Der VW ID. Buzz bekommt ein Update. Für den ID. Buzz Pro gibt es eine zusätzliche 250 kW (340 PS) starke 4Motion-Variante mit Allradantrieb – je eine E-Maschine an Vorder- und Hinterachse – und erhöhter Anhängelast. Mit der neuesten Softwaregeneration bekommt der ID. Buzz zudem diverse neue Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel der weiterentwickelte „Connected Travel Assist“ mit automatischer Ampelerkennung sowie das sogenannte One-Pedal-Driving, bei dem das Fahrzeug bis zum Stillstand rekuperiert.
Über eine Vehicle-to-Load-Funktion ist es künftig außerdem möglich, externe Geräte – vom Elektrogrill bis zum E-Bike – mit einer Dauerleistung von 2,0 kW mit Strom zu versorgen. Ab Sommer 2026 steht der ID. Buzz mit seinen neuen Funktionen – erstmalig auch in der Farbkombination „Candy-Weiß/Kirschrot“ – in den Startlöchern.
Mit dem neuen ID. Buzz Pro 4Motion ermöglicht es Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN), noch größere Trailer hinter den elektrischen Bulli spannen zu können. Im Fall des 250 kW (340 PS) starken ID. Buzz Pro 4Motion mit Normalradstand sind es 1800 Kilogramm (gebremst, bei 8 Prozent Steigung), beim ID. Buzz Pro 4Motion mit langem Radstand beträgt der Wert 1600 Kilogramm. Die Anhängelast konnte damit gegenüber der Heckantriebsvariante um 600 Kilogramm gesteigert werden.
Der ID. Buzz Pro 4Motion mit Normalradstand wird über eine 79-kWh-Batterie mit Energie versorgt, was nach WLTP-Norm 428 Kilometer Reichweite ermöglicht. Die Version mit langem Radstand ist mit der größeren 86-kWh-Batterie ausgestattet, damit sind den Angaben zufolge 476 Kilometer pro Ladung möglich. Los geht es beim ID. Buzz Pro 4Motion mit Normalradstand bei 60.820,90 Euro, die Langversion kostet mindestens 62.647,55 Euro.
Im ID. Buzz kommt künftig optional eine neue Evolutionsstufe des „Travel Assist“ zum Einsatz. Da das System Online-Daten nutzt, ändert sich die Bezeichnung in „Connected Travel Assist“. Ein Novum bei VWN ist die Tatsache, dass das Assistenzsystem zur assistierten Quer- und Längsführung fortan auch auf Ampeln reagiert. Erkennt das System eine rote Ampel, bremst es den ID. Buzz automatisch bis zum Stillstand ab. Ebenfalls neu: das One-Pedal-Driving, bei dem starkes Verzögern bis zum Stillstand des Bullis allein über die Regulierung des Fahrpedals möglich ist.
Mit der neuen Softwaregeneration zieht auch die Funktion Vehicle-to-Load in den ID. Buzz ein. Sie ermöglicht es, elektrische Geräte direkt aus der Fahrzeugbatterie mit Strom zu versorgen. Via Hochvoltbatterie können externe Geräte dabei mit einem Adapter über den Mode-3-Anschluss der Ladedose dauerhaft mit 2,0 kW betrieben bzw. geladen werden. Damit ist es zum Beispiel möglich, E-Bikes beim Trip ins Wochenende direkt am ID. Buzz aufzuladen.
Im ID. Buzz kommt zudem das neue Infotainmentsystem „Innovision“ zum Einsatz. In das System ist ein neuer App-Store integriert, über den sich Funktionen und Services digital, flexibel und fahrzeugbezogen freischalten oder erweitern lassen. Wie bei einem Smartphone, sind hier beliebte Apps unter anderem aus den Bereichen Audio, Video-Streaming, Parking, Charging und Gaming zum Download verfügbar. Die Bedienung des ID. Buzz wird darüber hinaus durch ein Multifunktionslenkrad mit neu konzipierten Drucktasten verbessert.

CJuser meint
Wird dafür der GTX gestrichen?
ID.alist meint
Die neue Farbkombination (Weiß/Rot) finde ich schöner als das alte Silver/Rot oder ganz rot.
Was mich wundert ist, wieso gibt es den GTX immer noch? Ich meine vom Antrieb ist es identisch zu den 4Motion Versionen, ist aber teurer (Basispreis).
Wird der ID.Buzz GTX sterben oder noch mehr Leistung bringen beim nächsten Tech. Update?
Die Wahrheit meint
Das ist state of the art bei VW?
Rote Ampel erkennen?
Ebenfalls neu: das One-Pedal-Driving
Der ganze VW Konzern ist ein
„Gute Nacht Paket“.
Lustig wird es, wenn das KBA ein in den Niederlanden streng geprüftes und genehmigtes TESLA FSD Paket zulassen muss.
Dann kann jeder möchtegern Autofahrer mal sehen, wie sicheres Autofahren geht.
