderungen gibt es einmal im Jahr und werden 6 Wochen vorher schriftlich angekündigt…was will man mehr?
M. meint
Jetzt fehlt nur noch die Erklärung, warum die Bevölkerung verarmen sollte, wenn sie das Geld statt in Rohölimporte in die eigene Infrastruktur steckt.
Geld, das in Rohöl gesteckt wird, verlässt den EU-Wirtschaftsraum und ist nicht mehr im Geldkreislauf. Anders ausgedrückt: Es ist weg. Das Öl nach dem Verbrennen übrigens auch.
Die Tankstellen sind übrigens fast alle im ausländischen Besitz.
Jet = Conoco (Kanada)
Aral = British Patrol (GB)
Esso = Exxon Mobile
Shell = Shell plc (GB)
Geld, das in unsere Infrastruktur gesteckt wird, also in den Bau von Stromnetzen, Windräder, Batterien, europ. BEV usw. bezahlt zu einem großen Teil auch Wertschöpfung in Europa. Zum Beispiel Löhne – viel mehr als die Leute in Raffinerien. Das Geld bleibt in Europa, also im Zahlungssystem. Mit anderen Worten: es ist nicht weg.
Die hergestellte Infrastruktur sogar auch noch. Weil man die nicht verbrennt.
Es kann eigentlich keine europäisch denkende Ideologie sein, die hier empfiehlt, weiterhin Öl zu verbrennen. Da muss jemand dahinterstecken, der andere Interessen hat.
So hat alleine Saudi Aramco 2018 111 Mrd. Dollar NETTOgewinn gemacht.
Oder es ist jemand, der nicht bis 3 zählen kann. Aber das wollen wir ja mal ausschließen, oder?
CaptainPicard meint
Was sollen eigentlich diese seltsamen Zeitangaben immer? Wenn man in einem Jahr mehrere Jahre Rückstand aufholen kann dann waren es offensichtlich ja nie mehrere Jahre Rückstand. Ich weiß noch als alle (auch China) angeblich 10 Jahre hinter Tesla zurücklagen und plötzlich sind sie mehrere Jahre vor ihnen? Und das alles innerhalb von 3-4 Jahren, absurd.
Future meint
Es geht in dem Bericht doch nicht um den jahrelangen technologischen Vorsprung, der immer wieder diskutiert wird. Es geht nur um den Vorsprung bzw. Rückstand bei den Absatzzahlen.
MK meint
Das wäre doch mal ein Thema für das die AfD sich einsetzen könnte: 300 Milliarden Euro aus Europa, die jedes Jahr abfließen, hauptsächlich an arabische Scheichs und die man mit vorhandenen Technologien (eAutos betrieben mit Strom aus erneuerbaren, in Deutschland vorhandenen Quellen) ganz einfach hier bei uns halten könnte.
Da ist Trump dann ja doch deutlich geschickter: Erst die eigene Ölförderung ausbauen, die venezulanischen Vorkommen unter eigene Kontrolle bringen und dann den Ölpreis hochtreiben…da meckert zwar die normale Durchschnittsbevölkerung, aber kann er ja nichts für, dass die keine Exxon- oder Chevron-Aktien halten…und auch nicht rein zufällig gegen jeden Trend mit 580 Millionen Dollar auf wieder sinkende Ölpreise wetten nur 15 Minuten bevor man als US-Präsident einen SocialMedia-Post absetzt, der die Preise kurzzeitig massiv einbrechen lässt…Zufälle gibts…
David meint
Was hier mal wieder gar nicht zur Sprache kommt, sind Zwänge in China.
Viele Elektroauto Kunden wohnen in den Metropolen und dort ist es oft nicht möglich, einen Verbrenner zuzulassen. Denn so manche Stadtbezirke vergeben nur noch begrenzt Nummernschilder für neue Verbrenner, oder sie sind direkt verboten. Vor allem gibt es auch Einfahrbeschränkungen, also kann man nicht mit seinem dreckigen Verbrenner vom Land kommend in die Stadt zur Arbeit fahren.
Da geht es übrigens nur um Smogvermeidung, denn Luftkurorte sind diese Städte sowieso nicht. In China ist man auf einem Stand der Luftverschmutzung wie bei uns in den siebziger Jahren. Von daher ist eher zu erwarten, dass diese Zwangsmaßnahmen noch weiter zunehmen.
