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BMW-Aufsichtsratschef: „Wandel funktioniert doch nicht per Gesetz“

11.05.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 28 Kommentare

Bild: BMW

BMW-Aufsichtsratschef Nicolas Peter sieht hohe Energiepreise als Bremse für die Elektromobilität. Batteriezellfabriken in Europa würden wegen der Heizkammern jeweils so viel Strom verbrauchen wie eine Kleinstadt, erklärt er im Interview mit der Zeit. Zugleich sei Strom in Europa mindestens doppelt so teuer wie in den USA oder China. Peter fragt: „Wie soll die Fertigung da wettbewerbsfähig sein?“

Auch beim Laden sieht der Manager Probleme. Vielerorts sei die Ladeinfrastruktur unterentwickelt, und Autofahrer zahlten fürs Laden oft so viel wie fürs Tanken. Eine nachhaltige Trendwende hin zur Elektromobilität durch aktuelle Energieknappheit sieht er nicht. Für 2035 erwartet Peter, dass gut die Hälfte der Kunden batterieelektrisch fahren will. „Aber 100 Prozent werden wir bis dahin nicht erleben, auch bei Weitem keine 90.“

Das geplante Verbrenner-Aus lehnt der BMW-Aufsichtsrat in der bestehenden Form ab. Er warnt: „Wandel funktioniert doch nicht per Gesetz! Wenn Sie alle Menschen in wenigen Jahren zum Umstieg zwingen, dann erzeugen Sie kurz vor 2035 einen wahren Run auf Verbrenner, gefolgt von einem heftigen Nachfrageeinbruch nach dem Verbot – das kostet Zehntausende Jobs.“

Der Peter warnt zudem davor, sich komplett abhängig zu machen von Batterien, über deren Rohstoffförderung und -verarbeitung man keinerlei Kontrolle habe. Er fordert eine Energiestrategie, die auf Dekarbonisierung setzt und zugleich wettbewerbsfähige Preise ermöglicht. Mehr Steuerung durch Europa sei dafür nötig. Die Strompreise zeigen aus seiner Sicht, wie riskant die Festlegung auf eine einzige Antriebsform wäre.

Den Vorschlag der EU-Kommission, ab 2035 statt 100 Prozent nur noch 90 Prozent Batterieautos zu verlangen, nennt Peter „ein trojanisches Pferd“ mit etlichen Fallstricken im Kleingedruckten. So sollten etwa als Firmenfahrzeuge und Mietwagen praktisch nur noch E-Autos erlaubt sein. „Die angebliche Flexibilisierung entpuppt sich als Verbot durch die Hintertür!“

„Wir wollen am Ziel der Dekarbonisierung festhalten“

BMW wolle am Ziel der Dekarbonisierung festhalten, betont Peter. Er fordert aber, neben Auspuffemissionen auch andere Faktoren einzubeziehen, etwa grünen Stahl. Außerdem brauche es weiter Plug-in-Hybride, die mit Verbrennungsmotor und batteriebetriebener E-Maschine fahren können. Bei solchen Teilzeitstromern sieht der BMW-Aufsichtsratschef ein Verhaltensproblem. Hersteller könnten das Nutzungsverhalten dokumentieren und sanktionieren. Wenn ein Fahrer seine Batterie nie lade, könne die Motorleistung gedrosselt werden – technisch sei das machbar.