Verkehrsverstöße könnten künftig, neben den üblichen Strafen noch zusätzlich zur Auflage bekommen, mindestens 1 bis 6 Monate mit mindestens 80% im FSD Modus zu fahren. Beste Verkehserziehung ever.
MK meint
Und welchen Campingbus mit Bett ab Werk genau bekomme ich von Tesla in Deutschland? In welchem in Europa sofort verfügbare Modell kann ich die klassischen Sortimo-Schränke nutzen? Welcher Tesla hat hinter der zweiten Sitzreihe Platz für z.B. laut ADAC-Test 34 Getränkekisten (und zwar wenn die dritte Sitzreihe im Auto drin ist und nur umgeklappt wurde)? Und das bei einem Wendekreis von unter 11 m?
Also: Abgesehen davon, dass es hier nicht um Tesla geht: Es geht in den meisten Diskussionen nicht darum, ob Tesla ein gutes Produkt anbietet oder nicht. es geht darum, welche Anforderungen es erfüllt. Und wer z.B. 3.900 Liter Ladevolumen sucht in einem Laderaum, wo ich quer eine Euro- oder Industriepalette reinstellen kann, findet bei Tesla in Europa nun Mal nichts.
Natürlich kann ich ein Smartphone mit einer Schlagbohrmaschine vergleichen und sagen: „Das Smartphone hat mehr Apps“. Wenn ich aber grade einen Dübel in eine Betonwand bekommen muss, bringt mir das gar nichts…es gibt bestimmt sogar Leute, die einen Tesla UND einen ID.Buzz haben…einfach, weil es zwei vollkommen unterschiedliche Fahrzeugklassen für vollkommen unterschiedliche Anwendungsgebiete sind.
PS: Die Antwort auf die Fragen, wo der praktische Mehrwert für mich als Fahrer dieser aufpreispflichtigen Tesla-Software ist, zumal die niederländische Behörde explizit betont, dass sie ein Assistenzsystem zugelassen hat und kein autonomes Fahren, schulden sie und die anderen Tesla-Fans mir irgendwie immer noch…
eBikerin meint
„Dann kann jeder möchtegern Autofahrer mal sehen, wie sicheres Autofahren geht.“
Naja in ne geschlossene Bahnschranke fahren finde ich jetzt nicht so super sicher, du etwa?
ID.alist meint
Die Wahrheit ist, FSD(Supervised) in den Niederlanden hat nicht viel mit der letzte FSD Software in den USofA. Nein, es kann nicht selber fahren, obwohl er tut als ob, und die Statistiken die Tesla immer wieder versucht zu verstecken, zeigen keine so tollen Ergebnissen.
Das letzte was ich gelesen habe war, dass die FSD Taxis in Austin hatten 4 mal so viele Unfälle wie Menschen.
FSD ist noch weit weg von einen echten FSD zu sein, und solange dieses als Level 2(+) verkauft wird, dann zeigt es dass selbst Tesla nicht so richtig daran glaubt.
hu.ms meint
Ist euch schon mal aufgefallen dass „Wahrheit“ gegenargumenten nie antwortet.
Sagt einiges über ihn aus:
Einfach mal was hinwerfen und abtauchen…
Und zum thema: einfach mal die zulassungszahlen in D und europa ansehen, was so der kundengeschmack ist…
David meint
Die reichweitenstärkste Version erreicht jetzt nominal 498 km. 340 PS in einem Buzz ist natürlich Unsinn. Aber ein Unsinn, an dem so mancher eine Freude hat. Selbst die normale Version hat schon 286 PS und 550 Nm. Man ist elektrisch schneller als mit den Verbrenner Versionen. Aber offenkundig geht es immer mehr in eine Zweigliedrigkeit: Lifestyle Buzze und Nuzzfahrzeuge. Die Anhängelast ist für viele interessant, zumal man den Buzz auch noch weiter auflasten kann. Ebenso gibt es jetzt auch den Cargo in der verlängerten Version.
Buzzer meint
Kein Camping-Modus???
David meint
Doch, gibt es. Gab es in etwas anderer Form auch bisher schon kostenfrei über eine Internetadresse. In ein paar Wochen kommt das „Gute Nacht Paket“, mit dem der Wagen nicht nur ein Bett, sondern sogar eine Verdunklung bekommt.
Buzzer meint
Super :) Dann fehlt nur noch ein großer Akku und das Aufstelldach
hu.ms meint
Und warum keine langversion und kein 86er akku wie im id.7 ?
Mit dem grossem achsstand hätten sogar 102 kwh platz.
David meint
86 kWh gibt es doch. Aber in der Tat ist noch Platz für ein 14. Modul nach der alten Modul Logik und außerdem sind durch die Einheitszelle 10% mehr auf gleichem Raum und Gewicht möglich. 102 kWh sind also möglich ohne groß was umzubauen. Kommt vielleicht auch noch.
M. meint
Ja, aber der wäre zu schwer.
hu.ms meint
140 kg mehr für 26 kwh sollten kein problem sein.