Future meint
Natürlich sind auch die hervorragenden chinesischen Zulassungsbeschränkungen für Verbrenner hier schon Thema gewesen, wenn staatliche Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität diskutiert wurden. In der Zulassungslotterie der Kommunen hat das Elektroauto in China einfach bessere Chancen. So könnte es auch in Deutschland sein. Die Ämter könnten in ihren Bezirken beispielsweise jährli he Zulassungsquoten für Verbrenner festlegen, um so die Emissionen so zu verringern und Elektroautos zu pushen.
brainDotExe meint
Zum Glück sind wir nicht in China, das ist nämlich hochgradig unfair und würde gegen das Grundgesetz verstoßen.
Future meint
Im Grundgesetz gibt es kein Recht auf Verschmutzung. Das Gegenteil ist der Fall: Im Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021 steht, dass Klimaschutz ein Grundrecht sei. Das Gericht wertete den Umweltschutz (Artikel 20a Grundgesetz) als einklagbares Grundrecht. Der Staat ist demnach verfassungsrechtlich verpflichtet, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.
matashen meint
so wie die ungleiche Behandlung von Mann und Frau bei z.B. Bezahlung bei gleicher Arbeit….
brainDotExe meint
Future
GG, Art. 3 Absatz 3.
Niemand darf aufgrund seiner Heimat benachteiligt werden.
Heimat in der Stadt und Lotterie bei Zulassung einzelner Antriebsarten = Benachteiligung.
eBikerin meint
Tja also ich bekomme genau das gleiche wie meine Männlichen Kollegen – natürlich wenn die die gleiche Ausbildung, Fortbildung und Berufserfahrung haben. Ansonsten bekommen die weniger.
Kona64 meint
Es gibt kein Recht auf die Zulassung eines Autos einer bestimmten Technologie. Ordnungsrechtlich könnte man schon Kontingente / Quoten definieren und eine Lotterie machen. Oder man definiert eine Verbrennerquote und reduziert dies jährlich bis man dann 2035 bei Null ist. Das ggf noch flankiert mit steigenden Zulassungskosten oder höheren Steuern.
Future meint
Die Zerstörung des Lebensraums betrifft Männer, Frauen und alle anderen gleichermaßen. Es ist sogar so, dass es auch alle zukünftigen BewohnerInnen betrifft. Das Bundesverfassungsgericht ist da also schon viel weiter als es sich die meisten vorstellen wollen. Und das wichtigste ist, dass sich der Klimaschutz einklagen lässt, wenn die Regierungen es nicht umsetzen wollen. Das ist offenbar gerade der Fall und es wird natürlich Klagen geben (müssen).
Tinto meint
„In China werden Plug-in-Hybride (PHEV) und Range Extender (EREV) als „New Energy Vehicles“ (NEV) eingestuft und sind von der Kfz-Kaufsteuer befreit, was die Zulassung attraktiver macht. Sie profitieren in Megacities von einfacheren Zulassungsverfahren (grüne Kennzeichen) im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern.“
Na sowas, doch nicht so hervorragend, die chinesischen Zulassungsbeschränkungen, wenn doch wieder Verbrenner bevorzugt werden.
Hast du sicher nur vergessen zu erwähnen ;-)
Future meint
Die Zulassungslotterie ist ein sehr gute Idee und hat die Elektromobilität auch gepusht in China. Warum sollte sowas nicht in Deutschland funktionieren? Hier die Einzelheiten, weil es dich so triggert:
Lotterieverfahren (Peking): Um ein benzinbetriebenes Auto zuzulassen, müssen sich Einwohner monatlich registrieren und an einer Lotterie teilnehmen. Aufgrund der enormen Nachfrage stehen die Chancen auf ein Nummernschild oft schlechter als beim Roulette.
Auktionen (Shanghai): Im Gegensatz zu Peking werden in Schanghai neue Zulassungen oft durch Auktionsverfahren vergeben, was mit hohen Kosten verbunden ist.
Bevorzugung von E-Autos: Um die Elektromobilität zu fördern, gibt es für NEVs ein separates, einfacheres Verfahren oder sogar direkte Zuteilungen ohne lange Wartezeiten. Viele Einwohner weichen daher auf E-Autos aus.