„Und schließlich sollten wir in Europa das Potenzial erneuerbarer Kraftstoffe nutzen“, meint Peter. In sonnenreichen Regionen ließen sich synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels, effizient herstellen. Das Potenzial sei enorm: In Europa gebe es rund 250 Millionen Autos mit Verbrennungsmotor, die nur über den Kraftstoff klimafreundlicher werden könnten. Für die Zukunft sei außerdem eine neue Fahrzeugkategorie denkbar, die ausschließlich mit erneuerbaren Kraftstoffen läuft. „Damit können wir als Industrie einen Beitrag leisten zur Dekarbonisierung – ohne große Teile der Wertschöpfung aufs Spiel zu setzen.“

BMW bringt mit der Architektur „Neue Klasse“ seine nächste Generation von Elektroautos auf den Markt. Dafür habe der Konzern deutlich mehr als zehn Milliarden Euro investiert, unterstreicht Peter. Als erstes Modell darauf ist die jüngste Batteriegeneration des X3 bestellbar. In einigen Märkten seien die Deckungsbeiträge des iX3 schon mit dem Verbrenner-X3 vergleichbar, BMW verdient also mit dem E-Auto so viel wie mit dem klassischen Modell.

Mit Blick auf die hohen Investitionen in die Neue Klasse betont BMWs Aufsichtsratschef: „Wir haben doch selbst Interesse, dass dieses größte Investment der Unternehmensgeschichte erfolgreich ist.“ BMW sei überzeugt: „E-Mobilität wird sich durchsetzen, aber eben bei Weitem nicht so schnell und so absolut, wie die EU-Kommission das verordnen will.“ Es gehe „um CO₂-Reduzierung ohne Dogmatik“, meint Peter.

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Via: Zeit.de
Tags: EU, Nachhaltigkeit, Verbrenner-VerbotAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gernot meint

    12.05.2026 um 15:34

    Ich sag es ja immer wieder: Das es mit Deutschlands Wirtschaft bergab geht, liegt nicht an hohen Löhnen oder hohen Energiekosten. Es liegt an unfassbar inkompetenten Dummschwaflern in Managementetagen. Gehen wir es durch.

    „Wie soll die Fertigung da wettbewerbsfähig sein?“

    Um eine kWh Batterie zu produzieren braucht es mit modernen Verfahren 20 kWh Strom. Wenn die kWh hier effektiv 12 Cent kostet und in China 7 Cent, ergibt das einen Kostennachteil von 1,00 Euro pro kWh in Deutschland produzierter Batterie. Wer als Industrieunternehmen in Deutschland im Energiemix mehr als 12 Cent/kWh zahlt, hat (bis auf wenige Sonderfälle) ein inkompetentes Management. Auf Batteriezellen fallen aktuell 2,7 % Zoll an. Bei einem Wert von Euro/kWh entspricht das 1,35 Euro Zoll pro kWh in China produzierter Batterie. Außerdem sind Batterien groß und schwer, weshalb etwa 0,65 Euro pro kWh an Transportkosten von China nach Deutschland anfallen (also für 4-5 kg Batteriezellen). Ergibt 2 Euro Kostennachteil für die Chinesen. Warum kann eigentlich CATL in Deutschland Batterien produzieren, wenn das überhaupt nicht wettbewerbsfähig ist?

    „Wandel funktioniert doch nicht per Gesetz! “

    Hat der Mann die letzten Jahrzehnte in einer Höhle verbracht? Natürlich funktioniert Wandel per Gesetz und man kann nicht alles dem Markt überlassen. Der Schutz der Natur und die Verhinderung eines Klimawandelns in katastrophalen Ausmaßen in 50-100 Jahren hat für den Markt heute keinen Wert. Natürlich muss das per Gesetz geregelt werden und kann nicht dem Markt überlassen werden. Den Markt interessiert nur der Profit.

    „Der Peter warnt zudem davor, sich komplett abhängig zu machen von Batterien, über deren Rohstoffförderung und -verarbeitung man keinerlei Kontrolle habe.“

    Wir können die Rohstoffe im Inland fördern. Dagegen sind wir bei fossilen Rohstoffen von Ländern abhängig, die unzuverlässlig oder uns feindlich gesinnt sind. Alle paar Jahre triggert die Abhängigkeit von fossiler Energie hier schlimme Wirtschaftskrisen. 2022 war es Putin. 2026 Trump. Wie viele Wirtschaftskrisen aufgrund Abhängigkeit von fossiler Energie wollen wir noch bekommen? Die Energiewende mit allem Drum und Dran (PV, Windkraft, Batterien, Netzausbau) kostet 1000 bis 1500 Mrd. Eine gigantische Summe. Wir importieren jedes Jahr für 70-100 Mrd. fossile Energie. Über 20 Jahre 1.500-2.000 Mrd. Erneuerbare Energie ist billiger und macht unabhängig von den Trumps und Putins dieser Welt. Was genau überfordert den Mann bei der Rechnung?