Bezugsquellen & Beschränkungen: Die Zuteilung ist streng limitiert. Wer kein Los gewinnt, kann sein Auto nicht anmelden, was den Kauf eines Neuwagens effektiv verhindert. Die Wartezeiten können mehrere Jahre dauern.
Die Zulassungslotterie ist also ein Instrument der städtischen Verkehrsplanung, das den Zugang zu neuen Verbrenner-Fahrzeugen in chinesischen Metropolen stark einschränkt und E-Mobilität fördert.
Ist das genial oder nicht?
Ich wundere mich nicht, dass Blume in der Bild am Sonntag so begeistert von China berichtet hat und die Klarheit und Planungssicherheit dort so gelobt hat. Das gibt dich nicht nur den Menschen eine gute Perspektive, sondern auch der Industrie.
Tinto meint
Future, so viel Text um am Ende nur das auszudrücken was ich ohnehin geschrieben habe? Auf das wesentliche hast du natürlich nicht geantwortet, nämlich dass Verbrenner weiterhin gefördert werden. Zufall, Versehen? ;-)
Und dann wieder deine typische Ablenkung auf ein ganz anderes Thema.
Du scheinst wirklich emotional sehr angegriffen dass du solche Spielchen noch nötig hast, das tut mir leid für dich.
Future meint
Der Text ist dich nicht nur für dich, Tinto. Es geht um die chinesischen Ideen, wie man Elektroautos pushen kann. Damit hat sich noch nicht jeder beschäftigt. Norwegen hatte überigens auch sehr gute Ideen und ist schon bei fast 100 Prozent. Man kann eben von anderen viel lernen. Das hat man in Deutschland vielleicht einfach vernachlässigt.
Besser-BEV-Wisser meint
Ja diese Zwänge gibt es.
Aber auch: In China sind E-Autos inzwischen deutlich Billiger als Verbrenner. Im Betrieb sowieso. Viele Chinesen sind also gezwungen ein E-Auto zu kaufen da sie sich Verbrenner und Verbrennerfahren nicht leisten können!
Bzgl. Smog hast einen alten Wissenstand. China hat radikal Stadtnahe Kohlekraftwerke abgestellt, das Verheizen von Kohle in Wohnungen unter Strafe gestellt und neben E-Auto Förderung auch Abgasvorschriften auf EU Niveau eingeführt.
Das zeigt so stark Wirkung das ein großer Teil des beschleunigten Klimawandels der letzten 5 Jahre damit erklärt wird das die abkühlende Wirkung der Smog-Wolken in China weggefallen ist….
Kasch meint
Freiwillig haben einst geldige Petrolheads in chinesischen Metropolen an den Staat beachtliche Summen für blaue Kennzeichen bezahlt. Nun kassierten alleine Millionen Taxiunternehmer umgerechnet um die 10.000 Euro in Metropolen pro altem Blauen, besorgten sich ein kostenloses Grünes und kauften sich von jedem Kennzeichenerlös ein nagelneues BEV-Taxi – standardisierte Akkus können inzwischen an nahezu jeder Straßenecke binnen weniger Minuten äusserst preiswert getauscht werden. Unschlagbar einfach, genial und pragmatisch – funktioniert leider nur in einer Autokratie, wenn sämtlich klugen Köpfe zum Wohle des eigenen Volkes an einem Strang ziehen. PS: wie genial einfach LkW-Baumaschinen in China inzwischen elektrifiziert und genutzt werden, stellt ALLES Bekannte weit in den Schatten. Eine kleine Suche in youtube lohnt, wenn man mehr über die technische Zukunft dieses Planeten erfahren möchte ! Und nein, nicht jede menschliche Gehirnzelle wird derzeit vom Spike-Protein zerstört :-)
Future meint
Warum können sich Demokratien nicht auch gute Ideen aus Autokatien abschauen? Eine gute Idee hat doch nichts mit dem System zu tun. Stattdessen gibt es auch hier häufig nur abfällige Bemerkungen über die guten Ideen zum Antriebswandel in China.
Future meint
Die Überschrift suggeriert auf den ersten Blick, dass es um den technologischen Vorsprung der Chinsen bei der Elektromobilität ginge. Es geht aber nur um Absatzzahlen. Das ist natürlich auch wichtig. Es müssen endlich viel mehr Elektroautos werden, denn die Althersteller produzieren immer noch zu 80 bis 90 Prozent Verbrenner. Das muss endlich aufhören.