    „Und schließlich sollten wir in Europa das Potenzial erneuerbarer Kraftstoffe nutzen“

    Die Technologie für grünen Wasserstoff/eFuels ist seit Jahren da. Wir wissen seit Jahrzehnten, welche Länder dafür optimale Bedingungen für deren Produktion haben. Aber es investiert niemand in Kapazitäten zur Herstellung von eFuels und deshalb ist es ausgeschlossen, dass wir in 5 oder 10 Jahren Mengen davon verfügbar haben. E-Fuels, grünes Öl und grünes Gas werden uns nur immer als Möhre vor die Nase gehalten, wenn es darum geht, weiter fossiles Zeuge verbrennen zu dürfen. Warum investiert BMW nicht in die Produktion von E-Fuels, wenn das Zeug angeblich so toll und die Lösung ist?

    Meine Güte. Es ist wirklich kein Wunder, wenn hier alles den Bach runtergeht, wenn Leute wie Peter hier hoch angesehene Manager sind.

    Antworten
  2. stdwanze meint

    12.05.2026 um 07:36

    Hui trieft hier viel Wunschdenken. Gegen die Realität kann man aber nicht anschreiben. Und zu den Ladepreisen, wenn ich öffentlich Laden muss dann hole ich mir ein Abo für nen zehner. Dann habe ich mindestens 50% zum Benziner gespart, bevor die Preise dank Hormuz anstiegen.
    Erst war es die Reichweite, dann die Ladeninfrastruktur, und nun muss man sich auf Preise zurückziehen.

    Antworten
  3. Future meint

    11.05.2026 um 20:47

    Ich habe den Eindruck, dass jetzt Peter da weitermacht, wo Zipse aufgehört hat: Es muss alles dafür getan werden, damit die Leute weiter verunsichert werden im Land, um weiterhin diese 80 Prozent Verbrenner-BMW verkaufen zu können, wegen der guten Marge. Anders kann ich mir diese regelmäßigen Interviews von BMW nicht erklären. In ein paar Wochen lesen wir das dann wieder in der Zeit, der FAZ oder dem Handelsblatt. So geht das seit Jahren schon mit BMW und den großen Medien im Land.

    Antworten
  4. South meint

    11.05.2026 um 19:12

    Das ist hanebüchener Unsinn von ehemaligen alten Vorständen. eAutos reduzieren unsere Abhängigkeit vom Öl, bringen Wertschöpfung in die BRD, beenden das Sponsoren von totalitären Regimen, sind wichtig für unsere Konkurrenzfähigkeit, unser wirtschaftliches Überleben, für UNSERE Gesundheit und natürlich aber auch unsere Lebensgrundlage, den Planeten nicht zu erwärmen. Verbrenner sind schlicht gesellschaftschädlich und umsoschneller wir sie loswerden umso besser, ja lukrativer.
    Verbote sind völlig legitim, und eine Hamsterei ala Glühbirne durch nix seriös belegt.
    Es geht nicht nur um Klimaschutz und Umweltschutz, es geht bei den eAutos glasklar um wirtschaftliche Interessen, eine Zukunftstechnolgie. Öl bedeutet Abhängigkeit und Abfluss von enormen Geld in totalitäre Staaten. Öl ist schlicht knapp und die aktuelle Krise nimmt da nur vorweg.
    Und die letzten paar Verbrennerprozente für ein paar Jahre hin oder her bringen der Branche und den Arbeitnehmern gar nix und dass wissen die auch. Das Verbrenneraus, nicht nur ein Verbrennerzulassungsverbot sicher, denn Verbrenner sind glasklar superschädlich für die Gesellschaft. Alles andere reine Traumtänzerei.
    Mit Klimaschutz schützen wir keine süßen Eisbären, sondern UNSERE Lebensgrundgrundlage. Und der lokale Umweltschutz hat auch nix mit netten Bienen oder Vögeln zu tun, die es zu retten gäbe, der Feinstaub ist tödlich für UNS Menschen, die vorher sinnlos in Gras beissen müssen. Es gibt kein Grundrecht Dreck in die Luft zu blasen, wenn das nicht nötig ist, nur weil wir das mal gemacht haben. Du wirst heute in München auch kein Kohleheizung mehr genehmigt kriegen und es wird auch kein Damplokbetrieb mehr stattfinden.
    Über die Diskussion, den Verbrenner künstlich länger am Leben zu erhalten, da wird mal lauthals gelacht werden…

    Antworten
  5. Elvenpath meint

    11.05.2026 um 14:57

    Wie hier schon so einige geschrieben haben: Wandel funktioniert sehr wohl per Gesetz. Die Beispiele dafür sind endlos. Und es ist ja auch die Aufgabe des Staates Wendel, wenn benötigt, voranzutreiben. Und Gesetze sind ein Mittel dazu. Der BWM-Chef verzapft da also ziemlichen Unsinn.
    Und genau so ein Unsinn ist seine Aussage, dass mit einem harten Verbrennerverbot kurz vorher ein Run auf Verbrenner ausgelöst würde. Das mag vielleicht bei teuren Sportwagen der Fall sein, aber Otto-Normalverbraucher wird sich sicherlich kein Fahrzeug kaufen, welches in Kürze dann immer weiteren Restriktionen unterworfen sein wird (wie zum Beispiel Einfahrverbote in Innenstädte) und dessen Technologie ein Auslaufmodell ist. Weil abzusehen ist, dass deren Gebrauchtwerte in wenigen Jahren in den Keller stürzen.
    Das klare Ausstiegsdatum ist der einzig richtige Weg. Denn das gibt für alle, Produzenten und Käufer, Planungs- und Zukunftssicherheit.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      11.05.2026 um 19:22

      Das unterschreibe ich zu hundert Prozent, 💯!

      Antworten
  6. GuteFrage meint

    11.05.2026 um 13:55

    In Europa ist der Strom zu teuer, das sehe ich auch so. Soll man dann Strom verschwenden um E-Fuels zu produzieren, oder doch lieber ein Kabel verlegen und den Strom auch in nicht sonnigen Regionen billiger machen?

    Antworten
  7. M. meint

    11.05.2026 um 11:56

    Da treten Probleme ins Tageslicht, die ausgerechnet die Person verantworten muss, deren Aufgabe das Legen der Grundlagen für günstige Energie ist.
    Aber wenn man schon am Titel „Gasimportministerin“ identifiziert werden kann, zeigt das, wie absolut das Jobversagen hier ist.
    Oder vielleicht besser ausgedrückt: wie wenig hier jemand für die arbeitet, die sie bezahlen, und wie viel für die, die es vorher taten und künftig wohl wieder tun werden.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      11.05.2026 um 19:28

      Gasimportministerin trifft es ziemlich genau.
      Kartellerina handelt nicht im Sinne des deutschen Volkes, meine persönliche Meinung. So gut wie jede Ihrer Aussagen in der Öffentlichkeit strotzen nur so von Fehlern und Halbwahrheiten, das ist ebenfalls meine persönliche Meinung.

      Antworten
    • Future meint

      11.05.2026 um 20:53

      Ich schreibe seit Monaten, dass die Deutschen einen Habeck noch vermissen werden.