M. meint
Was auch aufhören muss: über den Verkauf von Verschmutzungsrechten den Verkauf von dreckigeren Verbrennern ermöglichen.
Gerne eine Strafgebühr, bei der der Hersteller für jedes einzelne Auto / g CO2 etwas an die Allgemeinheit zahlt, aber als Geschäftsmodell ist das verwerflich.
Future meint
Der ganze Klima-Zertifikatehandel scheint dich ja schon sehr zu triggern. Das wird für Deutschland wohl noch sehr teuer werden, weil es die EU-Klimaziele in den Bereichen Gebäude und Verkehr nicht erreichen wird. Da werden dann viele Milliarden nach Spanien, Frankreich und Belgien überwiesen, die die Ziele vermutlich übererfüllen werden. Ich bin sehr gespannt, wie die Reaktionen in Deutschland dann ab 2030 so sein werden in der verdutzten Bevölkerung.
M. meint
Naja, die Strafzahlungen dafür gehen immerhin nicht an einen rechten homophoben Klimawandelleugner, der sein Geld einsetzt, um die Demokratie zu untergraben.
Das ist schon mal positiv.
Dass der nur ein Geschäftsmodell (sehr erfolgreich) umgesetzt hat, sieht man doch an seiner Forbes-Position. Man könnte sagen: die Strategie ging auf, es sind genug darauf reingefallen. Ein Festhalten an der alten Erzählung von der Klimawettungbwar dann für ihn nicht länger nötig.
Future meint
Vielleicht sollte man sich auch einfach wieder mehr mit der grünen Technologie und den Klimaschutzzielen auseinandersetzen und weniger mit den handelnden Personen in den ganzen Unternehmen udn der Politik. Ich meine damit, dass die persönliche Klimabilanz das wichtigste Kriterium beim Konsum ist und natürlich die Luftqualität in meiner Straße.
Andi EE meint
@M.
Ich möchte nicht in deiner besch. Demokratie leben, wo dein blödes Geschwätz über den Elektroprodukten von Tesla steht. In Europa wäre es wieder wichtig, dass man Moralapostel/Schaumschläger wie dich aus den entscheidenden Gremien entfernt, nur dann kann Europa wieder auf den Wachstumspfad zuückkehren.
Du bist der Prototyp der 80%+ Verbrennerbuden protegiert und 100% BEV-Hersteller bestraft. Du stellvertretend mit deinem Mindset, bist der Verursacher aller gravierenden Probleme in Europa.
M. meint
Wir drehen uns im Kreis.
Wer Klimaschutz will, verkauft keine Verschmutzungsrechte.
Der baut im Übrigen auch keine Gaskraftwerke für seine Ki-Rechnerfarmen, die nach Fertigstellung jährlich mehrere Miilionen Tonnen CO2 produzieren werden.
Na los, lenk davon ab.
M. meint
AndiEE,
wenn du nichts als Sprechdurchfall zu bieten hast, kann man sich nicht ernsthaft mit dir auseinandersetzen.
Du willst lieber in einer Tesla-Welt statt in einer Demokratie leben? Du blendest gerne aus, was mit dem Herrn kommt?
Dann tu das, ich halte dich nicht ab. Aber tu das woanders.
Hier will es die (nicht blau-braune) Mehrheit nicht.
Stromspender meint
@Andi EE
„Ich möchte nicht in deiner besch. Demokratie leben, wo dein blödes Geschwätz über den Elektroprodukten von Tesla steht.“
Tja Andi, das nennt sich Meinungsfreiheit und die ist ein Grundpfeiler unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Es wundert mich etwas, dass du als Schweizer anscheinend der Zensur das Wort redest.
Der Rest deines Beitrages ist dann zumindest konsistent unterkomplex.
Andi EE meint
Leistungslos sich über andere stellen, ist in eurer Gesellschaft salonfähig geworden. Ich stell mich mit 80-90% Verbrenneranteil über den der 100% Elektro abliefert. Das ist so absurd lächerlich, wie man sich mit Faktor 5 schlechterer Leistung, über andere stellt. Du bist der Prototyp für diese Lebenslüge.
Andi EE meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.