      Antworten
  8. Stromspender meint

    11.05.2026 um 11:31

    „Wandel funktioniert doch nicht per Gesetz!“

    Ach was. Ein paar Gedanken – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
    Wie ist eigentlich unsere Luft sauber(er) geworden?
    Wie sind unsere Flüsse, Bäche und Seen sauber(rer) geworden?
    Auch der Lärm ist nicht mehr der, der er mal war.
    Und wenn ich nicht irre, gibt’s dafür, dass die Umwelt (und der Mensch) nicht mehr so leidet wie vor 100, 70, 50, 30 Jahren hunderte oder tausende von Gesetzen und Verordnungen. Die die Industrie sich nicht selber gegeben hat. Sondern der Staat. Oder, vom Demokratieprinzip ausgehend: Es waren die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes.

    Antworten
    • simon meint

      11.05.2026 um 15:15

      Einem Konzern wäre am liebsten immer eine Diktatur oder ein kommunistisches System, weil dann wird einem Konzern das komplette Risiko abgenommen.

      Antworten
  9. Mäx meint

    11.05.2026 um 11:03

    Ja doch, klar funktioniert das.
    FCKW, G-Kat, Partikelfilter etc.
    Vielleicht auch mal wieder in den „geladen“ Podcast von gestern reinhören.

    Antworten
  10. Futureman meint

    11.05.2026 um 10:45

    Immer wieder dieses Thema Technologieoffenheit. Es ist doch jedem Hersteller überlassen, wie er die Verminderung der CO2 Emissionen schafft. Und wie haben sie es nur Jahrzehnte geschafft, von nur einer Energieform (Öl) abhängig zu sein, ohne zu meckern?
    Dabei ist BMW doch auf einem super Kurz. Deren (überteuerte) E-Autos werden ihnen aus den Händen gerissen. Einfach mehr produzieren und die Skaleneffekte über geringe Preise an die Kunden weiter geben und noch mehr Nachfrage generieren. Damit erledigt sich das Thema Verbrenneraus.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      11.05.2026 um 17:04

      Wie sollte sich dadurch das Verbrenneraus erledigen wenn man weiterhin Verbrenner verkaufen will?

      Antworten
  11. cbzac meint

    11.05.2026 um 10:39

    „Wandel funktioniert doch nicht per Gesetz!“

    Doch, schon. Negativbeispiel dazu: Trump verordnet fossile Energien und killt erneuerbare und Elektro. Fast alle Hersteller ziehen mit und die Verbraucher passen sich an.

    Antworten
    • Futureman meint

      11.05.2026 um 13:52

      Also aktuell läuft durch Trumps Angriffskrieg auf den Iran der größte Wechsel zu erneuerbaren Energien, den die Welt je gesehen hat. Gut, ist nicht das, was Trump wollte, aber hoffen wir mal das der starke Ausbau von Wind, Sonne und Akkus so weitergeht.

      Antworten
  12. Werner Mauss meint

    11.05.2026 um 10:35

    Natürlich funktioniert das per Gesetz, beim Rauchverbot ging’s auch und die Industrie war größer als die Autoindustrie.

    Antworten
    • eBikerin meint

      11.05.2026 um 12:55

      „beim Rauchverbot ging’s auch u“
      Es gibt kein „Rauchverbot“, noch nicht mal eine bundeseinheitliche Regelung.
      Und das Rauchverbot in der Gastronomie hat nicht wirklich zu einem Rückgang der Raucher geführt.
      2023 nahm der Bunde 16,2 Milliarden über die Tabaksteuer ein. Also sorry ein ziemlich stark hinkender Vergleich – oder einfach nur Unsinn. Nenn es wie du willst

      Antworten
      • Future meint

        11.05.2026 um 20:42

        Das Bundesnichtraucherschutzgesetz ist in der Tat sehr milde. Rauchverbote wie beispielsweise in der Gastronmie werden aber eingehalten und sind schon mal ein Fortschritt in einem ansonsten allerdings sehr rückständigen Land, was den Nichtraucherschutz betrifft. Die WHO kritisiert Deutschland dazu auch regelmäßig. Großes Vorbild ist natürlich UK. Deutschland kriegt es einfach nicht gut hin mit seinen Reformversuchen – die Industrielobbys sind eben mächtiger als alle anderen. Die Folgen sind fatal, sowohl bei der Gesundheit als auch in der Wirtschaft.

        Antworten
      • Mäx meint

        12.05.2026 um 08:40

        Dein Fakt ist leider auch stark hinkend.
        Seit 2022 wurde die Tabaksteuer immer weiter erhöht.
        Selbst wenn es keinen Einbruch gegeben hätte, wären die Steuereinnahmen gestiegen. Das ist also kein Gratmesser.
        Dazu wird die Steuer seit 2022 auch auf Alternativen wie Vapes etc. erhoben.
        Wenn also selbst die Alternativen in die Tabaksteuer einzahlen, ist das doppelt kein Gratmesser.

        Antworten
      • Werner Mauss meint

        12.05.2026 um 11:07

        KI und Studien sagen etwas anderes, natürlich weißt du es besser.

        Antworten
  13. CJuser meint

    11.05.2026 um 09:58

    Wenn hier jemand dafür verantwortlich ist, dass zehntausende Jobs gefährdet sind, dann unter anderem BMW selbst. Niemand verlangt, dass BMW den Bedarf für Verbrenner bis zum Schluss decken muss. Dann bekommen halt einige Dieseldieter zum Schluss halt keinen Verbrenner mehr. Wichtiger sollte sein, dass eigene Personal auch früh genug umzuschulen!

    Antworten
    • brainDotExe meint

      11.05.2026 um 17:06

      BMW will aber (prestigeträchtige) Verbrenner anbieten um auch die Verbrenner Fans weithin bedienen zu können.
      Merke: Es will nicht jeder ein Elektroauto fahren.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        11.05.2026 um 19:40

        Also für mich sind Verbrenner schon lange nicht mehr prestigeträchtig, und die Zahl derer die genauso denken wird immer mehr. Seitdem ich mein erstes E-Auto erlangt habe, kann ich es kaum noch abwarten die anderen Verbrenner in unserer Familie endgültig auszumustern.

        Antworten
      • CJuser meint

        11.05.2026 um 22:51

        Naja, denen geht es wohl eher um die (zurzeit noch?) höhere Marge. Außerdem wird man für bestimmte Märkte ja weiterhin Verbrenner anbieten können. ;) Es geht mir nur darum, dass man die EU nicht als Ausrede nehmen soll, Mitarbeiter urplötzlich zum „Verbrenner-Aus“ auf die Straße setzen zu „müssen“, nur weil man nicht früh genug dafür gesorgt hat, die vorhandenen Mitarbeiter neu zu qualifizieren.

        Antworten
  14. MrBlueEyes meint

    11.05.2026 um 09:44

    „Zugleich sei Strom in Europa mindestens doppelt so teuer wie in den USA oder China. Peter fragt: „Wie soll die Fertigung da wettbewerbsfähig sein?““

    Das sind einfach die falschen Fragen… mich regt diese Inkompetenz massiv auf…

    Die richtige Schlussfolgerung wäre, bei der Regierung für Erneuerbare Energien in Verbindung mit Großspeichern Druck zu machen… dann werden auch die Strompreise günstiger…

    Spanien z.B. macht es vor… aber irgendwie ist Deutschland teilweise so hart verkrustet beim Denken, dass einem schwindelig wird…

    Antworten
  15. Simon meint

    11.05.2026 um 09:43

    Doch und ann ich als ex Mitarbeiter in einem Konzern sagen. Ohne CO2 Grenzwerte gäbs heute nur Studien, PowerPointfolien und Kleinstserien. Ohne politischen Druck machen die Autokonzerne gar nichts.

    Antworten

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